Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht, 13. Juli: Dokumente geraubt, Lkw-Fahrer und Zeugen gesucht, Fahrraddiebe erwischt

Im Park an der Goethestraße kam es am Dienstagnachmittag zu einer Auseinandersetzung bei der einem Ägypter Dokumente geraubt wurden +++ In Seehausen kam ein 17-Jähriger Motorradfahrer wegen eines LKWs zu Fall – In beiden Fällen werden Zeugen gesucht, in Fall 1 besonders der Taxifahrer, der zu Hilfe kam +++ Gleich drei Mal erwischte die Polizei Fahrraddiebe auf frischer Tat.

Die Zigarette davor

Im Park an der Goethestraße kam es am Dienstagnachmittag, 16:30 Uhr, zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Ägypter und einem Tunesier. Was zuerst im freundlichen Gespräch bei einer Zigarette entstand, eskalierte schnell. Der Ägypter war um eine Zigarette gebeten worden, welche er auch gern hergab. Als er dann aber auch um Geld gebeten wurde, musste er ablehnen. Darauf wurde der Tunesier wütend und beschimpfte seinen Gesprächspartner auf das übelste bezüglich seiner Herkunft. Als sich der Beschimpfte zum Gehen umdrehte, bekam er einen Tritt in den Rücken, der ihn zu Boden sinken ließ. Der Tunesier lag dann auf ihm, hielt ihn fest und kramte in seinen Taschen. Dies sah ein Taxifahrer, der in unmittelbarer Nähe stand. Er griff beherzt zu und zog den Angreifer von seinem Opfer herunter. Ohne weitere Worte machte sich der Streitsuchende davon. Der Angegriffene stellte fest, dass ihm Dokumente fehlen. Er suchte die Polizei auf. Mehrfach drückte er seinen Dank und seine Bewunderung an den Taxifahrer für das beherzte Eingreifen aus.

Den Angreifer beschrieb er wie folgt:

– Kräftige Statur ca. 1,80 m groß
– braune Haut, schwarze Haare, keine Gesichtsbehaarung
– Er trug ein weißes T-Shirt, kurze knielange Hose, Sandalen

Die Kriminalpolizei sucht nun Zeugen, insbesondere den Taxifahrer, die Hinweise zum Sachverhalt geben können. Diese werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

Lkw-Fahrer und Zeugen gesucht

Ein 17-jähriger Nutzer eines schwarzen Leichtkraftrades der Marke Suzuki befuhr gestern die Verbindungsstraße von der Ortslage Mutschlena in Richtung der Ortslage Gottscheina. In der Ortslage Gottscheina durchfuhr er eine Rechtskurve, in der ihm um 13:05 Uhr ein großer Lkw mit Auflieger entgegenkam. Aufgrund der geringen Straßenbreite fuhr der Lkw ziemlich weit links, so dass der 17-Jährige den Lkw seitlich berührte. Daraufhin kam der 17-Jährige mit dem Motorrad zu Fall und schlitterte auf den Asphalt in Richtung Gegenverkehr. Hinter dem Lkw fuhr ein Pkw, der den Unfall gesehen hatte und rechtzeitig anhalten konnte, so dass der 17-Jährige nicht in dieses Fahrzeug hineinrutschte. Der Pkw-Fahrer stieg aus. Der 17-Jährige nahm sein Motorrad und schob es von der vielbefahrenen Straße.

Der Fahrer des Lkw hielt zunächst an, stieg aus und wechselte mit dem 17-Jährigen einige Worte. Anschließend setzte er sich wieder in den Lkw und fuhr unerlaubt von der Unfallstelle davon. Bei dem Lkw hat es sich um eine dunkelrote Sattelzugmaschine gehandelt. Der Fahrer war ca. 175 cm groß, von kräftiger Gestalt und hatte kurze braun/graue Haare. Der 17-Jährige wurde nicht verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 3.500 Euro.

