Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht, 20. Oktober: Diebstahl vereitelt, Motorrad verschwunden, Falsche Polizisten am Telefon

In der Vollhardtstraße erwischte ein 39-Jähriger einen Unbekannten, der gerade dabei war, die Räder von seinem Auto abzumontieren +++ Im Rübezahlweg verschwand ein gesichert abgestelltes Motorrad – In beiden Fällen werden Zeugen gesucht +++ Mehrere Senioren erhielten gestern in Grünau und Markkleeberg Anrufe von vermeintlichen Polizeibeamten.

Diebstahl verhindert

Ein 39-jähriger Geschädigter lief gestern früh, 06:30 Uhr, zu seinem in der Vollhardtstraße abgestellten Fahrzeug, einem blauen BMW 2er Gran Tourer, und sah eine unbekannte männliche Person hinten rechts an seinem Fahrzeug hocken. Der Geschädigte sah, dass der Unbekannte einen Radmutterschlüssel in der Hand hielt. Auf die Nachfrage des Geschädigten, was das soll, antwortete der Unbekannte im reinsten sächsischen Dialekt: „Oh, das ist ja gar nicht mein Auto“. Anschließend rannte er weg und der Geschädigte verfolgte diesen kurz. Der Geschädigte lief zurück zu seinem Fahrzeug und sah, dass zwei Räder bereits abmontiert waren und diese offenbar zum Abtransport bereitstanden. Das Fahrzeug war auf Holzklötzern aufgebockt. Das einzige, was der Unbekannte „erbeutete“, waren mehrere Radmuttern. Der Geschädigte rief umgehend die Polizei.

Zur Personenbeschreibung konnte er folgende Angaben machen:

  • – männlich, Deutscher
  • – 30 – 40 Jahre
  • – kurze Haare
  • – 3-Tage-Bart
  • – dunkle Hose und eine Art Kapuzenpullover in rot
  • – ca. 190 – 195 cm groß
  • – schlank
  • – trug einen Radmutterschlüssel.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder dem unbekannten Täter, der einen Radmutterschlüssel in der Hand hielt, gesehen haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Südost, Richard-Lehmann-Straße 19 in 04177 Leipzig, Tel. (0341) 3030-100 zu melden.

Diebstahl eines Motorrades

Unbekannter Täter entwendete auf bisher unbekannte Art und Weise das am Mittwochabend im Rübezahlweg am Fahrbandrand gesichert abgestellte weiß/rot/blaue Motorrad HONDA CBR 1000 RR des 24-jährigen Halters in einem Wert von ca. 6.500 Euro, der den Diebstahl gestern Morgen dann feststellte.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Südost, Richard-Lehmann- Straße 19 in 04177 Leipzig, Tel. (0341) 3030-100 zu melden.

Falsche Kriminalpolizisten am Telefon

Am späten Donnerstagnachmittag erhielt eine 73-Jährige in Grünau einen Anruf von einem Unbekannten. Mit männlicher Stimme, unterdrückter Rufnummer und unverständlich gemurmeltem Namen gab der Anrufer an, der Kriminalpolizei am Willy-Brand-Platz anzugehören und stellte Fragen bezüglich eines polizeilichen Sachverhaltes. Die Angerufene hatte kaum Zeit, sich mit ihrem Ehemann zu besprechen, als wieder das Telefon klingelte. Es meldete sich ebenfalls mit unterdrückter Rufnummer ein weiterer Mann bei dem Ehepaar, welcher angab, der Kollege des ersten Anrufers zu sein. Er stellte dem 75-Jährigen weitere Fragen, beendete dann aber schnell das Gespräch, als der Angerufene nach seinem Namen und der Rufnummer fragte. Sie informierten die Polizei.

Falsche Polizisten am Telefon

Auch in Markkleeberg erhielt eine 65-Jährige einen Anruf von einem vermeintlichen Polizisten. Dieser hätte bei Dieben ihre Adresse gefunden. Dann fragte er sie, ob sie Bargeld und Wertgegenstände in Haus hätte. Er würde dann gleich persönlich vorbei kommen. Nach Beendigung des Gesprächs hatte die Dame jedoch Zweifel an der Aufrichtigkeit des Anrufers und fragte bei der Polizei Markkleeberg nach. Dazu wählte sie richtigerweise die öffentliche Einwahl des Polizeireviers und nutzte nicht die Rückruffunktion, die eine ähnliche Nummer zeigte, aber mit Sicherheit nicht stimmte. Tatsächlich lassen sich die angezeigten Nummern leicht manipulieren. Die Polizei klärte sie auf, dass es sich hierbei um einen Betrugsversuch handeln würde. Gefährlich wäre es, wenn sie den Unbekannten in die Wohnung gelassen hätte. Unter verschiedenen Vorwänden beschäftigen die falschen Polizisten die Wohnungsinhaber, um sich dann unbemerkt Wertgegenstände oder Bargeld einzustecken.

