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Polizeibericht, 10. Februar: Raubüberfälle, Diebe an der Haltestelle, Unfallflucht

Gestern Abend ereigneten sich in der Nordstraße und in der Prager Straße zwei Raubüberfälle +++ An einer Bushaltestelle in der August-Bebel-Straße wurde ein 73-Jähriger angesprochen, abgelenkt und bestohlen +++ In Grünau wurde ein abgestellter Pkw auf der gesamten Länge der Beifahrerseite erheblich beschädigt – In allen Fällen sucht die Polizei nach Zeugen.

Zwei Raubüberfälle

Fall 1

Drei unbekannte Täter betraten gestern Abend, 21:15 Uhr, maskiert und mit Messern bewaffnet einen Einkaufsmarkt in der Nordstraße. Zwei der unbekannten Täter begaben sich zur Kassiererin. Einer forderte unter Vorhalt des Messers am Halsbereich der Kassiererin das Öffnen der Kasse, der Zweite stand daneben und hielt ebenfalls ein Messer in Richtung des Halses der Kassiererin. Sie kam der Aufforderung nach und einer der Täter entnahm eine mittlere dreistellige Bargeldsumme aus der Kasse. Anschließend flüchteten die drei unbekannten Täter aus dem Einkaufsmarkt in unbekannte Richtung. Die 19-Jährige Kassiererin wurde leicht verletzt und ambulant behandelt.

Zur Personenbeschreibung wurde folgendes bekannt:

Person 1:
– männlich
– ca. 170 cm groß
– schlank
– schwarze Jacke
– schwarze Sturmhaube mit Augenschlitzen
– ca. 25 cm langes Küchenmesser

Person 2:
– männlich
– ca. 165 – 170 cm groß
– schlanke Gestalt
– dunkelgrüne Sturmhabe mit Augenschlitzen
– ca. 25 cm langes Küchenmesser in der Hand

Person 3: („Schmieresteher“)
– männlich
– dunkle Kleidung
– hellbraune, fast weiße Sturmhaube mit Augenschlitzen
– hielt ebenfalls ein Messer in der Hand

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

Fall 2

Zwei unbekannte Täter betraten gestern, 17:20 Uhr, das Geschäft in der Prager Straße und drohten der 60-jährigen Angestellten unter Vorhalt eines pistolenähnlichen Gegenstandes, dass sie die Kasse öffnen soll. Dabei wurde sie an den Oberarmen gepackt und gestoßen. Die Frau stürzte auch zu Boden, rappelte sich aber wieder auf. Zum Zeitpunkt der Tat befand sich kein Kunde im Geschäft. Anschließend entnahm einer der Beiden aus der Kasse einen unteren dreistelligen Bargeldbetrag, zwei Dosen Tabak aus dem Regal und diverse Einwegfeuerzeuge. Danach flüchteten die Beiden in unbekannte Richtung. Die 60- Jährige erlitt einen Schock und wurde ambulant behandelt.

Zur Personenbeschreibung wurde folgendes bekannt:

Person 1:
– ca. 20 – 25 Jahre
– ca. 170 – 180 cm groß
– schlanke Gestalt
– schwarze Wollmütze tief ins Gesicht gezogen
– schwarzer Schal über Mund und Nase
– schwarze Wollhandschuhe
– schwarze Stoffjacke
– schwarze Hose

Person 2:
– ca. 170 cm groß
– ca. 20 25 Jahre
– korpulente Gestalt
– dickliches Gesicht
– schwarze Wollmütze
– schwarze Jacke
– schwarze Hose

Trotz der etwas unterschiedlichen Personenbeschreibungen prüft die Kriminalpolizei, ob Zusammenhänge zwischen diesen beiden Taten bestehen. Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

Diebe an der Haltestelle

An einer Bushaltestelle in der August-Bebel-Straße wurde ein Rentner am Donnerstagnachmittag, 16:30 Uhr, von einem Unbekannten angesprochen. Der verwickelte ihn in ein Gespräch über Familie und Kinder, zeigte ihm Bilder auf seinem Smartphone. Als der Bus kam, lief der Fremde mit zwei anderen Unbekannten fluchtartig weg. Die Anderen hatte der 73-Jährige bis dahin gar nicht bemerkt. Die Erklärung war schnell gefunden: Aus der Jackentasche fehlte das Portemonnaie mit Geldkarten, Dokumenten und einem dreistelligen Bargeldbetrag. Die gespielte Freundlichkeit diente wohl der Annäherung, das Smartphone als Ablenkung, um darunter die Geldbörse aus der Tasche zu ziehen.

