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Polizeibericht, 3. Januar: Sprengversuch, 37-Jähriger ausgeraubt, Straßenbahn gestoppt

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    Heute Morgen wurde durch unbekannte Täter versucht, einen Fahrkartenautomaten der Deutschen Bahn in der Slevogtstraße zu sprengen +++ Gestern Abend nahm für einen 37-Jährigen eine Plauderei eine unangenehme Wendung – In beiden Fällen werden Zeugen gesucht +++ Der Fahrer (59) einer Straßenbahn der Linie 1 wurde heute Morgen in Mockau an seiner Weiterfahrt gehindert und drei vermummte Männer besprühten daraufhin die Bahn mit dem Schriftzug „Grünau“ und verschwanden.

    Sprengversuch eines Fahrkartenautomaten

    Heute Morgen wurde durch unbekannte Täter versucht, einen Fahrkartenautomaten der Deutschen Bahn in der Slevogtstraße zu sprengen. Dies misslang – zu einer Umsetzung des Sprengkörpers kam es nicht. Daraufhin wurde gegen 02:30 Uhr durch die Polizeidirektion Leipzig, gemeinsam mit der Bundespolizei, veranlasst, den Straßen- und Zugverkehr komplett zu sperren. Nachdem in der Folge der Sprengkörper durch das Entschärfungskommando der Bundespolizei gesichert und die Spurensicherung durchgeführt werden konnten, wurden die Sperrungen gegen 07:00 Uhr wieder aufgehoben. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizei der PD Leipzig geführt, welche zugleich um Zeugenhinweise ersucht.

    Wer hat in den frühen Morgenstunden des heutigen Tages Personen am S-Bahn-Haltepunkt gesehen oder kann sonst sachdienliche Angaben machen? Zeugen wenden sich bitte an die Kriminalpolizei Leipzig, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666.

    37-Jähriger ausgeraubt

    Mir nichts, dir nichts Böses ahnend, begann gestern Abend ein 37-jähriger Leipziger am Hauptbahnhof ein Gespräch mit drei zugezogenen Männern. Zwei von ihnen sprachen recht gut Deutsch – untereinander unterhielten sie sich jedoch hauptsächlich auf Englisch und Französisch. Gemeinsam widmete man sich der körperlichen Zuführung von Alkohol in Form von Bier und Wodka und sprach, gemeinhin über „Gott und die Welt“. Einer der Personen wurde irgendwann kalt, woraufhin entschieden wurde, dass man ja auch zur Freundin von einem der Männer nach Hause gehen könne, um dort weiter zu trinken. Gesagt getan und schon liefen die Trinkkumpane gegen 23:30 Uhr auf der Brandenburger Straße in Richtung Eisenbahnstraße. Auf der Ludwigstraße, zwischen Rosa-Luxemburg-Straße und der Bussestraße, presste einer der fremden Männer dem 37-Jährigen plötzlich eine Hand auf den Mund und gemeinsam rangen sie ihn zu Boden. Einer der Täter griff in die Hosentasche des 37-Jährigen und nachdem die Räuber ihre Beute in Form des Portemonnaies des Mannes gesichert hatten, flohen zwei von ihnen auf die Rosa- Luxemburg-Straße und der Dritte in Richtung Eisenbahnstraße. In der Geldbörse befanden sich die persönlichen Dokumente des 37-Jährigen, EC-Karte, Personalausweis und knapp zehn Euro Bargeld.

    Die Täter beschrieb der 37-Jährige alle als schlank und zwischen 1,70 und 1,80 m groß. Einer von ihnen trug einen Bart mit Kotletten und eine Kapuze, ein anderer hatte ein Basecap auf und der Dritte wiederum ebenfalls eine Kapuze ins Gesicht gezogen.

    Zeugen, die in der letzten Nacht Personen gesehen haben, die auf der Rosa- Luxemburg-Straße davongerannt sind, werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

    Straßenbahn beschmiert

    Der Fahrer (59) einer Straßenbahn der Linie 1 wurde heute Morgen in der Kieler Straße/Mockauer Straße an seiner Weiterfahrt gehindert. Er informierte den Dispatcher, welcher die Polizei verständigte. Drei unbekannte Männer blockierten die Bahn, indem einer die Mitteltür aufdrückte. Zwischenzeitlich besprühten seine Komplizen die Bahn mit silberner und schwarzer Farbe. Danach prangte der Schriftzug „Grünau“ in der Größe von 11 x 2 m an der Straßenbahn. Ein kleinerer, gleichlautender Schriftzug war mit gleichen Farben in der Nähe des Fahrerhauses angebracht worden. Nach der Sachbeschädigung fotografierten die Unbekannten ihr „Werk“ und verschwanden. Polizeibeamte suchten in der Umgebung nach den vermummten Tatverdächtigen; jedoch ohne Erfolg. Der entstandene Schaden konnte noch nicht beziffert werden. Die beschmierte Straßenbahn wurde aus dem Verkehr gezogen und in den Straßenbahnhof Paunsdorf gebracht.

