Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht, 23. Juni: Herber Verlust, Wohnungsbrand, Raubüberfall

Einen herben Verlust musste ein Motorsportler verzeichnen, dem in der in der Sebastian-Bach-Straße zwei Motorcrossräder und etliches Zubehör aus seinem Pkw-Anhänger gestohlen wurden +++ In der Luckaer Straße wurde eine Kerze einem 40-Jährigen zum Verhängnis +++ Erneut entriss ein Unbekannter einer älteren Dame (82) die Handtasche, dieses Mal in Großzschocher.

Herber Verlust für Motorsportler

Sein Auto mit Anhänger parkte ein 32-Jähriger ganz vorschriftsmäßig in der Sebastian-Bach-Straße/Hillerstraße. Zu der Zeit war alles in Ordnung. Als er gestern, gut 24 Stunden später, wieder zu seinem Gespann kam, sah er, dass die rechte Seitentür des Anhängers aufgehebelt war. Hintergrund: Langfinger hatten daraus ein ganzes Warenlager mitgehen lassen:

  • – zwei Motorcrossräder,
  • – zwei schwarze und einen silberfarbenen Helm,
  • – zwei Lederkombis in den Farben schwarz-orange und schwarz-weiß,
  • – Orthesen,
  • – ein Zelt,
  • – diverse Motorcrossbekleidung,
  • – Werkzeug (Akkuschrauber, Handwerkzeug, Kompressor,
  • – Ersatzteile Motorrad u. a. blaufarbigen Felgensatz, gelben Reifenwärmer

Ein herber Verlust für den 32-Jährigen. Er schätzt den Schaden auf insgesamt 25.000 Euro. Die Polizei ermittelt.

Eine Kerze …

… die ein 40-Jähriger ohne Kerzenständer auf einem Barwagen, welchen er zuvor mit einer Kunststoffplatte vervollständigt hatte, stellte und dort entzündete, wurde ihm heute früh zum Verhängnis. Der Mann, der im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Luckaer Straße wohnt, schlief ein und merkte nicht, dass die Kerze gefährlich schrumpfte. Schließlich war sie soweit abgebrannt, dass sie erst den Tisch zum Schmoren brachte und dann auf das näher stehende Mobiliar übergriffen. Als er schließlich erwachte und das Feuer bemerkte, war es bereits zu spät: Der Barwagen samt Platte stand lichterloh in Flammen. Mit einer Decke wollte er eigentlich die Flammen ersticken, da er jedoch nichts Passendes fand, zog er die Platte vom Barwagen und hoffte, so das Feuer zu löschen. Doch das Gegenteil geschah. Plötzlich fing sein Bett Feuer. Er stürzte sofort in die Küche, um Wasser zu holen, doch als er zurückkehrte, quoll ihm schon eine schwarze Wolke entgegen. Er goss noch einen Schwall Wasser in Richtung des Bettes und hoffte, so noch etwas auszurichten, doch er scheiterte kläglich. Mit einem beherzten Sprung durch das Badfenster konnte er sich letztlich nur noch Sicherheit bringen und traf direkt auf einen Nachbarn, der umgehend die Feuerwehr rief.

Diese löschte den Brand, bevor die Flammen auf angrenzende Wohnungen übergriffen. Dennoch ist die Wohnung des 40-Jährigen vorläufig unbewohnbar – der Sachschaden steht noch aus – er selbst wird nun vorerst bei Familienangehörigen unterkommen. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung.

Raubüberfall

Erneut entriss ein Unbekannter einer älteren Dame (82) die Handtasche, dieses Mal in Großzschocher. Die 82-Jährige hatte diese über der Schulter getragen und klammerte sich an dieser fest, als der Räuber, der heute Vormittag von hinten heran geradelt war, nach dieser griff. Ein kurzes Gerangel, aber heftiges Ziehen um diese Tasche entbrannte, doch mit einem äußerst heftigen Ruck brachte der dreiste Räuber diese samt Portmonee, Telefon und Schlüssel in seine Gewalt. Dann verschwand er in unbekannte Richtung. Sofort machte sich die Frau, die bei dem Überfall leicht verletzt wurde, auf den Heimweg, vertraute sich der Nachbarin an, die daraufhin die Polizei rief. Diese ermittelt nun wegen Raubes.

