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Knowhow für Leipzigs Mobilitätsstationen

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    In Leipzig haben Oberbürgermeister Burkhard Jung sowie Vertreter der Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (LVV) und der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) mit Gästen den Start des Mobilitätsstationen-Netzes gefeiert. Im Stadtgebiet sollen schrittweise 25 dieser Stationen entstehen. Die Säulen enthalten ein Informations- und Auskunftssystem zu den verfügbaren Angeboten von LVB, dem Carsharing-Anbieter "teilAuto" und dem Fahrradverleihsystem "nextbike". Somit wird der öffentliche Personennahverkehr mit weiteren Verkehrsanbietern verknüpft. Außerdem bieten die Stationen die Möglichkeit zum Aufladen von Elektroautos.

    Wissenschaftler der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) um Professor Andreas Pretschner waren – als Praxispartner der Stadtwerke Leipzig – vor allem an der Integration der Stromladefunktion für E-Autos maßgeblich beteiligt. Somit steckt in Leipzigs neuen Mobilitätsstationen besonders hinsichtlich des Themas E-Mobilität fundierte HTWK-Expertise. Die Hochschule forscht an unterschiedlichen Fragestellungen dieses zukunftsträchtigen Bereichs. Denn damit dieser tatsächlich „erfahrbar“ wird, ist vor allem eine funktionierende Ladeinfrastruktur vonnöten – ein zentrales Problem beim ehrgeizigen Ziel der Bundesregierung, die Anzahl der Elektroautos in Deutschland signifikant zu erhöhen.

    In Leipzigs Innenstadt sind die Rahmenbedingungen dafür dank des HTWK-Engagements nun noch mehr gegeben: „Gern bringen wir in diese breite Allianz unser ingenieurwissenschaftlich-technisches Knowhow ein – aus der Stadt, für die Stadt. Unser Anteil bestand darin, die von uns entwickelten Module des Ladesystems für Elektroautos zu integrieren“, sagt Viktor Wolff von der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik an der HTWK Leipzig. Bei diesem Ansatz werden bereits bestehende Straßenlaternen als „Verbindungspunkte“ zwischen den Elektroautos und dem Stromnetz genutzt.

    Die Wissenschaftler haben für diesen speziellen Anwendungsfall eine passfähige Steuerung entwickelt. Unweit der Mobilitätsstation sind, angelehnt an diese Technologie, nun Ladestationen für strombetriebene Fahrzeuge entstanden, die von der Säule aus angesteuert werden können. „Das ist die erste praktische Umsetzung unseres modularen Ladesystems. Weitere Anwendungen folgen in einem laufenden Projekt zur ,Umrüstung‘ von Straßenlaternen zu Ladestationen für E-Autos“, ergänzt Martin Leutelt, ebenfalls wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule. Das HTWK-Team war außerdem an der Entwicklung der in den Mobilitätsstationen verwendeten Nutzeroberfläche eingebunden.

    Informationen zum Projekt „Laternenparken – Umrüstung von Straßenlaternen zu Elektroauto-Ladestationen“:
    http://www.htwk-leipzig.de/de/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/laternen-als-ladestation-fuer-elektroautos

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