Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht, 15. Februar: 26-Jährige belästigt, Unfallflucht, Ladung verloren, Telefonbetrüger festgenommen

In Engelsdorf wurde in der Vorwoche eine 26-Jährige von zwei Männern sexuell genötigt +++ In der Essener Straße wurde eine Radfahrerin von einem Pkw überholt, dabei seitlich gestreift und leicht verletzt +++ Aufgrund fehlender Ladungssicherung verlor ein Fahrzeug in der Maximilianallee eine über 3 m lange Abzugsschiene. Der Fahrer eines Kleinlastwagens sah diesen Gegenstand zu spät, fuhr über diesen und riss dabei die Ölwanne seines Fahrzeugs auf – In allen Fällen werden Zeugen gesucht +++ Für zwei Telefonbetrüger klickten gestern die Handschellen – die Polizei sucht weitere Geschädigte.

Dringend Zeugen gesucht

Ort: Leipzig (Engelsdorf), Riesaer Straße (an der Haltestelle „Paunsdorf-Straßenbahnhof“), Zeit: 04.02.2019, gegen 21:50 Uhr

In der Vorwoche (Montagabend) ereignete sich eine Straftat zum Nachteil einer jungen Frau. Die 26-Jährige befand sich nach der Arbeit auf dem abendlichen Heimweg und verweilte im Lichtkegel einer nahe dem Wartehäuschen befindlichen Laterne an der Haltestelle „Paunsdorf-Straßenbahnhof“. Unweit von ihr standen zwei Männer, welche etwa 30 Jahre alt und von südländisch-arabischem Äußeren waren. Beide sprachen die Frau zunächst in beleidigender Form (in deutscher Sprache) an, packten sie dann und zerrten sie zu einem angrenzenden, schlecht beleuchteten Areal. Hier kam es unter Gewaltanwendung zu eindeutig sexuell motivierten Handlungen. Als kurz darauf zufällig ein Mitarbeiter der Nahverkehrsbetriebe sichtbar wurde, der das Geschehen nicht bemerkte, ließen die Täter von ihrem Opfer ab und flüchteten.

Nachdem die Polizei am vergangenen Mittwoch von der Tat erfuhr, konnten die Schilderungen der Geschädigten im Laufe der ersten Ermittlungsschritte objektiv untermauert werden.

Nunmehr sucht die Kriminalpolizei nach Zeugen, die sich im zeitlich-örtlichen Umfeld der Tat bewegt oder aufgehalten haben – insbesondere nach dem Mitarbeiter der Nahverkehrsbetriebe. Wem sind die beschriebenen Männer aufgefallen? Wer kann deren Kleidung oder Aussehen näher beschreiben? Wem ist ein solches Duo kurz zuvor – im Bus, in der Bahn, in der näheren Umgebung des Straßenbahnhofs – aufgefallen? Wer kann Angaben machen, wie und woher die beiden Männer zum Ort gelangten bzw. wer hat sie auf der Flucht beobachten können?

Zeugen/Geschädigte wenden sich bitte an die Kriminalpolizei Leipzig, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. 0341 – 9664 6666.

Zwei Telefonbetrüger festgenommen, Geschädigte gesucht

Ort: Leipzig, Zeit: seit mindestens 2018

Anfang Februar erschien eine ältere Dame auf dem Polizeirevier Werdau (Polizeidirektion Zwickau) und trug vor, sie habe ein angeblicher Rechtsanwalt angerufen. Jener sei im Telefonat äußerst einschüchternd aufgetreten, habe ihr einzureden versucht, verpflichtende Leistungen nicht gezahlt zu haben und daher jetzt Schuldnerin zu sein. Ein darauf gründendes Gerichtsverfahren könne sie nur abwenden, wenn sie einem bestimmten Empfänger in Leipzig per Post Bargeld in vierstelliger Höhe zukommen ließe. Ansonsten würde der um ein Vielfaches höhere Streitwert eben gerichtlich erstritten. Im Rahmen der dann weiter durch Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei Leipzig geführten Ermittlungen konnte erhoben werden, dass mutmaßlich mehrere Personen in diese Betrugsmasche involviert waren.