Taschenklau aus Fahrradkorb

Ihre Aktentasche mit Geldbörse, diversen Dokumenten, Mobiltelefon, Schlüsseln, USB-Stick, Brille und Laserpointer vermisst jetzt eine 35-jährige Leipzigerin. Sie befand sich gestern Abend mit einer Bekannten auf dem Heimweg und schob dabei am Georgiring ihr Fahrrad. Zu Hause angekommen, musste die Frau das Fehlen der Tasche aus ihrem Fahrradkorb feststellen. Ihr Mann lief nochmals die Wegstrecke hin und zurück, fand jedoch nichts. So erstattete die Geschädigte Anzeige bei der Polizei. Die Beamten ermitteln wegen Diebstahls.

Kellerbrand

Gestern Nachmittag mussten Feuerwehr und Polizei zu einem Kellerbrand in die Stegerwaldstraße ausrücken. Als die Gesetzeshüter eintrafen, schlossen die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehren Nordost, Süd, Ost und der Freiwilligen Feuerwehr Mölkau gerade ihre Löschmaßnahmen ab und trugen erstes Mobiliar aus dem Keller des Mehrfamilienhauses. Dazu hatten sie eine Vielzahl an Kellerboxen öffnen müssen. Wasserdampf vom Löschwasser stieg noch aus den geöffneten Kellerfenstern auf. Anwohner durften ihre Wohnungen betreten.

Dann ergab eine erste Nachschau, dass das Feuer sehr wahrscheinlich im Bereich der letzten Kellerboxen, an der Hausrückseite, ausgebrochen war und insbesondere die Versorgungsleitungen des Mehrfamilienhauses in Mitleidenschaft gezogen hatte. Da der Brandort aber noch nicht kalt war, werden erst heute im Laufe des Tages die Brandursachenermittler ihre Arbeit im Keller fortsetzen können und die genauen Umstände des Brandausbruchs prüfen. Bis dahin blieb der Keller versiegelt. Letztlich ermittelt nun die Leipziger Kripo wegen Brandstiftung.

Fazit: Weitestgehend glimpflich ging damit der Brandausbruch zu ende. Keiner der Anwohner musste evakuiert werden. Eine Passantin hatte glücklicherweise den aus dem Keller aufsteigenden Rauch mitbekommen und die Feuerwehr informiert.

Bundespolizisten erwischen Kabeldiebe

In den frühen Freitagmorgenstunden stellten Beamte der Bundespolizei zwei verdächtige Personen in der Volksgartenstraße fest, die sich hinter einem geparkten Auto versteckten. Da ihnen das seltsam vorkam, entschlossen sie sich, die Beiden zu kontrollieren. Volltreffer – die Beiden waren gerade dabei, ein Starkstromkabel zusammenzurollen, das sie an einer angrenzenden Baustelle entwendet hatten. Die beiden 41- und 48-Jährigen müssen sich nun wegen Diebstahl verantworten.

Auf frischer Tat geschnappt

Fall 1

Ein 16-Jähriger besprühte heute Nacht mindestens sechs Hauswände mit schwarzer Farbe. Vier unleserliche Buchstaben waren die Bestandteile seiner Botschaft. Was der Jugendliche nicht ahnte, er wurde von einem Passanten beobachtet, der umgehend die Polizei rief und eine Personenbeschreibung dazu reichte.

