Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht, 10. Januar: Holzskulptur brannte, Taxifahrer mit Elektroschocker bearbeitet, Ladendiebe unterwegs

Auf einer Anhöhe am Kulkwitzer See brannte gestern eine Holzskulptur – Die Polizei sucht nach Zeugen +++ In der Endersstraße forderte ein Fahrgast von einem Taxifahrer die Geldbörse. Als dieser sich weigerte, wurde er mit einem Elektroschocker bearbeitet +++ 13 Stück Butter und mehrere Kleidungsstücke versuchten gestern Nachmittag Langfinger zu erbeuten.

Holzskulptur brannte

Mehrere Hinweisgeber informierten gestern, kurz vor 11:00 Uhr, Feuerwehr und Polizei darüber, dass auf einer Anhöhe am Kulkwitzer See (Zschampertaue, verlängerte Alte Salzstraße) eine Holzskulptur brennen soll. Als die Beamten und die Kameraden der Feuerwehr Südwestwache eintrafen, stellten sie fest, dass die Skulptur bereits stark qualmte und das Holz glimmte. Es handelte sich um einen „Schwelbrand“. Das Feuer wurde gelöscht.

Über die Höhe des Sachschadens konnten noch keine Erkenntnisse erlangt werden. Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Südwest, Ratzelstraße 222 in 04207 Leipzig, Tel. (0341) 9460-0 zu melden.

Taxifahrer mit Elektroschocker bearbeitet

In den frühen Morgenstunden brachte heute ein 59-jähriger Taxifahrer seinen Fahrgast bis an den gewünschten Haltepunkt in der Endersstraße. Doch plötzlich forderte der unbekannte Fahrgast die Geldbörse des Taxifahrers. Als der 59-Jährige sein Portemonnaie nicht wie gefordert an seinen unbekannten Fahrgast übergab, wurde er mit einem Elektroschocker bearbeitet, so dass der Unbekannte die Geldbörse des Taxifahrers erbeuten konnte.

Über die Taxizentrale wurde der Vorfall an die Polizei gemeldet. Als die Beamten am Tatort ankamen, war vom Täter nichts mehr zu sehen. Auch eine anschließende Tatortbereichsfahndung und der Einsatz eines Fährtenhundes verliefen ohne Erfolg und Hinweis auf den Täter. Allerdings konnten durch die Kriminaltechniker Spuren im Taxi aufgefunden und gesichert werden. Für den Taxifahrer endete dieser Morgen letztlich mit der Einlieferung in ein umliegendes Krankenhaus und einer weiteren medizinischen Versorgung.

Ladendiebe unterwegs

Fall 1

Eine Kundin steckte gestern Nachmittag in einem Einkaufsmarkt in der Holzhäuser Straße mehrere Stück Butter in ihre mitgebrachte Tasche und wollte damit flüchten. Doch weit gefehlt: Ein Mitarbeiter hatte die Dame mit den „langen Fingern“ bereits im Visier und sprach sie nach Passieren der Kassenzone an. Dennoch wollte sie gehen.

Als der 21-jährige Mitarbeiter die Frau festhalten wollte, wehrte sie sich heftig. Polizeibeamte wurden informiert und erhoben die Personalien der Ladendiebin. Es handelt sich um eine 28-Jährige, die sich jetzt wegen räuberischen Diebstahls zu verantworten hat. Die 13 Stück Butter wurden sichergestellt und dem Ladenpersonal wieder übergeben.

Fall 2

Am Dienstagnachmittag betrat ein 49-Jähriger ein Kaufhaus in der Leipziger Innenstadt. Dort suchte er sich mehrere Kleidungsstücke im Wert von ca. 170 Euro aus und steckte alles in seinen mitgebrachten Rucksack. Dies war nicht unbeobachtet geblieben. Beim Verlassen der Filiale sprach ihn eine Ladendetektivin (50) daraufhin an, hielt ihn fest und nahm ihn mit ins Büro. Polizeibeamte nahmen den Mann dann vorläufig fest.

Er gab an, die Sachen im Kaufhaus nicht gestohlen zu haben, sondern diese vor wenigen Tagen in einer anderen Stadt in Deutschland, allerdings ohne Beleg, erworben zu haben. Doch die Beamten schenkten seinen Beteuerungen wenig Glauben; die Bekleidung wurde sichergestellt. Auch gegen den 49-Jährigen wird jetzt ermittelt – wegen Ladendiebstahls.

