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Polizeibericht, 18. Dezember: Versuchter Fahrraddiebstahl, Zeugenaufrufe, Betrüger gingen leer aus

Von Polizeidirektion Leipzig

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    Auf dem Willy-Brandt-Platz versuchte gestern Abend ein junger Mann, drei Personen das Fahrrad zu entreißen +++ Ein 79-Jähriger demolierte beim Parken einen Mazda und entfernte sich trotz Ansprache +++ In Delitzsch wurde ein 11-jähriges Mädchen von einem Radler erfasst - In allen Fällen werden Zeugen gesucht +++ Gestern war ein recht erfolgloser Tag für Telefonbetrüger.

    Versuchter Fahrraddiebstahl

    Ein 27-Jähriger hielt sich gestern auf dem Willy-Brandt-Platz in der Nähe eines Geschäftes auf. Er setzte sich auf eine Mauer und stellte neben sich sein Fahrrad. Als er rauchte und sich mit seinem Smartphone beschäftigte, kam, gegen 19:45 Uhr, ein Unbekannter auf ihn zu, nahm ihm die Zigarette aus dem Mund, ging ein Stück weiter und rauchte diese selbst. Danach kam er wieder und wollte sich das Fahrrad des jungen Mannes aneignen. Doch der 27-Jährige hielt sein Eigentum fest. Mehrmals versuchte der unbekannte Mann, ihm das Rad zu stehlen, wurde dabei aggressiv, hatte aber kein Glück. So ließ er von seinem Vorhaben ab und wollte gewaltsam zwei weitere in die Tat umsetzen: Er ging zu zwei jungen Frauen (17, 18), die gerade ihre Räder in den Fahrradständer gestellt hatten und dabei waren, diese anzuschließen und versuchte, ihnen die Räder wegzureißen. Doch die jungen Damen schlossen sie an und gingen. Der Zeuge rief dann die Polizei.

    Folgende Personenbeschreibung liegt vor:
    – etwa Mitte Zwanzig, ca. 1,75 m groß, schlank,
    – kurze schwarze Haare,
    – gepflegtes Äußeres,
    – war bekleidet mit Jeans, grauem Kapuzenpullover unter schwarzer Weste, Turnschuhe,
    – hatte Kopfhörer von Samsung im Ohr.

    Wem ist dieser Mann noch aufgefallen? Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben und sachdienliche Hinweise geben können, melden sich bitte bei der Leipziger Kripo, Dimitroffstr. 1, Telefon (0341) 96 64 66 66.

    Zeugen gesucht

    Ein 30-jähriger Mann stand vorgestern Vormittag mit seinem Mazda ordnungsgemäß am Straßenrand in der Löbauer Straße und parkte. Er saß im Auto. Vor ihm war noch ein Parkplatz frei. Ein Ford Focus befuhr die Löbauer Straße in Richtung Bertolt-Brecht-Straße. In Höhe einer Arztpraxis versuchte er, gegen 09:25 Uhr, jetzt vor dem Mazda einzuparken. Dazu benötigte er drei Anläufe. Beim dritten Mal vor und zurück stieß er beim Rückwärtsfahren mit der Anhängerkupplung gegen die vordere Stoßstange des Mazdas und blieb so stehen. Der 30-jährige Fahrer des Mazda stieg aus und forderte den Rentner auf, sich den Schaden anzusehen. Dies ignorierte dieser. Ganz im Gegenteil, er stieg in sein Fahrzeug wieder ein und stellte es in eine andere Parklücke auf dem Parkplatz ab. Er wurde abermals aufgefordert, stehen zu bleiben bis die Polizei da ist. Er ignorierte weiterhin dieser Aufforderung und entfernte sich vom Unfallort, ohne seine Personalien zu hinterlassen. Nach dem Eintreffen der Polizeibeamten wurde bekannt, dass es ich um einen 79-Jährigen aus Leipzig handelte.

    Die Verkehrspolizei sucht jetzt weitere Zeugen, die Hinweise zum Verhalten der Unfallbeteiligten geben können. Diese wenden sich bitte an die VPI Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255-2847.

    Radler erfasst Kind – Zeugen gesucht

    Ein Mädchen (11), das gestern Nachmittag,15:45 Uhr, in Delitzsch auf dem vom Radweg farblich getrennten Fußweg in Richtung Oberer Bahnhof lief, wurde plötzlich von einem Radler erfasst. Sie kam aus Richtung Elberitzmühle, der Radfahrer ihr entgegen. Kurz vor der Körnerstraße geriet dieser jedoch nach links auf den Fußweg und stieß mit der Elfjährigen zusammen. Sie fiel und verletzt sich leicht. Der Radler indes entfernte sich in Richtung Elberitzmühle, ohne auch nur einen Moment zu verweilen. Jetzt wird der Radfahrer gesucht.

    Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen und/oder zum Radfahrer machen können, wenden sich bitte an die VPI Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255-2847.

    Was kostet schon die „Welt“?

    Für manch einen Gauner kostet sie nicht mehr, als eine knüppeldicke Lüge, mangelnde Moral und ein absolut fehlendes Rechtsverständnis – und – wenn zumindest die materiellen Werte nicht selbst mit Händearbeit erwirtschaftet werden müssen, dann ist sie in Form von Auto, Wohnung, Haus, Geldanlage besonders leicht in den Händen zu halten. So versuchten auch am gestrigen Tag Vertreter der besonderen Spezies „Betrüger“, ihre gutgläubigen Opfer in neun Fällen um das hart Ersparte zu bringen. Doch sie gingen leer aus.

    1. Fall
    So läutete nachmittags bei einer älteren Dame (87) in Markkleeberg das Telefon. Ihre vermeintliche Schwester rief an und bat um 40.000 Euro, die sie für ein Kapitalgeschäft benötige. Doch verstrickte sich die Anruferin in Widersprüche, so dass die 87-Jährige hellhörig wurde und sie aufforderte, die Telefonnummer durchzusagen, sozusagen einen Abgleich vornahm. Der funktionierte natürlich nicht und die Fremde legte auf. Danach informierte die 87-Jährige die Polizei.

    2. Fall
    Freudig erklärte gestern die unbekannte Anruferin dem Herren (71), den sie nachmittags in Markkleeberg anrief, dass sie seine Nichte sei. Er solle raten. Er wiederum erwiderte: Welche, ich habe viele Nichten! Daraufhin legte sie auf und versuchte es zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal. Erfolglos. Auch in diesem Fall informierte der 71-Jährige umgehend die Polizei, die die Ermittlungen aufnahm.

    3. Fall
    Auch bei einer 86-Jährigen versuchte gestern ein unbekannter Anrufer in Markkleeberg sein Glück. Mit unterdrückter Rufnummer meldete er sich als Neffe. Doch schon während des Gesprächs, als er um Geld bat, schwante der Dame, dass es nicht mit rechten Dingen zugeht. Sie sagte es dem Anrufer auf den Kopf zu, der daraufhin das Gespräch beendete. Die Frau erstattete Anzeige.

    4. Fall
    Dieses Mal waren es vermeintliche Immobiliengeschäfte, die einer Finanzspritze bedurft hätten. So legte es gestern jedenfalls der Unbekannte dar. Was er nicht ahnte: Die 68-Jährige, die er damit um viel Geld bringen wollte, roch ziemlich schnell „Lunte“. So sagte sie ihm auf den Kopf zu, er sei ein Schwindler und legte auf. Die Anzeige folgte umgehend.

    5. Fall
    Auch in diesem Fall erbat gestern die Anruferin von dem älteren Herrn (86) in Reudnitz Geld für einen Hauskauf. Doch auch hier gingen die Betrügerin – eine vermeintliche Nichte – leer aus. Der 86-Jährige erstattet Anzeige.

    6. Fall
    Ein Anruf mit unterdrückter Nummer, eine fremde Frauenstimme am anderen Ende der Leitung und die wohl schon durchaus bekannte Frage: Erkennst Du meine Stimme nicht? Wahrheitsgemäß antwortete die angerufene Dame (81) in der Südvorstadt mit „Nein“ und musste sich wenig später weitere Lügen anhören: Sie sei die Nichte, die ältere. Sie wäre in Dresden und könne in einer Stunde da sein. Außerdem erklärte sie, Geld für einen Wohnungskauf in Dresden zu benötigen – nur so als Geldanlage. Geld bräuchte sie allerdings, um die hohen Zinsen, die über das Wochenende anfallen könnten, abzuwenden. Ungewöhnlich, dachte sich die 81-Jährige und bat die vermeintliche Nichte vorbeizukommen. Dann wolle sie alles absprechen. Weiterhin erklärte sie Zweifel zu haben, ihr ausreichend Geld zur Verfügung stellen zu können. Da legte die Anruferin ziemlich schnell auf und ward nicht mehr gehört. Die Dame indes informierte die Polizei, die die Ermittlungen aufnahm.