Die Verkehrspolizei sucht nun weitere Zeugen zum genannten Sachverhalt, die Hinweise zum Verhalten der Unfallbeteiligten geben können sowie den Lkw-Fahrer, der den Unfallort unerlaubt verlassen hatte. Diese wenden sich bitte an die VPI Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255 – 2851 (tagsüber) sonst 255 – 2910.

Drei Mal Fahrraddiebe erwischt

In den frühen Mittwochmorgenstunden beobachteten Anwohner der Stuttgarter Allee drei Personen, die von abgestellten Fahrrädern Teile abmontierten. Sie riefen die Polizei. In unmittelbarer Tatortnähe konnten dann drei 16- und 17-jährige Personen gestellt werden, auf die die Beschreibung passte. Sie müssen sich nun wegen Diebstahls verantworten.

Zur gleichen Zeit stellte eine Polizeistreife in der Holbeinstraße zwei Personen fest, die gleich drei Fahrräder mit sich führten. Eins davon war als gestohlen gemeldet. Die beiden hatten Einbruchswerkzeug dabei. An der Tür eines nahe gelegenen Hauses fanden die Polizisten Hebelspuren, die mit den Werkzeugen genau aneinander passten. Da der Verdacht bestand, dass auch die anderen Fahrräder gerade eben entwendet wurden, kassierten die Beamten auch diese ein. Die Beiden müssen sich nun zumindest für einen versuchten Einbruchsdiebstahl verantworten.

In der Lilienstraße waren am Dienstagmittag Polizisten im Einsatz als sie vom Nachbargrundstück Klopfgeräusche hörten. Als sie nachsahen, fanden sie einen Mann im Gebüsch versteckt, der ihnen bereits bestens bekannt war. Im Hof standen zwei Fahrräder, die ursprünglich mit Schloss gesichert waren. Die Fahrradschlösser waren aber beide zerstört. Daneben lag Werkzeug, das zum Aufbrechen dient. Der 25-Jährige versuchte sich noch herauszureden. Es half aber alles nichts, er muss sich nun wegen versuchten Diebstahls verantworten. Die nunmehr ungesicherten Fahrräder konnten die Polizisten nicht stehen lassen. Sie nahmen sie zur Eigentumssicherung mit zur Dienststelle.

BMW brannte, Citroen beschädigt

Der Halter (46) eines BMW hatte sein Fahrzeug am Vortag, gegen 23:30 Uhr, in der Anton-Bruckner-Allee abgestellt. Heute früh mussten ihm Polizeibeamte mitteilen, dass sein Pkw brennt. Er ging zum Abstellort. Dort hatten die Kameraden der Feuerwehr die Löscharbeiten bereits abgeschlossen. An seinem Auto war der vordere Teil, Motorbereich und Frontscheibe, verbrannt. Auch der davor parkende Citroen (Halter: 31) wurde durch die Flammen in Mitleidenschaft gezogen. Die Höhe des Gesamtschadens beläuft sich auf ca. 17.000 Euro. Die Feuerwehr und Polizei gerufen hatte eine Passantin (51). Kripobeamte ermitteln wegen Brandstiftung.

Gelegenheit macht Diebe

Der Angestellte (42) einer Firma lieferte gestern Nachmittag Pakete aus. Er hielt in der Stuttgarter Allee vor dem Grundstück Nr. 8, stieg aus und verschloss sein Fahrzeug. Allerdings bemerkte er nicht, dass die Scheibe der Fahrertür noch offen war. Als er nach kurzer Zeit wieder zurückkehrte, musste er das Fehlen seines Smartphones, das in einer Halterung mit Saugnapf an der Frontscheibe steckte, feststellen. Ein Unbekannter hatte den Moment der Unaufmerksamkeit für sich ausgenutzt und zugegriffen. Der Geschädigte erstattete daraufhin Anzeige bei der Polizei. Ihm entstand Schaden in Höhe von ca. 745 Euro. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.

