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Polizeibericht, 15. Dezember: Sparkassen-Container gesprengt, Versuchter Totschlag, Radler gestürzt

Heute Nacht wurde in der Torgauer Straße in einem Sparkassen-SB-Container der Geldautomat herausgesprengt +++ Nach einer verbalen und körperlichen Auseinandersetzung in einem Disco-Club in Paunsdorf wurde ein 32-Jähriger schwer verletzt +++ Im Haltestellenbereich Angerbrücke wurde ein Radfahrer von einem Pkw überholt, kam ins Straucheln und zu Fall – In allen Fällen werden Zeugen gesucht.

Sparkassen-Container gesprengt

In der letzten Nacht, gegen 02:30 Uhr, erhielt die Polizei die Information über einen Alarmeinlauf in einem Sparkassen-SB-Container in der Torgauer Straße. Beim Eintreffen der Polizei am Ort, mussten die Kollegen feststellen, dass eine Wand des Containers aus der Verankerung gerissen und augenscheinlich herausgesprengt worden war. Im Inneren des Containers war ein Feuer im Bereich des Geldautomaten ausgebrochen, so dass die Feuerwehr zum Löschen des Brandes gerufen werden musste. Nachdem die Flammen gelöscht worden waren, besah sich ein Security-Mitarbeiter die Lage und konnte den intakten Tresor des Automaten feststellen.

Am Tatort wurden daraufhin durch die Kriminalpolizei Spuren gesichert. Wie hoch genau der entstandene Schaden ist, kann derzeit nicht gesagt werden. Auch nicht, wie lange es dauern wird, den Container wieder in Betrieb zu nehmen, da dieser durch die Sprengung arg in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Die Polizei sucht darüber hinaus nach Zeugen, die zur angegebenen Tatzeit etwas in der Umgebung bemerkt haben. Hat jemand ein Fahrzeug beobachtet, das schnell verschwunden ist? Wurden Personen gesehen, die sich am Tatort aufgehalten haben? Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

Kriminalpolizei sucht Zeugen

Nach einer verbalen und körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen in einem Disco-Club am Sonntagmorgen, 10.12.2017, zwischen 05:00 Uhr und 06:15 Uhr wurde der Geschädigte (32) vor dem Objekt angegriffen. Dabei verfolgte ein unbekannter Täter den Geschädigten, schlug ihm von hinten mit einer Flasche auf den Kopf und verletzt ihn damit. Als der Geschädigte fliehen wollte, erfolgte ein weiterer Angriff in den Rücken. Der Geschädigte gelangte noch in eine nahe gelegene Tankstelle. Polizei und Rettungswesen wurden informiert. Der Geschädigte wurde schwer verletzt und stationär in ein Krankenhaus aufgenommen. Die Kriminalpolizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Totschlags eingeleitet.

Die Kriminalpolizei sucht dazu dringend Zeugen und hat folgende Fragen:

– Wer hielt sich zum Tatzeitpunkt im Sky-Club und den angrenzenden Bereich der Riesaer Straße auf?

– Wer hat Beobachtungen zum Tatgeschehen gemacht?

– Wer kann weitere Personen benennen, die sich zum Tatzeitpunkt dort aufgehalten haben?

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

Zeugen gesucht

Der 39-jährige Fahrradfahrer befuhr am Mittwochnachmittag, 15:32 Uhr, die Jahnallee in Richtung Angerbrücke. Im Haltestellenbereich Angerbrücke wurde der Radler von einem weißen VW-Transporter überholt. Bei dem Überholvorgang schätzte der 39-Jährige ein, dass der Transporter einen zu geringen Abstand zu sich hatte und schlug reflexartig mit seiner Hand gegen den rechten Außenspiegel des Volkswagens. Dabei wich er mit seinem Rad nach rechts aus und streifte dabei die ca. drei cm hohe Kante des Bordsteins. Die Folge: Er kam mit seinem Rad ins Straucheln und fiel auf die Fahrbahn.

Im Anschluss fuhren die beiden Verkehrsteilnehmer auf einen kleinen, freien Platz, ca. 100 m nach der Unfallstelle, um den Unfallhergang zu rekapitulieren. Beide können sich nicht zur Schuldfrage einigen und haben kontroverse Ansichten zum Unfallhergang. In Folge seines Sturzes erlitt der 39-Jährige eine Knieprellung und ließ sich medizinisch versorgen. Jedoch entstand sowohl an dem Fahrrad, als auch am weißen Transporter kein Sachschaden.