In Markkleeberg meldeten sich noch weitere Personen bei der Polizei. Sie berichteten alle über gleichlautende Anrufe. Alle waren jedoch stutzig geworden und ließen niemanden in die Wohnung. Bei einem 75-Jährigen, der in der Krähenfeld-Siedlung wohnt, legten die Anrufer auf, als er sagte, dass er nichts vermissen würde und gezielt nachfragte. Auch die anderen Angerufenen ließen sich nicht auf die Anrufer ein, sondern informierten die Polizei.

Tresor gestohlen

Eine Angestellte (27) traute ihren Augen kaum, als sie am Donnerstagmorgen ihren Frühdienst in ihrem Friseurgeschäft in Seehausen beginnen wollte. Schon vom Parkplatz aus konnte sie die Glassplitter auf dem Asphalt und die zerstörte Fensterscheibe am Laden sehen. Schnell war klar, dass sich jemand unberechtigt Zutritt zur Filiale verschafft haben muss. Durch die verständigten Einsatzkräfte der Polizei wurde festgestellt, dass die Unbekannten die Fensterscheibe mit einem Stein eingeschmissen hatten, das Friseurgeschäft über das Fenster betraten und im Anschluss die komplette Filiale „auf den Kopf“ stellten. Die Täter haben bei ihrer Suche nach Wertgegenständen kein Behältnis und keinen Schrank geschlossen gelassen, alles wurde abgesucht und durchwühlt. Letztlich brachen die Diebe einen verankerten Tresor aus der Wand und nahmen diesen mit. In dem Tresor wurde durch das Friseurteam nicht nur Bargeld aufbewahrt, sondern auch wichtige Dokumente. Angaben zum entstandenen Steh l-und Sachschaden konnten bislang nicht gemacht werden.

Fahrradfahrer schwer verletzt

Der Fahrradfahrer (30) befuhr gestern Mitaag, aus Richtung Peterssteinweg kommend, den Wilhelm-Leuschner-Platz mit der Absicht, diesen in Richtung Innenstadt zu überqueren. Er fuhr beim Farbzeichen „Rot“ und umfuhr eine Straßenbahn, die gerade nach links in den Peterssteinweg abbog. Der Fahrer konnte nur durch eine Gefahrenbremsung einen Zusammenstoß verhindern. Danach wurde er auf dem W.-Leuschner-Platz von einem Audi A 5, dessen Fahrerin (43) in Richtung Martin-Luther-Ring unterwegs war, frontal erfasst. Der Radfahrer schleuderte über das Auto. Mit schweren Verletzungen wurde er in einer Klinik stationär aufgenommen. Es entstand ein Schaden in Höhe von ca. 3.200 Euro.

Fahrradunfall mit drei Beteiligten

Zwei Fahrradfahrerinnen (27, 30) befuhren gestern Nachmittag nebeneinander den Radweg über den Wilhelm-Leuschner-Platz in Richtung Stadtbibliothek. Sie wurden von einer Rennradfahrerin (26) überholt, deren wehender Mantel am Fahrrad der schwangeren 30-jährigen Frau hängen blieb. Alle drei stürzten. Während die 26-Jährige unverletzt blieb, erlitten die anderen Frauen schwere Verletzungen und wurden in Krankenhäusern stationär aufgenommen. Gegen die 26-Jährige wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. An den drei Rädern entstand ein Schaden in Höhe von ca. 300 Euro.

