Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht, 15. Dezember: Sparkassen-Container gesprengt, Versuchter Totschlag, Radler gestürzt

Heute Nacht wurde in der Torgauer Straße in einem Sparkassen-SB-Container der Geldautomat herausgesprengt +++ Nach einer verbalen und körperlichen Auseinandersetzung in einem Disco-Club in Paunsdorf wurde ein 32-Jähriger schwer verletzt +++ Im Haltestellenbereich Angerbrücke wurde ein Radfahrer von einem Pkw überholt, kam ins Straucheln und zu Fall – In allen Fällen werden Zeugen gesucht.

Sparkassen-Container gesprengt

In der letzten Nacht, gegen 02:30 Uhr, erhielt die Polizei die Information über einen Alarmeinlauf in einem Sparkassen-SB-Container in der Torgauer Straße. Beim Eintreffen der Polizei am Ort, mussten die Kollegen feststellen, dass eine Wand des Containers aus der Verankerung gerissen und augenscheinlich herausgesprengt worden war. Im Inneren des Containers war ein Feuer im Bereich des Geldautomaten ausgebrochen, so dass die Feuerwehr zum Löschen des Brandes gerufen werden musste. Nachdem die Flammen gelöscht worden waren, besah sich ein Security-Mitarbeiter die Lage und konnte den intakten Tresor des Automaten feststellen.

Am Tatort wurden daraufhin durch die Kriminalpolizei Spuren gesichert. Wie hoch genau der entstandene Schaden ist, kann derzeit nicht gesagt werden. Auch nicht, wie lange es dauern wird, den Container wieder in Betrieb zu nehmen, da dieser durch die Sprengung arg in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Die Polizei sucht darüber hinaus nach Zeugen, die zur angegebenen Tatzeit etwas in der Umgebung bemerkt haben. Hat jemand ein Fahrzeug beobachtet, das schnell verschwunden ist? Wurden Personen gesehen, die sich am Tatort aufgehalten haben? Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

Kriminalpolizei sucht Zeugen

Nach einer verbalen und körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen in einem Disco-Club am Sonntagmorgen, 10.12.2017, zwischen 05:00 Uhr und 06:15 Uhr wurde der Geschädigte (32) vor dem Objekt angegriffen. Dabei verfolgte ein unbekannter Täter den Geschädigten, schlug ihm von hinten mit einer Flasche auf den Kopf und verletzt ihn damit. Als der Geschädigte fliehen wollte, erfolgte ein weiterer Angriff in den Rücken. Der Geschädigte gelangte noch in eine nahe gelegene Tankstelle. Polizei und Rettungswesen wurden informiert. Der Geschädigte wurde schwer verletzt und stationär in ein Krankenhaus aufgenommen. Die Kriminalpolizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Totschlags eingeleitet.

Die Kriminalpolizei sucht dazu dringend Zeugen und hat folgende Fragen:

– Wer hielt sich zum Tatzeitpunkt im Sky-Club und den angrenzenden Bereich der Riesaer Straße auf?

– Wer hat Beobachtungen zum Tatgeschehen gemacht?

– Wer kann weitere Personen benennen, die sich zum Tatzeitpunkt dort aufgehalten haben?

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

Zeugen gesucht

Der 39-jährige Fahrradfahrer befuhr am Mittwochnachmittag, 15:32 Uhr, die Jahnallee in Richtung Angerbrücke. Im Haltestellenbereich Angerbrücke wurde der Radler von einem weißen VW-Transporter überholt. Bei dem Überholvorgang schätzte der 39-Jährige ein, dass der Transporter einen zu geringen Abstand zu sich hatte und schlug reflexartig mit seiner Hand gegen den rechten Außenspiegel des Volkswagens. Dabei wich er mit seinem Rad nach rechts aus und streifte dabei die ca. drei cm hohe Kante des Bordsteins. Die Folge: Er kam mit seinem Rad ins Straucheln und fiel auf die Fahrbahn.

Im Anschluss fuhren die beiden Verkehrsteilnehmer auf einen kleinen, freien Platz, ca. 100 m nach der Unfallstelle, um den Unfallhergang zu rekapitulieren. Beide können sich nicht zur Schuldfrage einigen und haben kontroverse Ansichten zum Unfallhergang. In Folge seines Sturzes erlitt der 39-Jährige eine Knieprellung und ließ sich medizinisch versorgen. Jedoch entstand sowohl an dem Fahrrad, als auch am weißen Transporter kein Sachschaden.

