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Polizeibericht, 30. März: 37-Jähriger überfallen, Falschgeld bestellt, Sprayer gefasst, Unfallflucht

Am Samstagabend wurde ein 37-Jähriger in der Unterführung zwischen Hauptbahnhof und Höfe am Brühl von drei Unbekannten überfallen und beraubt +++ Ein 29-Jähriger wollte mit Falschgeld, das er im Internet bestellt hatte, seinen Einkauf bezahlen +++ In der Theresienstraße wurde ein Zigarettenautomat gesprengt +++ Die Polizei konnte drei Sprayer fassen, die eine Lärmschutzwand an der BAB 14 besprühten +++ Ein Lkw-Fahrer flüchtete unerlaubt vom Unfallort.

Raubüberfall angezeigt

Ein 37-Jähriger erklärte bei der Polizei, dass er am Samstag, gegen 21 Uhr, in der Unterführung zwischen Hauptbahnhof und Höfe am Brühl von drei Unbekannten beraubt worden sei. Die Männer kamen plötzlich auf ihn zu, stießen ihn zu Boden und traten auf ihn ein, so erklärte der Überfallene. Anschließend zogen sie ihm die Jacke aus, nahmen sein Portemonnaie samt einem dreistelligen Bargeldbetrag und seine beiden Handys aus der Hosentasche, bevor sie mit einem schwarzen Ford Fiesta davonfuhren. Der 37-Jährige erklärte noch, dass während des Überfalls eine Frau vorbeigekommen sei.

Nun bittet die Kripo Leipzig Bürger die Hinweise zum Geschehen und/oder zu den Tätern geben können – aber insbesondere die durch den Geschädigten erwähnte Zeugin – sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu melden.

Der 37-Jährige, der Verletzungen im Gesicht erlitt, beschrieb zwei der Täter folgendermaßen:

1. Täter
– sprach deutsch,
– kräftige, sportliche Gestalt
– ca. 25 – 30 Jahre alt
– ca. 185 cm groß
– blonde, kurze Haare,
– trug Ohrring (ein Kreuz ) am rechten Ohr,
– größere Tätowierung an der rechten Kopfseite über den Hals führend,
– Bekleidung: schwarze Jeans, schwarze Schnürschuhe, wie von der
Armee, graue Stoffjacke

2. Täter
– sprach deutsch,
– vermutlich Rumäne, da er auch rumänisch sprach,
– ca. 27 – 30 Jahre alt,
– ca. 175 cm groß,
– füllige Gestalt mit rundem Bauch
– weiße, kurze Haare
– Bekleidung: roter Pullover mit V-Ausschnitt, blaue Sport-Hose von adidas

Im Internet gibt es nichts, was es nicht gibt

Mit drei 20-Euro-Scheinen wollte am Samstagabend ein 29-Jähriger seinen Einkauf bezahlen. Doch schien der Kassiererin etwas an den Scheinen nicht zu gefallen, so dass sie eine Kollegin hinzurief. Auch diese fand, dass sich das Geld komisch anfühlte. Durch das wiederholte prüfen des Geldes wurde der 29-Jährige etwas nervös und er schlich sich langsam von dannen. Doch die Mitarbeiter einer Security-Firma ließen ihn nicht aus den Augen und folgten dem Mann aus dem Markt in der Scheffelstraße. Noch in der Nähe des Marktes sprachen sie ihn an und forderten ihn auf, wieder mit zurückzukommen. Der 29-Jährige folgte und zog schließlich im Marktbüro noch etliche Scheine mehr aus seinem Rucksack. Zwischenzeitlich hatten die Kassiererinnen die Polizei gerufen. Auf Nachfragen gab der 29-Jährige an, dass er 400 Euro Falschgeld für den hälftigen Echtgeldbetrag Anfang des Jahres im Internet bestellt hatte. Nun ermittelt das Leipziger Betrugskommissariat wegen Inverkehrbringen von Falschgeld.