Rennradfahrer erfasste zwei Fußgänger

Ein Rennradfahrer (27) befuhr gestern Abend den Neumarkt in Richtung Grimmaische Straße und wollte weiter in Richtung Reichsstraße fahren. Da er zu schnell unterwegs war, erfasste er im Fußgängerbereich eine Frau (34) und einen Mann (42). Alle drei stürzten. Dabei verletzten sich die Fußgängerin schwer und die beiden Männer leicht. Die 34-Jährige musste in einer Klinik stationär aufgenommen werden. Polizeibeamte stellten während der Unfallaufnahme fest, dass am Rad nur vorn eine Bremse angebracht war, die allerdings nicht funktionierte. Gegen den 27-Jährigen wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

Im Gleisbett stecken geblieben …

… war heute Nacht ein Autofahrer. Der VW-Fox-Fahrer (36) fuhr auf der Wittenberger Straße in Richtung Berliner Straße. An der Kreuzung wollte er nach rechts auf die Berliner Straße abbiegen, die jedoch aufgrund von Bauarbeiten stadteinwärts gesperrt ist. Er übersah die Beschilderung und geriet ins Gleisbett der Straßenbahn. Dort war seine Fahrt zu Ende, denn er blieb stecken. Der 36-Jährige kam mit einem Verwarngeld in Höhe von 20 Euro davon.

Schwer verletzte 59-Jährige bei Verkehrsunfall

Eine 59-Jährige befuhr mit ihrem grauen Mazda am gestrigen Abend die Eisenbahnstraße in Leipzig-Volkmarsdorf. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet sie mit ihrem Auto nach dem Kreuzungsbereich Hermann-Liebmann-Straße in das offene Gleisbett. Dort kam sie nach kurzer Zeit mit ihrem Mazda zum Stehen. Durch den abrupten Stillstand entstand nicht nur an dem Fahrzeug ein wirtschaftlicher Totalschaden, sondern die Dame verletzt sich bei dem Unfall so schwer, dass sie unverzüglich in ein Leipziger Krankenhaus zur weiteren medizinischen Behandlung gebracht werden musste.

Radfahrerin im Krankenhaus

Am Donnerstagabend überquerte eine 25-jährige Radfahrerin die Fahrbahn der Gerberstraße bei rotem Wechsellichtzeichen und wurde von einem herannahenden VW erfasst. Die Radfahrerin erlitt Kopfverletzungen und musste im Krankenhaus stationär behandelt werden. Die 62-jährige Fahrerin des Pkw blieb unverletzt.

Die LEIPZIGER ZEITUNG ist da: Seit 20. Oktober überall zu kaufen, wo es gute Zeitungen gibt

PolizeiMelderZeugenaufrufe
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder--> Fledermausnacht im Zaubergarten – NABU-Veranstaltung zur „Batnight“
SC DHfK steht in 2. Pokalrunde und trifft dort heute auf Gastgeber Nordhorn
Teilnehmerrekord – 678 Kinder stehen beim 16. Kindernachtrennen 2019 auf der Leipziger Radrennbahn am Start
Goalball in Sachsen auf dem Vormarsch
70 Jahre Kampfmittelbeseitigungsdienst Sachsen
Mut hat viele Gesichter – Wahlkampftour von Katja Meier und Wolfram Gütnher
Dunja Hayali: Auf Tour durch’s Haymatland – Lesung am 5. Oktober im Kupfersaal
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Landwirtschaft in der Krise: Warum in Indien sichtbar wird, was wir in Europa nicht wahrnehmen können
Vandana Shiva, Lionel Astruc: Eine andere Welt ist möglich. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWahrscheinlich muss man wirklich in einem Land wie Indien leben, um die Dinge klarer zu sehen, in all ihrer Nacktheit. Aus dem noch immer im Konsumwohlstand lebenden Westen heraus ist das fast unmöglich. Nicht nur das billige Nahrungsangebot macht uns blind. Wir sehen nicht mehr, wie auch unsere Nahrungsgrundlage zerstört wird, wenn wir so weitermachen. Das Buch ist mehr als ein Aufruf zum Ungehorsam.
Union Berlin vs. RB Leipzig 0:4 – Rasenballer lassen Bundesliga-Neuling keine Chance
Freude nach dem Treffer von Nkunku in der 69. Minute. Foto: Gepa Pictures

Foto: Gepa Pictures

Für alle Leser15 Minuten dauerte der „Stimmungsboykott“ der Union-Fans gegen das „Konstrukt“ aus Leipzig – und 15 Minuten dauerte es auch, bis die Gäste für den ersten Stimmungskiller sorgten und in Führung gingen. Am Ende folgten drei weitere Tore. Union blieb fast über die komplette Dauer ungefährlich. Die Rasenballer starten damit auf dem 2. Platz in die neue Saison.
Rückblende 2018: Der deutsche Preis für politische Fotografie und Karikatur
Sieger des Fotopreises „Rückblende 2018“. Foto: Daniel Chatard