Bislang sind sieben Fälle aktenkundig, wobei es fünfmal zu Übersendung und Empfang von Geld kam. Vermutlich waren die Tatverdächtigen allerdings seit einiger Zeit tagtäglich damit befasst, ältere Personen im Bundesgebiet derart um ihr Geld zu bringen. Am gestrigen Donnerstag klickten für einen Deutschen (21) und einen Syrer (20) die Handschellen. Sie wurden heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Leipzig vorgeführt, welcher Haftbefehle erließ und in Vollzug setzte. Der Tatvorwurf lautet dabei auf besonders schwere Erpressung und gewerbsmäßigen Betrug.

Die Leipziger Polizei warnt vor derartigen betrügerischen Anrufen (Enkeltrick in all seinen Formen, falsche Polizisten mit im Telefondisplay ersichtlichen/übermittelten Rufnummern wie „0341-110“, Gewinnspielversprechen mit Vorauszahlungsforderung, angebliche gegen Geldleistung zur Verfolgungsbeendigung bereite Rechts- oder Staatsanwälte – insbesondere aus dem Ausland etc.) und rät Betroffenen dringend, damit verknüpften Geldforderungen, PIN- oder sonstigen Datenabfragen keinesfalls nachzukommen. Telefonischen Forderungen ist generell mit gesundem Misstrauen zu begegnen. Polizei, Justiz, Rechtsanwälte, seriöse Firmen und aufrichtige Verwandte setzen niemanden derart unter Druck, sondern sprechen persönlich vor, halten sich an gesetzliche Fristen, wählen vorzugsweise den Schriftweg und können sich ggf. nachvollziehbar identifizieren. Dies eröffnet Betroffenen Kontrollmöglichkeiten, deren Gebrauch zu empfehlen ist – insbesondere wenn es um Vermögenswerte geht. Außerdem wird darum ersucht, dass sich bisher noch unbekannte Geschädigte melden.

Wer wurde in den letzten Wochen ebenfalls angerufen und unter der geschilderten bzw. einer ähnlichen Legende aufgefordert, Geld per Post nach Leipzig zu senden? Zeugen/Geschädigte wenden sich bitte an die Kriminalpolizei Leipzig, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. 0341 – 9664 6666 oder an jede andere Polizeidienststelle.

Verkehrsunfall

Ort: Leipzig (Eutritzsch), Essener Straße, Zeit: 08.02.2019, gegen 09:45 Uhr

Eine 37-jährige Radfahrerin befuhr die Essener Straße in westlicher Richtung. Unter der Eisenbahnbrücke im Bereich der dortigen Baustellen wird der Verkehr einspurig per Ampel geregelt. Hier wurde die Radfahrerin von einem Pkw überholt. Das Fahrzeug fuhr zu nah heran und streifte die Frau seitlich. Sie wurde dabei leicht verletzt. Der Pkw- Fahrer hielt kurz an, fuhr dann aber weiter, ohne sich nach den Unfallfolgen zu erkundigen und seine Personalien preiszugeben.

Die Polizei sucht nun Zeugen, die Hinweise zu dem Sachverhalt geben können. Diese werden gebeten, sich an die Verkehrspolizeiinspektion Leipzig, Schongauerstraße 13 in 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255 – 2910 zu wenden. Insbesondere werden Informationen zum Unfallhergang und zum beteiligten Pkw (amtliches Kennzeichen, Typ, Farbe usw.) benötigt.

Schlamperei

Ort: Leipzig, B 2, Maximilianallee, Zeit: 14.02.2019, gegen 10:40 Uhr

Aufgrund fehlender Ladungssicherung verlor vermutlich ein offener Transporter oder ein Lkw eine über 3 m lange Abzugsschiene. Dieser Gegenstand lag auf der B 2 in stadteinwärtige Richtung auf der Fahrbahn. Ein 54-jähriger Fahrer eines Kleinlastwagens sah diesen Gegenstand zu spät und fuhr über diesen. Es gab einen Schlag gegen den Unterboden des Fahrzeuges. Der 54-Jährige fuhr auf dem Seitenstreifen und musste feststellen, dass die Ölwanne des Transporters aufgerissen war und Öl herauslief. Auf der Fahrbahn befand sich über mehrere Meter eine lange Ölspur. Die Polizei wurde informiert.