Die Verkehrspolizeiinspektion der Polizeidirektion Leipzig sucht nun Zeugen, die Hinweise zum genannten Sachverhalt, vor allem zum Verhalten der Unfallbeteiligten geben können. Zeugen melden sich bitte bei der Verkehrspolizeiinspektion Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255 – 2847 oder (0341) 255 – 2910.

Ein Fall für die fachärztliche Spezialbetreuung

Gestern Abend erhielt die Leipziger Polizei einen Notruf aus der Grünauer Wegastraße. Es meldete sich eine Anwohnerin (39), die einen Hausbewohner (30) mit einem Gasbrenner im Treppenhaus gesehen habe. Dabei soll er immer wieder laut in einer fremden Sprache gesprochen haben. Die 39-Jährige sorgte sich nun darum, dass der Mann etwas anbrennen könne und informierte deshalb die Polizei.

Kurz darauf erschienen mehrere Einsatzwagen der Polizei in der Wegastraße und versuchten gemeinsam mit einem Kollegen der sächsischen Verhandlungsgruppe Kontakt zu dem 30-Jährigen aufzunehmen. Der Mann wiederum hatte sich in seine Wohnung begeben, sprach dort laut zu sich selbst und war zu Beginn kaum bereit, mit den Einsatzkräften zu sprechen. Über einen Nachbarbalkon konnte der Kollege der Verhandlungsgruppe dann dennoch ein Gespräch mit dem 30-Jährigen aufbauen. Letztendlich betrat er, mit einem Handscheinwerfer in der einen Hand und einem Beil in der anderen Hand, das Treppenhaus und konnte dort von dem Verhandler dazu gebracht werden, alles abzulegen und sich zu ergeben.

Nicht zuletzt dem Polizisten der Verhandlungsgruppe ist es damit zu verdanken, dass der gesamte Einsatz glimpflich und ohne Verletzungen auf beiden Seiten abgelaufen ist. Der 30-Jährige wurde indes in ein psychisches Fachkrankenhaus gebracht. Derzeit wird durch das Betreuungsgericht beraten, was weiterhin mit ihm geschehen soll.

Eine Kuh macht „muh“ …

… und der Milchautomat sagte: „Neee!“ So jedenfalls könnte man des Milchautoamten Statement auffassen, als er gestern früh von Zweien, die es nur auf den schnöden Mammon, nicht aber sein Kostbarstes, abgesehen hatten, ausgeraubt werden sollte. Einer der beiden (29) stand Schmiere, während der Zweite (21) dem Automaten mit einem Schraubenzieher zu Leibe rückte. In der Geldkassette fand er jedoch nur 43 Cent. Da mittlerweile vom Automaten ein ohrenbetäubender Lärm ausging, ergriffen beide Milchgelddiebe die Flucht. Zu ihrem Pech wurden sie dabei von einer Zeugin beobachtet, die umgehend die Polizei informierte. Und siehe da: Kurz darauf konnten beide Täter in der näheren Umgebung in der Raiffeisenstraße durch die Polizei gestellt werden. Der 29-Jährige hatte obendrein noch ein Einhandmesser und ein Pfefferspray einstecken. Beide Gegenstände wurden sichergestellt. Der Grund für den Automatenaufbruch? Der 21- Jährige brauchte dringend Geld, um sich seinen Drogenkonsum zu finanzieren… Gegen beide Tatverdächtigen wird nun wegen besonders schweren Diebstahls ermittelt.

Diebstahl eines Fahrzeuges – in Polen angehalten

 

Unbekannte Täter gelangten gestern auf bisher unbekannte Art und Weise in die Räume einer Ergotherapie in der Georg-Schumann-Straße und entwendeten unbemerkt aus mehreren Jackentaschen von Kursteilnehmern (30, 31, 32 alle weiblich) eines Kindertanzkurses einen Fahrzeugschlüssel und zwei Wohnungsschlüssel. In der Folge wurde das dazugehörige Fahrzeug, ein grauer Tuareg, der 32-jährigen Leipzigerin entwendet. Der Stehlschaden beläuft sich auf ca. 25.000 Euro. Das Fahrzeug wurde umgehend zur Fahndung ausgeschrieben. In der weiteren Folge haben aufmerksame Polizeibeamte des Reviers Weißwasser gegen 03:30 Uhr das Fahrzeug entdeckt und verfolgt. Die Polizisten versuchten den Wagen noch vor der Grenze zu Polen zu stoppen, doch der Fahrer des Volkswagens gab Gas und flüchtete in Bad Muskau über eine Brücke über die Neiße auf polnisches Hoheitsgebiet. Die sächsischen Polizisten eilten dem Pkw nach. Es gelang ihnen, das im Fokus stehende Auto bei Leknica (PL) zu stoppen. Die Beamten nahmen die beiden 30-jährigen deutschen Insassen vorläufig fest und übergaben sowohl die beiden Männer, als auch den Volkswagen an die zwischenzeitlich alarmierte polnische Polizei. Die Sonderkommission „ Kfz“ des Landeskriminalamtes Sachsen führt auch in diesem Fall die weiteren Ermittlungen.