Als die Gesetzeshüter in der Rochlitzstraße ein, den Schmierfink aber nicht mehr antrafen, suchten sie die angrenzenden Straßenzüge ab. An der Ecke Industriestraße/Holbeinstraße entdeckten sie einen Mann, auf den die Personenbeschreibung passte, außerdem war das Klappern von Spraydosen zu vernehmen. So sprachen die Gesetzeshüter ihn an, verlangten Einsicht in den Rucksack. In diesem kamen Spraydosen und Betäubungsmittel zum Vorschein. Außerdem fanden sich in der Jackentasche ein Schlagring und eine Vielzahl von Sprühköpfen in der Hosentasche an, ebenso wie ein Eddingstift und Handschuhe.

Daraufhin wurde dem 16-Jährigen erklärt, dass gegen ihn wegen Verstoß gegen das BtMG, WaffG und Sachbeschädigung ermittelt werden wird. (MB)

Fall 2

An einem anderen Ort, zu einer anderen Zeit konnte ein 19-Jähriger durch eine Polizeistreife geschnappt werden, der dringend verdächtig ist, die Wand eines Trafo-Hauses in der Torgauer Straße mit zwei Graffiti verschandelt zu haben.

Er und ein Komplize hatten sich dazu auf dem Grundstück eines Autohauses herumgetrieben und waren beim Anblick einer herannahenden Polizeistreife über eine Mauer in unbekannte Richtung geflüchtet. Ihre „Farben“ ließen sie in einem Stoffbeutel zurück.

Doch kurz darauf wurden die beiden ganz in der Nähe des Tatortes, im Bereich der Bahngleise Sellerhausen, von Bundespolizisten einer Kontrolle unterzogen – und man höre und staune: in einer Tüte kamen 15 Sprühköpfe zum Vorschein.

Nun ermittelt die Polizei gegen den 19-Jährigen und seinem „Kumpel“ wegen Sachbeschädigung.

Fußgänger prallte gegen Auto

Äußerst eilig hatte es wohl gestern Abend ein 30-Jähriger, denn er rannte, ohne auf den Fahrverkehr zu achten, über die Schützenstraße in Richtung Wintergartenstraße. Dabei prallte er seitlich gegen einen Skoda Fabia (Fahrer: 39). Er verletzte sich und musste ambulant behandelt werden. Am Auto entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 1.000 Euro.

Radelndes Kind von Auto erfasst

Der Fahrer (31) eines Audi befuhr gestern Vormittag die Anton-Bruckner-Allee stadteinwärts. An einer Lichtzeichenanlage überquerte ein 13-jähriger Junge, aus dem Clara-Zetkin-Park kommend, mit seinem Fahrrad den Fußgängerüberweg. Dabei wurde er vom Autofahrer erfasst. Der Radfahrer erlitt leichte Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in die Kinderklinik gebracht. An Auto und Rad entstand ein Schaden in Höhe von ca. 250 Euro. Der Audifahrer hat sich wegen fahrlässiger Körperverletzung zu verantworten.

Fahrradfahrer kollidierten

An der Einmündung Lauerscher Weg zur Brückenstraße kam es am Donnerstagvormittag zu einem folgenschweren Fahrradunfall. Als ein Radfahrer auf dem Radweg an der Brückenstraße in Richtung Leipzig fuhr, kam eine Radlerin aus dem Lauerschen Weg und wollte auf denselben Radweg einbiegen. Dabei kam es zur Kollision beider, wobei beide stürzten und sich verletzten. Der 58-Jährige, der an der Brückenstraße fuhr, kam mit eine paar Schürfwunden davon und konnte nach ambulanter medizinischer Behandlung entlassen werden. Die 42-Jährige, die aus dem Lauerschen Weg gefahren kam, traf es schlimmer: Sie musste mit Verdacht auf Schlüsselbeinbruch ins Krankenhaus und wurde dort stationär behandelt. An beiden Fahrrädern entstand erheblicher Sachschaden.