Überfallen, geschlagen und beraubt …

… wurde heute Nacht ein 33-Jähriger. Drei Männer kamen in der Gießerstraße auf ihn zu und er flüchtete. Doch das Trio konnte ihn einholen. Zwei schlugen und traten sofort auf ihn ein. Sie forderten all die Sachen, die er bei sich hatte. Aus Angst vor weiteren Schlägen übergab er sein Smartphone, einen mobilen WLAN-Router, seine Gürteltasche, seinen Ausweis, Armbänder, Schlüssel und seine Turnschuhe. Als sie hatten, was sie wollten, flüchteten sie.

Ihm entstand ein Schaden von ca. 200 Euro. Der 33-Jährige wurde beim Überfall erheblich verletzt und musste in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden. Gegenüber den Polizeibeamten gab der Verletzte an, zwei der Männer namentlich zu kennen. Kripobeamte haben die Ermittlungen zur Straftat und zu den näheren Tatumständen aufgenommen.

Vor Polizeibeamten geflüchtet …

… war gestern Nachmittag ein 19-Jähriger. Die Gesetzeshüter hatten den jungen Mann während ihrer Streifentätigkeit beobachtet, als er im Bürgermeister-Müller-Park einen Beutel aus dem Korb eines abgestellten Fahrrades nahm und ihnen entgegenkam. Als er bemerkte, dass es sich um Polizisten handelte, bekam er flinke Füße und entledigte sich des Beutels, indem er ihn in einen anderen Fahrradkorb warf und in Richtung Hauptbahnhof flüchtete.

Doch die Beamten der GEG BaZe konnten ihn stellen, unterzogen ihn einer Kontrolle. Er konnte sich mit einer Bescheinigung der Zentralen Ausländerbehörde Sachsen ausweisen. Die Polizeibeamten nahmen nun den verdächtigen Beutel in Augenschein. Obenauf lag eine Jogginghose, welche die Cliptütchen darunter mit einer grün-braunen pflanzlichen, betäubungsmittelverdächtigen

Substanz verdecken sollte. Die Beamten stellten Beutel samt Kleidungsstück und sieben Tütchen mit jeweils zehn Gramm Substanz sicher und nahmen den 19-Jährigen vorläufig fest. Auf dem Polizeirevier fanden die Polizisten während des Durchsuchens seiner Sachen noch ein weiteres, im Slip verstecktes Cliptütchen. Sie stellten es sicher und zudem noch ein Smartphone.

In den acht Tütchen befanden sich insgesamt 92,4 g; der durchgeführte Schnelltest reagierte positiv auf Cannabis. Etwa zwei Stunden zuvor hatten die Beamten von einem Kollegen, der gerade auf dem Weg zum Dienst war, erfahren, dass er an gleicher Stelle eine ebensolche „Weitergabe von Betäubungsmitteln“ beobachtete hatte.

Der ihm bekannte Mann, ebenfalls ein 19-Jähriger, hatte eine Plastetüte aus einem Fahrradkorb genommen und diese an einen anderen Mann übergeben. Es stellte sich dann heraus, dass es sich bei jenem um den später vorläufig Festgenommenen handelte. Gegen diesen wird wegen Verdacht des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

Diebe schlagen in Leipziger WG zu

Ein 27-Jähriger verließ am Dienstagnachmittag in der Arthur-Hoffmann-Straße für knapp zweieinhalb Stunden seine WG. Als er zurückkam, traute er seinen Augen kaum, denn die Wohnungstür stand offen. Nach kurzem Blick durch die Tür und die Aussicht auf sein durchstöbertes Zimmer war dem jungen Mann schnell klar, dass während seiner kurzen Abwesenheit eingebrochen worden war.

Der 27-Jährige verständigte umgehend die Polizei. Letztlich wurde das Fehlen von Schmuck, Bargeld, iPad und zwei Laptops festgestellt. Insgesamt konnten die unbekannten Einbrecher Diebesgut in Höhe von 2.100 Euro erbeuten.

Uneinsichtige Radfahrerin bei Rotfahrt gestoppt

Am Dienstagmittag stoppte die Fahrradstaffel der Leipziger Polizei eine rasante Radfahrerin (34), welche am Georgring bei rotem Lichtzeichen die Ampelkreuzung überquerte. In der Folge wollten die Polizeibeamten die 34-Jährige mehrfach anhalten und die begangene Ordnungswidrigkeit eröffnen, doch nach kurzem Stopp radelte sie weiter, versuchte, die Beamten zu ignorieren und folglich sich der polizeilichen Maßnahme zu entziehen.