Foto: Daniel Chatard

Für alle LeserAlle Jahre wieder gibt es die „Rückblende“, den höchstdotierten gemeinsamen Wettbewerb für politische Karikatur und Fotografie in Deutschland. Er fand jetzt zum 35. Mal statt und am Dienstag, 20. August, wird die zugehörige Ausstellung mit den Preisträgerarbeiten im Zeitgeschichtlichen Forum in Leipzig eröffnet.
Nachdenken über … Anstand im Staatsdienst
Ist der Mensch das Maß aller Dinge oder ist es die Macht? Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs ist schon erstaunlich, woran in diesem Jahr alles nicht erinnert wird. Neben einigen Staatsgründungen ist das auch ein Jahr, das Demokraten zumindest etwas sagen sollte: das Jahr 1819, das Jahr, in dem die „Karlsbader Beschlüsse“ gefasst wurden und die Demagogenverfolgungen begannen. Aber so etwas ist ja gepflegte deutsche Tradition.
Kann man mit Insektenbiomasse Futtermittel und Erdölprodukte in der Industrie ersetzen?
Schwarze Soldatenfliegen bei der Paarung. Foto: Hermetia Baruth GmbH

Foto: Hermetia Baruth GmbH

Für alle LeserSind eiweißreiche Insekten die Lösung für die Rohstoffprobleme der Zukunft? Zumindest geht man am Deutschen Biomasseforschungszentrum in Leipzig davon aus, dass man auch so eine Lösung braucht, wenn das mit der heutigen Art von industrieller Landwirtschaft so weitergeht. Denn dort entstehen Probleme. Nicht nur das stetige Bevölkerungswachstum führt zu einem zunehmenden Bedarf an Nahrungs- und Futtermitteln.
Für 5 Millionen Euro soll bis 2021 auch die neue Zwei-Feld-Sporthalle entstehen
Die alte Sporthalle der 3. Grundschule an der Arthur-Hoffmann-Straße. Foto. Ralf Julke

Foto. Ralf Julke

Für alle LeserIm Frühjahr wurde die gründlich sanierte 3. Grundschule in der Südvorstadt wieder von Schülern und Lehrern in Nutzung genommen. Fast vergessen die Zeit vor 15 Jahren, als der alte Plattenbau sogar zum Abriss gedacht war. Was jetzt wirklich abgerissen wird, ist die alte Sporthalle. Sie soll einer deutlich größeren Zwei-Feld-Sporthalle weichen.
Eine Lichtsatzung für Leipzig ist rechtlich nicht möglich, aber einen Lichtmasterplan soll es geben
Georg-Schumann-Straße bei Nacht. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDas Insektensterben, das wir weltweit erleben, hat viele Ursachen. Auch die immense Flutung der modernen Städte und Straßen mit Unmengen von Licht gehört dazu. Selbst Menschen kommen aus dem Rhythmus, wenn es in ihrer Stadt nie dunkel wird. Lichtverschmutzung nennt man das Phänomen. Und selbst private Hausbesitzer rüsten ihre Häuser mit blendenden LED-Lampen auf. Leipzig braucht eine Lichtsatzung! Nö, sagt die Stadt zu einem Antrag von Stadträtin Ute Elisabeth Gabelmann (Piraten).
Child in Time: Josef Haslingers Spurensuche in den Erinnerungswelten seiner Jugend
Josef Haslinger: Child in Time. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs ist mutig, was Michael Faber mit dem Neustart des Verlags Faber & Faber unternommen hat. In einer Zeit, da immer mehr Menschen sich im Geschnatter der neuen Medien verlieren, bringt er wieder Bücher für Bücherfreunde heraus. Bücher für Menschen, die wissen, dass Zeit etwas sehr Variables ist. Ein Ort zum Aufblättern. Bei Haslinger sowieso.
Protest in der Leipziger Innenstadt: Jugendliche wollen wählen dürfen
Jugendliche mit verklebten Mündern fordern ein Wahlrecht für Menschen unter 18. Foto: Tobias Möritz

