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72 Millionen-Projekt: Baustart für zwei Hotels am Leipziger Hauptbahnhof

An der Ostseite des Leipziger Hauptbahnhofs herrscht bereits seit Ende März reger Baubetrieb. Auf dem 11.100 Quadratmeter großen Areal des Vorplatzes drehen sich schon eine Weile die Kräne zum Bau für Leipzigs Zentrales Fernbusterminal mit großem Parkhaus an der HBF-Ostseite, welches im 1. Quartal nächsten Jahres seinen Betrieb aufnehmen wird.

Seit Juli entsteht nun auch die Baugrube für das 2. Großprojekt des Leipziger Projektentwicklers S&G Development GmbH. Auf dem vorderen Teil direkt am Bahnhofsvorplatz gelegen werden zwei Hotels mit insgesamt 530 Zimmern gebaut, die planmäßig im 4. Quartal 2019 den Betrieb aufnehmen werden.

Bei der Planung dieses Hotelprojekts hatte der Projektentwickler S&G Development GmbH von Anfang an zwei Hauptzielgruppen im Blick. Das Vier-Sterne-Konferenzhotel der Marke Hyperion (Midclass) bedient in erster Linie Geschäftsreisende und Konferenzveranstalter. Hier sind 193 Zimmer geplant. Die seit dem Markteintritt des „ Motel-one-Formats“ im Hotelmarkt in den letzten  Jahren stetig anwachsende Zielgruppe der Low-Budget-Reisenden spricht hingegen das geplante H2-Hotel (Zwei Sterne)mit seinen 337 Zimmer an „Wir wollen einen ansprechende Bauwerkskomplex im öffentlichen Raum schaffen, der sich harmonisch ins städtebauliche Konzept am Hauptbahnhof einfügt. Der Sieger-Entwurf des Hauses Gerber Architekten Dortmund der aus dem 2015 durchgeführten Architektenwettbewerb hervorgegangen ist, trägt diesem Ziel sehr gut Rechnung“, erklärt Dr. Ingo Seidemann, Geschäftsführer der S&G Development.

Um beide Projektteile an der Hauptbahnhof-Ostseite optisch und synergetisch-funktionell miteinander zu verbinden, ist eine „Flanier Plaza“ zwischen dem Gebäudekörper des Fernbusterminals und dem neuen Hotelkomplex geplant. Hier finden die Reisenden und Gäste stadträumlich attraktiv gestaltete Außenanlagen, die neben der Funktion als öffentlich nutzbare Wegebeziehung  zwischen der Brandenburger Straße und dem Hauptbahnhof auch mit Verweilmöglichkeiten aufwarten wird.

Das Investitionsvolumen für das Hotelprojekt beträgt 72 Millionen Euro. Gemeinsam mit dem seit März 2017 im Bau befindlichen Zentralen Fernbusterminal mit Parkhaus realisiert die S&G Development eine Gesamtinvestitionssumme in Höhe von 87 Millionen Euro. Mit der Realisierung der anspruchsvollen Baumaßnahmen wurde das in der Region ansässige Bauunternehmen GP Papenburg Hochbau GmbH beauftragt. Die Entwicklung erfolgt gemeinsam mit einem Investor, der das Objekt nach Fertigstellung in seinen Bestand übernimmt. „Der Baustart verlief planmäßig. Wir rechnen Ende 2019 mit der Fertigstellung der beiden Hotelgebäude“, sagt Dr. Ingo Seidemann.

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Auch Sachsen hat die letzten zwei Jahrzehnte bei der Klimaanpassung grundlos vertrödelt
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Die Zeit der sicheren Direktmandate für die sächsische CDU ist vorbei
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Für alle LeserIn Berlin sitzt eine kleine Firma, die mit neuen Methoden versucht, möglichst genaue und verlässliche Wahlprognosen zu erstellen. Sie befragt dazu nicht einfach mal 1.001 Personen im Wahlgebiet und rechnet das dann hoch, sondern stopft die Computer mit lauter schon existierenden Daten voll. Das hat Wahlkreisprognose.de jetzt auch schon mal für Sachsen gemacht. Hier sind ja 2019 Landtagswahlen. Und die Direktmandate werden dann mit Sicherheit neu verteilt.
SPD-Fraktion und Freibeuter legen jetzt einen gemeinsamen Investitions-Vorschlag für die LVB vor
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Für alle LeserIm Juni war die SPD-Fraktion vorgeprescht und hatte einen Antrag gestellt, die Stadt solle die dringend notwendigen Investitionen bei den Leipziger Verkehrsbetrieben (LVB) mit einem jährlichen Zuschuss von 10 Millionen Euro unterstützen. Dafür bekam sie postwendend verbale Unterstützung aus der Linksfraktion. Aber jetzt hat sie ihren Antrag noch einmal überarbeitet – zusammen mit der Freibeuter-Fraktion. Am Freitag, 17. August, erklärten beide, warum.
Video – Ein Radweg an der Jahnallee (3): Im Gespräch mit Alexander John (ADFC & Autofrei leben)
Alexander John vom ADFC & der Initiative "Leipzig autofrei" im Gespräch über die innere Jahnallee am 17. August 2018. Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

