Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht, 10. Februar: Raubüberfälle, Diebe an der Haltestelle, Unfallflucht

Gestern Abend ereigneten sich in der Nordstraße und in der Prager Straße zwei Raubüberfälle +++ An einer Bushaltestelle in der August-Bebel-Straße wurde ein 73-Jähriger angesprochen, abgelenkt und bestohlen +++ In Grünau wurde ein abgestellter Pkw auf der gesamten Länge der Beifahrerseite erheblich beschädigt – In allen Fällen sucht die Polizei nach Zeugen.

Zwei Raubüberfälle

Fall 1

Drei unbekannte Täter betraten gestern Abend, 21:15 Uhr, maskiert und mit Messern bewaffnet einen Einkaufsmarkt in der Nordstraße. Zwei der unbekannten Täter begaben sich zur Kassiererin. Einer forderte unter Vorhalt des Messers am Halsbereich der Kassiererin das Öffnen der Kasse, der Zweite stand daneben und hielt ebenfalls ein Messer in Richtung des Halses der Kassiererin. Sie kam der Aufforderung nach und einer der Täter entnahm eine mittlere dreistellige Bargeldsumme aus der Kasse. Anschließend flüchteten die drei unbekannten Täter aus dem Einkaufsmarkt in unbekannte Richtung. Die 19-Jährige Kassiererin wurde leicht verletzt und ambulant behandelt.

Zur Personenbeschreibung wurde folgendes bekannt:

Person 1:
– männlich
– ca. 170 cm groß
– schlank
– schwarze Jacke
– schwarze Sturmhaube mit Augenschlitzen
– ca. 25 cm langes Küchenmesser

Person 2:
– männlich
– ca. 165 – 170 cm groß
– schlanke Gestalt
– dunkelgrüne Sturmhabe mit Augenschlitzen
– ca. 25 cm langes Küchenmesser in der Hand

Person 3: („Schmieresteher“)
– männlich
– dunkle Kleidung
– hellbraune, fast weiße Sturmhaube mit Augenschlitzen
– hielt ebenfalls ein Messer in der Hand

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

Fall 2

Zwei unbekannte Täter betraten gestern, 17:20 Uhr, das Geschäft in der Prager Straße und drohten der 60-jährigen Angestellten unter Vorhalt eines pistolenähnlichen Gegenstandes, dass sie die Kasse öffnen soll. Dabei wurde sie an den Oberarmen gepackt und gestoßen. Die Frau stürzte auch zu Boden, rappelte sich aber wieder auf. Zum Zeitpunkt der Tat befand sich kein Kunde im Geschäft. Anschließend entnahm einer der Beiden aus der Kasse einen unteren dreistelligen Bargeldbetrag, zwei Dosen Tabak aus dem Regal und diverse Einwegfeuerzeuge. Danach flüchteten die Beiden in unbekannte Richtung. Die 60- Jährige erlitt einen Schock und wurde ambulant behandelt.

Zur Personenbeschreibung wurde folgendes bekannt:

Person 1:
– ca. 20 – 25 Jahre
– ca. 170 – 180 cm groß
– schlanke Gestalt
– schwarze Wollmütze tief ins Gesicht gezogen
– schwarzer Schal über Mund und Nase
– schwarze Wollhandschuhe
– schwarze Stoffjacke
– schwarze Hose

Person 2:
– ca. 170 cm groß
– ca. 20 25 Jahre
– korpulente Gestalt
– dickliches Gesicht
– schwarze Wollmütze
– schwarze Jacke
– schwarze Hose

Trotz der etwas unterschiedlichen Personenbeschreibungen prüft die Kriminalpolizei, ob Zusammenhänge zwischen diesen beiden Taten bestehen. Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

Diebe an der Haltestelle

An einer Bushaltestelle in der August-Bebel-Straße wurde ein Rentner am Donnerstagnachmittag, 16:30 Uhr, von einem Unbekannten angesprochen. Der verwickelte ihn in ein Gespräch über Familie und Kinder, zeigte ihm Bilder auf seinem Smartphone. Als der Bus kam, lief der Fremde mit zwei anderen Unbekannten fluchtartig weg. Die Anderen hatte der 73-Jährige bis dahin gar nicht bemerkt. Die Erklärung war schnell gefunden: Aus der Jackentasche fehlte das Portemonnaie mit Geldkarten, Dokumenten und einem dreistelligen Bargeldbetrag. Die gespielte Freundlichkeit diente wohl der Annäherung, das Smartphone als Ablenkung, um darunter die Geldbörse aus der Tasche zu ziehen.

