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Polizeibericht, 28. November: Autofahrer lebensgefährlich verletzt, Mit 4,4 Promille unterwegs, Wohnungsbrand im Kerzenschein

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    Auf der Bennewitzer Landstraße löste sich heute Morgen eine Lkw-Ladung und zwei Kollis mit Holzpaletten durchschlugen die Frontscheine eines entgegenkommenden Pkws. Dabei wurde der 24-Jährige Fahrer lebensgefährlich verletzt +++ Auf der BAB 14 in Richtung Dresden war ein 37-Jähriger mit 4,4 Promille unterwegs und verursachte mehrere Unfälle +++ Gerade in der Vorweihnachtszeit können Polizei und Feuerwehr nicht oft genug vor unsachgemäßem Umgang mit Kerzenlicht warnen – so zündeten in Mockau zwei Jungen eine Kerze an, was im Resultat ein brennendes Bett und eine vorerst nicht mehr bewohnbare Bleibe zur Folge hatte.

    Lkw-Ladung durchschlug Pkw-Frontscheibe – Autofahrer lebensgefährlich verletzt

    Der Fahrer (58) eines Mercedes-Sattelzuges fuhr heute Morgen die Bennewitzer Landstraße (K 7441) in Richtung B 183 A. In einer Rechtskurve löste sich ein Spanngurt und zwei Kollis mit Holzpaletten durchschlugen die Frontscheine eines entgegenkommenden Audi Avant (Fahrer: 24). Das Dach wurde bis zur Rückbank aufgeschoben. Der Audi kam nach rechts von der Straße ab, stieß gegen einen Leitpfosten, einen Mast und ein Brückengeländer und blieb auf einem Feld stehen. Mit lebensgefährlichen Verletzungen wurde der junge Mann in eine Klinik geflogen. Ein weiterer Pkw (Fahrer: 63) konnte nur durch eine Gefahrenbremsung den Zusammenstoß vermeiden. Weitere Zeugen (m.: 32, 37) riefen Polizei und Rettungswesen und leisteten Erste Hilfe. Es entstand ein Schaden in Höhe von ca. 17.000 Euro. Gegen den 58-Jährigen wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

    Unter Alkohol- und Drogeneinfluss …

    … war Samstagabend ein Autofahrer mit einem Ford Mondeo unterwegs. Er fuhr auf der BAB 14 in Richtung Dresden, als er mehrere Unfälle verursachte. Er kam zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab, kollidierte mit der Leitplanke, fuhr dann weiter, kam wieder nach rechts ab und stieß gegen einen Leitpfosten und eine Markierungstafel. Er setzte seine Fahrt fort und kam etwa 100 Meter weiter auf dem Standstreifen zum Stehen. Dort fanden ihn Polizeibeamte, die von Zeugen informiert worden waren. Der Fahrer befand sich im Auto. Als er ausstieg, torkelte er in Richtung Fahrbahn. Die Beamten hatten bereits vorsorglich einen Rettungswagen gerufen. Der Autofahrer wurde in das Fahrzeug gebracht und war dann nicht mehr ansprechbar. Ein Notarzt wurde angefordert, der Verletzte ins Krankenhaus auf die Intensivstation gebracht. Zudem hatten sowohl die Beamten als auch der Arzt bereits Alkoholgeruch in der Atemluft des Mannes (37) festgestellt. Ein Schnelltest reagierte positiv auf Amphetamine und es wurden 4,4 Promille festgestellt. Sein Führerschein wurde ihm entzogen. Gegen den Mann wird wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und unerlaubtem Entfernen vom Unfallort ermittelt. Die Ermittlungen dauern noch an.

    Wohnungsbrand im Kerzenschein

    Gerade in der Vorweihnachtszeit können Polizei und Feuerwehr nicht oft genug vor unsachgemäßem Umgang mit Kerzenlicht warnen. Schnell geraten bei fehlender Sorgfaltspflicht versehentlich Gegenstände in Brand. Der Schaden ist oft immens. So auch bei einem vorliegenden Fall in Mockau: Zwei 10- und 12-jährige Jungen hatten gestern eine Kerze angezündet. Dabei war ein Bett in Brand geraten. Verletzt wurde niemand. Auch konnte das Feuer durch die Feuerwehr gelöscht werden, die Wohnung ist jedoch aufgrund der Rauchgase vorerst nicht bewohnbar.

    Advent, Advent, was da so brennt?