Motorrad von Straßenbahn erfasst

Beim Linksabbiegen beachtete gestern Abend ein Ford-Fahrer (69) eine entgegenkommende Aprillia nicht, so dass deren Fahrer (51) geradezu in das rechte Heck des Focus „schoss“ und stürzte. Eine Straßenbahn, die just in dem Moment herannahte, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr in das Motorrad, welches auf die Gleise geschlittert war, hinein. Glücklicherweise erfasste sie nicht den 51-Jährige. Der hatte sich durch den Sturz verletzt und musste ärztlich behandelt werden. An dem Motorrad, dem Auto und der Straßenbahn entstand Sachschaden – Gesamtsumme: 5.000 Euro.

PolizeiMelder
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder--> Fledermausnacht im Zaubergarten – NABU-Veranstaltung zur „Batnight“
SC DHfK steht in 2. Pokalrunde und trifft dort heute auf Gastgeber Nordhorn
Teilnehmerrekord – 678 Kinder stehen beim 16. Kindernachtrennen 2019 auf der Leipziger Radrennbahn am Start
Goalball in Sachsen auf dem Vormarsch
70 Jahre Kampfmittelbeseitigungsdienst Sachsen
Mut hat viele Gesichter – Wahlkampftour von Katja Meier und Wolfram Gütnher
Dunja Hayali: Auf Tour durch’s Haymatland – Lesung am 5. Oktober im Kupfersaal
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Union Berlin vs. RB Leipzig 0:4 – Rasenballer lassen Bundesliga-Neuling keine Chance
Freude nach dem Treffer von Nkunku in der 69. Minute. Foto: Gepa Pictures

Foto: Gepa Pictures

Für alle Leser15 Minuten dauerte der „Stimmungsboykott“ der Union-Fans gegen das „Konstrukt“ aus Leipzig – und 15 Minuten dauerte es auch, bis die Gäste für den ersten Stimmungskiller sorgten und in Führung gingen. Am Ende folgten drei weitere Tore. Union blieb fast über die komplette Dauer ungefährlich. Die Rasenballer starten damit auf dem 2. Platz in die neue Saison.
Rückblende 2018: Der deutsche Preis für politische Fotografie und Karikatur
Sieger des Fotopreises „Rückblende 2018“. Foto: Daniel Chatard

Foto: Daniel Chatard

Für alle LeserAlle Jahre wieder gibt es die „Rückblende“, den höchstdotierten gemeinsamen Wettbewerb für politische Karikatur und Fotografie in Deutschland. Er fand jetzt zum 35. Mal statt und am Dienstag, 20. August, wird die zugehörige Ausstellung mit den Preisträgerarbeiten im Zeitgeschichtlichen Forum in Leipzig eröffnet.
Nachdenken über … Anstand im Staatsdienst
Ist der Mensch das Maß aller Dinge oder ist es die Macht? Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs ist schon erstaunlich, woran in diesem Jahr alles nicht erinnert wird. Neben einigen Staatsgründungen ist das auch ein Jahr, das Demokraten zumindest etwas sagen sollte: das Jahr 1819, das Jahr, in dem die „Karlsbader Beschlüsse“ gefasst wurden und die Demagogenverfolgungen begannen. Aber so etwas ist ja gepflegte deutsche Tradition.
Kann man mit Insektenbiomasse Futtermittel und Erdölprodukte in der Industrie ersetzen?
Schwarze Soldatenfliegen bei der Paarung. Foto: Hermetia Baruth GmbH

Foto: Hermetia Baruth GmbH

Für alle LeserSind eiweißreiche Insekten die Lösung für die Rohstoffprobleme der Zukunft? Zumindest geht man am Deutschen Biomasseforschungszentrum in Leipzig davon aus, dass man auch so eine Lösung braucht, wenn das mit der heutigen Art von industrieller Landwirtschaft so weitergeht. Denn dort entstehen Probleme. Nicht nur das stetige Bevölkerungswachstum führt zu einem zunehmenden Bedarf an Nahrungs- und Futtermitteln.
Für 5 Millionen Euro soll bis 2021 auch die neue Zwei-Feld-Sporthalle entstehen
Die alte Sporthalle der 3. Grundschule an der Arthur-Hoffmann-Straße. Foto. Ralf Julke