Den Dieb beschrieb er wie folgt: südländischer Typ, ca. 178 cm groß, 22 – 23 Jahre alt, leicht lockige, schwarze Haare, bekleidet mit einer roten Jacke, dunklen Hose, dunklen Sportschuhen und auffällig kurzen Socken. Die Person sprach gebrochenes aber verständliches Deutsch.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Südost, Richard-Lehmann-Straße 19 in 04177 Leipzig, Tel. (0341) 3030 -100 zu melden.

Unfallflucht nach Sachbeschädigung

Die Fahrerin (46) eines silberfarbenen VW Golf stellte gestern ihr Fahrzeug in der Ratzelstraße für wenige Minuten auf dem Parkplatz vor einem Einkaufsmarkt, gegenüber vom Haupteingang, ab. Danach fuhr die Frau zum Allee-Center und parkte den Golf auf dem Parkdeck B. Als sie auch hier nach kurzer Zeit zurückkehrte, stellte sie auf der gesamten Länge der Beifahrerseite erhebliche Beschädigungen fest. Es befanden sich jetzt türkisblaue Lackpartikel an ihrem Auto. Die Geschädigte informierte die Polizei. Die Sachbeschädigungen können zwischen 13:00 Uhr und 13:30 Uhr sowohl auf dem Parkplatz vor dem Einkaufsmarkt als auch auf dem Parkdeck im Allee-Center verursacht worden sein. Allerdings war dann der oder die Verursacher/in pflichtwidrig vom Unfallort verschwunden.

Die Polizei fragt: Wer hat zur fraglichen Zeit Beobachtungen gemacht, wer kann Hinweise zum/zur Verursacher/in und/oder zum türkisblauen Fahrzeug geben? Zeugen melden sich bitte beim Polizeirevier Südwest, Ratzelstraße 222 in 04207 Leipzig, Tel. (0341) 9460-0.

Unbemerkt aufgebrochen

Am Donnerstagvormittag meldete sich der Betreiber eines Cafés und einer Bar bei der Polizei. Er teilte den Beamten mit, dass am Montag mehrere unbekannte Täter zunächst im Café in der Georg-Schumann-Straße waren und dort unbemerkt drei Spielautomaten aufgebrochen, das Geld entwendet und wieder verschlossen hatten. Danach waren dieselben in der Bar auf der Jahnallee und hatten auch in dieser Lokalität zwei Spielautomaten auf gleiche Art und Weise geöffnet, das Geld gestohlen und die Automaten wieder verschlossen. Bemerkt hatte niemand etwas, obwohl in beiden Fällen laufender Betrieb war. Zwei Tage später stellte ein Servicetechniker während der Automatenprüfung fest, dass manipuliert worden war. Aus diesem Grund erstattete der Betreiber (44) Anzeige. Derzeit werden die vorhandenen Videoaufzeichnungen bei der Kriminalpolizei ausgewertet. Die Ermittlungen dauern noch an. Zur Höhe des Gesamtschadens liegen noch keine Angaben vor.