    Wenn es dick kommt, dann richtig. Eine 33-Jährige wollte gestern Vormittag eigentlich vor der Tür des Mehrfamilienhauses in der Eilenburger Chaussee nur eine Zigarette rauchen. Offenbar war aber die Haltung der Zigarette in der eingenommenen Steh-Position nicht gut gewählt. Kurz darauf fing ein Herz aus Stroh an der Tür Feuer. Das brennende Herz warf sie dann auf eine Pflanze, die im Treppenhaus stand. Was passierte? Natürlich fing die Pflanze Feuer und brannte nach kurzer Zeit in voller Ausdehnung. Also wurde das Ganze mit dem Besen vor die Tür gekehrt. Der Besen fing dann auch noch Feuer und die Hauswand wurde durch die brennende Pflanze verrußt, während das Schmuckstück des Hausflures so langsam verbrannte. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung.

    Nächtliches Räuber und Gendarmspiel

    Als eine Streifenwagenbesatzung heute Nacht die Wurzner Straße in Richtung des Torgauer Platzes befuhr, konnte sie im Licht der Straßenlaternen erkennen, wie etwa 200 Meter voraus ein Mensch über die Straße huschte und sich zwischen parkenden Pkw abduckte. Dort angelangt, entdeckten die Beamten den Mann hinter einem Anhänger, konnten ihn aber nicht sogleich abschlagen, weil er rennend die Flucht ergriff. Allerdings ließ ihn das Glück, welches ihm schon beim Verstecken nicht hold war, auch beim Fangen im Stich, denn der nacheilende Gendarm war eindeutig sportlicher. Wie es sich zum Ende einer ordentlichen Spielrunde gehört, musste der 32-Jährige hernach den Weg ins Gefängnis antreten, jedoch in ein reales. Hierfür hätte die geringe Menge mitgeführten Betäubungsmittels zwar nicht ausgereicht, aber wie er sogleich selbst anführte, lag gegen ihn ein offener Haftbefehl vor. Daher residiert der Wohnungslose nunmehr neben zahlreichen Mitspielern zum wiederholten Male in der hiesigen Justizvollzugsanstalt.

    Betäubungsmittel beschlagnahmt, Dealer getürmt

    In der Nähe des Wintergartenhochhauses besteht seit Monaten ein Schwerpunkt des Betäubungsmittelhandels und der Straßendealerszene, weshalb die Polizeidirektion Leipzig dort häufig tätig werden muss. Am Sonntagabend kontrollierten Polizeibeamte einen laut seiner Aufenthaltsgestattung 21-Jährigen. Der Mann war kurz zuvor beobachtet worden, wie er zu zwei augenscheinlich schwer Betäubungsmittelsüchtigen Kontakt hatte. Während der nachfolgenden Kontrolle gab sich der bereits polizeibekannte Betäubungsmittelhändler betont lässig, übergab sein Ausweisdokument und setzte offenbar darauf, dass sein Depot nicht aufgespürt werden würde. Hierüber irrte er sich allerdings und muss nun – nach den Ergebnissen eines Vortests – mehrere Gramm Kokain und Heroin abschreiben. Dass dies nicht gleichermaßen für seine Freiheit galt, verdankt er allein einem für ihn günstigen Moment und seiner Sprintstärke. Da der Sumpf des hiesigen Betäubungsmittelhandels durch die sichergestellte Menge sicherlich nicht trockengelegt wurde und weil die Identität des Flüchtigen zweifelsfrei geklärt ist, liegen für beide Seiten lediglich Etappenerfolge vor.

    Welcher Lügner hat die kürzesten Beine?

    In der letzten Nacht sollten ein schwarzer Audi und seine beiden Insassen einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Der Fahrer trat jedoch kräftig auf das Gaspedal, vergrößerte den Abstand zum Funkstreifenwagen, befuhr die Straßenzüge Am Gothischen Bad sowie Brandenburger Straße und bog dann auf den Parkplatz eines Baumarktes ein. Nachdem der Audi zum Halt gekommen war, stiegen zwei Männer (25, 32) aus und rannten über die Brandenburger Straße. Beide konnten anschließend gestellt werden und es zeigte sich, dass sie sich auf diese Situation nicht ordentlich vorbereitet hatten. Während der Jüngere darauf beharrte, den anderen nicht zu kennen, meinte jener, nichts gegen seinen Freund sagen zu wollen. Konfrontiert mit der Aussage seines Kumpans erkannte er jedoch seinen taktischen Fauxpas und meinte: „Äh, kenn ich auch nicht. Ich sage nichts mehr.“ Leider hielt er sich nicht daran, sondern brüllte wenig später einen Polizeibeamten an und machte Anstalten, den Ort verlassen zu wollen. Letztlich musste er zu Boden gebracht und mit einer Handfessel fixiert werden, wogegen er sich körperlich und verbal beleidigend zur Wehr setzte. Der 25-Jährige hingegen verhielt sich ruhig und gab sich als Halter des Audi sowie Besitzer des Zündschlüssels zu erkennen. Nunmehr gilt es zu klären, wer von beiden hinter dem Steuer saß – eine Fahrerlaubnis können beide nicht vorweisen.

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