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Polizeibericht, 16. April: 85-Jährige verletzt, Geld unterschlagen, Mit Kantholz gewütet

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    In Naunhof fuhr ein Unbekannter eine 85-Jährige mit einem Einkaufswagen an und verschwand. Diese brach sich bei dem Sturz den Oberarm - Zeugen gesucht +++ In einem Friseurgeschäft in Gohlis wurde eine Verkäuferin um Geld betrogen +++ In Kleinzschocher war bei zwei Körperverletzungen ein Kantholz im Spiel +++ In Grünau demolierten zwei junge Männer mehrere Autos.

    85-Jährige verletzt – Zeugen gesucht

    Eine 85-Jährige war am Donnerstag, 9. April, von einem Bekannten zum Einkaufen in einem Discounter in die Brandiser Straße in Naunhof gefahren worden. Als sie den Markt gegen 09:45 Uhr verließ, wurde sie von einer ihr unbekannten männlichen Person von hinten mit dem Einkaufswagen angefahren. Die Frau stürzte mit dem rechten Arm auf eine Bordsteinkante und brach sich den Oberarm. Zudem fiel der Unbekannte noch auf sie. Ohne sich um die verletzte Frau zu kümmern, verschwand er auf den Parkplatz und verließ pflichtwidrig mit einem hellen, gepflegt wirkenden Auto den Unfallort. Die 85-Jährige wurde in einem Krankenhaus stationär aufgenommen.

    Wer hat Beobachtungen gemacht, wer kann Hinweise zum Unfallverursacher und dessen Fahrzeug geben. Zeugen melden sich bitte beim Polizeirevier Grimma, Kriminaldienst, Köhlerstraße 3 in 04668 Grimma, Tel. (03437) 708925-100.

    Unterschlagung

    Getäuscht wurde gestern Abend die Verkäuferin (62) in einem Friseurgeschäft im Poetenweg. Zwei offensichtlich ausländische Frauen im Alter von 20 bis 25 Jahren, beide schwarz bekleidet, betraten den Laden und wollten ein Produkt kaufen. Eine zückte einen 100-Euro-Schein. Als die Verkäuferin das Wechselgeld von 87,10 Euro herausgab, war beiden plötzlich die Ware zu teuer. So gaben sie den Artikel  wieder heraus und der Verkauf wurde rückgängig gemacht. Während eine Frau das Wechselgeld aufgefächert in der Hand behielt, lenkte die andere die 62-Jährige, die den 100-Euro-Schein wieder herausgab, ab. Diese merkte nicht, dass die Summe in der Hand der Komplizin kleiner geworden war. Dann verließen beide das Friseurgeschäft. Erst später fiel der Verkäuferin auf, dass 50 Euro aus dem Kassenbestand fehlen. Die Polizei ermittelt wegen Unterschlagung.

    Mit Kantholz gewütet

    Gleich zweimal spielte ein Kantholz bei Körperverletzungen am Mittwochabend eine Rolle. An einem Durchgang zum Kantatenweg von der Windorfer Straße wurde ein Pärchen (m 31/w 28) von einer größeren, geschätzt 20-köpfigen, Personengruppe angegriffen und mit einem Kantholz geschlagen. Noch während der Anzeigenaufnahme erreichte die Polizei ein Notruf, dass in der Gießerstraße eine Fensterscheibe einer Erdgeschosswohnung mit leeren Flaschen eingeschlagen wurde. Auch hier soll eine Personengruppe von mehr als zehn Personen am Werk gewesen sein. Die Mieterin (w, 28) der Wohnung hatte die flüchtende Gruppe verfolgt, ist dann aber auch mit einem Kantholz geschlagen worden. Die Polizei stellte in der Nähe eine siebenköpfige Personengruppe, auf welche die Beschreibung passte. Als ihre Personalien festgestellt wurden, reagierten Einzelne der Gruppe äußerst aggressiv. Gegen sie wird nun wegen Landfriedensbruch, gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung, Sachbeschädigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Über das Motiv der Angriffe ist noch nichts bekannt. Auch nicht, ob die Opfer gezielt oder zufällig ausgewählt wurden, weil sie der Gruppe gerade über den Weg liefen. Das Kantholz wurde auch nicht gefunden. Ob sich nach den Angriffen Personen von der Gruppe entfernt hatten, muss noch ermittelt werden.

    Dart- und Zigarettenautomat aufgebrochen

    Als sich am Mittwochvormittag der Betreiber (55) der „Burenschänke“ im Kleingartenverein „Buren e. V.“ in Schönefeld näherte, sah er bereits die offenstehende hintere Tür. Sofort rief er die Polizei. Die Beamten fanden einen Dart- und Zigarettenautomaten aufgebrochen vor. Aus diesen wurden sowohl Bargeld in einer unteren vierstelligen Summe als auch Zigaretten in bisher unbekannter Menge gestohlen. Des Weiteren wurde aus der Registrierkasse etwas Kleingeld entwendet. Die Polizisten fanden Aufbruchwerkzeuge, die durch den oder die Täter zurückgelassen worden waren, und stellten es sicher. Im Zuge der Tatortarbeit meldete sich eine Gartenbesitzerin (71) bei den Beamten und teilte mit, dass auch in ihre Laube eingebrochen worden war. Die Tür wurde aufgehebelt und alles durchsucht. Ob und was fehlt, konnte jedoch noch nicht angegeben werden. Die Polizei ermittelt.