Geburtstagskind beschenkte sich selbst mit zahlreichen Anzeigen

An diesen Geburtstag wird sich ein 18-jähriger Mann noch lange erinnern. Nach einer feuchtfröhlichen Feier lieh er sich heute Nacht den Renault eines Bekannten und machte sich auf den Heimweg. Ohne Licht und in Schlängellinien fuhr er die Eisenbahnstraße entlang, bis ein Fahrzeug der Wachpolizei auf ihn aufmerksam wurde. An der Kreuzung Eisenbahnstraße/Hermann-Liebmann-Straße kollidierte er mit seinem Fahrzeug ohne Fremdeinwirkung mit dem Bordstein und kam zum Stehen. Die Wachpolizisten unterzogen den 18-Jährigen einer Kontrolle und stellten sofort Atemalkohol bei ihm fest. Ein von hinzugerufenen Polizeibeamten durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,82 Promille. Doch es sollte noch dicker kommen. Es stellte sich außerdem heraus, dass er gar keine Fahrerlaubnis besitzt. Auch andere Dokumente für eine Identitätsfeststellung führte er nicht bei sich. Und als würde das noch nicht reichen: Der geliehene Renault wurde vor Ort entstempelt, da er nicht pflichtversichert war. Sein neues Lebensjahr durfte der junge Mann somit auf einer Polizeidienststelle einläuten.

Einbrecher im Bekleidungsgeschäft

Am Mittwoch, um die Mittagszeit, wollte die Filialleiterin (30) eines Bekleidungsgeschäftes in der Ludwigsburger Straße Waren, die am 03.02.2017 geliefert worden waren, aus dem Lagerraum holen. Dort musste sie feststellen, dass die betreffenden Kartons fehlten. Dabei handelte es sich um zwei Kartons mit diversem Schmuck sowie einen Karton mit verschiedenen Kleidungsstücken im Wert einer mittleren vierstelligen Summe. Die Filialleiterin rief die Polizei. Nach ersten Überprüfungen ist der unbekannte Täter wohl über die Rampe und die Außentür in das Lager gelangt, denn an dieser ist ein Sachschaden in Höhe von ca. 500 Euro entstanden. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

Crash auf der Kreuzung

Der Fahrer (24) eines Toyota befuhr gestern Abend die Straße An der Tabaksmühle in Richtung Prager Straße. Obwohl dort die Ampel für seine Fahrtrichtung auf „Rot“ stand, überquerte er die Kreuzung. Es kam zum Zusammenstoß mit einem VW Golf, dessen Fahrerin (28) bei „Grün“ auf der Prager Straße stadteinwärts unterwegs war. Die junge Frau wurde beim Unfall schwer verletzt und musste in einem Krankenhaus stationär aufgenommen werden. Mehrere Zeugen hatten das Rettungswesen und die Polizei gerufen. Während der Unfallaufnahme fiel den Beamten das unruhige Verhalten des Unfallverursachers auf. Zudem gab er wirre und unzusammenhängende Äußerungen von sich. Aufgrund ihrer Vermutungen wollten sie einen Drugwipetest durchführen, doch der 24-Jährige lehnte dies ab. Nach einem Pupillenreaktionstest, der ebenfalls wie sein Verhalten am Unfallort auf Konsum von Betäubungsmitteln schließen ließ, zeigte er sich nun gegenüber den Polizisten äußerst aggressiv und drohte ihnen gar. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Leipzig ordnete der Bereitschaftsstaatsanwalt die Blutentnahme an, die im Revier Zentrum durchgeführt wurde. Das Ergebnis steht noch aus. Gegen den Toyotafahrer wird wegen Gefährdung des Straßenverkehrs in Tateinheit mit fahrlässiger Körperverletzung und Einfluss von berauschenden Mitteln ermittelt. An beiden Fahrzeugen entstand ein Schaden von ca. 6.000 Euro; Toyota und Golf mussten abgeschleppt werden.

Teufel Alkohol

Mit 1,6 Promille im Blut hatte sich gestern Abend ein 49-Jähriger ans Steuer seines VW Caddy gesetzt und verursachte auch prompt einen Unfall. Er befuhr die Döllingstraße, kam plötzlich nach rechts von der Straße ab und krachte zunächst gegen einen ordnungsgemäß parkenden Mercedes (Halterin: 73). Danach stieß er gegen einen abgestellten Opel Corsa (Halterin: 28) und schob diesen auf einen davor stehenden BMW (Halter: 35). Der 49-Jährige blieb unverletzt. An den vier Fahrzeugen entstand ein Schaden in Höhe von etwa 13.000 Euro. Gegen den Fahrer wird wegen Gefährdung des Straßenverkehrs in Tateinheit mit Alkoholeinfluss ermittelt.