Die Kameraden der Feuerwehr, banden das Öl ab und beseitigten komplett die Ölspur. Während dessen meldete sich ein Fahrer eines Pkw, der ebenfalls über diesen Gegenstand gefahren war und Sachschaden am Fahrzeug davontrug. Die Höhe des Sachschadens steht noch aus.

Die Verkehrspolizei sucht Zeugen, die Hinweise zu dem Transporter/Lkw geben können, der gegen 10:40 Uhr am Donnerstag stadteinwärts auf der Maximilianallee fuhr und bei dem Gegenstände aus dem Heck ragten. Diese wenden sich bitte an die VPI Leipzig, Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255 – 2851 (tagsüber) sonst 255 – 2910.

Fahrzeug brannte

Ort: Leipzig (Zentrum-West), Ferdinand-Lassalle-Straße, Zeit: 15.02.2019, gegen 02:35 Uhr

Der Polizeidirektion Leipzig wurde durch einen Hinweisgeber mitgeteilt, dass ein Fahrzeug brennen würde. Polizei und Feuerwehr waren schnell am Brandort. Das Fahrzeug brannte bereits in voller Ausdehnung. Die Kameraden der Feuerwehr löschten den Brand. Bei dem Fahrzeug handelte es sich um einen Suzuki Grand Vitara des 67-jährigen Halters, der nicht angetroffen wurde. Durch die Hitzeeinwirkung wurde der vor dem brennenden Fahrzeug stehende VW Polo der 41-jährigen Halterin und der hinter dem brennenden Fahrzeug stehende VW Golf (ein Firmenfahrzeug) in Mitleidenschaft gezogen. Der Suzuki wurde sichergestellt und wird kriminaltechnisch untersucht. Die Brandursache ist gegenwärtig noch unklar. Die Höhe des Sachschadens steht ebenfalls noch aus.

An der Haltestelle angetanzt – Festnahme

Ort: Leipzig (Zentrum-Nord), Willy-Brandt-Platz, Zeit: 14.02.2019, gegen 21:30 Uhr

Der 29-jährige Geschädigte stand zum Umsteigen an der Zentralhaltestelle und wartete auf seine Bahn, als zwei Personen auf ihn zu kamen und ihn zur „Party“ einladen wollten. Einer der Täter tanzte sich regelrecht an den Körper des Mannes heran, um ihn abzulenken. In dem Moment griff der zweite Täter zunächst unbemerkt in die Hosentasche und stahl die Geldbörse. Aufgrund der inzwischen medial bekannten Antänzer-Masche prüfte der Mann sofort seine Taschen und bemerkte den Diebstahl. Er verfolgte einen der Täter und forderte die Rückgabe des Diebesguts.

Auch als dieser versuchte, in eine Straßenbahn zu flüchten, blieb der Geschädigte dran und forderte erneut seine Geldbörse zurück. Von der Hartnäckigkeit überrascht, übergab der Täter

diese schließlich, um weiter zu fliehen. Die hinzugerufene Polizei konnte aber einen Tatverdächtigen ergreifen. Es soll sich dabei um den Antänzer handeln. Da der 19-Jährige bereits zahlreich mit Diebstahlsdelikten und Drogenhandel in Erscheinung getreten war, verfügte die Staatsanwaltschaft die vorläufige Festnahme.

Drogenhändler aufgeflogen – Festnahme

Ort: Leipzig (Kleinzschocher), Dieskaustraße, Zeit: 15.02.2019, gegen 00:15 Uhr

In der Nacht zum Freitag kam die Polizei bei einer Auseinandersetzung in einem Mehrfamilienhaus in Kleinzschocher zum Einsatz. Ein 28-Jähriger hatte eine Wohnungstür eingetreten und es war zu einem Streit im privaten Bereich gekommen. In dieser Wohnung nahmen die Beamten bei der Aufnahme der Strafanzeige einen erheblichen Geruch von Betäubungsmitteln wahr. Es befanden sich verschiedene Sorten illegaler Drogen mit einer Gesamtmenge im mittleren dreistelligen Grammbereich in der Wohnung. Nun wurde der Geschädigte (39) zum Tatverdächtigen. Ihm wird Handel mit Betäubungsmitteln vorgeworfen. Bei der anschließenden Durchsuchung wurde ebenfalls ein nicht zugelassenes Sprengmittel aufgefunden. Die Staatsanwaltschaft ordnete noch in der Nacht die vorläufige Festnahme an.