    Fahrkartenautomat aufgehebelt

    Ein Mitarbeiter (38) der Leipziger Verkehrsbetriebe, Verkehrsaufsicht, meldete gestern der Polizei einen beschädigten Fahrkartenautomaten an der Haltestelle Krakauer Straße, Grünau. Ein Unbekannter hatte sich abends am Automaten zu schaffen gemacht und daraus die Geldkassette samt zugehörigem Verarbeitungsgerät gestohlen. Die Höhe des Sachschadens wurde mit ca. 2.500 Euro angegeben. Der Diebstahlschaden ist noch unklar.  Die Ermittlungen wegen besonders schwerem Diebstahl wurden aufgenommen.

    Mehrere Autos beschädigt

    Mehrere Anwohner wurden gestern Abend durch Krachen und laute Schreie in ihrer Ruhe gestört. Eine Frau (35) schaute aus dem Fenster in der Zingster Straße und sah zwei junge Männer, die gerade ein Verkehrsschild gegen zwei abgestellte Pkw warfen. Sofort informierte sie die Polizei und gab dabei eine detaillierte Personenbeschreibung beider Täter. Es stellte sich heraus, dass diese das Schild (Parkverbot) herausgerissen und damit einen Citroen und einen Smart beschädigt hatten. Außerdem traten sie noch gegen andere geparkte Pkw und beschädigten diese. Nach ihrer Tat liefen beide in Richtung Tankstelle Straße am See. Dort trafen die Beamten auf das Duo, auf welche die abgegebene Personenbeschreibung passte. Es wurde vorläufig festgenommen. Beide Männer (22, 30) waren alkoholisiert. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab 1,94 bzw. 2,88 Promille. Zwischenzeitlich hatten sich noch weitere Zeugen gemeldet, welche die Täter wiedererkannten. Gegen sie wird wegen Sachbeschädigung ermittelt.

    Kontrolle in Fußgängerzone

    Am Mittwoch hat die Fahrradstaffel der Polizei mit dem Ordnungsamt Leipzig eine große Kontrolle in der Fußgängerzone der Innenstadt durchgeführt. Schwerpunkt lag hier auf den Fahrradfahrern, die es an diesem Ort eigentlich nicht geben dürfte – es ist ja eine Fußgängerzone. Dennoch wurden 45 Radfahrer kontrolliert. Gegen 12 wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gefertigt, 15 mussten vor Ort eine Verwarnung zahlen, 18 Personen wurden mündlich verwarnt. Der häufigste Verstoß: das Befahren der Fußgängerzone. Dies ist zwischen den zahlreichen Fußgängern gefährlich und deshalb verboten. Die restlichen Anzeigen gab es wegen technischer Mängel an den Fahrrädern. Frank Waldow, Leiter der Fahrradstaffel zieht positive Bilanz: „Die Fußgängerzone war gut frequentiert. Die meisten Radfahrer hielten sich an die Vorschriften, schoben ihr Rad oder nutzten eine der zahlreichen Parallelstraßen“. Die Kontrolle erhielt viel positiven Zuspruch. Immer wieder erreichen die Polizei Beschwerden über „rüpelhafte Radfahrer“ in der Fußgängerzone.

    Ein Verletzter, 19.000 Euro Schaden

    Der Fahrer (35) eines VW Touran befuhr gestern Morgen die Schkeuditzer Straße stadteinwärts. Er überholte ein vor ihm fahrendes Fahrzeug, ohne auf den Gegenverkehr zu achten. Der 35-Jährige stieß mit einem Transporter VW Crafter Fahrer: 56) zusammen. Durch den Aufprall wurde der VW Crafter gegen einen geparkten Skoda Octavia (Halterin: 46) geschoben. Beim Unfall verletzte sich der 56-Jährige leicht und musste ambulant behandelt werden. An den Fahrzeugen entstand Schaden in Höhe von ca. 19.000 Euro. Gegen den 35-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.

    Termine zur Fahrradregistrierung im Bereich Leipzig-Nord

    Fahrradregistrierung im Leipziger Norden (inklusive Schkeuditz und Taucha). Orte und Termine, an denen die Polizei die Registrierung vornimmt, als auch die Zeiten, zu denen der Bürgerdienst LE tatkräftig zur Seite steht, sind zu finden unter:

    http://www.polizei.sachsen.de/de/35536.htm

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