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Klinikum St. Georg erweitert medizinisches Spektrum in der Kardiologie

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    Mit dem zum 1. März berufenen Kardiologen Dr. Norbert Klein baut das Klinikum St. Georg seine medizinische Expertise auf dem Gebiet der Rhythmologie und invasiven Kardiologie weiter aus. Der Spezialist hat seither alle Hände voll zu tun. Eine seiner ersten Patientinnen war Gabriele Bollmann, sie litt aufgrund einer Verengung der Herzklappe bereits seit einigen Monaten unter belastungsabhängiger Atemnot.

    Die 61-Jährige leidet seit fast 30 Jahren an Bluthochdruck. In den letzten Monaten kamen nun auch noch Atembeschwerden hinzu. „Jeden Tag fiel mir das Atmen ein bisschen schwerer. Selbst kleinste Bewegungen waren am Ende fast unmöglich“, erzählt die 61-Jährige. Am 1. März wurden die Beschwerden so groß, dass sie in die Notaufnahme des Klinikums St. Georg eingeliefert wurde. Dort stellte man nach umfassenden Untersuchungen fest, dass sich aufgrund des langjährigen Bluthochdrucks eine hypertensive Herzkrankheit entwickelt hatte.

    „Durch den Bluthochdruck kam es im Laufe der Jahre zur Verdickung des Herzmuskels und durch die Verkalkung zu einer Verengung der Mitralklappe“, erklärt Dr. Nobert Klein, Leiter der Abteilung Rhythmologie und invasive Kardiologie an der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin. Die Mitralstenose wurde am 8. März durch eine sogenannte Mitralklappenvalvuloplastie behoben. „Bei dieser neuen Behandlungsmethode wird vom linken Vorhof aus ein Ballon in die Mitralklappe eingebracht und aufgedehnt. Damit werden die Verklebungen an der Klappe gelöst und die Verengung konnte von 1 auf 1,5 Quadratzentimeter erweitert werden“, erklärt Dr. Klein den Eingriff.

    Bereits kurz nach der Operation machte sich die Verbesserung bemerkbar. „Ich kann endlich wieder frei durchatmen und bin im Alltag nicht mehr so eingeschränkt. Nur bei stärkerer Belastung fällt es mir noch schwer, Luft zu holen“, so die Patientin. Auch in der Abschlussuntersuchung wurde die deutliche Verbesserung bestätigt, dennoch bleibt die Patientin weiterhin unter Beobachtung.

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