Foto. Ralf Julke

Für alle LeserIm Frühjahr wurde die gründlich sanierte 3. Grundschule in der Südvorstadt wieder von Schülern und Lehrern in Nutzung genommen. Fast vergessen die Zeit vor 15 Jahren, als der alte Plattenbau sogar zum Abriss gedacht war. Was jetzt wirklich abgerissen wird, ist die alte Sporthalle. Sie soll einer deutlich größeren Zwei-Feld-Sporthalle weichen.
Eine Lichtsatzung für Leipzig ist rechtlich nicht möglich, aber einen Lichtmasterplan soll es geben
Georg-Schumann-Straße bei Nacht. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDas Insektensterben, das wir weltweit erleben, hat viele Ursachen. Auch die immense Flutung der modernen Städte und Straßen mit Unmengen von Licht gehört dazu. Selbst Menschen kommen aus dem Rhythmus, wenn es in ihrer Stadt nie dunkel wird. Lichtverschmutzung nennt man das Phänomen. Und selbst private Hausbesitzer rüsten ihre Häuser mit blendenden LED-Lampen auf. Leipzig braucht eine Lichtsatzung! Nö, sagt die Stadt zu einem Antrag von Stadträtin Ute Elisabeth Gabelmann (Piraten).
Child in Time: Josef Haslingers Spurensuche in den Erinnerungswelten seiner Jugend
Josef Haslinger: Child in Time. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs ist mutig, was Michael Faber mit dem Neustart des Verlags Faber & Faber unternommen hat. In einer Zeit, da immer mehr Menschen sich im Geschnatter der neuen Medien verlieren, bringt er wieder Bücher für Bücherfreunde heraus. Bücher für Menschen, die wissen, dass Zeit etwas sehr Variables ist. Ein Ort zum Aufblättern. Bei Haslinger sowieso.
Protest in der Leipziger Innenstadt: Jugendliche wollen wählen dürfen
Jugendliche mit verklebten Mündern fordern ein Wahlrecht für Menschen unter 18. Foto: Tobias Möritz

Foto: Tobias Möritz

Für alle LeserWer einmal im Jahr die Tagesschau guckt und sich ansonsten nicht für Politik interessiert, darf in Sachsen wählen. Wer regelmäßig bei „Fridays for Future“ demonstriert und das politische Geschehen verfolgt, aber minderjährig ist, darf es nicht. Das wirkt ungerecht. Rund 40 Jugendliche sind am Samstag, den 17. August, in Leipzig auf die Straße gegangen, um ein Wahlrecht für Menschen unter 18 Jahren zu fordern.
SPD-Fraktion fordert die Schaffung eines Radschnellwegs von Lindenau in die Innenstadt
Der Unfallschwerpunkt Cottaweg / Jahnallee. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSeit eine ganze Reihe schwerer Unfälle mit Radfahrer/-innen in der Inneren Jahnallee auch die Verkehrsunfallkommission auf den Plan gerufen hat, reißen die Forderungen, auf der Jahnallee endlich sichere Radwege anzulegen, nicht ab. Regelmäßig gibt es Aktionen für dieses Anliegen in der Straße. Aber längst ist auch klar: Das Problem beschränkt sich nicht nur auf den Abschnitt zwischen Waldplatz und Leibnizstraße. Die SPD-Fraktion fordert eine Komplett-Lösung.
Jetzt hofft das Bündnis „Gemeinschaftsschule in Sachsen“ auf eine Mehrheit für die Gemeinschaftsschule im Landtag
Dr. Matthias Rößler und Doreen Taubert, Vertrauensperson des Volksantrags „Längeres gemeinsames Lernen in Sachsen“. Foto: Bündnis „Gemeinschaftsschule in Sachsen“