Einbrecher dingfest gemacht

Der Täter hebelte heute Nacht ein Fenster des Blumengeschäftes in der Tauchaer Straße auf und stieg ein. Er durchsuchte alles und fand kleinere Bargeldbeträge im Gesamtwert einer niedrigen zweistelligen Summe, die er einsteckte. Damit flüchtete er aus dem Laden. Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma hatten die Polizei über den Einbruch in Kenntnis gesetzt. Durch Beamte der Bereitschaftspolizei konnte er noch in Tatortnähe gestellt und vorläufig festgenommen werden. Er wurde in das Zentrale Polizeigewahrsam gebracht und wird heute dem Haftrichter vorgeführt. Bei ihm handelt es sich um einen 23-Jährigen. Dieser hatte zuvor falsche Angaben zu seiner Person gemacht, diese dann später gegenüber den Beamten korrigiert.

Gefälschte Kennzeichen aus Ungarn

Etwas überrascht war die Leipziger Polizei, als sie Post aus Ungarn erhielt; enthielt das Paket doch vier Kennzeichentafeln mit zwei roten Kennzeichen (jeweils vorn und hinten), die auf eine Leipziger Firma zugelassen sein sollen. Dazu die vermeintlich zugehörigen Kennzeichenhefte. Wie sich nach eingehender Prüfung herausstellte: alles Totalfälschungen. Sowohl die Plaketten der Stadt Leipzig auf den Kennzeichen, als auch die Stempel in den Nachweisheften erwiesen sich als gefälscht. Da hatten die ungarischen Kollegen bei ihrer Kontrolle wohl zwei Volltreffer erzielt.

Zwei Verletzte nach Unfall auf Autobahn

Der Fahrer (65) eines VW Passat war gestern Nachmittag auf der BAB 14 in Richtung Dresden unterwegs mit der Absicht, diese an der Anschlussstelle Leipzig-Ost wieder zu verlassen und fuhr im Verzögerungsstreifen. Der Fahrer (67) eines Renault Megane befand sich im linken Fahrstreifen, überholte zwei Lkw und wechselte vor diesen nach rechts in die Ausfahrt. Hierbei kollidierte er mit einem MAN-Sattelschlepper (Fahrer: 50) und dem VW Passat. Er schleuderte zurück an den Unterfahrschutz der Sattelzugkombination und stieß in der weiteren Folge zweimal gegen die mittlere Schutzplanke, bevor er dort stehen blieb. Beim Unfall verletzte sich der 67-Jährige schwer. Er wurde durch Kameraden der Feuerwehr der Stadt Leipzig, die mit drei Fahrzeugen und 18 Kameraden am Unfallort waren, gerettet und stationär in einer Klinik aufgenommen. Der 65-Jährige erlitt leichte Verletzungen und konnte ambulant behandelt werden. Während der Unfallaufnahme war die BAB 14 im Bereich der Anschlussstelle Leipzig-Ost für 1,5 Stunden voll gesperrt. Reinigungsarbeiten der Fahrbahn wurden durchgeführt. An den Fahrzeugen und der Mittelleitplanke entstand Sachschaden in Höhe von ca. 115.000 Euro. Gegen den Renaultfahrer wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

PolizeiMelderZeugenaufrufe
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder --> Daniela Kolbes Sommertour geht weiter: Unseren Sozialstaat mit Leben füllen
Ich bin das Tier | 25. Juli | 19.30 Uhr | Cammerspiele Leipzig
Brustzentrum am Klinikum St. Georg rezertifiziert
BUND Sommercamp vom 6. bis 10. August 2018
Jahr der Demokratie 2018: Veranstaltungen im August
Wiederitzsch: Abschnitt der Fritz-Reuter-Straße wird ausgebaut
40 Tage Arbeitskampf – 40 Tage Kampf für eine Zukunft bei Halberg Guss
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Warum die Leipziger Aue befreit werden muss, damit Fluss und Landschaft wieder gesunden
Prof. Dr. Bernd Gerken. Foto: Hansmann