Die Verkehrspolizeiinspektion der Polizeidirektion Leipzig sucht nun Zeugen, die Hinweise zum genannten Sachverhalt, vor allem zum Verhalten der Unfallbeteiligten geben können. Zeugen melden sich bitte bei der Verkehrspolizeiinspektion Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255 – 2847 oder (0341) 255 – 2910.

Ein Fall für die fachärztliche Spezialbetreuung

Gestern Abend erhielt die Leipziger Polizei einen Notruf aus der Grünauer Wegastraße. Es meldete sich eine Anwohnerin (39), die einen Hausbewohner (30) mit einem Gasbrenner im Treppenhaus gesehen habe. Dabei soll er immer wieder laut in einer fremden Sprache gesprochen haben. Die 39-Jährige sorgte sich nun darum, dass der Mann etwas anbrennen könne und informierte deshalb die Polizei.

Kurz darauf erschienen mehrere Einsatzwagen der Polizei in der Wegastraße und versuchten gemeinsam mit einem Kollegen der sächsischen Verhandlungsgruppe Kontakt zu dem 30-Jährigen aufzunehmen. Der Mann wiederum hatte sich in seine Wohnung begeben, sprach dort laut zu sich selbst und war zu Beginn kaum bereit, mit den Einsatzkräften zu sprechen. Über einen Nachbarbalkon konnte der Kollege der Verhandlungsgruppe dann dennoch ein Gespräch mit dem 30-Jährigen aufbauen. Letztendlich betrat er, mit einem Handscheinwerfer in der einen Hand und einem Beil in der anderen Hand, das Treppenhaus und konnte dort von dem Verhandler dazu gebracht werden, alles abzulegen und sich zu ergeben.

Nicht zuletzt dem Polizisten der Verhandlungsgruppe ist es damit zu verdanken, dass der gesamte Einsatz glimpflich und ohne Verletzungen auf beiden Seiten abgelaufen ist. Der 30-Jährige wurde indes in ein psychisches Fachkrankenhaus gebracht. Derzeit wird durch das Betreuungsgericht beraten, was weiterhin mit ihm geschehen soll.

Eine Kuh macht „muh“ …

… und der Milchautomat sagte: „Neee!“ So jedenfalls könnte man des Milchautoamten Statement auffassen, als er gestern früh von Zweien, die es nur auf den schnöden Mammon, nicht aber sein Kostbarstes, abgesehen hatten, ausgeraubt werden sollte. Einer der beiden (29) stand Schmiere, während der Zweite (21) dem Automaten mit einem Schraubenzieher zu Leibe rückte. In der Geldkassette fand er jedoch nur 43 Cent. Da mittlerweile vom Automaten ein ohrenbetäubender Lärm ausging, ergriffen beide Milchgelddiebe die Flucht. Zu ihrem Pech wurden sie dabei von einer Zeugin beobachtet, die umgehend die Polizei informierte. Und siehe da: Kurz darauf konnten beide Täter in der näheren Umgebung in der Raiffeisenstraße durch die Polizei gestellt werden. Der 29-Jährige hatte obendrein noch ein Einhandmesser und ein Pfefferspray einstecken. Beide Gegenstände wurden sichergestellt. Der Grund für den Automatenaufbruch? Der 21- Jährige brauchte dringend Geld, um sich seinen Drogenkonsum zu finanzieren… Gegen beide Tatverdächtigen wird nun wegen besonders schweren Diebstahls ermittelt.