Nur durch das Festhalten am Fahrradkorb konnte die Radfahrerin gestoppt und an der Weiterfahrt gehindert werden. Erst nach dem Vorzeigen des Dienstausweises wollte die Radlerin wahrhaben, dass sie es auch tatsächlich mit Polizeibeamten zu tun hatte, ihr fehlerhaftes Verhalten sah sie aber immer noch nicht ein. Die Beamten belehrten die Dame mehrfach und fertigten eine Ordnungswidrigkeitsanzeige gegen die 34-Jährige.

PolizeiMelderZeugenaufrufe
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder--> Barrierefrei: Linkes OBM-Wahlprogramm jetzt auch in Leichter Sprache
Ausstellung im Stadtarchiv zum Architekten Johannes Koppe wird bis Ende Februar verlängert
Podiumsdiskussionen zur Oberbürgermeisterwahl
CDU zu Urteilen gegen rechtsextreme „Freie Kameradschaft Dresden“
Informationsabend zum Ausbau der Franz-Flemming-Straße zwischen Rückmarsdorfer und Georg-Schwarz-Straße
Heiko & Roman Lochmann – „Willkommen Realität“
Kohlekompromiss geht nicht weit genug
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Der Tag: Burkhard Jung liegt in einer Umfrage zur Oberbürgermeisterwahl klar vorn
Burkhard Jung (SPD). Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserOberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) darf sich freuen: Laut einer repräsentativen LVZ-Umfrage würde er aktuell 34 Prozent der Stimmen erhalten. Sein härtester Konkurrent Sebastian Gemkow (CDU) käme nur auf 20 Prozent. Nicht freuen durfte sich AfD-Kandidat Christoph Neumann. Er hatte Alexander Gauland zum Wahlkampf eingeladen, doch der stand im Stau. Die L-IZ fasst zusammen, was am Freitag, den 17. Januar 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.
Heiko & Roman Lochmann – „Willkommen Realität“
© Philipp Gladsome

© Philipp Gladsome

Als die Zwillingsbrüder Heiko und Roman Lochmann mit zwölf Jahren begannen, als »Die Lochis« im Kinderzimmer Videos zu drehen und diese auf YouTube hochzuladen, hätten sie sich niemals träumen lassen, dass sie einmal zu den erfolgreichsten deutschen Social-Media-Stars zählen würden. Die riesige Fan-Gemeinde der sympathischen Entertainer und Musiker geht inzwischen in die Millionen. Mit zwanzig Jahren haben sie sich nun entschieden, das Kapitel »Die Lochis« zu schließen, um sich künstlerisch weiterzuentwickeln.
Silvester in Connewitz: Anwalt beklagt rechtswidrige Untersuchungshaft
Polizeieinsatz am Connewitzer Kreuz in der Silvesternacht. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDrei Männer befinden sich aktuell in Untersuchungshaft, weil sie sich an den Ausschreitungen in der Silvesternacht in Connewitz beteiligt haben sollen. Der Rechtsanwalt eines Betroffenen bewertet die U-Haft für seinen Mandanten als rechtswidrig. Der zuständige Ermittlungsrichter sei befangen gewesen; es fehle zudem ein wichtiges Dokument. Außerdem beruhe der Tatverdacht lediglich auf den Aussagen zweier Polizisten – doch diese seien nicht besonders vertrauenswürdig.
Absage der Absage: OB-Wahlveranstaltung der AfD darf in städtischer Immobilie stattfinden
Christoph Neumann (AfD) kann seine OB-Wahlveranstaltung in der "Großen Eiche" durchführen. Eine Entscheidung, die nun auch für alle anderen OB-Wahl-Bewerber/-innen gilt. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDa gab es aber ein ordentliches Hin und Her seit dem gestrigen Donnerstag auf den heutigen Freitag, 17. Januar. Erst sprach das Dezernat Wirtschaft eine Kündigung gegenüber dem Vermieter des soziokulturellen Zentrums „Große Eiche“ wegen einer Wahlkampfveranstaltung mit Alexander Gauland (AfD) und Christoph Neumann (AfD) aus, woraufhin sich die AfD wehrte. Von einer möglichen Schadenersatzklagedrohung ist unter der Hand die Rede. Auch das Rechtsamt der Stadt Leipzig schaltete sich ein und am Ende stand eine durchaus wegweisende Entscheidung für derzeitige Wahlkämpfe.
Sachsen muss sich jetzt schon auf einen viel früheren Kohleausstieg vorbereiten
MIBRAG-Tagebau Peres im Kohlerevier Vereinigtes Schleenhain. Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