Für alle LeserVideoAlexander John ist im Laufe der letzten Jahre zu einem fröhlichen aber hartnäckigen Experten für den Leipziger Straßenverkehr geworden, Berufs-Hobby: Radfahren. Was ihm beim Gespräch mit der L-IZ.de neben dem geforderten Radweg besonders auffällt: Es fehlen neben einer Radstrecke an der Tangente zwischen Waldplatz und Leibnizstraße auch Bäume. 15.500 Pkw täglich und 800 Bahnverbindungen wirbeln neben Abgasen eben auch eine Menge Staub auf. Kein schönes Leben, findet Alexander John und baut auch deshalb seit dem 17. August den Test-Radweg an der inneren Jahnallee mit auf.
Das kurze Wirken des begnadeten Mathematikers Felix Klein in Leipzig
Rüdiger Thiele: Felix Klein in Leipzig. Foto: Ralf Julke

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Für alle LeserWie die Zeit vergeht! Anfang 2012 haben wir hier Rüdiger Thieles Buch „Felix Klein in Leipzig“ besprochen. Damals hat es der Verlag mit in seine Publikationen zum Teubner-Jubiläum aufgenommen. Als lesenswerte Erinnerung daran, dass der Teubner Verlag in Leipzig nicht ganz grundlos zum wichtigsten Wissenschaftsverlag seiner Zeit herangewachsen war. Teubners Aufstieg und der Aufstieg der Universität Leipzig als Zentrum der Naturwissenschaften liefen parallel.
Video – Ein Radweg an der Jahnallee (2): Im Gespräch mit Petitent Volker Holzendorf (Grüne)
Volker Holzendorf (Grüne) hat eine Petition für sichere Radwege an der inneren Jahnallee gestartet, über 5.000 Menschen haben bereits unterschrieben. Foto: L-IZ.de/Videoscreen

Foto: L-IZ.de/Videoscreen

Für alle LeserVideoVolker Holzendorf ist längst ein Antreiber an der inneren Jahnallee geworden. Seine Petition für einen sicheren Radweg mit einer klaren Trennung von der restlichen Fahrbahn haben mittlerweile über 5.000 Menschen unterschrieben. Darunter sicher viele, die auch am 17. August ihren Weg – dieses Mal komfortabel – mit dem Rad durch die Jahnallee nahmen. Am Mittwoch, den 22. August, sollen diese nun an die Leipziger Ratsversammlung übergeben werden. Holzendorf erwartet ein klares Umsteuern und zwei Radewege beidseits der Jahnallee für etwa 4.000 Radler am Tag.
Video – Ein Radweg an der Jahnallee (1): Im Gespräch mit Franziska Riekewald (Linke)
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Für alle LeserVideoAnlässlich des ersten Tages des testweise errichteten Radweges auf der stadtauswärtigen Seite der inneren Jahnallee haben wir einige Gespräche mit denen geführt, die sich schon seit Längerem Gedanken über den Zustand an der vielbefahrenen Magistrale machen. Und, wie Stadträtin Franziska Riekewald, mit Anträgen zu Veränderungen im Stadtrat in die Offensive gegangen sind. Inmitten von Lärm, Staub und Sommerhitze – ein Gespräch direkt am Interims-Radweg, welcher noch in den nächsten Tagen bestehen bleiben wird rings um die Fragen: ausgebremste Bahnen, Anwohnerparken und Radverkehr.
Dreieinhalb Jahre später: Amtsgericht verhandelt Angriff auf Journalisten bei Legida-Großdemo
Eine feste Gruppe am 21. Januar 2015, in der sich auch der spätere Angreifer (mitte) bewegt. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserKurz nachdem am Amtsgericht Leipzig die Prozesse gegen die mutmaßlichen Connewitz-Angreifer vom 11. Januar 2016 begonnen haben, steht nun eine weitere Verhandlung in einem prominenten Fall an. Am 21. Januar 2015 hatten Legida-Teilnehmer die anwesenden Journalisten angegriffen; einer von ihnen wurde dabei getreten und fiel zu Boden. Seine Ausrüstung ging kaputt. Den mutmaßlichen Täter hatten Antifa-Aktivisten vor zweieinhalb Jahren identifiziert.
Video: Ab heute startet eine ganze Aktionswoche „Besser Rad fahren in der Inneren Jahnallee“ + Bildergalerie
Für einen sicheren Radweg an der inneren Jahnallee wird es in den kommenden Tagen eine "Bikelane" geben. Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