Foto: Bündnis „Gemeinschaftsschule in Sachsen“

Für alle LeserSeit dem Volksbegehren zum Sparkassenentscheid vor über 15 Jahren gab es keine so erfolgreiche Unterschriftensammlung mehr in Sachsen wie jetzt für den Volksantrag des Bündnisses „Gemeinschaftsschule in Sachsen – Länger gemeinsam Lernen“, das am Freitag, 16. August, insgesamt 133 Aktenordner mit 12.298 Unterschriftenbögen für den Volksantrag an den Präsidenten des Sächsischen Landtages, Dr. Matthias Rößler, übergab.
Wochenprogramm Cinémathèque Leipzig vom 22. bis 28. August
Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Neben MID90s, Jonah Hills wunderbar nostalgischer Hommage an die 90er-Jahre, zeigen wir gemeinsam mit dem AK Geschichtsversessen einen Dokumentarfilm über die militante Frauengruppe „Rote Zora“. Die Filmvorführung wird von einer Einführung durch den AK Geschichtsversessen begleitet.
Am 30. August in der Moritzbastei: Nick Cave Live Drawing Concert
Moritzbastei. Foto: Alexander Böhm

Foto: Alexander Böhm

Reinhard Kleist gehört zu den international bekanntesten deutschen Comic-Autoren. Seine graphic novels wurden in viele Sprachen übersetzt, besonders seine gezeichneten Biographien von Johnny Cash, den jüdischen Boxer Herzko Haft oder die Leichtathletin Samia Yusuf Omar, die auf der Flucht nach Europa im Mittelmeer ertrank, erhielten neben großer Aufmerksamkeit auch viele renommierte Preise.
Unternehmen des ostdeutschen Maschinenbaus kritisieren: Das Problem der nicht ausbildbaren Schulabgänger nimmt wieder zu
Gründe für die Nichtbesetzung von Ausbildungsplätzen. Grafik: VDMA Ost

Grafik: VDMA Ost

Für alle LeserVielleicht war es Zufall, dass die ostdeutschen Maschinenbauer am Donnerstag, 15. August, parallel zum „Bildungsmonitor“ der INSM ihre Meldung zum Start des neuen Ausbildungsjahres veröffentlichten. Denn während die INSM beklagte, die Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss sei wieder gestiegen und den Freistaat Sachsen mal wieder als Klassenprimus lobte, stellten die Maschinenbauer etwas anderes fest: Viele Schulabgänger mit Zeugnis sind gar nicht ausbildbar. Ihnen fehlt das wichtigste Rüstzeug.
Kernkraft-Blasen dümpeln durch den sächsischen Landtagswahlkampf
Aus AfD-Sicht könnte da auch ein Kernkraftwerk rumstehen. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserOft genug hat man in der letzten Zeit das seltsame Gefühl, dass etliche Politiker/-innen ein völlig anders Schulsystem in einem völlig anderen Land besucht haben, in dem es weder Mathematik- noch Physikunterricht gibt, dafür so eine Art Phantastik-Unterricht mit den Schnapsideen der 1950er Jahre. Denn einige leugnen nicht nur hemdsärmelig den Klimawandel, etliche wollen mit aller Macht den Ausbau von Solar- und Windkraftanlagen verhindern und versuchen, den Sachsen Kernkraft als tolle Idee anzudrehen.
Im Wahlbezirk 8329 in Lindenthal soll jetzt am 27. Oktober noch einmal gewählt werden
Gehöft in Lindenthal. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass jener eine, nicht wahlberechtigte Wähler, den die Landesdirektion in Lindenthal gefunden hat, ausgerechnet die Grünen gewählt hat? Sodass die Entscheidung, ob die Grünen oder die CDU den Sitz im Ortschaftsrat bekommen, an diesem einen Bürger hängt, der unbedingt wählen wollte, obwohl er in Lindenthal nicht wahlberechtigt war? Jedenfalls muss in einem Lindenthaler Wahlbezirk jetzt nachgewählt werden.