Foto: Hansmann

Für alle LeserVom 12. bis 14. September findet in der Alten Börse zu Leipzig das 2. Internationale Auenökologiesymposium statt. Veranstalter ist der NuKLA-Verein zusammen mit der Arbeitsgruppe Artenschutz Thüringen aus Jena, der Fördergemeinschaft Tierökologie und Naturkunde Höxter sowie Riverwatch Wien. L-IZ sprach mit dem Auenexperten Prof. Bernd Gerken von NuKLA.
Ein letzter Besuch im Eythra der Jungsteinzeit
Eröffnung der Eythra-Ausstellung im Mai. Foto: KOMM-Haus

Foto: KOMM-Haus

Für alle LeserEs ist eigentlich für den Inhalt so einer Ausstellung ein etwas abgelegener Ort: Am Freitag, 27. Juli, endet die Ausstellung „Eythra 7.000 vor Chr. – Steinzeit-Bauern am Ufer der Weißen Elster“ im KOMM-Haus in der Selliner Straße 17 in Grünau. Aber die Ortswahl für diese im Mai gestartete Ausstellung hatte natürlich ihren Grund: Die Bewohner dieses 2.500-Einwohner-Dorfes im Leipziger Südraum siedelten nach der „Devastierung“ 1984 bis 1987 zu einem Großteil nach Grünau um.
Justizminister kann gar nicht sagen, wie oft Journalisten in Sachsen mit den Behörden in Konflikt geraten
Polizisten bei einer Legida-Demonstration. Foto: LZ