Foto: Tobias Möritz

Für alle LeserWer einmal im Jahr die Tagesschau guckt und sich ansonsten nicht für Politik interessiert, darf in Sachsen wählen. Wer regelmäßig bei „Fridays for Future“ demonstriert und das politische Geschehen verfolgt, aber minderjährig ist, darf es nicht. Das wirkt ungerecht. Rund 40 Jugendliche sind am Samstag, den 17. August, in Leipzig auf die Straße gegangen, um ein Wahlrecht für Menschen unter 18 Jahren zu fordern.
SPD-Fraktion fordert die Schaffung eines Radschnellwegs von Lindenau in die Innenstadt
Der Unfallschwerpunkt Cottaweg / Jahnallee. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSeit eine ganze Reihe schwerer Unfälle mit Radfahrer/-innen in der Inneren Jahnallee auch die Verkehrsunfallkommission auf den Plan gerufen hat, reißen die Forderungen, auf der Jahnallee endlich sichere Radwege anzulegen, nicht ab. Regelmäßig gibt es Aktionen für dieses Anliegen in der Straße. Aber längst ist auch klar: Das Problem beschränkt sich nicht nur auf den Abschnitt zwischen Waldplatz und Leibnizstraße. Die SPD-Fraktion fordert eine Komplett-Lösung.
Jetzt hofft das Bündnis „Gemeinschaftsschule in Sachsen“ auf eine Mehrheit für die Gemeinschaftsschule im Landtag
Dr. Matthias Rößler und Doreen Taubert, Vertrauensperson des Volksantrags „Längeres gemeinsames Lernen in Sachsen“. Foto: Bündnis „Gemeinschaftsschule in Sachsen“

Foto: Bündnis „Gemeinschaftsschule in Sachsen“

Für alle LeserSeit dem Volksbegehren zum Sparkassenentscheid vor über 15 Jahren gab es keine so erfolgreiche Unterschriftensammlung mehr in Sachsen wie jetzt für den Volksantrag des Bündnisses „Gemeinschaftsschule in Sachsen – Länger gemeinsam Lernen“, das am Freitag, 16. August, insgesamt 133 Aktenordner mit 12.298 Unterschriftenbögen für den Volksantrag an den Präsidenten des Sächsischen Landtages, Dr. Matthias Rößler, übergab.
Wochenprogramm Cinémathèque Leipzig vom 22. bis 28. August
Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Neben MID90s, Jonah Hills wunderbar nostalgischer Hommage an die 90er-Jahre, zeigen wir gemeinsam mit dem AK Geschichtsversessen einen Dokumentarfilm über die militante Frauengruppe „Rote Zora“. Die Filmvorführung wird von einer Einführung durch den AK Geschichtsversessen begleitet.
Am 30. August in der Moritzbastei: Nick Cave Live Drawing Concert
Moritzbastei. Foto: Alexander Böhm

Foto: Alexander Böhm

Reinhard Kleist gehört zu den international bekanntesten deutschen Comic-Autoren. Seine graphic novels wurden in viele Sprachen übersetzt, besonders seine gezeichneten Biographien von Johnny Cash, den jüdischen Boxer Herzko Haft oder die Leichtathletin Samia Yusuf Omar, die auf der Flucht nach Europa im Mittelmeer ertrank, erhielten neben großer Aufmerksamkeit auch viele renommierte Preise.
Unternehmen des ostdeutschen Maschinenbaus kritisieren: Das Problem der nicht ausbildbaren Schulabgänger nimmt wieder zu
Gründe für die Nichtbesetzung von Ausbildungsplätzen. Grafik: VDMA Ost

Grafik: VDMA Ost

Für alle LeserVielleicht war es Zufall, dass die ostdeutschen Maschinenbauer am Donnerstag, 15. August, parallel zum „Bildungsmonitor“ der INSM ihre Meldung zum Start des neuen Ausbildungsjahres veröffentlichten. Denn während die INSM beklagte, die Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss sei wieder gestiegen und den Freistaat Sachsen mal wieder als Klassenprimus lobte, stellten die Maschinenbauer etwas anderes fest: Viele Schulabgänger mit Zeugnis sind gar nicht ausbildbar. Ihnen fehlt das wichtigste Rüstzeug.
Kernkraft-Blasen dümpeln durch den sächsischen Landtagswahlkampf
Aus AfD-Sicht könnte da auch ein Kernkraftwerk rumstehen. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserOft genug hat man in der letzten Zeit das seltsame Gefühl, dass etliche Politiker/-innen ein völlig anders Schulsystem in einem völlig anderen Land besucht haben, in dem es weder Mathematik- noch Physikunterricht gibt, dafür so eine Art Phantastik-Unterricht mit den Schnapsideen der 1950er Jahre. Denn einige leugnen nicht nur hemdsärmelig den Klimawandel, etliche wollen mit aller Macht den Ausbau von Solar- und Windkraftanlagen verhindern und versuchen, den Sachsen Kernkraft als tolle Idee anzudrehen.