Diebstahl eines Fahrzeuges – in Polen angehalten

 

Unbekannte Täter gelangten gestern auf bisher unbekannte Art und Weise in die Räume einer Ergotherapie in der Georg-Schumann-Straße und entwendeten unbemerkt aus mehreren Jackentaschen von Kursteilnehmern (30, 31, 32 alle weiblich) eines Kindertanzkurses einen Fahrzeugschlüssel und zwei Wohnungsschlüssel. In der Folge wurde das dazugehörige Fahrzeug, ein grauer Tuareg, der 32-jährigen Leipzigerin entwendet. Der Stehlschaden beläuft sich auf ca. 25.000 Euro. Das Fahrzeug wurde umgehend zur Fahndung ausgeschrieben. In der weiteren Folge haben aufmerksame Polizeibeamte des Reviers Weißwasser gegen 03:30 Uhr das Fahrzeug entdeckt und verfolgt. Die Polizisten versuchten den Wagen noch vor der Grenze zu Polen zu stoppen, doch der Fahrer des Volkswagens gab Gas und flüchtete in Bad Muskau über eine Brücke über die Neiße auf polnisches Hoheitsgebiet. Die sächsischen Polizisten eilten dem Pkw nach. Es gelang ihnen, das im Fokus stehende Auto bei Leknica (PL) zu stoppen. Die Beamten nahmen die beiden 30-jährigen deutschen Insassen vorläufig fest und übergaben sowohl die beiden Männer, als auch den Volkswagen an die zwischenzeitlich alarmierte polnische Polizei. Die Sonderkommission „ Kfz“ des Landeskriminalamtes Sachsen führt auch in diesem Fall die weiteren Ermittlungen.

Ladendieb gestellt

Ein Kaufhausdetektiv (30) erhielt gestern Abend von einer Verkäuferin den Hinweis, dass sich zwei verdächtige männliche Personen im Haus bewegen würden, die bereits in einer Umkleidekabine mit einer Hose verschwunden waren und nachdem sie diese verlassen hatten, die Verkäuferin festgestellt hatte, dass in einem Mülleimer die Warensicherung lag. Die beiden bewegten sich in den verschiedenen Etagen und nahmen mehrere Bekleidungsgegenstände an sich und verschwanden dann in den Umkleidekabinen. Danach verließen sie, ohne sichtbare Tüten das Kaufhaus. Der Detektiv lief hinterher und beauftragte einen anderen die Polizei zu rufen. In der Petersstraße hielt der Detektiv die beiden auf und versuchte sie festzuhalten. Daraufhin schlugen zunächst beide auf ihn ein. Dabei wurde er durch mehrere Faustschläge im Gesicht leicht verletzt. Der 30- Jährige wehrte sich und konnte einen der beiden festhalten, während der andere Dieb floh. Unmittelbar daraufhin trafen Polizeibeamte ein. Der Ladendieb wurde ins Revier gebracht. Eine Identitätsfeststellung ergab, dass es sich um einen 18-jährigen Asylbewerber handelte. Der 18-Jährige trug eine nagelneue, schwarze Jacke sowie einen nagelneuen Pullover, die beide aus dem Kaufhaus stammten. Die Warensicherung befand sich nicht mehr an den Bekleidungsstücken. Bei der Durchsuchung wurde noch ein Cliptütchen mit einer betäubungsmittelähnlichen, grünen, pflanzlichen Substanz aufgefunden. Die weiteren Ermittlungen, auch zu dem zweiten Ladendieb, dauern gegenwärtig noch an.

Achtung – Gepäckträger im Auge behalten!

Eine 48-jährige Radfahrerin fuhr gestern  Abend mit ihrem Rad die Prager Straße in stadtauswärtige Richtung. Plötzlich bemerkte sie einen andern Radfahrer, der unmittelbar hinter ihr fuhr. Als sie sich umdrehte nahm sie wahr, wie dieser unbekannte, männliche Täter ihre Tasche aus dem Gepäckträgerkorb entnahm am und einfach weiterfuhr. Noch während der Fahrt wühlte er in der Tasche der Geschädigten herum. Die Frau sprach den unbekannten Täter von hinten an und versuchte, ihm zu folgen Daraufhin schleuderte er die Tasche in Höhe des Technischen Rathauses auf den Gehweg. Die Geschädigte hielt an und nahm ihre Tasche auf. Sie stellte sofort fest, dass die Geldbörse mit persönlichen und diversen Gegenständen und mehreren Bankkarten sowie einer hohen zweistelligen Summe fehlte. Erneut nahm sie die Verfolgung auf. Der Dieb fuhr die Prager Straße weiter stadtauswärts in Richtung Alte Messe. Dann verlor sie ihn aus den Augen. Verletzt wurde die Frau nicht.