    7. Fall
    Einen weiteren Versuch unternahm die Unbekannte gestern bei einer Dame (86) im Leipziger Stadtteil Gohlis. Auch ihr erklärte sie, eine Wohnung in Dresden kaufen zu wollen und Geld zu benötigen. Innerhalb einer Stunde wolle sie da sein. Auf Nachfragen der 86-Jährigen, wer die Anruferin sei, bekam sie keine direkte Antwort. Nur die Frage, ob sie die Stimme denn nicht erkenne. Als die ältere Dame dann den Namen eine ihrer Verwandten nannte, bejahte die Anruferin. Nun wiederum fragte die Dame, wie sie nach Dresden gekommen sei, da sie doch eigentlich im Rollstuhl sitze. Kurze verdutzte Stille am anderen Ende der Leitung, dann legte sie auf und ward nicht mehr gehört und gesehen.

    8. Fall
    Selbst der Versuch, durch ein Gewinnversprechen von einigen zehntausend Euro an das Geld eines 51-Jährigen in Wiederitzsch zu gelangen, scheiterte gestern kläglich. Eine Anruferin erklärte dem vermeintlichen Glückspilz, dass er bei einer Autoverlosung gewonnen habe und das Preisgeld am nächsten Tag zu Hause entgegennehmen könne. Er müsse nur dem Notar als Überbringer knapp 1.000 Euro in Form einer Gebühr zahlen. Dass ein Betrüger am Werk ist, war dem Mann bewusst. Er informierte die Polizei, die die Ermittlungen aufnahm.

    9. Fall
    Die Dame (87) meldete sich nur mit „Ja“, als gestern ihr Telefon mit unbekannter Telefonnummer klingelte. Dann hörte sie eine Frauenstimme. Die Nichte sei sie, so erklärte es die unbekannte Anruferin und vorbeikommen wolle sie auf einen Kaffee. Sie habe einen Vertrag abgeschlossen und müsse heute den fünfstelligen Geldbetrag zurückzahlen, um der drohenden Strafe zu entgehen. Daran schloss sich die Bitte an, die kommen musste – die Bitte um finanzielle Unterstützung. Daraufhin entgegnete die 87-Jährige, dass sie nicht die sein kann, als die sie sich ausgibt und legte den Hörer auf. Danach erstattete sie Anzeige.

    In all den neun Fällen haben die Angerufenen sehr umsichtig und vorsichtig reagiert und sich damit vor großen Vermögensverlusten selbst bewahrt. Sie reagierten immer wieder richtig und versicherten sich in Familie und Bekanntenkreis zurück, ob der Anruf seine Richtigkeit hatte. In allen Fällen bestätigte sich diese letztlich nicht.

    Wegen gefährlicher Körperverletzung …

    … ermitteln Kripobeamte. In der Asylbewerberunterkunft in der Georg-Schumann-Straße kam es zwischen zwei Männern (27, 28) zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Dabei wurde der ältere mit einem Messer am Kopf verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Dort wurde er ambulant behandelt. Als Polizeibeamte, die von Mitarbeitern des Wachschutzes informiert worden waren, wenig später am Tatort eintrafen, war der Tatverdächtige bereits geflüchtet. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

    Stromklau

    Mitarbeiter der Stadtbeleuchtung staunten gestern Nachmittag nicht schlecht, als sie feststellen mussten, dass an einer Straßenlaterne in der Virchowstraße ein Stromkabel mittels zweier Kabelklemmen angeschlossen war. Die Männer gingen dem Kabel nach. Es führte zu einem Gartengrundstück kurz vor der Einfahrt zu einem Krankenhaus. Dessen Besitzer (33) wurde ermittelt. Die Mitarbeiter der Stadt Leipzig setzten die Polizei in Kenntnis. Der 33-Jährige hat sich wegen Entziehung elektrischer Energie nach StGB § 248c zu verantworten.

    Autofahrer erfasste Radlerin

    Zwei Zeugen riefen Polizei und Rettungswesen, nachdem es gestern Abend zu einer Kollision zwischen einem Autofahrer und einer Radfahrerin gekommen war. Der Fahrer (82) eines Opel Vectra fuhr auf der Nonnenstraße. Da er wenden wollte, bog er nach rechts in die Einfahrt des Grundstücks Nr. 5 ab. Dabei übersah er offenbar eine Fahrradfahrerin (28), die ordnungswidrig den Gehweg befuhr. Die junge Frau stürzte und verletzte sich. Sie wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus zur ambulanten Behandlung gebracht. An Pkw und Rad entstand geringer Sachschaden.

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