In eigener Sache: Lokaler Journalismus in Leipzig sucht Unterstützer

https://www.l-iz.de/bildung/medien/2017/01/in-eigener-sache-wir-knacken-gemeinsam-die-250-kaufen-den-melder-frei-154108

PolizeiMelderZeugenaufrufe
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder --> 4. Juni, Internet: 12 Jahre Lesebühne Schkeuditzer Kreuz – Livestream
Finissage* mit Musik und Gesprächen am Sonntag, den 7. Juni
Viele Fragen und gute Antworten: Sachsenforst veröffentlicht FAQs im Internet
Bürgergespräch in Grimma
Pop-Up-Biklane-Day: Ökolöwe macht Weg in die Innenstadt sicher
Programm bis Mitte Juni im Museum für Druckkunst Leipzig
Erfolgsmodell Schulassistenz wird verstetigt und Erzieherausbildung kostenfrei
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Mittwoch, der 3. Juni 2020: Sachsen lockert weitere Corona-Einschränkungen
Im Krankenhaus sind Besuche ab Samstag wieder erlaubt. Foto: Stefan Straube / UKL

Foto: Stefan Straube / UKL

Für alle LeserAbgesehen von einigen Einrichtungen, die weiterhin geschlossen bleiben, und dem Verbot großer Veranstaltungen beziehungsweise größerer Menschenmengen ist in Sachsen ab Samstag fast alles wieder erlaubt. Dann soll eine neue Corona-Schutzverordnung in Kraft treten. Auch für Schulen und Kitas gibt es Neuigkeiten. Die L-IZ fasst zusammen, was am Mittwoch, den 3. Juni 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.
Finissage* mit Musik und Gesprächen am Sonntag, den 7. Juni
„Brücke“ © Felix Lorenz

© Felix Lorenz

Die Ausstellung zeigt Werke junger Künstler/-innen. Einige sind Studierende des 1. und 2. Studienjahres an der HGB oder Absolvent/-innen aus Wismar und Berlin und an der HGB Leipzig ihr Studium fortsetzen. An diesem Nachmittag, den letzten Tag der Ausstellung, werden Nathanael Uhlig und Alexandra Ellerbrock musizieren.
136 Runden um den Leipziger Marktplatz: Marathon-Mann Jens Körner lief schon 115 mal mindestens 42,2 Kilometer
Jens Körner beim Boston-Marathon 2019. Foto: privat

Foto: privat

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 79, seit 29. Mai im HandelMit seinem Marathon rund um den Leipziger Marktplatz hat Jens Körner mediale Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Er machte aus der Not des Läufers in Coronazeiten eine Tugend. 136 Mal umrannte er den Platz. Außerdem lief der 47-Jährige schon in New York, in Boston, in einem Bergwerk und in einer Turnhalle. Im LZ-Interview erzählt er aus seinem verrückten Läuferleben.
Programm bis Mitte Juni im Museum für Druckkunst Leipzig
Blick in die Sammlung des Museums für Druckkunst Leipzig © Klaus-D. Sonntag

© Klaus-D. Sonntag

Mit der Wiedereröffnung zahlreicher Museen und dem Einsetzen wärmerer Temperaturen nimmt der kulturelle Sommer endlich Fahrt auf! Im Museum für Druckkunst bieten wir im Juni einige spannende Veranstaltungen rund um das Jahr der Industriekultur sowie das Immaterielle Kulturerbe Drucktechniken. Hier eine Übersicht zum Programm bis Mitte des Monats.
Interview mit Thomas Rühmann zum Thema Freiheit Teil 2: Selbstbestimmung
Schauspieler und Musiker Thomas Rühmann im langen Interview über Freiheit, Freisein und Selbstbestimmung. Foto: Theater am Rand / Rudolf K. Wernicke