    Drei Täter, drei Hasen

    Am Dienstagabend suchte der Pächter (45) eines Gartens des Kleingartenvereins „Rietschkestrand“ sein Grundstück auf. Sofort bemerkte er das Licht der Bewegungsmelder und ahnte gleich Böses. Dies bestätigte sich, als er an der Gartentür war, das Vorhängeschloss fehlte und Blut zu sehen war. Als er seinen Garten betrat, kam ihm ein Unbekannter entgegen, der den Eigentümer sofort angriff, ihn schlagen und treten wollte. Der 45-Jährige wich aus, geriet auf seine Wiese. Dort kam es zum Gerangel mit dem unliebsamen Besucher. Nun kamen noch zwei weitere Männer hinzu, die ihn schlugen und traten. Während der Auseinandersetzung, so der Gartenbesitzer, traf er wohl einen am Auge. Daraufhin ließ der Mann los und das Trio flüchtete äußerst rasch vom Grundstück. Während der Rangelei hatte der 45-Jährige bemerkt, dass mindestens einer unter seiner ausgebeulten Jacke etwas Weiches trug. Als die Einbrecher weg waren, schaute er sofort nach seinen im Garten untergebrachten Hasen. Dabei musste er das Fehlen dreier Tiere aus den Gehegen feststellen. Am Vormittag, als er nach den Tieren und dem Rechten geschaut hatte, war alles noch in Ordnung. Dem Mann, der offenbar keine Verletzungen davontrug, entstand ein Schaden von mindestens 150 Euro. Kripobeamte haben die Ermittlungen wegen Raubes aufgenommen. Nach Angaben des Geschädigten soll es sich bei den drei Tätern vermutlich um Afrikaner gehandelt haben. Die drei Männer sind zwischen 1,60 m und 1,75 m groß und schlank; einer hatte einen Schnauzbart, zwei trugen ein Basecap und einer eine Wollmütze.

    Großer Aufwand für kleines Geld

    Ein unbekannter Täter drang Dienstagnacht in der Riesaer Straße in ein Gebäude ein und hebelte anschließend mehrere Türen auf. So gelangte er auch in die Räumlichkeiten einer Physiotherapie. Er fand Interesse an einem Sparschwein, nahm es mit, da er darin offenbar mehr vermutete. Doch er „erbeutete“ nur einen (!) Euro. Dem geringen Stehlschaden steht immerhin ein Sachschaden von etwa 3.500 Euro gegenüber. Kripobeamte haben die Ermittlungen aufgenommen.

    Neues Heim neues Glück?

    Wie die Schnecke auch ihr Haus immer mit sich herumträgt, gibt es Menschen, die es ihr nachahmen, indem sie – dem Gefühl der persönlichen Freiheit und Ungebundenheit folgend – einen Wohnwagen besitzen und mit diesem bisweilen herumreisen. Ein solches Schneckenheim… pardon, ein solcher Wohnwagenanhänger wurde über den Jahreswechsel aus der Spinnereistraße entwendet. Gestern musste der rechtmäßige Eigentümer (46) feststellen, dass sein weißes Freiheitssymbol aus den 80ern (Marke: Eriba-Hymer) mit lilafarbenem Innenleben und Seidenstoffen nicht mehr an seinem angestammten Platze stand. Den Wohnwagen (amtliches Kennzeichen: L – PS 631), den er teilweise selbst ausgebaut hatte, hatte der 46-Jährige am ersten Weihnachtsfeiertag das letzte Mal gesehen. Wer den Wohnwagen gestohlen hat, ist unklar. Der Wert des Gefährts wird auf etwa 3.000 Euro geschätzt.

    Klinikeinbruch

    Was die Einbrecher in der Abteilung für Onkologie gesucht haben, ist nicht ganz klar. Ganz sicher jedoch haben sie nicht nach einem neuesten Medikament gegen Krebs geforscht. Um in das Gebäude in der Paul-List-Straße zu gelangen, hatten die Täter den Weg über eine Feuertreppe gewählt und dann mehrere Büroräume aufgebrochen. Gestohlen wurden mindestens drei Laptops und eine externe Festplatte. Der Stehl- und Sachschaden kann bisher noch nicht beziffert werden. Die Polizei ermittelt wegen besonders schweren Diebstahls.

    Verursacher flüchtete vom Unfallort

    Der Fahrer (29) eines Audi war gestern Abend auf der Riesaer Straße unterwegs. An der Kreuzung Riesaer Straße/Am Bauernteich missachtete ein Autofahrer die Vorfahrt und fuhr auf die Riesaer Straße. Der 29-Jährige konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und beide Fahrzeuge stießen zusammen. Nach dem Crash wendete der Verursacher und wollte flüchten. Dies erkannte der Audifahrer, stieg aus und wollte ihn am Weiterfahren hindern. Doch der andere Autofahrer fuhr rückwärts, dann vorwärts und zu guter Letzt den 29-Jährigen an. Dieser verletzte sich, ging zur Notaufnahme und dann zur Polizei. Nach seinen Angaben soll es sich bei dem Verursacherfahrzeug um einen Pkw älteren Modells, dunkelblau oder dunkelgrün, gehandelt haben. Zur Schadenshöhe liegen noch keine Angaben vor. Die Ermittlungen dauern an.

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