Zur Personenbeschreibung wurde folgendes bekannt:

  • – männlich
  • – ca. 20 Jahre alt
  • – schlank
  • – ca. 175 – 180 cm groß
  • – blaue Augen
  • – Strickmütze mit dünnen weißen Streifen
  • – schwarzer Rucksack mit weißen abgesetzten Streifen.

Unachtsamer Erstklässler verursacht Unfall

Gestern Vormittag ereignete sich ein Unfall in der Pater-Gordian-Straße, den ein 7- jähriger Junge verursachte. Der Erstklässler muss demnach zwischen zwei Fahrzeugen, ohne nach links und rechts zu blicken, auf die Straße gerannt sein. Dabei beachtete er den von links kommenden grauen Ford Fiesta nicht und stieß mit ihm in Höhe des rechten Außenspiegels zusammen. Das Kind verletzte sich schwer durch den Zusammenstoß und wurde mit blutenden Kopfverletzungen stationär ins Krankenhaus gebracht.

Die Polizei weist aus diesem Grund wiederholt daraufhin, dass jeder Verkehrsteilnehmer auf der Straße besondere Vorsicht walten lassen muss. Eltern sollten ihre Kinder deshalb auch dazu anhalten, Ampeln und Fußgängerüberwege zu nutzen und nicht achtlos über die Straße zu rennen.

15-Jähriger bei Unfall leicht verletzt

Ein 15-Jähriger fuhr am Donnerstagmorgen mit seinem grün-weißen Rad die Gottschalkstraße entlang. Dabei wurde er links von einem blauen Renault-Megane überholt. Dem Anschein nach, bekam er nicht mit, dass das Auto direkt neben ihm fuhr und er wollte, ohne Handzeichen zu geben, nach links die Straße überqueren. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit dem Renault und der junge Radfahrer zu Fall. Bei dem Sturz verletzte sich der 15-Jährige leicht am Fuß und konnte nach einer ambulanten Behandlung an der Unfallstelle seinen Weg fortsetzten.

Pkw und Fußgänger kollidieren

Ein 79-jähriger Fußgänger betrat gestern Nachmittag die Fahrbahn der Permoser Straße. Ein 18-jähriger Fahrer eines Mercedes fuhr die Permoser Straße zum gleichen Zeitpunkt in stadtauswärtige Richtung. Der 18-Jährige erkannte die 79-jährigen Fußgänger, der auf der Fahrbahn stand und wich nach links auf die Gegenfahrbahn aus. Der Fußgänger erkannte in jenem Moment ebenfalls die Gefahrensituation für sich und versuchte noch nach hinten auszuweichen. Er wird allerdings dennoch von dem ausweichenden Fahrzeug seitlich getroffen und stürzte. Rettungswesen und Polizei waren schnell vor Ort. Der 79-Jährige wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht und stationär aufgenommen. Die Unfallursache muss nun noch geklärt werden.

Fast so etwas wie eine Geburtstagsausgabe – Die neue LZ Nr. 50 ist da

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Für alle LeserDass es keine preiswerten Wohnungen werden würden, was die LWB hinter ihrem neuen Sitz in der Wintergartenstraße gebaut hat, war von Anfang an klar. Die Baukosten sind heute so hoch, dass auch die Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft (LWB) ohne Förderung keine Mietwohnungen unter 10 Euro je Quadratmeter bauen kann. Aber dass die Wohnungen dann gleich zu einem Luxushotel werden, verwundert den Grünen-Stadtrat Tim Elschner.
Sachsens Verkehrsminister Martin Dulig fordert die Bußgelder der Automobilkonzerne für einen umweltfreundlichen ÖPNV
LVB-Bus auf der Piste. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDie großen Zeitungen stöhnen alle, wie beklaut sich die Diesel-Auto-Besitzer durch den Mogel-Skandal der deutschen Autokonzerne fühlen. Entweder haben sich die närrischen Redakteure alle noch einen Diesel gekauft, als längst bekannt war, dass hier geschummelt wurde. Oder sie fahren mit Scheuklappen und Sonnenbrille durch den morgendlichen Stau. Denn was die viel zu vielen Autos verstopfen, das fehlt dem ÖPNV. Selbst Sachsens Verkehrsminister hat das gemerkt.