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Polizeibericht, 13. Dezember: Falscher Kriminalbeamter, Einbrecher überrascht, Schwerer Unfall

Von Polizeidirektion Leipzig

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    Unter der Angabe ein Kriminalbeamter zu sein, verschaffte sich ein Dieb in Wahren Zutritt zur Wohnung eines 90-Jährigen +++ Heute Nacht überraschte ein Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma im Kleingartenverein „Rietzschketal“ einen Einbrecher, der jedoch entkommen konnte +++ Auf der B 2 kam es heute Morgen zu einem schweren Verkehrsunfall – In allen Fällen sucht die Polizei nach Zeugen.

    Falscher Kriminalbeamter

    Ein 90-Jähriger verließ gestern Vormittag kurz das Haus, um bei einem Bäcker einzukaufen. 10:30 Uhr wieder zurück, bemerkte er vor der Haustür am Pater-Aurelius-Platz einen Mann, der dann mit ihm gemeinsam das Mehrfamilienhaus betrat. Der Unbekannte fuhr mit dem Fahrstuhl nach oben, während der Senior in seinen Briefkasten schaute. In diesem Moment kam der unbekannte Mann zurück und sagte, dass er niemanden angetroffen hätte und fuhr nochmals mit dem Mieter in das erste Obergeschoss. Er forderte den 90-Jährigen auf, seine Wohnung aufzuschließen, sagte, dass er Kriminalbeamter sei und zeigte einen Ausweis, den der ältere Herr jedoch nicht so schnell erkennen konnte. Der vermeintliche Kriminalist gab vor, dass es im Haus mehrere Einbrüche gegeben habe, der Täter festgenommen werden konnte, er jetzt alles kontrolliere, weil der Einbrecher nur teuren Schmuck und Bargeld gestohlen hätte.

    So ließ er sich alle Zimmer zeigen. Er schaute in ein Schmuckkästchen, in mehrere Schränke, in verschiedene Geldkassetten und in eine Glasvitrine. Außerdem fragte er nach dem Portmonee des Mannes, empfahl ihm dieses nur in der Brusttasche zu tragen und steckte es ihm in die Jackentasche. Danach verließ der „Kriminalist“ die Wohnung mit dem Hinweis, dass er die Spurensicherung informieren würde und er nicht mit den Nachbarn reden solle. Als der Mann weg war, musste der 90-Jährige das Fehlen von Geld im dreistelligen Bereich aus dem Portmonee, einer vierstelligen Summe aus einer Kasse, einem Schmuckstück im Wert einer unteren vierstelligen Summe und zweier Akkuschrauber feststellen. Der Geschädigte rief nun die Polizei. Kripobeamte haben die Ermittlungen aufgenommen. Folgende Personenbeschreibung liegt vor:

    – ca. 35 Jahre alt, ca. 1,80 m groß, hagere Gestalt
    – schmales Gesicht, gescheiteltes dunkles Haar
    – sprach akzentfrei deutsch
    – gepflegtes Äußeres
    – trug schwarzen Anzug, weißes Hemd, rote Krawatte, schwarze Schuhe und helle Handschuhe.

    Wer hat Beobachtungen gemacht, wer kann sachdienliche Hinweise geben? Zeugen wenden sich bitte an die Leipziger Kripo, Dimitroffstr. 1, Telefon (0341) 96 64 66 66.

    Einbrecher überrascht

    Heute Nacht kontrollierte ein Mitarbeiter (27) einer Sicherheitsfirma den Kleingartenverein „Rietzschketal“. Dabei musste er, gegen 02:15 Uhr, feststellen, dass im Vereinsheim Licht brannte und eine Leiter angelehnt unter einem Fenster stand. Ein Einbrecher hatte das Fenster aufgehebelt, war mit Hilfe der Leiter eingestiegen und hatte alles durchsucht. Der Wachmann öffnete mit einem Schlüssel die Eingangstür. Er hörte Geräusche und bemerkte, dass ein Fenster geöffnet wurde. Der 27-Jährige lief nach draußen und sah, wie ein Mann aus dem Fenster sprang, über die Leiter stolperte und dann flüchtete. Er verfolgte den Einbrecher, der über das Tor zum Gartenverein sprang, verlor ihn dann jedoch aus den Augen. Er rief die Polizei. Die Beamten setzten einen Diensthund ein, der die Spur des Täters aufnahm, allerdings später verlor. Die Ermittlungen dazu dauern an.

    Folgende Personenbeschreibung ist bekannt:
    – 25 bis 30 Jahre alt, schlanke Gestalt
    – trug dunkle Bekleidung, hatte Kapuze über den Kopf gezogen
    – führte einen großen Rucksack bei sich.