Für alle LeserDer Mann, der eigentlich den Fachkommentar zum am Donnerstag, 16. Januar, formulierten Kohleausstiegs-Zeitplan der Bundesregierung aus dem Sächsischen Landtag hätte liefern können, ist mittlerweile ja Staatsminister im Umweltministerium: Dr. Gerd Lippold, der Kohlespezialist der Grünen, der nun qua Amt Sachsens Ausstieg aus der Kohle managen muss. Doch am Donnerstag merkte auch die Linksfraktion den Pferdefuß in diesem teuren Peter-Altmeier-Kompromiss.
AfD-Wahlveranstaltung mit Alexander Gauland findet nicht mehr in der Großen Eiche statt + Update
Alexander Gauland (hier am 21.11.2017 im Bundestag) will am 17. Januar 2020 Christoph Naumann bei seiner OB-Kandidatur in Leipzig unterstützen. Foto: Bilderdienst des bundestag.de, Fotograf: Achim Melde

Foto: Bilderdienst des bundestag.de, Fotograf: Achim Melde

Für alle LeserAm Morgen warb die Leipziger AfD auf ihrer Facebook-Seite noch mit dem Konterfei von Alexander Gauland für eine Veranstaltung in der Großen Eiche in Böhlitz-Ehrenberg. Doch der Fraktionsvorsitzende der Rechtsaußen-Partei und sein Leipziger Parteifreund Christoph Neumann, der OBM-Kandidat der AfD, müssen sich woanders ein Plätzchen suchen, um über die „Wende für Leipzig“ zu philosophieren. Denn die „Große Eiche“ ist ein städtisches Gebäude.
Von Kohlekraftwerken, kirchlichen Kassenbüchern und Klimamodellen
Dicke Dampfschwaden über den Kühltürmen. Foto: Matthias Weidemann

Foto: Matthias Weidemann

Für alle LeserAngesichts der großspurigen Ankündigungen von Donald Trump und den politischen Weichenstellungen seiner Ministerien müsste man eigentlich meinen, dass die amerikanische Kohleindustrie gerade goldene Zeiten erlebt. Tut sie aber nicht. Denn immer mehr Kohlekraftwerke müssen schließen – und sie tun es in einem immer schnelleren Tempo.
Jetzt können die Leipziger zeigen, ob sie auch in selbst organisierten Veranstaltungen miteinander ins Gespräch kommen können
Die ersten Besucher zur Eröffnung des LeipzigZimmers am 16. Januar. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserOrigami-Kurs, Schreibwerkstätten und neues aus dem Naturkundemuseum: Die ersten Interessenten haben sich schon angemeldet für das LeipzigZimmer in der Stadtbibliothek Leipzig, das am Donnerstag, 16. Januar, offiziell eröffnet wurde. Es soll mehr sein als ein üblicher „Ort der Begegnung“. Eher sogar ein Experiment: Wie lässt sich das Miteinander der Leipziger Bürger wieder beleben in einer Zeit, in der scheinbar überall die Aggressionen zunehmen?
Über 5.000 Unterstützer fordern mehr Artenschutz im Leipziger Stadtgebiet
Trauriger und viel zu häufiger Anblick: Wie hier in Leipzig sind Baumfällungen in Sachsen an der Tagesordnung. Foto: Karsten Peterlein

Foto: Karsten Peterlein

Für alle LeserLeipziger Naturschutzverbände hatten im März 2019 unter dem Titel „Bauen und Natur erhalten! Artensterben stoppen! Wertvolle Grünflächen für LeipzigerInnen schützen!“ eine Petition gestartet, die auf der Plattform openPetition online gestellt wurde. Sie hat inzwischen mehr als 5.500 Unterstützer. Da die Petition das notwendige Quorum erreicht hat, wurde sie am 14. Januar 2020 beim Stadtrat eingereicht, meldet der NABU.
Auch das Kraftwerk Lippendorf soll nach den Vorstellungen der Bundesregierung bis zum 31. Dezember 2035 weiterlaufen
Landschaftsidylle Braunkohletagebau mit Kraftwerk Lippendorf. Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

