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Polizeibericht 7. Februar 2018: 3 Autos geklaut, Billardsalon beraubt, Handtaschenräuber unterwegs

Drei Fahrzeuge in Stötteritz, Paunsdorf und Wiederitzsch entwendet +++ Billlardsalon in Eutrtzsch beraubt +++ Handtaschnräuber in Marienbrunn unterwegs +++ Räuber kam mit Messer in Neustadt-Neuschönefeld.

Diebstahl von drei Fahrzeugen

1. Fall

Ort: Leipzig, OT Stötteritz, Sommerfelder Straße Zeit: 06.02.2018, 18:00 Uhr – 07.02.2018, 07:00 Uhr

Unbekannter Täter entwendete auf bisher unbekannte Art und Weise den gesichert abgestellten grauen Toyota Prius Plug-Hybrid in einem Zeitwert von ca. 16.000 Euro. Die Sonderkommission „Kfz“ des Landeskriminalamtes Sachsen hat die Ermittlungen aufgenommen. (Vo)

2. Fall

Ort: Leipzig, OT Paunsdorf, Platanenstraße Zeit: 06.02.2018, 23:10 Uhr – 07.02.2018, 07:45 Uhr

Unbekannter Täter entwendete auf bisher unbekannte Art und Weise den gesichert abgestellten grauen Toyota Prius Plug-Hybrid des 71- jährigen Halters in einem Zeitwert von ca. 15.000 Euro. Die Sonderkommission „Kfz“ des Landeskriminalamtes Sachsen hat die Ermittlungen aufgenommen. (Vo)

3. Fall

Ort: Leipzig, OT Wiederitzsch, Rietzschkebogen Zeit: 07.02.2018, 00:05 Uhr – 12:00 Uhr

Unbekannter Täter entwendete auf bisher unbekannte Art und Weise den auf einem Stellplatz gesichert abgestellten grauen BMW 5er Grand Tourismo in einem Zeitwert von ca. 38.000 Euro. Die Sonderkommission „Kfz“ des Landeskriminalamtes Sachsen hat die Ermittlungen aufgenommen.

 Billardsalon heimgesucht!

Ort: Leipzig; OT Eutritzsch, Billardsalon Zeit: 07.02.2018, 01:00 Uhr – 14:30 Uhr

Die Verlockung an „Bares“ zu gelangen, ließ einen Langfinger keine Mühen scheuen. Er schleppte eine Leiter zum Ort seines Wirkens und stieg hoch hinauf, um in der 1. Etage an die Fenster zu gelangen. Von denen zerschlug er eines und konnte so in die Räume eines Billardsalons hineinklettern. Dort angekommen, verlor der Dieb nicht viel Zeit.

Er öffnete die Spielautomaten und entnahm die Geldkassetten samt eines noch nicht bezifferbaren Geldbetrages. Hernach verschwand er in unbekannte Richtung. Der Inhaber (42), der am nächsten Mittag die Einkäufe in der Küche seiner Location verstaute, wunderte sich über den ungewöhnlich laut zu hörenden Straßenlärm.

Bis dato hatte er den Besuch des Langfingers noch nicht bemerkt, da alles wie herkömmlich verschlossen gewesen war. Als er nun der Ursache auf den Grund ging, entdeckte er die zerschlagene Fensterscheibe und die aufgebrochenen Automaten. Umgehend informierte er die Polizei, die daraufhin die Ermittlungen wegen Diebstahl im besonders schweren Fall aufgenommen hat.

Finderlohn war zu verlockend

Ort: Markkleeberg; Koburger Straße, „ertappt“ vor der Gaststätte Forsthaus Raschwitz Zeit: 07.02.2018, 18:30 Uhr

Ein 46-Jähriger versuchte, sich den Finderlohn zu ergaunern, den eine Frau (22) nach einem Fahrraddiebstahl ausgelobt hatte. Es war das Rad ihres Freundes, welches erst zwei Tage zuvor plötzlich verschwand. Eine Anzeige bei der Polizei war bereits erstattet. Zudem stellte die 22-Jährige Fotos von dem Fahrrad sowie eine Kartenübersicht auf einem Internet-Portal ein.

Dem fügte sie einige Fakten zum Tatzeitraum, aber auch die recht lukrative Aussicht auf einen Finderlohn bei.  Am Mittwochabend war es dann soweit. Sie bekam eine äußerst vielversprechende Nachricht über eben diese Internetplattform.

Zwar fragte der vermeintliche „Hinweisgeber“ als erstes nach der Höhe des Finderlohnes, doch die Aussicht, dass Fahrrad zurückzubekommen, ließ die 22-Jährige darüber hinweg sehen. Gleichwohl war sie verwundert angesichts dieser Manier. Die Unverschämtheit gipfelte schließlich darin, dass der Unbekannte die Qualität seiner Angaben zum Aufbewahrungsort des gestohlenen Fahrrads an der Höhe des Finderlohnes knüpfte.