Vorsicht Betrüger – Anrufe von falschen Polizisten

Fall 1

Ort: Leipzig (Gohlis-Nord), Zeit: 14.02.2019, gegen 10:00 Uhr

Ein männlicher Täter rief die beiden Geschädigten (85, männlich; 81, weiblich) an und gab sich als Polizist des „Polizeipräsidiums Leipzig“ aus. Er erzählte eine Geschichte von einer Diebesbande und erkundigte sich nach Bargeld und Schmuck. Das Ehepaar wurde misstrauisch und verständigte nach dem Telefonat die richtige Polizei.

Fall 2

Ort: Colditz (Sermuth), Zeit: 14.02.2019, gegen 12:15 Uhr

Im zweiten Fall gab sich der unbekannte Anrufer erneut als Polizeibeamter aus. Er erzählte einer 81-Jährigen die Geschichte von festgenommenen Straftätern. Auch diesmal erkundigte er sich wieder nach Bargeld und Wertsachen. Die Dame wurde offensichtlich misstrauisch, legte auf und rief die Polizei. Die Beamten lobten das Verhalten und übergaben ihr nach Aufnahme der Anzeige noch Infomaterial zum Schutz vor Betrügern.

Die Polizei rät, bei unglaubwürdigen Anrufen von vermeintlichen Polizisten die Dienststelle und den Namen zu erfragen. Mit der richtigen Nummer der Dienststelle aus dem Telefonbuch oder dem Internet kann man dann zurückrufen und sich verbinden lassen. Geben Sie keine Kontodaten oder persönliche Informationen telefonisch an Personen weiter, die Sie nicht kennen. Im Zweifel hilft Ihnen die nächste Polizeidienststelle weiter.

Haftbefehl wegen Drogenhandel

Ort: Leipzig (Volkmarsdorf), Zeit: 14.02.2019, gegen 07:00 Uhr

Die Kriminalpolizei ermittelte bereits seit September letzten Jahres wegen zahlreichen Fahrraddiebstählen und gewebsmäßiger Hehlerei. Nach erfolgreicher Ermittlungsarbeit beantragte die Staatsanwaltschaft Leipzig einen Durchsuchungsbeschluss für eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus, welcher am Donnerstag vollstreckt wurde. Die Beamten fanden in den Räumen neben mehreren gestohlenen Fahrrädern auch Betäubungsmittel. Daraufhin kam ein Drogenspürhund zum Einsatz, der weitere illegale Drogen aufspürte. Insgesamt konnte eine Menge im oberen zweistelligen Grammbereich beschlagnahmt werden. Ebenfalls wurden verschiedene Schuss- und Stichwaffen in der Wohnung aufgefunden und beschlagnahmt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Leipzig wurde gegen einen 62-jährigen Iraner Haftbefehl erlassen. Am heutigen Tag erfolgte die Überführung in eine Justizvollzugsanstalt.

Untersuchungshaft nach Betäubungsmittelfund

Ort: Leipzig (Connewitz), Zeit: 11.02.2019

Am vergangenen Montag erfolgte im Zuge von Ermittlungen zu einem Körperverletzungsdelikt die Vollstreckung eines Durchsuchungsbefehls. Der Beschuldigte (29) wird verdächtigt, im Oktober letzten Jahr gemeinsam mit weiteren Beteiligten einen Mann zusammengeschlagen und erheblich verletzt zu haben. Im innerhalb einer Wohngemeinschaft vom 29-Jährigen genutzten Raum stellten die Ermittler neben für die Anlasstat relevanten Gegenständen zusätzlich Betäubungsmittel und zwei Schreckschusswaffen sicher.