Zigarettenautomaten „beklaut“

Ein dumpfer Knall rief am Sonntagmorgen, 05:15 Uhr, einen Anwohner (34) der Theresienstraße auf den Plan, der sofort zum geöffneten Fenster lief und schaute, woher der Laut kam. Dabei wurde er auf eine männliche Person aufmerksam, die aus dem Hausschatten heraustrat und geruhsam die auf dem Gehweg verstreuten Zigarettenschachteln aufhob. Danach trat der Mann wieder in den Hausschatten und verschwand. Zwischenzeitlich rief der 34-Jährige die Gesetzeshüter, die unmittelbar nach Eintreffen die Suche nach einem ca. 170 cm großen Mann von schlanker Gestalt, der mit einer dunklen Jacke und Strickmütze bekleidet war, aufnahmen. Was der Anwohner noch wahrnahm: Schwefelgeruch und einen weißen Pkw, vermutlich Kombi, der kurze Zeit später vom Fahrbahnrand in Richtung Wittenberger Straße wegfuhr. Die Gesetzeshüter selbst entdeckten nahe einem Einkaufsmarkt ein schwarzes Mountainbike, dass sie kurzerhand sicherstellten. Die Ermittlungen wegen Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion haben sie aufgenommen.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

Kücheneinbaugeräte im Visier von Dieben

Während der vergangenen Tage machten sich Unbekannte in einer Garage zu schaffen. Sie waren in den Garagenkomplex in der Straße des 18. Oktober durch Aufbrechen eines Tores gelangt. In der als Lagerraum genutzten Garage befanden sich diverse Kücheneinbaugeräte, wie Kühl-Gefrier-Kombinationen, Geschirrspüler, Herde, Cerankochfelder sowie Dunstabzugshauben im Wert einer höheren vierstelligen Summe, die sie allesamt stahlen. Die Diebe hinterließen Sachschaden in Höhe von ca. 200 Euro. Zum Abtransport der Küchenteile müssen sie ein Fahrzeug genutzt haben.

Wer hat in der Zeit zwischen 24.03.2015, 09:00 Uhr bis 28.03.2015, 12:30 Uhr, Beobachtungen gemacht, wer kann sachdienliche Hinweise geben? Zeugen wenden sich bitte an die Leipziger Kripo, Dimitroffstr. 1, Telefon (0341) 96 64 66 66.

Drei Sprayer gefasst

Sonntagnacht erhielt die Polizei durch einen Autofahrer (35) Kenntnis über mehrere Schmierer, die gerade eine Lärmschutzwand an der BAB 14 besprühen. Polizeibeamte waren schnell am Tatort. Als die Sprayer die Gesetzeshüter bemerkten, bekamen sie flinke Füße und rannten in Richtung Autobahn. Dennoch waren die Polizisten schneller und konnten ein Trio (m.: 2 x 19, 24) vorläufig festnehmen. Allerdings verletzte sich während seiner Flucht einer der Tatverdächtigen (24) und blieb auf dem Mittelstreifen liegen. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Seinen Komplizen gelang es zu flüchten. Die Beamten brachten den Fahrverkehr wegen der Flüchtenden auf der Autobahn zum Halten und informierten den Verkehrswarndienst. Erst als die „Gefahr“ gebannt war, konnten alle ihre Fahrt fortsetzen. Es stellte sich bei der Überprüfung der Lärmschutzwand heraus, dass auf dieser neben weiteren Schriftzügen auf ca. 50 Meter Länge der Schriftzug „Mister Speed“ prangte. Zudem fanden die Beamten eine größere Menge von Spraydosen und stellten diese sicher. Gegen die Graffitischmierer wird wegen Sachbeschädigung ermittelt. Die Höhe des Sachschadens ist noch unklar.

Randale in der Papiermühlstraße

Am Sonntagmorgen war ein Notruf bei der Polizei eingegangen, dass drei offensichtlich alkoholisierte Jugendliche Gegenstände auf die Papiermühlstraße werfen. Eine Streife war gleich zum Ort gefahren. Dort sahen sie Steine und umgeworfene Sperrschilder einer Baustelle auf der Fahrbahn liegen. Nachdem kurzerhand alles aufgeräumt und aufgestellt war, prüften die Polizisten den Bereich. Weit waren die Unholde nicht gekommen. In einer Seitenstraße urinierten zwei Unbekannte an eine Hauswand. Als sie den Streifenwagen sahen, wollten sie die Flucht ergreifen, brauchten aber zwei Sekunden um abreisefertig zu sein. Im Wegrennen gesellte sich noch eine dritte Person dazu. Sie kamen aber nicht weit – sie hatten gegen die laufstarken Beamten keine Chance. Gegen die 20-, 22- und 23-Jährigen wird nun wegen Sachbeschädigung und gefährlichen Eingriffes in den Straßenverkehr ermittelt.