So warf die 22-Jährige, in dem Wunsch das Fahrrad zurückzubekommen, eine niedrige, dreistellige Summe in den Ring, wollte sich dafür aber direkt am Aufbewahrungsort des Fahrrades mit dem „Hinweisgeber“ treffen. Darauf ging dieser aber nicht ein. Vielmehr schrieb er einige Zeit später, dass das Fahrrad in einem Hausflur stünde. An diesem Punkt wurde es der Frau zu bunt, sie informierte die Polizei. Anschließend schlug sie einen Treffpunkt in Markkleeberg vor.

Nochmals nach dem Finderlohn gefragt, erklärte sie sinngemäß einen Teil für den Hinweis, den anderen Teil beim Fund zu überreichen. Darauf ging der „Hinweisgeber“ ein, schrieb aber kurz vor dem Treffen gegen 22:30 Uhr, dass der Vater kommen würde, da er selber nicht mehr das Haus verlassen dürfe. Dem fügte er eine Personenbeschreibung hinzu. An dem Treffpunkt sprach der vermeintliche Vater dann aber nicht wie gedacht die 22Jährige, sondern eine involvierte Polizistin an.

Diese fragte nach dem Standort des Fahrrades und bekam einige Adressen genannt. Weitere Prüfungen ergaben, dass der Mann, der sich den Sohn ausgedacht hatte, auch bezüglich der Fundortadressen einige Lügen auftischte. Doch diese entlarvten die Gesetzeshüter allesamt. Letztlich ward das Fahrrad nicht zu finden und der Verdacht, sich einen Finderlohn zu erschwindeln, stand im Raum. Somit laufen nun gegen den 46-Jährigen Ermittlungen wegen versuchtem Betrug.

Handtaschenräuber in Marienbrunn unterwegs

Ort: Leipzig, OT Marienbrunn, Zwickauer Straße Zeit: 07.02.2018, 19:05 Uhr

Eigentlich wollte die ältere Dame (75) nur vom Einkaufen nach Hause gehen. Mit der Straßenbahn der Linie 16 war sie bis zur Haltestelle am Triftweg gefahren und ausgestiegen. Danach lief sie am Sandmännchenweg vorbei, um zu ihrem Wohnblock in der Zwickauer Straße zu gelangen.

Sie war schon beinah zu Hause, als sich ihr von hinten ein Radfahrer mit hoher Geschwindigkeit näherte. Im ersten Moment schenkte sie ihm keine Beachtung, glaubte, er würde noch vorüberfahren, doch dem war nicht so: Im Vorbeifahren griff der Radfahrer nach der Handtasche der 75-Jährigen und entriss sie ihrer Hand. Mit der Handtasche fuhr der Unbekannte in Richtung Rübezahlweg davon.

Die 75-Jährige blieb zum Glück unverletzt. Nur wenige Augenblicke später hatte sie bereits den Sperr-Notruf über die „116116“ gewählt und ihre EC-Karte sperren lassen, die sich in der Handtasche befunden hatte. Zusätzlich zur EC-Karte befanden sich noch die Krankenkassenkarte, eine Personalausweiskopie, diverse andere Karten und etwa 70 Euro Bargeld in der Tasche.

Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die am gestrigen Abend einen Fahrradfahrer im Bereich der Zwickauer Straße gesehen haben, der dunkel bekleidet war und eine Kapuze ins Gesicht gezogen hatten. Leider konnte die Geschädigte keine Angaben zur Art und Farbe des Fahrrades machen. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Raub. (KG)

Räuber kam mit Messer

Ort: Leipzig, OT Neustadt-Neuschönefeld, Kohlgartenstraße Zeit: 07.02.2018, 23:10 Uhr

Eine Studentin (25) stand gestern Abend in den Räumen einer Kunst- und Kultur-Kneipe in der Kohlgartenstraße, um die Tageseinnahmen zu zählen, als sie unerwarteten „Besuch“ erhielt. Durch die unverschlossene Tür war ein später „Gast“ eingetreten, dem die Klassifizierung als wohlmeinender Kunde nicht zugesprochen werden konnte.

Ganz im Gegenteil: Er griff nach der abgelegten Gürteltasche der 25-Jährigen und bedrohte sie kurzerhand mit einem Messer. Sein unrechtmäßiges Begehren zielte auf das Bargeld ab, das die 25-Jährige soeben in der Kasse gezählt hatte.

Aus Angst überließ die Studentin dem Mann die Einnahmen, der sich – reumütig? – sogar noch entschuldigte. Nichts desto trotz ergriff er etwa 90 Euro Bargeld aus der Kasse und ließ die zuvor erfasste Gürteltasche fallen, nachdem die Studentin ihn um die Schlüssel aus der Tasche gebeten hatte.

Den unbekannten Räuber beschrieb die 25-Jährige, die ihn für einen Deutschen hielt, später wie folgt gegenüber der Polizei:

  • ca. 30 Jahre alt
  • etwa 1,75 m groß
  • besaß einen Vollbart
  • trug eine dunkle Mütze
  • eine schwarze Steppjacke und Jeans.

Die Polizei sucht zusätzlich nach Zeugen, die Mittwochnacht, gegen 23:00 Uhr, eine derart beschriebene Person in der Kohlgartenstraße gesehen haben. Wer hat die männliche Person beobachtet, wie sie die Kneipe betreten oder verlassen hat? Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

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Quelle: NO NO NO! / queer garden

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