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SPD-Fraktion wünscht sich ein Bündnis für bezahlbares Wohnen in Leipzig
Christopher Zenker (SPD). Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserLeipzig ist in vielem spät dran. Um Jahre verspätet begann die Arbeit an einem Wohnungspolitischen Konzept, das die Bedürfnisse der wachsenden Stadt wirklich abbildet. Und was draus geworden ist, ist in vielem zu zahm, findet die SPD-Fraktion, die jetzt gern ein „Bündnis für bezahlbares Wohnen“ aus der Taufe heben möchte.
Leipzigs Straßenverzeichnis soll öffentlich werden
Leipziger Straßenschild mit Erläuterungstafel. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Für alle LeserDa rannte das Jugendparlament offene Türen ein, als es vor der Sommerpause beantragte, Leipzigs Verwaltung möge doch bitte ein Straßenverzeichnis mit den Erläuterungen zu allen Straßennamen veröffentlichen. Machen wir doch gern, meint jetzt Verwaltungsbürgermeister Ulrich Hörning. Online. Das geht am schnellsten.
Ein Streik des Krankenhauspersonals kann dem St. Georg das Genick brechen
Haupteingang zum Klinikum St. Georg. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEtwas ist kaputt im deutschen Gesundheitssystem. So gründlich kaputt, dass die Arbeit der wichtigsten Menschen darin mittlerweile hochgradig gefährdet ist, derer, die man so landläufig nichtärztliches Personal nennt. Dass jetzt am Städtischen Klinikum St. Georg ein Streik droht, der gar die Existenz des Krankenhauses gefährdet, ist Folge einer Politik, die Rendite auf Kosten der Beschäftigten machen will. Egal, ob sie dran kaputtgehen oder der Betrieb zusammenbricht.
Alexander Zirr erzählt, was die Schweden von 1642 bis 1650 in Leipzig trieben
Alexander Zirr: Die Schweden in Leipzig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserIn der Geschichte des Dreißigjährigen Krieges spielte Leipzig am Rand immer eine Rolle. Hier fanden drei der wichtigsten Schlachten dieses Krieges statt: die Schlachten bei Breitenfeld 1631 und 1642 und die bei Lützen 1632. In allen dreien siegten die Schweden. Bei Lützen starb auch noch ausgerechnet der Schwedenkönig Gustav Adolf in der Schlacht. Reicht doch eigentlich, könnte man meinen. Aber mit „reicht doch“ lässt sich ein echter Historiker nicht abspeisen.
Pfaffendorfer Straße: Eine (entschärfte) Bombe in der Nacht von Leipzig + Video
Vom Leipziger Zentrum (Tröndlinring) Richtung Zoo aus gesehen, auf der linken Seite der Pfaffendorfer Straße, Ecke Humboldtstraße wurde eine 250-Kilo-Fliegerbombe aus dem II. Weltkrieg gefunden. Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

Für alle LeserGegen 21:30 Uhr am Donnerstag, 16. August, überlegte die Polizei laut Kurznachrichtendienst Twitter noch, ob sie evakuieren soll oder nicht. Oder besser, wann. Auf einem Gelände an der Pfaffendorfer, Ecke Humboldtstraße nahe dem Leipziger Zoo war eine 250 Kilo-Bombe aus dem zweiten Weltkrieg gefunden worden. Spätestens ab 23.30 Uhr war klar: das Gebiet und damit bis zu 1.000 Anwohner muss geräumt, die Bombe noch in der Nacht entschärft werden.
Video „Vorspiel“: Aus der Höhle der Löwen
Norman Landgraf (li.) und Martin Hoch sind aus der Sommerpause zurück. Foto: Screenshot Heimspiel TV

Foto: Screenshot Heimspiel TV

Für alle Leser Vorspiel ist zu Gast bei den Leipzig Lions und hat mit Sebastian Fandert den Headcoach des Football-Teams zu Gast. Außerdem gibt es den Fußball-Rückblick mit dem 1. FC Lok, der BSG Chemie, dem FC Inter sowie den Frauen von RB Leipzig. Darüber hinaus ist u.a. der Abschied der langjährigen Handball-Nationaltorhüterin Katja "Schülki" Kramarczyk ein Thema in der 35. Sendung.