Foto: LZ

Für alle Leser Wenn die sächsische Staatsregierung nicht will, dann will sie nicht. Dann rechnet sie den Fragestellern im Sächsischen Landtag seitenlang vor, wie viel Arbeit eine Beantwortung ihrer Frage machen würde und wie viele Tage oder Jahre die beschäftigten Mitarbeiter damit zubringen würden, das alles zusammenzuklamüsern. Gerade ist das wieder Antje Feiks passiert, die in der Linksfraktion im Landtag für Medienpolitik zuständig ist. Medienpolitik. Ein ganz heißes Eisen.
Leipziger SPD plädiert für Eigentumserwerb der Stadt im Gelände des Eutritzscher Freiladebahnhofs
Das Gelände des Freiladebahnhofs von der Eutritzscher Straße her betrachtet. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm Freitag, 20. Juli, gab es ja gleich die doppelte Nachricht: Die beiden Stadträte Christopher Zenker (SPD) und Tim Elschner (Grüne) stellten ihren Antrag vor, die Stadt solle vier Baufelder auf dem Gelände des Eutritzscher Freiladebahnhofs erwerben, um die Entwicklung für das Gemeinwohl zu sichern. Und gleichzeitig teilte das Kulturzentrum „So&So“ mit, dass es am 28. Juni durch den Vermieter CG Leipzig City Nord GmbH & Co. KG gekündigt wurde. Am Sonntag, 22. Juli, meldete auch der TV-Club seinen Rauswurf. Ein Aha-Moment für die Leipziger SPD.
Linke fordert nun umfassende Aufklärung über die beiden Abhöraktionen im Umfeld der BSG Chemie von der sächsischen Staatsregierung
Telefonüberwachung im Umfeld von Chemie Leipzig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserUnlängst wurde ein weiteres großes Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Bildung krimineller Vereinigungen (§ 129 StGB) gegen Fans der BSG Chemie Leipzig trotz breiter Überwachung ergebnislos eingestellt. Das Fiasko folgt dem der 2014 gescheiterten Ermittlungen um eine „Antifa-Sportgruppe“ und der Abhöraffäre von 2016 im Umfeld der BSG Chemie Leipzig e.V. Diesmal geriet wohl auch der Verein Eintracht Frankfurt ins Visier.
Das fast vergessene Schicksal des sächsischen Orgelbauers Johann Ernst Hähnel
Ulrich Eichler: Der sächsische Orgelbauer Johann Ernst Hähnel. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserGlaube keiner Geschichte, die einem als einzig gültige erzählt wird. Wer sich wirklich einmal mit nur einem einzigen historischen Forschungsfeld beschäftigt hat, weiß, welches Unheil oft die ersten Biografen und „Standardwerk“-Verfasser angerichtet haben. Sie haben verknappt, zugespitzt, ihr eigenes Urteil zum Maßstab gemacht und einfach mal alles weggelassen, was in ihre Heldengeschichte nicht gepasst hat. So ist es auch mit den berühmten sächsischen Orgelbauern. Da war ja nur Silbermann, oder? Denkste.
Leichtathletik-DM 2018: Staffel-Silber bringt Glanz in Leipziger Bilanz
Die DHfK-Silber-Staffel mit Ole Werner, Niels Torben Giese, Roy Schmidt und Marvin Schulte. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserNach dem Kugelstoß-Gold von David Storl am Freitagabend haben die Leipziger Sprinter die Medaillenbilanz noch ein wenig aufpolieren können. Die 4 x 100 Meter-Männer mit Ole Werner, Niels Torben Giese, Roy Schmidt und Marvin Schulte rannten zu Silber. Aber auch die anderen Leipziger Finalisten erreichten am letzten Meisterschaftstag gute Ergebnisse.
CG Gruppe schafft Fakten: TV Club am Eutritzscher Freiladebahnhof auch gekündigt + Video
Der "TV Club" am Eutritzscher Freiladebahnhof soll Ende 2019 raus. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserEs ist das Zwischenergebnis einer spätestens seit Ende 2016 laufenden Entwicklung, seit die Deutsche Bahn an die CG Gruppe verkauft hat. Die Grundidee der CG Gruppe ist die Neuerrichtung eines Wohnviertels in Zentrumsnähe am ehemaligen Freiladebahnhof Eutritzsch, in enger Abstimmung mit der Stadt Leipzig. Ende 2017 warf dann die CG Gruppe auf dem Gelände wortwörtlich ein paar Steine in den Weg, aber noch geschah nichts Grundlegendes. Nun, Mitte 2018 will die CG offenbar Fakten schaffen – erst die Kündigung des „So&So“, nun trifft es eine Leipziger Institution. Auch der TV Club am stadtauswärtig oberen Punkt des Geländes soll schließen.
Bayreuther Festspiele: Lohengrin, Promis und ein überforderter Tenor
Parsifal. Foto: Bayreuther Festspiele

Foto: Bayreuther Festspiele

Für alle LeserWenn sich am 25. Juli der Vorhang für „Lohengrin“ hebt, ist in Bayreuth wieder Festspielzeit. Bis zum 29. August stehen in diesem Jahr sechs Werke Richard Wagners auf dem Spielplan. An der Neuproduktion sind die Leipziger Maler Neo Rauch und Rosa Loy beteiligt.
Wie gedankenloser Umgang mit Medikamenten unsere Umwelt und unsere Gesundheit gefährdet
Was schäumt denn da? Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für FreikäuferLZ/Auszug aus Ausgabe 56Wer auf der Homepage der Stadt Leipzig nach Informationen zu Medikamenten in Flüssen, Seen und Grundwasser sucht, wird nicht fündig. Auch unterm Thema Gewässerschutz hält das Amt für Umweltschutz dazu keine Informationen bereit. Man muss schon auf die Seiten des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) gehen, um erste Hinweise darauf zu finden, dass auch in sächsischen Flüssen Arzneimittelrückstände deutlich über den geltenden Grenzwerten zu finden sind.
Altmedikamente werden auch in sächsischen Grundwasserkörpern immer öfter nachgewiesen
Rücknahme von Altmedikamenten. Foto: Ökolöwe