Ladendieb gestellt

Ein Kaufhausdetektiv (30) erhielt gestern Abend von einer Verkäuferin den Hinweis, dass sich zwei verdächtige männliche Personen im Haus bewegen würden, die bereits in einer Umkleidekabine mit einer Hose verschwunden waren und nachdem sie diese verlassen hatten, die Verkäuferin festgestellt hatte, dass in einem Mülleimer die Warensicherung lag. Die beiden bewegten sich in den verschiedenen Etagen und nahmen mehrere Bekleidungsgegenstände an sich und verschwanden dann in den Umkleidekabinen. Danach verließen sie, ohne sichtbare Tüten das Kaufhaus. Der Detektiv lief hinterher und beauftragte einen anderen die Polizei zu rufen. In der Petersstraße hielt der Detektiv die beiden auf und versuchte sie festzuhalten. Daraufhin schlugen zunächst beide auf ihn ein. Dabei wurde er durch mehrere Faustschläge im Gesicht leicht verletzt. Der 30- Jährige wehrte sich und konnte einen der beiden festhalten, während der andere Dieb floh. Unmittelbar daraufhin trafen Polizeibeamte ein. Der Ladendieb wurde ins Revier gebracht. Eine Identitätsfeststellung ergab, dass es sich um einen 18-jährigen Asylbewerber handelte. Der 18-Jährige trug eine nagelneue, schwarze Jacke sowie einen nagelneuen Pullover, die beide aus dem Kaufhaus stammten. Die Warensicherung befand sich nicht mehr an den Bekleidungsstücken. Bei der Durchsuchung wurde noch ein Cliptütchen mit einer betäubungsmittelähnlichen, grünen, pflanzlichen Substanz aufgefunden. Die weiteren Ermittlungen, auch zu dem zweiten Ladendieb, dauern gegenwärtig noch an.

Achtung – Gepäckträger im Auge behalten!

Eine 48-jährige Radfahrerin fuhr gestern  Abend mit ihrem Rad die Prager Straße in stadtauswärtige Richtung. Plötzlich bemerkte sie einen andern Radfahrer, der unmittelbar hinter ihr fuhr. Als sie sich umdrehte nahm sie wahr, wie dieser unbekannte, männliche Täter ihre Tasche aus dem Gepäckträgerkorb entnahm am und einfach weiterfuhr. Noch während der Fahrt wühlte er in der Tasche der Geschädigten herum. Die Frau sprach den unbekannten Täter von hinten an und versuchte, ihm zu folgen Daraufhin schleuderte er die Tasche in Höhe des Technischen Rathauses auf den Gehweg. Die Geschädigte hielt an und nahm ihre Tasche auf. Sie stellte sofort fest, dass die Geldbörse mit persönlichen und diversen Gegenständen und mehreren Bankkarten sowie einer hohen zweistelligen Summe fehlte. Erneut nahm sie die Verfolgung auf. Der Dieb fuhr die Prager Straße weiter stadtauswärts in Richtung Alte Messe. Dann verlor sie ihn aus den Augen. Verletzt wurde die Frau nicht.

Zur Personenbeschreibung wurde folgendes bekannt:

  • – männlich
  • – ca. 20 Jahre alt
  • – schlank
  • – ca. 175 – 180 cm groß
  • – blaue Augen
  • – Strickmütze mit dünnen weißen Streifen
  • – schwarzer Rucksack mit weißen abgesetzten Streifen.

Unachtsamer Erstklässler verursacht Unfall

Gestern Vormittag ereignete sich ein Unfall in der Pater-Gordian-Straße, den ein 7- jähriger Junge verursachte. Der Erstklässler muss demnach zwischen zwei Fahrzeugen, ohne nach links und rechts zu blicken, auf die Straße gerannt sein. Dabei beachtete er den von links kommenden grauen Ford Fiesta nicht und stieß mit ihm in Höhe des rechten Außenspiegels zusammen. Das Kind verletzte sich schwer durch den Zusammenstoß und wurde mit blutenden Kopfverletzungen stationär ins Krankenhaus gebracht.