Für alle LeserSeit Donnerstag, 16. Januar, hat Deutschland so etwas wie einen Ausstiegspfad aus der Kohle. „Die Bundesregierung hat den Ministerpräsidenten der Länder Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Sachsen-Anhalt einen Stilllegungspfad für die Braunkohlekraftwerke in Deutschland vorgestellt, den sie beabsichtigt mit den Betreibern der Braunkohle-Kraftwerke und -Tagebaue vertraglich festzulegen. Die Ministerpräsidenten stimmen diesem Stilllegungspfad zu“, meldete die Bundesregierung. Ein Kompromiss mit jeder Menge Fragezeichen.
Theaterkollektiv subbotnik singt und spielt „Die weiße Insel“
Die Schaubühne Lindenfels in der Karl-Heine-Straße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Die Performanceformation subbotnik präsentiert in einer Mischung aus Lesung, Live- Hörspiel und Bühnenmusik einen Abend über drei Forscher, die sich 1897 in den Weiten der Arktis verlieren. Das Gastspiel zeigt die Schaubühne Lindenfels in ihrer Reihe „Expedition 4x6“, deren zweite Etappe die „Polarzeit“ thematisiert.
Der Tag: Fridays for Future widerspricht Ministerpräsident Kretschmer beim Kohlekompromiss
Fridays for Future Leipzig ist mit dem neuen Kohlekompromiss nicht zufrieden. Archivfoto: L-IZ.de

Archivfoto: L-IZ.de

Für alle LeserWährend Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer den neuen „Kohlekompromiss“ als vernünftige Lösung bezeichnet, bewertet Fridays for Future Leipzig die Vereinbarung „eher als Skandal“. Zudem ermittelt die „Soko LinX“ erneut wegen eines abgebrannten Baggers. Die Staatsanwaltschaft Chemnitz hingegen ermittelt wegen eines Hitler-Darstellers nicht mehr. Die L-IZ fasst zusammen, was am Donnerstag, den 16. Januar 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.
Klimacamp-Anreise über Mibrag-Gelände: Aktivist/-innen wegen Hausfriedensbruch vor Gericht
Schriftzug über dem Haupteingang des Leipziger Landgerichts. Foto: Lucas Böhme

Foto: Lucas Böhme

Für alle LeserDas Amtsgericht Borna hatte im vergangenen April zwei Aktivist/-innen freigesprochen, die bei der Anreise zum Klimacamp in Pödelwitz über Mibrag-Gelände gefahren waren. Die Staatsanwaltschaft bewertet das Geschehen jedoch weiter als Hausfriedensbruch. Am Landgericht Leipzig ist deshalb am Dienstag, den 14. Januar, der Berufungsprozess gestartet.
Leipzig bekam 2019 wieder über 380 Millionen Euro an Investitionen einfach nicht am Markt platziert
Geplante Investitionen und tatsächlicher Mittelabfluss. Grafik: Stadt Leipzig, Finanzbericht

Grafik: Stadt Leipzig, Finanzbericht

Für alle LeserNoch ist es kein fertiger Jahresabschluss, was Finanzbürgermeister Torsten Bonew am 15. Januar vorgelegt hat, sondern erst einmal nur der Finanzbericht zum Stand 30. September. Aber zwei Dinge zeichnen sich schon deutlich ab. Erstens wird Leipzig auch das Jahr 2019 mit einem kleinen Überschuss von 11 Millionen Euro abschließen. Und zweitens wird es der Stadt genauso ergehen wie Bund und Land: Auch Leipzig bekommt seine Investitionen einfach nicht am Markt platziert.
Leipzig muss endlich das Personal einstellen, das die Klimaschutzpläne auch umsetzt
Demo am 31. Oktober vorm Neuen Rathaus. Foto: Tobias Möritz

Foto: Tobias Möritz

Für alle LeserAm 31. Oktober beschloss der Leipziger Stadtrat, in Leipzig den Klimanotstand auszurufen. Beantragt hatte das ursprünglich das Jugendparlament. Dennoch wurde am 31. Oktober heftig über die Begriffswahl diskutiert, als würde das Wort den Sinn des Antrags völlig konterkarieren. Aber auch einige Stadträte hätten wohl lieber einen Klimawandel, bei dem sie ihr eigenes Verhalten nicht ändern müssen. Oder gar reagieren müssen auf das Anliegen von Fridays For Future.