Foto: Theater am Rand / Rudolf K. Wernicke

Für alle LeserThomas Rühmann führen in diesem Teil des Gesprächs seine Erinnerungen in eine Zeit, in der es schwer war den Spagat zwischen Auftragskunst und der künstlerischen eigenständigen Ausdrucksweise der Stoffe, die das Theater auf die Bühne bringen wollte, zu trennen. Jenseits der „Kader-Kunst“ war es eine Zeit, in der das Theater eine Sternstunde erfahren konnte, weil sie einen hohen Stellenwert für die Gesellschaft im Ganzen darstellte.
Das Ringen um eigenen Bevölkerungszahlen in Rückmarsdorf und Burghausen
Blick nach Rückmarsdorf. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserVielleicht sollte man sie wirklich trennen, die beiden Dörfer Burghausen und Rückmarsdorf im Leipziger Westen, so wie es die beiden Ortschaftsräte im Januar beantragt haben. Dabei ging es nur um aktuelle Bevölkerungszahlen, die die beiden Ortschaftsräte gern separat ausgewiesen haben wollten, um die Ortsteilpolitik besser justieren zu können. Aber während Rückmarsdorf den Verwaltungsvorschlag akzeptiert, will Burghausen die Trennung.
Theater der Jungen Welt geht open-air
Philippus-Ensemble am Karl-Heine-Kanal. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

TdJW im Garten – das Theater der Jungen Welt bietet open-air Vorstellungen und lädt im Juni und Juli zu Veranstaltungen in den Garten der Philippus Kirche sowie in den Garten des KulturKinos Zwenkau!
Eine App soll sehbehinderten Menschen die Navigation in der Stadt Leipzig erleichtern
Leider nicht barrierefrei: Leipziger Straßenschild. Foto: Gernot Borriss

Foto: Gernot Borriss

Für alle LeserEs gibt Momente, da zeigt sich, wie wertvoll die Beiräte des Leipziger Stadtrates sind. Sie kennen sich auf ihrem Gebiet bestens aus und helfen sowohl der Verwaltung als auch dem Stadtrat, Dinge richtig zu sehen und damit auch richtig zu tun. Das hilft jetzt auch einem Antrag der Linksfraktion, die eigentlich etwas Gutes wollte, als sie im Januar beantragte „Für mehr Barrierefreiheit – Straßennamensschilder tastbar machen“.
Das Schauspiel Leipzig startet am 12. Juni mit an Corona angepassten Vorstellungen wieder in den Spielbetrieb
Der große Saal des Schauspiels Leipzig. Foto: Schauspiel Leipzig

Foto: Schauspiel Leipzig

Für alle LeserLangsam erwacht auch die Leipziger Kulturszene wieder zum Leben, auch wenn sie aufgrund der nach wie vor geltenden Corona-Auflagen noch nicht wieder mit großen, vollen Häusern loslegen kann. In der nächsten Woche, am 12. Juni, nimmt auch das Schauspiel Leipzig seinen Spielbetrieb wieder auf. Schauspiel-Intendant Enrico Lübbe seufzt regelrecht: „Alle haben Sehnsucht, endlich wieder vor Publikum zu spielen.“
Deutschlands klassische Medien haben auch in der Frühzeit der Coronakrise kühlen Kopf bewahrt
Prof. Dr. Thorsten Quandt. Foto: WWU - Matthias Hangst

Foto: WWU - Matthias Hangst

Für alle LeserAnfang April haben die Kommunikationsforscher der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) (ja, das ist die Universität, die jetzt endlich versucht, ihren Namenspatron Wilhelm Zwo loszuwerden) schon eine erste Auswertung vorgelegt zum Umgang der sogenannten „Alternativen Medien“ mit der Coronakrise. Ausgewertet wurden die Monate Januar bis März. Und auch da wurde schon deutlich, wie die Verschwörungsmythen waberten. Jetzt haben sie auch eine Untersuchung zu den klassischen Medien vorgelegt.
Greenpeace sammelt heute auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz die Zukunftsvisionen der Leipziger/-innen
Wilhelm-Leuschner-Platz. Foto: Martin Schöler