Die Polizei weist aus diesem Grund wiederholt daraufhin, dass jeder Verkehrsteilnehmer auf der Straße besondere Vorsicht walten lassen muss. Eltern sollten ihre Kinder deshalb auch dazu anhalten, Ampeln und Fußgängerüberwege zu nutzen und nicht achtlos über die Straße zu rennen.

15-Jähriger bei Unfall leicht verletzt

Ein 15-Jähriger fuhr am Donnerstagmorgen mit seinem grün-weißen Rad die Gottschalkstraße entlang. Dabei wurde er links von einem blauen Renault-Megane überholt. Dem Anschein nach, bekam er nicht mit, dass das Auto direkt neben ihm fuhr und er wollte, ohne Handzeichen zu geben, nach links die Straße überqueren. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit dem Renault und der junge Radfahrer zu Fall. Bei dem Sturz verletzte sich der 15-Jährige leicht am Fuß und konnte nach einer ambulanten Behandlung an der Unfallstelle seinen Weg fortsetzten.

Pkw und Fußgänger kollidieren

Ein 79-jähriger Fußgänger betrat gestern Nachmittag die Fahrbahn der Permoser Straße. Ein 18-jähriger Fahrer eines Mercedes fuhr die Permoser Straße zum gleichen Zeitpunkt in stadtauswärtige Richtung. Der 18-Jährige erkannte die 79-jährigen Fußgänger, der auf der Fahrbahn stand und wich nach links auf die Gegenfahrbahn aus. Der Fußgänger erkannte in jenem Moment ebenfalls die Gefahrensituation für sich und versuchte noch nach hinten auszuweichen. Er wird allerdings dennoch von dem ausweichenden Fahrzeug seitlich getroffen und stürzte. Rettungswesen und Polizei waren schnell vor Ort. Der 79-Jährige wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht und stationär aufgenommen. Die Unfallursache muss nun noch geklärt werden.

Fast so etwas wie eine Geburtstagsausgabe – Die neue LZ Nr. 50 ist da

PolizeiMelderZeugenaufrufe
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder--> Rico Gebhardt als Fraktionsvorsitzender wiedergewählt – große Aufgaben für Fraktion
Garten-Workshop: Saatgut selbst gewinnen – Vielfalt und Selbstbestimmtheit auf dem Beet
Polizeibericht, 17. September: Angefahren und abgehauen, „Klettermaxe“ in Aktion, Unangemessene Reaktion
Presseethische Verantwortung für fremde Inhalte liegt bei jeweiliger Redaktion
Wolfram Günther erneut zum Vorsitzenden der Grünen-Fraktion im Sächsischen Landtag gewählt
Bäuerinnen und Bauern fordern: Machen Sie ernst, Frau Merkel, stoppen Sie den Klimawandel jetzt!
Weltkino stiftet die Goldene Taube im Deutschen Wettbewerb von DOK Leipzig
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

BSG Chemie vs. 1. FC Lok: Zuschauerzahlen bei Leipziger Derbys werden begrenzt
Beim letzten Derby in Leutzsch, dem Landespokal-Viertelfinale am 15.12.2018, verzichtete der 1. FC Lok komplett auf die Nutzung seines Kartenkontingents. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserAuf Forderung der Polizei werden die Derbys zwischen der BSG Chemie und dem 1. FC Lok Leipzig, am 6. Oktober in Leutzsch und am ersten April-Wochenende, vor weniger Zuschauern als möglich stattfinden. Für das Gastspiel des 1. FC Lok im Alfred-Kunze-Sportpark wird Lok nur 250 Gästekarten erhalten, dasselbe gilt auch für Chemie beim Rückspiel.
Rektorat der Uni Leipzig ruft zur Teilnahme am „globalen Klimastreik“ auf – Julis protestieren
Globaler Klimastreik von Fridays for Future am 20. September. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserEs könnte die bislang größte Demonstration der „Fridays for Future“-Bewegung werden: Für Freitag, den 20. September, sind Klimaaktivist/-innen in Leipzig und anderen Städten zum „globalen Klimastreik“ aufgerufen. Auch Wissenschaftler/-innen und viele andere Gruppen wollen sich der Demo anschließen. Das Rektorat der Uni Leipzig ruft Mitarbeiter/-innen der Hochschule ebenfalls zur Teilnahme auf. Das kritisieren nun die Julis, die Jugendorganisation der FDP.
Das Gejammer über Ökodiktatur und die Inkonsequenz Frankfurter Sparvorschläge
Kurz bevor der Bäcker öffnet. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserSeltsame Deutungskämpfe erlebt man dieser Tage, wo alles auf den großen Klimastreik am 20. September schaut, in den Spalten der großen (west-)deutschen Zeitungen. Die F.A.Z. diskutiert zum wiederholten Mal die schräge Frage „Mit Kompensationen das Klima retten?“ und fragt geradezu hemdsärmelig: „Muss die Demokratie durch eine ,Ökodiktatur‘ ersetzt werden?“ Die Proteste zur IAA haben die konservative Zeitung augenscheinlich zutiefst erschreckt.
Hat die Forschung überhaupt noch genug Zeit, die Folgen der Klimaerwärmung im Experiment zu erfassen?
Global Change Experimantal Facility (GCEF), ein vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) betriebenes Freilandexperiment in Sachsen-Anhalt. Foto: André Künzelmann / UFZ