Die Menge an Betäubungsmitteln (offenbar Marihuana und Haschisch) betrug dabei rund 2,9 kg und begründete – nebst zugleich festgestelltem Bargeld in szenetypischer Stückelung – den weiteren Verdacht, der Mann würde unerlaubt und bewaffnet mit Betäubungsmittel handeln (§ 30a BtMG). Aus diesem Grund wurde ihm die vorläufige Festnahme ausgesprochen, nachträglich ein Haftbefehl erwirkt und in Vollzug gesetzt. Einstweilen raucht er also nur noch auf dem Innenhof – legale Zigaretten.

Mann griff Polizisten und Rettungskräfte an

Ort: Leipzig (Reudnitz), Täubchenweg, Zeit: 14.02.2019, gegen 17:00 Uhr

Ein 12-jähriger Junge meldete gestern Nachmittag der Polizei über Notruf, dass ein betrunkener Mann auf dem Parkplatz vor einem Einkaufsmarkt Kinder anpöbelt und angedroht hatte, sie zu schlagen. Des Weiteren habe dieser gegen abgestellte Fahrräder getreten. Sofort fuhren Polizeibeamte zum Tatort. Dort lag der beschriebene Mann bewusstlos auf einem erhöhten Beet. Die Beamten nahmen Alkoholgeruch wahr. Sie leisteten Erste Hilfe und verständigten das Rettungswesen. Als der Mann wieder zu sich kam und Mitarbeiter des Rettungsdienstes am Ereignisort waren, schlug dieser sofort in Richtung eines Beamten.

Dieser konnte den Schlag abfangen. Danach wurde der 40-jährige Leipziger, der seinen Ausweis auf Verlangen herausgegeben hatte, durch die Polizisten mit Handfessel fixiert und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Während aller Maßnahmen bespuckte der Festgenommene sowohl die Rettungskräfte als auch die Gesetzeshüter und gebärdete sich verbal äußerst aggressiv und ausfällig gegenüber seinen Helfern. Im Krankenhaus wurde dann festgestellt, dass der 40-Jährige 2,67 Promille intus hatte. Er hat sich wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte zu verantworten.

Tragischer Unfall

Ort: Leipzig (Zentrum), Dittrichring, Zeit: 14.02.2019, gegen 15:00 Uhr

Am Donnerstagnachmittag wollte ein Galerist (42) ein Bild aufhängen und stellte dazu eine Leiter auf. Beim Aufhängen des schweren Bildes fiel der Mann etwa drei Meter tief von der Leiter. Der 42-Jährige zog sich dabei schwere Kopfverletzungen zu. Mitarbeiter leisteten Erste Hilfe und verständigten das Rettungswesen. Mit einem Rettungswagen wurde der Schwerverletzte in eine Klinik gebracht. Auch die Polizei sowie die Landesdirektion Sachsen, Abteilung Arbeitsschutz, erhielten Kenntnis vom Unfall in der Galerie. Kripobeamte nahmen den Unfall auf.

Fahrradfahrer kollidierten

Ort: Leipzig (Zentrum), Friedrich-Ebert-Straße, Zeit: 14.02.2019, gegen 13:45 Uhr

Zwei Fahrradfahrer (w./m.; beide 33) passierten, aus der Manetstraße kommend, den Fußgängerüberweg über die Friedrich-Ebert-Straße in Richtung Johannapark. Als beide über den Überweg gefahren waren und die 33-Jährige nach rechts auf den Radweg abbiegen wollte, übersah sie den neben ihr fahrenden. Beide kollidierten und stürzten, wobei sich die Frau im Gesicht verletzte und ambulant behandelt werden musste. Zum Sachschaden liegen derzeit keine Angaben vor.

Fahrgast leicht verletzt

Ort: Leipzig (Zentrum), Dresdner Straße, Zeit: 14.02.2019, gegen 14:30 Uhr

Die Fahrerin (23) eines Mercedes Vito war auf der Dresdner Straße stadteinwärts unterwegs. Aufgrund einer Fahrbahnverengung durch ordnungsgemäß parkende Fahrzeuge in Höhe eines Einkaufsmarktes geriet sie auf die Straßenbahngleise, sodass der Fahrer (50) einer Bahn der Linie 4 eine Notbremsung durchführen musste, um einen Zusammenprall zu verhindern. Aufgrund dieser stürzte in der Bahn ein Fahrgast (20), da der Griff, an welchem er sich oben festgehalten hatte, riss. Dabei verletzte er sich leicht an einem Bein und an einer Hüfte, benötigte jedoch keine ärztliche Behandlung.