Teufel Alkohol

Fall 1: Sechs Pkw beschädigt

Die Fahrerin (49) eines Renault Laguna befuhr Sonntagnacht die Gröpplerstraße. In Höhe Grundstück Nr. 92 streifte sie zunächst einen am Fahrbahnrand geparkten Ford Focus. In Höhe Einmündung Radiusstraße stieß sie dann gegen einen BMW. Dieser wurde auf den Gehweg gegen einen Lichtmast und gegen den davor abgestellten VW Golf geschoben. Dieser wiederum prallte gegen einen davor parkenden Kia, welcher gegen einen BMW geschleudert wurde. Die 49-Jährige verletzte sich leicht und wurde in ein Krankenhaus zur ambulanten Behandlung gebracht. Polizeibeamte nahmen während der Unfallaufnahme Alkoholgeruch in der Atemluft der Frau wahr. Das Atemalkoholgerät konnte nicht angewendet werden. Die Blutentnahme wurde durchgeführt. Ihren Führerschein musste sie abgeben. An allen Fahrzeugen entstand Schaden in Höhe von insgesamt 13.000 Euro.

Fall 2: Kontrolle übers Fahrzeug verloren

Mit 1,50 Promille intus hatte sich der Fahrer (30) hinters Steuer seines Mercedes gesetzt. Er fuhr Am Sonntagmorgen auf der Karl-Friedrich-Straße in Richtung Mölkau und verlor etwa 50 Meter vor dem Ortseingangsschild die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er überschlug sich, fuhr durch einen Zaun und landete schließlich im gegenüberliegenden Straßengraben. Der Fahrer blieb unverletzt. Ein Zeuge (30) hatte die Polizei gerufen. Die Beamten stellten Alkoholeinfluss fest und ließen den Mercedesfahrer pusten. Die Blutentnahme wurde durchgeführt, der Führerschein sichergestellt. Am Pkw entstand Totalschaden.

Gegen beide Autofahrer wird strafrechtlich ermittelt.

Lkw-Fahrer flüchtet unerlaubt! Polizei sucht Zeugen

Ein Audi-Fahrer (23) hatte wahrlich großes Glück, dass es nicht schlimmer kam. Was war geschehen? Der 23-Jährige hatte am Sonntagabend, kurz nach 19 Uhr, mit seinem Audi zwischen den Anschlussstellen Großkugel und Leipzig-West technische Probleme bekommen und hielt auf dem Standstreifen, um nachzusehen. Er schaltete die Warnblinkanlage an, stieg aus und hockte sich rechts neben sein Auto. Er prüfte den Hinterreifen, von dem er dachte, dass er einen „Platten“ hätte. Tatsächlich ragte ein Metallteil aus der Gummierung des Reifens, der aber sonst noch intakt war. Plötzlich hörte er ein lautes kratzendes Geräusch und sein Auto schaukelte heftig. Als er aufblickte, sah er einen weißen Sattelzug, der schwankend weiterfuhr und in 300 Meter Entfernung hielt. Der Lkw war offenbar nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und am Audi entlang geschleift. Der Fahrer des Zuges stieg kurz aus, schaute sich den Schaden an seinem Fahrzeug an und setzte anschließend die Fahrt fort. Der Audi-Fahrer, entsetzt von dem Handeln des Mannes, zog nach dessen Flucht folgende Schadensbilanz: Die komplette linke Fahrzeugseite war aufgerissen bzw. zerkratzt, die Rückleuchten beschädigt. Den Schaden schätzt er auf ca. 5.000 Euro.

Jetzt ermittelt die Polizei wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort und bittet Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen, zum Fahrer des Sattelzuges und/ oder dessen Fahrzeuggespann geben können, sich an die VPI Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255-2847 zu wenden.

PolizeiMelder
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