Foto: André Künzelmann / UFZ

Für alle LeserEs ist eigentlich eine vorsichtige Warnung, die jetzt Humboldt-Professorin Dr. Tiffany Knight von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) und dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) mit einer neuen Untersuchung ausspricht. Denn auch die Forscher wissen nicht, welche Folgen der Klimawandel tatsächlich für unsere Ökosysteme hat. Und das ist keine Entwarnung, auch wenn es zu wenig realistische Experimente gibt, die die Folgen simulieren.
Am 20. September verwandelt der PARK(ing) Day wieder Leipziger Stellplätze in lebendige Aufenthaltsorte
PARK(ing) Day auch mal in der Petersstraße. Foto: Ökolöwe

Foto: Ökolöwe

Für alle LeserAm Freitag, 20. September, findet nicht nur der große Klimastreik mit Demo in der Leipziger Innenstadt statt. Es ist auch gleichzeitig wieder der Internationale PARK(ing) Day, der auch in Leipzig seit Jahren von mehreren Akteuren genutzt wird, die mit kreativen Ideen zeigen, was aus sonst mit Autos zugeparkten Straßen eigentlich alles gemacht werden könnte.
Klasse Deutsch: Filmscreening im Rahmen der Interkulturellen Wochen Leipzig mit Gästen und Gespräch
Quelle: Cinémathèque Leipzig e.V.

Quelle: Cinémathèque Leipzig e.V.

Was ist der Unterschied zwischen „finden“ und „erfinden“? Wie funktioniert ein Wörterbuch? Und wer ist Albert Schweinsteiger? Die B206 ist keine herkömmliche Schulklasse und der Unterricht folgt daher auch nicht den herkömmlichen Mustern. Maximal zwei Jahre hat die Lehrerin Zeit, Kinder, die aus dem Ausland neu in die Bundesrepublik kommen, auf das deutsche Schulsystem vorzubereiten.
Wandern nur lauter junge Männer nach Sachsen ein?
Kassensturz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserZu unserem Beitrag „Eine Studie für Thüringen zeigt, was das Fehlen junger Frauen für Folgen für die Demokratie hat“ brachte Leser „Olaf“ mal wieder einen seiner gepfefferten Kommentare. Diesmal spitzte er sich in der Frage zu: „Ist es nicht vielmehr so, dass vorwiegend junge Männer hierher kommen? Hat da jemand Probleme mit dem wirklichen Leben?“ Zwei sehr suggestive Fragen. Aber die Antwort lautet in beiden Fällen: Nein. Auf zu den Fakten.
Das eigensinnige Kind: Ein Essay über das Drama des zur Anpassung gebrachten Kindes
Wolfram Ette: Das eigensinnige Kind. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle Leser„Das eigensinnige Kind“ ist eigentlich ein Märchen, das die Brüder Grimm veröffentlicht haben. Eins der kürzesten und bedrückendsten – und damit wohl auch eins der wahrsten, das einen tiefen Einblick zulässt in die hochproblematische Dreiecksbeziehung Kind – Eltern – Gesellschaft. Denn wer kennt sie nicht, diese eigensinnigen Kinder, die immer wieder rebellieren gegen das Erzogenwerden und Bravseinmüssen? Die meisten waren selbst mal welche.
Reise nach Kenia oder AfD-Tolerierung: Die Sondierungsgespräche in Sachsen haben begonnen
Michael Kretschmer bei der umstrittenen Klimakonferenz am 22. Juni 2019 in Leipzig. Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