PolizeiMelderZeugenaufrufe
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder--> Innovative Gesundheitstextilien aus heimischer Produktion den Anwendern nahebringen
Sachens Ministerpräsident zeichnet Leipzig Scorpions für ehrenamtliches Engagement aus
ver.di erhöht Druck vor 3. Verhandlungsrunde mit der Sana Kliniken AG – Heute Bundesweiter Aktionstag
Baumfällungen am Floßgraben notwendig
Häufige Fragen zu Europa- und Kommunalwahlen am 26. Mai
11. Sparkassen-Sportikus-Familien-Olympiade erneut ein voller Erfolg
Polizeibericht, 20. Mai: Jugendlicher ausgeraubt, Bauwagen in Brand gesetzt, Aggressiver Hausbewohner
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Celle an einem Tag: Ein Residenzstädtchen mit Bauhaus-Attraktionen und ein bisschen Löns-Gefühl
Florian Friedrich: Celle an einem Tag. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserImmer mehr niedersächsische Städte vervollständigen die Lehmstedt-Landkarte. Städte, mit denen man ein Stück deutscher Geschichte erleben kann, jener seltsamen Vor-Geschichte, als Deutschland aus lauter kleinen und kleinsten Fürstentümern bestand. Und auch Celle war einmal Residenzstadt des Fürstentums Lüneburg. Zumindest bis 1705. Das Schloss erzählt davon bis heute in seiner Pracht.
Mensa am Medizincampus nach dreieinhalb Jahren Bauzeit eröffnet
Ansturm auf die neue Mensa am Medizincampus. Foto: René Loch

Ansturm auf die neue Mensa am Medizincampus. Foto: René Loch

Für alle LeserDie Mensa der Medizinstudierenden war vor rund vier Jahren fast ein Totalschaden: zu groß dimensioniert und wegen Nässe teilweise permanent geschlossen. Nun ist der rund 25 Millionen Euro teure Neubau an der Liebigstraße fertig und bietet Platz für knapp 500 Gäste. Die Mensa am Medizincampus ist auch für Studierende anderer Studiengänge gedacht und teilt sich das Gebäude mit einer Bibliothek und einer Lernklinik.
Heiko Oßwald fordert ersten Investitionsplan für das Nachhaltigkeitsszenario noch in diesem Jahr
Straßenbahn am Rossplatz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAls der Stadtrat am 15. Mai über den Antrag zum 365-Euro-Jahresticket diskutierte, wurde auch das im September 2018 beschlossene Nachhaltigkeitsszenario für den ÖPNV zum Thema. Denn beides gehört zwingend zusammen. So sahen es ja selbst die FDP-Stadträte, die freilich die Absetzung des 365-Euro-Beschlusses beantragten, damit die Stadt sich auf das Nachhaltigkeitsszenario konzentrieren kann. Oder besser: soll.
Angehende Museologen der HTWK zeigen ab 21. Mai wieder, wie man Ausstellungen macht
Deep Blue Feelings. Foto: Marion Großmann/HTWK Leipzig

Foto: Marion Großmann/HTWK Leipzig

Für alle LeserMuseologen, das sind Leute, die Ausstellungen in Museen so gestalten, dass die Besucher darin den Spaß am Entdecken finden, neugierig werden und sich auch in Texte und Videos vertiefen. Wie man eine gute Ausstellung macht, das lernt man beim Museologie-Studium an der HTWK Leipzig. Und ab Dienstag, 21. Mai, kann man die ersten Ausstellungen sehen, in denen die Studierenden zeigen, was sie können.
Warum Biedenkopfs Tagebücher der unlesbare Platzhalter für ein nie geschriebenes Sachsenbuch sind
Kurt Biedenkopf und das Cover des ersten Tagebuchbandes „Von Bonn nach Dresden“. Foto: Ralf Julke / Cover: Siedler Verlag

