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Polizeibericht, 8. Juli: Diebe gestellt, Verfolgungsfahrt, Radler/in schwer verletzt

Eine Taxifahrerin konnte einen Dieb stellen, der ihre Geldbörse vom Beifahrersitz gestohlen hat +++ Drei Männer flohen im BMW vor der Polizei +++ In Grünau versuchten Jugendliche einen Fahrkartenautomaten aufzubrechen +++ In der Prager Straße wurde ein Radler von einem Pkw erfasst +++ In der Lindenstraße übersah ein Skodafahrer beim Einparken eine Radlerin mit Kind.

Dieb gestellt

Eine 49-jährige Taxifahrerin fuhr gestern Nachmittag mit ihrem Fahrzeug an den Taxistand in der Eisenbahnstraße. Hier hatte sie die Absicht, mit einem anderen Kollegen das Taxi zu wechseln. Dabei hatte sie die Beifahrertür offenstehen. Auf dem Beifahrersitz befand sich ihre Handtasche. Als sie mit ihrem Kollegen zusammenstand, in unmittelbarer Nähe ihrer beiden Fahrzeuge, traten zwei männliche Personen an den Taxistand heran. Einer riss die Beifahrertür auf und entnahm aus der Handtasche die Geldbörse der Frau.

Anschließend übergab er die Geldbörse dem anderen und beide flüchteten in Richtung Bahnhofsgebäude. Die Frau verfolgte die beiden und andere Zeugen informierten die Polizei. In einer Gaststätte konnte die Frau einen der Täter festhalten. Der andere flüchtete. Dieser übergab die Geldbörse wieder der Frau. In der Zwischenzeit trafen die Polizeibeamten ein. Es fand eine Identitätsfeststellung statt und die Person wurde durchsucht. Es handelte sich um einen 49-jährigen Mann aus Algerien. Bei der Durchsuchung hatte er noch weitere kleinere Gegenstände bei sich, dessen Herkunft er nicht erklären konnte. Diese Gegenstände wurden sichergestellt und werden im Zusammenhang mit noch offenen Straften geprüft. In der Geldbörse befand sich ein dreistelliger mittlerer Bargeldbetrag. Nach erfolgter Überprüfung war das Bargeld noch komplett vorhanden. Verletzt wurde niemand.

Die Polizei im Rückspiegel…..

..da gab der Fahrer Gas. Im Zuge ihrer Streifentätigkeit nahmen die Beamten gestern Nacht einen BMW mit drei männlichen Insassen wahr. Die Beamten entschlossen sich zu einer Verkehrskontrolle. Daraufhin schalteten sie das Anhaltesignal „STOP POLIZEI“ an. Der Fahrer reagierte überhaupt nicht und fuhr weiter. Als die Beamten das Blaulicht einschalteten erhöhte das Fahrzeug die Geschwindigkeit drastisch. Die Polizisten schalteten nun zusätzlich noch das Martinshorn ein. Nebenbei prüften sie über Funk eine Abfrage zum Kennzeichen. Diese ergab, dass das Kennzeichen zur Zwangsentstempelung stand und die angebrachten Kennzeichen nicht für den BMW zugelassen waren. Zudem bestand für das Fahrzeug keine Haftpflichtversicherung. Wie sich später herausstellte, waren das nicht die einzigen Gründe, warum der Fahrer des BMW ordentlich auf das Gaspedal trat.

Die Verfolgungsfahrt setzte sich über Grünau hinaus fort auf die B 186 an der Kreuzung Knautnaundorf Straße/Werkstraße bis zur Brücke zur Auffahrt auf die A38. An beiden Kreuzungen zeigte die Lichtsignalanlage „Rot“. Beide mal ignorierte der BMW dies. Mittlerweile erhielten die Beamten Unterstützung durch weitere Funkwagen. Der BMW fuhr auf die A38 in Richtung Dresden auf. Zusätzlich erschwerend setzte jetzt noch starker Regen und Gewitter ein. Der BMW wurde nicht langsamer und gefährdete somit sich und andere Verkehrsteilnehmer. An der Abfahrt Leipzig-Südost fuhr der BMW ab. Hier hatte bereits ein Funkwagen eine Sperrung in Richtung Dresden aufgebaut, so dass der BMW stark abbremsen musste. Ein Funkwagen wollte nun links am BMW vorbeifahren. Dieser versuchte, den Funkwagen von der Fahrbahn zu drängen. Anschließend fuhr der BWM in die Göltzschener Straße ab und später auf ein bewachsenes Feld. Hier blieb das Fahrzeug stecken.

Alle drei Insassen konnten durch die Polizeibeamten gestellt werden. Es handelte sich um drei Personen der russischen Föderation im Alter von 45, 33 und 26 Jahren. Bei den erfolgten Fahndungsüberprüfungen wurde bekannt, dass gegen den 33- jährigen Fahrer zwei Haftbefehle existieren. Alle drei wurden in die Polizeidirektion Leipzig gebracht und weitere polizeiliche Maßnahmen durchgeführt. Die Ermittlungen dauern an. Der 33-Jährige wurde bereits in die Justizvollzugsanstalt überstellt.