Foto: Martin Schöler

Für alle LeserDer Corona-Shutdown hat vielleicht nicht alle Menschen zum Nachdenken gebracht. Aber einige schon. Und vielen ist sehr bewusst, dass wir nach dem Hochfahren von Gesellschaft und Wirtschaft nicht einfach so weitermachen können wie vorher. Klimawandel und Artensterben sind Herausforderungen, die wir nicht mehr ignorieren können. Und selbst die Arbeitswelt hat einige ihrer finstersten Seiten gezeigt. Greenpeace Leipzig sammelt heute auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz Ideen für eine andere Leipziger Zukunft.
Speyer an einem Tag: Einfach mal Geschichte schnuppern zwischen Kaiserdom und Hasenpfuhl
Tomke Stiasny: Speyer an einem Tag. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAuf die Idee, da mal hinzufahren, wären Sie nie gekommen? Dann wird es Zeit. Sparen Sie sich das Gedränge und Schlangestehen an den überlaufenen Küsten, fahren Sie einfach mal dahin, wohin Sie Ihr Geschichtslehrer gelockt hätte, wenn Geschichtslehrer an sächsischen Schulen entscheiden dürften, wohin die Exkursionen führen. Denn um ein Gefühl für die winzige Dimension des eigenen Lebens zu bekommen, muss man Geschichte ganz real erleben. In Speyer geht das.
Dienstag, der 2. Juni 2020: „Fridays for Future“ ist wieder da + Video
Fridays for Future wieder mit einer Demo trotz Coronakrise in Leipzig unterwegs. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDie Klimabewegung „Fridays for Future“ hat in Leipzig gegen die Pläne der Bundesregierung protestiert, möglicherweise eine „Abwrackprämie“ für Autos einzuführen. Es war die erste Demonstration der jungen Aktivist/-innen seit Monaten. Auch die Protestbewegung „Black Lives Matter“ dominierte heute die Schlagzeilen. Die L-IZ fasst zusammen, was am Dienstag, den 2. Juni 2020, in Leipzig und darüber hinaus wichtig war.
Interview mit Thomas Rühmann zum Thema Freiheit Teil 1: Freiheit und Freisein
Schauspieler und Musiker Thomas Rühmann im langen Interview über Freiheit, Freisein und Selbstbestimmung. Foto: Theater am Rand / Rudolf K. Wernicke

Foto: Theater am Rand / Rudolf K. Wernicke

Für alle LeserDer Leipziger TV- und Theaterschauspieler und Musiker Thomas Rühmann sagt, er habe sich überreden lassen. Von Konstanze Caysa, Philosophin und auf der Suche nach einer Antwort auf die Frage, was eigentlich Freiheit ist. Kein leichtes Thema und wie zufällig gerät das Gespräch der beiden auch noch in die „Corona-Zeit“, in die Monate begrenzter Freiheiten hinein. In Teil 1 beginnt es mit einem vorsichtigen Herantasten an den Begriff und Leipziger Interpretationen von „Freiheit“ seit 1989.
Mit den Corona-Einschränkungen funktioniert Kita nicht wirklich
Auf die Öffnung der Kitas haben sich alle gefreut: Kinder, Eltern und Betreuer/-innen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSeit dem 18. Mai dürfen die Knirpse zwar wieder in den Kindergarten. Dort gelten Trennungskonzepte, die dafür sorgen sollen, dass sich die Gruppen nicht vermischen. Aber so richtig funktioniert das nicht. Zumindest aus Sicht von Eltern, die ihre Kinder in die Kindertagesstätte „Unikat“ bringen. Und möglicherweise spricht ihr Offener Brief auch anderen Eltern aus dem Herzen.