    Wer hat Beobachtungen gemacht, wer kann Hinweise zum Täter geben? Zeugen melden sich bitte bei der Leipziger Kripo, Dimitroffstr. 1, Telefon (0341) 96 64 66 66.

    Schwerer Unfall   

    Noch ist nicht geklärt, wie die Lichtzeichen für jene Autofahrer standen, die heute Morgen, 05:25 Uhr, in einen Verkehrsunfall verwickelt waren. Ein 26-Jähriger, der mit seinem Hyundai i 20 von Leipzig kommend, die B 2 weiter geradeaus Richtung Delitzsch fahren und ein Audifahrer (21), der aus Delitzsch kam und in Richtung Krostitz abbiegen wollte, stießen im Kreuzungsbereich Dübener Landstraße/Maximilianallee zusammen. Dabei entstand an beiden Autos Totalschaden – Sachschaden: 15.000 Euro. Der Hyundai-Fahrer wurde leicht verletzt, ebenso sein Beifahrer (50). Der Audi-Fahrer indes erlitt Gesichtsverletzungen, die eine stationäre Behandlung in einem Leipziger Krankenhaus notwendig machten.

    Auf Nachfragen der ermittelnden Polizisten gaben beide Fahrer an, bei Lichtzeichen „grün-gelb“ gefahren zu sein. Das ist nach bisherigen Kenntnissen jedoch technisch nicht möglich. Somit wird insbesondere die Frage um die Stellung der Lichtzeichen Bestandteil der Ermittlungen sein. Letztlich musste bis ca. 08:45 Uhr die B 2 in stadtauswärtige Richtung, sprich Richtung Delitzsch, gesperrt werden: Solange, bis die Fahrbahn geräumt, die nicht mehr fahrbereiten Autos abgeschleppt und die Fahrbahn von den ausgelaufenen Betriebsstoffen gereinigt war.

    Zeugen, die Hinweise zur Ampelschaltung im genannten Zeitraum und zum Verhalten der Unfallbeteiligten geben können, werden gebeten, sich an die VPI Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255 – 2851 (tagsüber) sonst 255 – 2910 zu wenden.

    Noch auf dem Weg zum Krankenhaus, so gegen 07:15 Uhr, entdeckten die Gesetzeshüter einen weiteren Verkehrsunfall – dieses Mal am Kreisverkehr zur Schladitzer Bucht. Ein Reh hatte die Fahrbahn wenige Meter vor einem Ford Mondeo überquert, so dass dem Fahrer (57) keine Chance zum Bremsen blieb. Der 57-Jährige erfasste das Reh und verletzte es dabei so schwer, dass es noch an der Unfallstelle verendete. Der Mondeo-Fahrer kam unverletzt davon. Am Auto entstand Sachschaden von ca. 1.500 Euro. Dieser Unfall wurde ebenso von den Gesetzeshütern aufgenommen, alle erforderlichen Maßnahmen veranlasst.

    Erpresser gehen leer aus

    Zwei Vermummte suchten gestern Abend einen 16-Jährigen im Lene-Voigt-Park auf dem Bolzplatz heim und verlangten sein Geld und Telefon. Ihrer Forderung Nachdruck verleihend, streckten sie ihm ein Messer und einen Taser entgegen. Da der 16-Jährige jedoch weder das eine noch das andere Geforderte bei sich trug, gingen die Erpresser leer aus; sie verschwanden. Der Jugendliche indes erstattete Anzeige bei der Polizei, die nun wegen versuchter räuberischer Erpressung ermittelt.

    „Nur das Beste für vier Pfoten und eine Spürnase“…

    … wollte ganz offensichtlich der Langfinger, der zur Montagnacht das Hundenahrungsmittelgeschäft in Volkmarsdorf heimsuchte. Durch das Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses gelangte er zu einer Doppelflügeltür, die geradewegs in den Kundenraum des Geschäftes führte. Diese brach er auf, machte sich so den Weg frei. Anschließend durchsuchte er die Schaufensterauslagen, entnahm aus diesen Futtermittel. Er durchwühlte Kühltruhen auf der Suche nach Fleisch. Was der Langfinger damit nun vorhat, steht in den Sternen. Doch hüte man sich bei der Frage danach an zu phantasievollen Ausmalungen. Außerdem ließen die Diebe noch eine Mixmaschine und zwei Rollen Schlauchfolie mitgehen. Auch die Geldkassette, welche die Inhaberin (27) in einem der Regale des Nebenraumes aufbewahrte, zog den Langfinger an. Aus ihr entnahm er einen zweistelligen Geldbetrag. Dann verschwand er in unbekannte Richtung. Die 27-Jährige erstattete Anzeige, die Polizei ermittelt wegen Diebstahl im besonders schweren Fall.

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