Fahrkartenautomat „bearbeitet“

Mehrere Zeugen nahmen in der Nacht Hammerschläge auf Metall wahr. Sie sahen, dass drei Jugendliche im Alter von 16 – 20 Jahren an einem Fahrkartenautomaten der Straßenbahnhaltestelle in der Ratzelstraße standen und einer mit einem Vorschlaghammer den Automaten „bearbeitete“. Anscheinend hatten sie mitbekommen, dass sie beobachtet wurden. Sie flüchteten in stadteinwärtige Richtung. Einer hatte ein Basecap auf und alle trugen kurze bunte Hosen. Nachdem die Polizeibeamten eintrafen, wurde eine Tatortbereichsfahndung eingeleitet, aber leider ohne Erfolg. Die Außenhülle des Fahrkartenautomaten war aufgebogen bzw. durch Dellen beschädigt. An Geld kamen die Täter nicht heran jedoch hinterließen sie einen hohen vierstelligen Sachschaden am Automaten.

1 Mann, 4 Straftaten

Gestern Mittag griff die Polizei einen Mann (31) auf, der mit dem Motorrad unterwegs war. Zeugen hatten angegeben, dass er wohl „zu tief ins Glas geblickt“ haben könnte. Eine solche Äußerung bedurfte natürlich einer genaueren Prüfung. An einem Imbissstand in Paunsdorf rannte der 31-Jährige jedoch beim Erblicken der Polizei sofort auf und davon. Sein Motorrad ließ er dabei zurück – entweder weil er nicht daran dachte, dass er damit schneller sein würde, oder aber er wollte nicht noch darauf hindeuten, dass er ohne Führerschein unterwegs war.

Der 31-Jährige rannte also in die gegenüberliegende Gartenanlage und konnte dort von der Polizei überwältigt werden. Einer der Polizisten stürzte dabei mit dem Flüchtenden und verletzte sich derart schwer, dass er noch ins Krankenhaus gebracht werden musste. Er war so ungünstig auf die Schulter gefallen, dass diese sich ausgerenkt hatte. Der 31-Jährige hingegen blieb unverletzt. Bei ihm stellte man des Weiteren über einen Drugwipe-Test ein positives Ergebnis auf Amphetamine/Methamphetamine fest. Doch dem noch nicht genug.

Zusätzlich saß der Herr auf einem gestohlenen Motorrad und hatte ein gefälschtes Kennzeichen drangeschraubt, das eigentlich an ein gänzlich anderes Modell gehörte. Damit listen sich folgende Straftatbestände gegen den 31-Jährigen auf: Trunkenheit im Verkehr – durch berauschende Mittel, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung und Besonders schwerer Fall des Diebstahls eines Motorrades. Der Mann wurde daraufhin vorläufig festgenommen und wird heute noch dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der prüfen wird, ob gegen den 31-Jährigen ein Haftbefehl erlassen wird.

Fahrradfahrer schwer verletzt

Der 46-jährige Fahrradfahrer befuhr gestern Abend den Radweg der Prager Straße entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung. Kurz vor dem Erreichen der Einmündung Gerichtsweg fuhr er spontan nach rechts über die Prager Straße und missachtete dabei das Rotlicht für Fußgänger und Radfahrer. In der weiteren Folge wurde der Radfahrer von einem 43-jährigen BMW-Fahrer erfasst. Der Radfahrer wurde schwer verletzt und musste in einem nahegelegenen Krankenhaus stationär aufgenommen werden. Bei der Identifizierung des Radfahrers wurden neben seinen persönlichen Papieren auch betäubungsmittelverdächtigte Substanzen aufgefunden. Eine Blutentnahme auf Betäubungsmittel und Alkohol wurde daher eingeleitet. Bei der Unfallaufnahme wurden durch die Beamten des Verkehrsunfalldienstes noch die DEKRA Experten hinzugezogen. Zeugen wurden bekannt gemacht, die den Unfallhergang so schilderten, dass der BMW-Fahrer „grün“ hatte und der Radfahrer „rot“. Der BMW-Fahrer wurde nicht verletzt. Am Fahrzeug entstand ein Schaden von ca. 1.000 Euro.

Augen auf beim Rückwärtseinparken

Der 28-jährige Fahrer eines Pkw Skoda befuhr die Dübener Straße in Richtung Bitterfelder Straße. Eine 27-jährige Fahrradfahrerin und ihr drei Jahre altes Kind (m) im Kindersitz radelten die Lindenstraße entlang und hatte die Absicht diese an der Kreuzung Dübener Straße zu überqueren. Der Skodafahrer bog leicht in die Lindenstraße nach rechts ein, so dass die Radfahrerin der Annahme war, ungehindert in die Lindenstraße einzubiegen. Als sie die Lindenstraße passierte, fuhr der Skodafahrer jedoch rückwärts auf den Gehweg der Dübener Straße. Dabei übersah er die Fahrradfahrerin und in der Folge kam es zum Zusammenstoß wobei die 27-Jährige mit dem Fahrrad und ihrem Kind stürzte. Beide wurden schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert und stationär aufgenommen. Am Fahrrad und am Fahrzeug entstand Sachschaden in einer Gesamthöhe von ca. 800 Euro.

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