Foto: Ökolöwe

Für alle LeserIn letzter Zeit wurde zwar mehrfach thematisiert, dass die achtlos weggeschütteten Medikamtenrückstände auch in Klärwerken und Flüssen landen. Aber nicht nur dort sind sie nachweisbar, wenn Forscher Proben entnehmen. Sie landen auch im sächsischen Grundwasser. Ein Thema, mit dem sich jetzt der Landtagsabgeordnete der Grünen, Volkmar Zschocke, beschäftigt hat. Und Sachsens Sozialministerin kann ihm keine Entwarnung geben. Im Gegenteil.
NuKLA schreibt einen Offenen Brief an Leipzigs Stadtförster
Die Info-Tafeln im Waldgebiet Nonne. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSeit dem 7. Juli werden die Leipziger jetzt zwar mit fünf Info-Tafeln im Waldgebiet Nonne irgendwie über den Stadtwald und den Waldumbau informiert. Aber die Tafeln werfen viel mehr Fragen zu einem wirklich naturnahen Auenwald auf als sie beantworten. Entsprechend kritisch fällt der Offene Brief aus, den der Vorsitzende des NuKLA e.V., Wolfgang Stoiber, an Andreas Sickert, den Leiter der Abteilung Stadtforsten im Leipziger Amt für Stadtgrün und Gewässer, schrieb. Hier ist er.
Sachsens Umweltministerium denkt gar nicht daran, den Sachsenforst nach FSC zu zertifizieren
Holzeinschlag im Leipziger Auwald. Foto: Gernot Borriss

Foto: Gernot Borriss

Für alle LeserAuch der Streit um die Wälder in Sachsen wird weitergehen. Nicht nur auf Leipziger Ebene. Auch die Staatsregierung steht für ihre Waldpolitik in der Kritik. Und dasselbe Trauerspiel gibt es in Thüringen, wo die Staatsregierung zumindest schon mal die Prüfung eingeleitet hat, was die Umstellung der Zertifizierung des Thüringer Staatsforstes auf den höheren Standard FSC kosten würde.
Das Untertan-Projekt: Die erstaunlichen Parallelen zum Hochstapler Felix Krull
Das fasste man als Heuchelei und Überhebung auf ... Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserMenschen leben, wie es aussieht, immer in einer Blase. Und dadurch sind sie manipulierbar. Denn was wir mit diesem „gereiften“ Diederich erleben, ist im Grunde die Karriere eines Hochstaplers. Das Thema muss in der Familie gelegen haben. Oder die beiden konkurrierenden Brüder Heinrich und Thomas Mann beschäftigten sich eben doch fast gleichzeitig mit einem ähnlichen Typus. Denn während Heinrich ab 1906 am „Untertan“-Stoff arbeitete, begann Thomas 1905 mit der Konzeption für den Hochstaplerroman, der erst ein halbes Jahrhundert später fertig werden sollte: „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“.
Leichtathletik-DM 2018: Drei Finalplatzierungen mit verhaltener Freude
Roy Schmidt (DHfK/ m.) machte im 100 Meter-Zwischenlauf das Finale klar. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserZwei fünfte und einen sechsten Platz holten die Leipziger Teilnehmer am Samstag aus den Finals der Deutschen Leichtathletik-Meisterschaft in Nürnberg heraus. Die DHfK-Athleten Alexander John - über 110 Meter Hürden - und Roy Schmidt - über 100 Meter - sorgten für die fünften Ränge. Speerwerferin Christine Winkler kam auf Sechs ein. Zudem qualifizierte sich 1.500 Meter-Läuferin Julia Klein (ebenfalls SC DHfK) für das Finale am Sonntag. Dort starten auch die 3 x 1.000 Meter U20-Staffel der DHfK-Jungs sowie die StG Leipzig - alias SG MoGoNo - über 4 x 400 Meter U20.