Foto: Ralf Julke / Cover: Siedler Verlag

Für alle LeserEigentlich muss André Schollbach, der Sprecher für Kommunalpolitik in der Linksfraktion im Sächsischen Landtag, nicht mehr nachfragen. Schon 2016 verkauften sich die von der sächsischen Staatsregierung so kräftig subventionierten Tagebücher von Kurt Biedenkopf nicht mehr, 2017 erst recht nicht. Und 2018 lagen sie eigentlich nur noch angestaubt im Lager. Entsprechend fiel dann auch die Antwort der Staatskanzlei aus.
Ein mutiges Projekt Kooperative Landwirtschaft bei Taucha sucht jede Menge Miteigentümer und Unterstützer
Mattias Kriedel, einer unserer Unterstützer der ersten Stunde, auf den zukünftigen KoLa-Flächen in Plösitz bei Taucha. Foto: KoLa Leipzig

Foto: KoLa Leipzig

Für alle LeserUnsere Landwirtschaft muss sich ändern und unser Verhältnis zur Landwirtschaft auch. Aber das tut es nur, wenn wir wissen, woher all das kommt, wovon wir uns ernähren. Und dazu entstehen immer neue Projekte, die auch jede Menge Unterstützung brauchen. So wie das Projekt KoLa Leipzig, das nahe Taucha entsteht. KoLa steht für Kooperative Landwirtschaft. Auf 32 Hektar Land vor den Toren Leipzigs in der Stadt Taucha wollen mehrere Engagierte zeigen, dass man gemeinsam viel besser ackern kann.
Wat denkste, Karfunkel? Willy Weglehners augenzwinkernder Roman über einen alten 68er
Willy Weglehner: '68. Wat denkste, Karfunkel? Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserIm vergangenen Jahr gab’s ja nicht nur die deutsche Revolution von 1918 als Jubiläum, auch das berühmte Jahr 1968 wurde da und dort gewürdigt. Oft mit zitronensaurem Ausdruck in den Kommentaren. Mancher will „68“ gar gleich wieder zu Grabe tragen, das Jahr ausradieren aus der bundesdeutschen Geschichte. Aber was kommt dabei heraus, wenn ein alter ‘68er sich erinnert und das Gefühl hat, er hätte eigentlich noch etwas einzulösen?
Gegen den Rechtsruck: Tausende demonstrieren in Leipzig für ein solidarisches Europa
Auftaktkundgebung auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserVideoEin breites Bündnis aus Parteien, Gewerkschaften, Kultureinrichtungen, Umweltverbänden und sozialen Organisationen ist am Sonntag, den 19. Mai, auf die Straße gegangen, um für ein solidarisches Europa zu demonstrieren. Unter anderem in Leipzig fand eine Demonstration statt – hier beteiligten sich etwa 4.000 Menschen.
Das Schauspielhaus soll in den nächsten drei Jahren für 1,8 Millionen Euro energetisch saniert werden
Schauspiel Leipzig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWer sparen will, braucht einen langen Atem. Aber es lohnt sich. So wie beim Schauspielhaus, wo jetzt sowieso die nächsten Schritte bei der Sanierung der Außenhülle anstehen. Das will das Schauspiel auch gleich mit einer energetischen Dämmung der Gebäudehülle verbinden, um den Energieaufwand für das Haus deutlich zu senken. Ein Bündel von Maßnahmen im Umfang von 1,789 Millionen Euro soll dazu bis 2022 umgesetzt werden. Und die Außenbeleuchtung soll auch endlich sparsamer werden.
OBM soll sich in Dresden um eine Verlängerung der Kappungsgrenzen-Verordnung bemühen
Für kleine Einkommen ist der Leipziger Wohnungsmarkt längst eng geworden. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDer Leipziger Wohnungsmarkt ist eng geworden. Gerade in innerstädtischen Quartieren ist das schon deutlich zu spüren. Umso besorgter waren die Fraktionen von SPD, Linken und Grünen im März, dass die Kappungsgrenzen-Verordnung 2020 ohne Nachfolgeregelung ausläuft. Deshalb beantragten sie, der OBM möge sich in Dresden darum bemühen, dass es eine Anschlussregelung gibt.
Leipzig soll noch im Sommer Mitglied der Arbeitsgemeinschaft sächsischer Kommunen zur Förderung des Rad- und Fußverkehrs werden
Radfahrer im südlichen Auenwald. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm 7. März gründete sich in Bautzen die Arbeitsgemeinschaft sächsischer Kommunen zur Förderung des Rad- und Fußverkehrs (Rad.SN). Gründungsstädte waren Bautzen, Borna, Meißen, Niesky, Pirna, Radeberg, Radebeul und Zittau. Und auch die Stadt Leipzig wird der Arbeitsgemeinschaft beitreten. Die Vorlage für den Beitrittsbeschluss hat das Planungsdezernat jetzt eingebracht.
Leipzigs Wirtschaftsdezernat sieht noch lange kein Überangebot an Hotelbetten in der Stadt
Das künftige Hotelgebäude am Burgplatz. Foto: Petersbogen Burgplatz GmbH