Den Dieb beschrieb er wie folgt: südländischer Typ, ca. 178 cm groß, 22 – 23 Jahre alt, leicht lockige, schwarze Haare, bekleidet mit einer roten Jacke, dunklen Hose, dunklen Sportschuhen und auffällig kurzen Socken. Die Person sprach gebrochenes aber verständliches Deutsch.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Südost, Richard-Lehmann-Straße 19 in 04177 Leipzig, Tel. (0341) 3030 -100 zu melden.

Unfallflucht nach Sachbeschädigung

Die Fahrerin (46) eines silberfarbenen VW Golf stellte gestern ihr Fahrzeug in der Ratzelstraße für wenige Minuten auf dem Parkplatz vor einem Einkaufsmarkt, gegenüber vom Haupteingang, ab. Danach fuhr die Frau zum Allee-Center und parkte den Golf auf dem Parkdeck B. Als sie auch hier nach kurzer Zeit zurückkehrte, stellte sie auf der gesamten Länge der Beifahrerseite erhebliche Beschädigungen fest. Es befanden sich jetzt türkisblaue Lackpartikel an ihrem Auto. Die Geschädigte informierte die Polizei. Die Sachbeschädigungen können zwischen 13:00 Uhr und 13:30 Uhr sowohl auf dem Parkplatz vor dem Einkaufsmarkt als auch auf dem Parkdeck im Allee-Center verursacht worden sein. Allerdings war dann der oder die Verursacher/in pflichtwidrig vom Unfallort verschwunden.

Die Polizei fragt: Wer hat zur fraglichen Zeit Beobachtungen gemacht, wer kann Hinweise zum/zur Verursacher/in und/oder zum türkisblauen Fahrzeug geben? Zeugen melden sich bitte beim Polizeirevier Südwest, Ratzelstraße 222 in 04207 Leipzig, Tel. (0341) 9460-0.

Unbemerkt aufgebrochen

Am Donnerstagvormittag meldete sich der Betreiber eines Cafés und einer Bar bei der Polizei. Er teilte den Beamten mit, dass am Montag mehrere unbekannte Täter zunächst im Café in der Georg-Schumann-Straße waren und dort unbemerkt drei Spielautomaten aufgebrochen, das Geld entwendet und wieder verschlossen hatten. Danach waren dieselben in der Bar auf der Jahnallee und hatten auch in dieser Lokalität zwei Spielautomaten auf gleiche Art und Weise geöffnet, das Geld gestohlen und die Automaten wieder verschlossen. Bemerkt hatte niemand etwas, obwohl in beiden Fällen laufender Betrieb war. Zwei Tage später stellte ein Servicetechniker während der Automatenprüfung fest, dass manipuliert worden war. Aus diesem Grund erstattete der Betreiber (44) Anzeige. Derzeit werden die vorhandenen Videoaufzeichnungen bei der Kriminalpolizei ausgewertet. Die Ermittlungen dauern noch an. Zur Höhe des Gesamtschadens liegen noch keine Angaben vor.