Für alle LeserSeit der Landtagswahl besitzen CDU und SPD keine Mehrheit mehr. Weil Ministerpräsident Michael Kretschmer sowohl ein Bündnis mit der AfD als auch eine Minderheitsregierung ausgeschlossen hat, müssen die bisherigen Koalitionäre nun zusätzlich mit den Grünen reden. Am Montag, den 16. September, fand in Dresden das erste von planmäßig drei Sondierungsgesprächen statt. Mitte Oktober wollen die Parteien entscheiden, ob sie Koalitionsverhandlungen aufnehmen.
31-jähriger Mann wegen Totschlags angeklagt: Prügel-Exzess in Nachtclub endet fatal
Konnte keine Erklärung für seine Tat liefern: Deividas R. (r., neben Verteidiger Matthias Luderer) am Montag im Landgericht. Foto: Lucas Böhme

Foto: Lucas Böhme

Für alle LeserSeit Montag befasst sich das Leipziger Landgericht mit einem Fall von Totschlag. Ein 31-Jähriger soll seinen WG-Kumpel nach einer feuchtfröhlichen Nacht in einer Bar so brutal verprügelt haben, dass er an den Folgen starb. Die Sachlage erscheint vor allem dank einer Überwachungskamera klar – das Motiv dagegen rätselhaft.
Ticketverlosung: New York, New York – Ein Amerika-Abend

Foto: Antonius

VerlosungAm Freitag, dem 27. September, Beginn 18 Uhr, lädt die Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik im Rahmen der Interkulturellen Wochen in Leipzig zu einem Amerika-Abend in das Café Eigler im Capa-Haus, Jahnallee 61, ein. Geboten wird neben typisch amerikanischen Snacks eine Lesung aus Franz Kafkas Roman „Amerika“, der die Situation eines europäischen Einwanderers bei der Ankunft im New Yorker Hafen schildert. Freikäufer haben die Möglichkeit, 1x2 Freikarten zu ergattern.
Am 19. September: Leipzig zeigt sich. Begegnung im Alten Rathaus – Gespräch mit Meigl Hoffmann
Das Alte Rathaus. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Am Donnerstag, den 19. September, startet um 19 Uhr die Auftaktveranstaltung der neuen Veranstaltungsreihe Leipzig: Zeigt sich! Begegnung im Alten Rathaus mit dem bekannten Kabarettisten Meigl Hoffmann.
Am 5.Oktober: Deutsch-deutsches Chorkonzert mit cantica nova (Holzkirchen) und madrigio (Leipzig)
© Kammerchor Madrigio

© Kammerchor Madrigio

Passend zum 30jährigen Jubiläum der Friedlichen Revolution findet die Begegnung der Chöre cantica nova (Holzkirchen) und madrigio (Leipzig) statt. Im Mittelpunkt steht dabei das gemeinsame Chorkonzert am 05.10.2019 um 17:00 Uhr in der Alten Börse Leipzig (Eintritt frei). Es werden u.a. Werke von Bach, Mendelssohn-Bartholdy und Reger, aber auch von Lauridsen, Miškinis und Gjeilo erklingen.
Die Autokrise schwelt schon seit drei Jahren und Autobauer verlieren ihre Rolle als Motor der Wirtschaft
Sand im Getriebe vor der IAA. Foto: Jens Volle

Foto: Jens Volle

Für alle LeserWenn die Bosse der großen deutschen Autokonzerne auch nur ein wenig aufmerksam gewesen wären, dann hätten sie schon 2014 das Ruder herumgeworfen. Denn das, was jetzt am Wochenende der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt passiert ist, ist auch der Automobil International (AMI) passiert. Nur etwas stiller. Nachdem kurzfristig reihenweise Autohersteller absagten, wurde die AMI 2016 abgesagt. Für immer.
globaLE Filmfestival: Venezuela, Israel, Deutschland
UT Connewitz. Foto: Alexander Böhm

Foto: Alexander Böhm

Drei Veranstaltungen finden diese Woche wieder im Rahmen des Leipziger globaLE Filmfestivals statt. Diese Woche laufen Filme mit anschließenden Diskussionen in der Villa Davignon, im UT Connewitz und im Geschwister-Scholl-Haus. Der Eintritt ist jeweils frei.