Foto: Petersbogen Burgplatz GmbH

Für alle LeserEs wird gebaut und gebaut und gebaut. Immer mehr Hotels entstehen in Leipzig. Und einige alteingesessene Hoteliers stöhnen schon, weil sie befürchten, dass es viel zu viel werden könnte. Ein Thema, das Piraten-Stadträtin Ute Elisabeth Gabelmann aufgriff und jetzt von Leipzigs Stadtverwaltung wissen wollte, wo denn nun die Grenzen dieses Wachstums sind. Und warum stattdessen keine Wohnungen gebaut werden.
Club Convention vom 23.-26. Mai – Festival der Theaterspielclubs am Schauspiel Leipzig
Schauspiel Leipzig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Vom 23. bis 26.5. findet mit der Club Convention wieder das Festival der Theaterspielclubs am Schauspiel Leipzig statt. Auf den Bühnen stehen neben dem Seniorenspielclub „Die Spielfreudigen“ auch der Club „ü31“ und die beiden Theaterjugendclubs „#noname“ und „Sorry, eh!“. Sie alle zeigen die Neuinszenierungen, die sie unter Anleitung von Schauspielern und Theaterpädagoginnen des Hauses für das Festival erarbeitet haben. Nachgespräche und eine Festivalparty runden das Programm der Club Convention ab.
1.300 Kilometer Elbeabenteuer mit Karten, Adressen, Quartieren und Reparaturwerkstätten
Oliver Pape am vierten Tag seiner Tour von Dessau bis zur tschechischen Grenze auf dem Elberadweg. Hier radelt der Berliner gerade durch das Städtchen Königstein in der Sächsischen Schweiz – im Hintergrund die berühmte Bergfestung. Foto: Hartmut Landgraf

Foto: Hartmut Landgraf

Für alle LeserDer Elberadweg ist – was das Prestige sächsischer Radwege betrifft – natürlich unschlagbar. Wer mit dem Rad hingelangen will, kann von Leipzig aus drei verschiedene Routen nutzen – den Radweg Leipzig-Berlin über Wittenberg, die Kohle-Dampf-Licht-Route ebenfalls über Wittenberg oder – mit Anschluss über den Partheradweg – zum Mulderadweg über Dessau. Und wie es dort an der Elbe weitergeht, zeigt jetzt das neue Handbuch zum Elberadweg.
Gastkommentar von Christian Wolff: Wen wundert’s noch + Neuwahlankündigung in Österreich
Straches Sturz am heutigen 18. Mai 2019 - Ein Rückschlag für Europas Rechtsradikale nur eine Woche vor der EU-Wahl. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDass Menschen, die Führungspositionen in der Gesellschaft einnehmen, sich verfehlen, ist leider nichts Neues. Es kommt in allen gesellschaftlichen Bereichen vor: Wirtschaft, Gewerkschaften, Parteien, Kirchen, Verbände. Niemand ist davor gefeit. Denn es gehört zum menschlichen Wesen, dass er den Erwartungen nicht gerecht wird, die in ihn gesetzt werden und dass er sich nicht an Grundrechte und Grundwerte hält, die ein friedliches Zusammenleben ermöglichen. Darum sind Transparenz, Öffentlichkeit, demokratische Strukturen, politische Bildung und streitiger Diskurs in allen Bereichen und auf allen Ebenen so wichtig.