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Zoo Leipzig: Fast 2,1 Millionen Besucher und im neuen Jahr schon Nachwuchs bei Anoa und Lippenbär

Am 16. Dezember war es so weit. Da meldete der Zoo Leipzig, dass die Besucherzahl am Vorabend die 2-Millionen-Grenze überschritten hatte. Doch auch in der Weihnachtszeit verlor das im Juli eröffnete Gondwanaland nicht seine Attraktion. Bis zum Jahresende besuchten fast noch einmal 100.000 Neugierige den Zoo in Leipzig.

Kurz vor Weihnachten und „zwischen den Jahren“ besuchten täglich bis zu 6.000 Menschen den Zoo, weit mehr als erwartet.

Die Gesamtbesucherzahl des Jahres 2011 im Zoo Leipzig beträgt nun abschließend 2.098.075. Von diesen Gästen erstanden 38.732 eine Jahreskarte – auch hier liegt die Zahl deutlich über den Erwartungen. Damit hat der Zoo zum ersten Mal in seiner Geschichte die Marke von 2 Millionen Besuchern überschritten. Auch die Zooschule konnte erstmals über 10.000 Schüler begrüßen.

Nachdem im Zoo noch kurz vor Jahresende besondere Tiergeburten bei den Riesenottern und Spitzmaulnashörnern für Freude bei Kuratoren, Tierpflegern und Besuchern gesorgt haben, erblickten auch im neuen Jahr schon seltene Neuzugänge das Licht der Welt.

Das Anoa Bianca brachte in der Nacht zum 2. Januar ein gesundes Bullenkalb zur Welt, teilt der Zoo nun mit. Sein Gewicht beträgt 6,8 kg. Mutter und Kind sind wohlauf. Allerdings seien sie für die Besucher auf Grund der kühlen Witterung derzeit noch nicht zu sehen. Anoas sind in ihrer indonesischen Heimat Sulawesi vom Aussterben bedroht, daher ist jede Geburt wichtig für den Fortbestand der Art. Das Internationale Zuchtbuch (ISB) sowie das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) werden im Zoo Leipzig geführt.

In der Nacht zum 4. Januar brachte dann Lippenbärin Ludmilla zwei Jungtiere zur Welt. Auch hier geht es Mutter und Nachwuchs gut. Der Nachwuchs wird aber noch eine längere Zeit in der für Besucher nicht einsehbaren Mutterstube untergebracht sein. Das EEP für Lippenbären wird seit 2011 in Leipzig geführt.

www.zoo-leipzig.de


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Der Polizeihubschrauber über Leipzig. Foto: L-IZ.de

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Foto: Hannes Fuhrmann

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