Geburtstagskind beschenkte sich selbst mit zahlreichen Anzeigen

An diesen Geburtstag wird sich ein 18-jähriger Mann noch lange erinnern. Nach einer feuchtfröhlichen Feier lieh er sich heute Nacht den Renault eines Bekannten und machte sich auf den Heimweg. Ohne Licht und in Schlängellinien fuhr er die Eisenbahnstraße entlang, bis ein Fahrzeug der Wachpolizei auf ihn aufmerksam wurde. An der Kreuzung Eisenbahnstraße/Hermann-Liebmann-Straße kollidierte er mit seinem Fahrzeug ohne Fremdeinwirkung mit dem Bordstein und kam zum Stehen. Die Wachpolizisten unterzogen den 18-Jährigen einer Kontrolle und stellten sofort Atemalkohol bei ihm fest. Ein von hinzugerufenen Polizeibeamten durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,82 Promille. Doch es sollte noch dicker kommen. Es stellte sich außerdem heraus, dass er gar keine Fahrerlaubnis besitzt. Auch andere Dokumente für eine Identitätsfeststellung führte er nicht bei sich. Und als würde das noch nicht reichen: Der geliehene Renault wurde vor Ort entstempelt, da er nicht pflichtversichert war. Sein neues Lebensjahr durfte der junge Mann somit auf einer Polizeidienststelle einläuten.

Einbrecher im Bekleidungsgeschäft

Am Mittwoch, um die Mittagszeit, wollte die Filialleiterin (30) eines Bekleidungsgeschäftes in der Ludwigsburger Straße Waren, die am 03.02.2017 geliefert worden waren, aus dem Lagerraum holen. Dort musste sie feststellen, dass die betreffenden Kartons fehlten. Dabei handelte es sich um zwei Kartons mit diversem Schmuck sowie einen Karton mit verschiedenen Kleidungsstücken im Wert einer mittleren vierstelligen Summe. Die Filialleiterin rief die Polizei. Nach ersten Überprüfungen ist der unbekannte Täter wohl über die Rampe und die Außentür in das Lager gelangt, denn an dieser ist ein Sachschaden in Höhe von ca. 500 Euro entstanden. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

Crash auf der Kreuzung

Der Fahrer (24) eines Toyota befuhr gestern Abend die Straße An der Tabaksmühle in Richtung Prager Straße. Obwohl dort die Ampel für seine Fahrtrichtung auf „Rot“ stand, überquerte er die Kreuzung. Es kam zum Zusammenstoß mit einem VW Golf, dessen Fahrerin (28) bei „Grün“ auf der Prager Straße stadteinwärts unterwegs war. Die junge Frau wurde beim Unfall schwer verletzt und musste in einem Krankenhaus stationär aufgenommen werden. Mehrere Zeugen hatten das Rettungswesen und die Polizei gerufen. Während der Unfallaufnahme fiel den Beamten das unruhige Verhalten des Unfallverursachers auf. Zudem gab er wirre und unzusammenhängende Äußerungen von sich. Aufgrund ihrer Vermutungen wollten sie einen Drugwipetest durchführen, doch der 24-Jährige lehnte dies ab. Nach einem Pupillenreaktionstest, der ebenfalls wie sein Verhalten am Unfallort auf Konsum von Betäubungsmitteln schließen ließ, zeigte er sich nun gegenüber den Polizisten äußerst aggressiv und drohte ihnen gar. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Leipzig ordnete der Bereitschaftsstaatsanwalt die Blutentnahme an, die im Revier Zentrum durchgeführt wurde. Das Ergebnis steht noch aus. Gegen den Toyotafahrer wird wegen Gefährdung des Straßenverkehrs in Tateinheit mit fahrlässiger Körperverletzung und Einfluss von berauschenden Mitteln ermittelt. An beiden Fahrzeugen entstand ein Schaden von ca. 6.000 Euro; Toyota und Golf mussten abgeschleppt werden.

Teufel Alkohol

Mit 1,6 Promille im Blut hatte sich gestern Abend ein 49-Jähriger ans Steuer seines VW Caddy gesetzt und verursachte auch prompt einen Unfall. Er befuhr die Döllingstraße, kam plötzlich nach rechts von der Straße ab und krachte zunächst gegen einen ordnungsgemäß parkenden Mercedes (Halterin: 73). Danach stieß er gegen einen abgestellten Opel Corsa (Halterin: 28) und schob diesen auf einen davor stehenden BMW (Halter: 35). Der 49-Jährige blieb unverletzt. An den vier Fahrzeugen entstand ein Schaden in Höhe von etwa 13.000 Euro. Gegen den Fahrer wird wegen Gefährdung des Straßenverkehrs in Tateinheit mit Alkoholeinfluss ermittelt.

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