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Polizeibericht, 30. Juli: Jugendliche beraubt, Brandstiftung in Paunsdorf, Tödlicher Badeunfall

Eine Gruppierung von etwa 20 Personen im geschätzten Alter zwischen 14 und 17 Jahren beraubte am Montagabend in der Jahnallee/Angerbrücke mehrere Jugendliche +++ Gestern Abend zündeten Unbekannte im Bereich des Freisitzes einer Kneipe mehrere Müllsäcke an – In beiden Fällen werden Zeugen gesucht +++ Am Montagnachmittag kam es zu einem tödlichen Badeunfall am Kulkwitzer See.

Jugendliche beraubt

Ort: Leipzig (Lindenau), Jahnallee/Capastraße/Cottaweg, Zeit: 29.07.2019, gegen 18:30 Uhr

Am Montagabend kam ein 14-Jähriger vom Training im Cottaweg und lief zur Angerbrücke, um von dort seinen Heimweg mit der Straßenbahn anzutreten. Mehrere Meter vor der Haltestelle sah er eine größere Gruppe südländischer Personen im geschätzten Alter zwischen 14 und 17 Jahren, die gerade einen ihm unbekannten Jugendlichen „abzogen“. Der 14-Jährige machte sofort kehrt und wollte zurück zum Trainingszentrum. Doch er kam nicht weit, denn die Gruppierung von etwa 20 Personen hatte ihn bereits im Visier und folgte ihm. Der 14-Jährige rannte, die anderen ebenso und umzingelten ihn wenig später. Der „Anführer“ kristallisierte sich heraus und nahm ihn mit in eine Ecke. Dort machte er seinem Opfer klar, dass er Boxer sei und verlangte all seine Sachen.

Dabei drohte er ihm mit der Faust, setzte ihn so unter Druck. Nun kamen dessen „Leute“ wieder hinzu und der 14-Jährige musste sein IPhone, seine Uhr und seine Kopfhörer herausgeben. Die Sachen übernahm ein anderer. Danach gaben sie ihm zu verstehen, dass er auf gar keinen Fall die Polizei informieren soll und verschwanden in Richtung Angerbrücke. Der Geschädigte lief zur Capastraße und sprach in seiner Not einen Mann an, bat ihn, die Polizei zu rufen. Dabei bemerkte er wieder die Gruppierung, die ihn noch immer beobachtete und auf ihn zeigte. Daraufhin flüchtete der Jugendliche die Straße hinunter und bat wenig später einen anderen Passanten, ihm zu helfen. Beide liefen zurück zur Capastraße, wo der zuerst Angesprochene noch wartete, dieser rief die Polizei. Dem 14-Jährigen entstand ein Schaden in Höhe einer niedrigen vierstelligen Summe.

Folgende Personenbeschreibungen liegen vor:

Person 1 „Anführer“ :

  • – 16 bis 17 Jahre alt, ca. 1,70 m groß, dickliche Gestalt („bulliger“ Typ)
  • – dunkle Augen, kurze schwarze Haare (Boxerschnitt)
  • – trug silberfarbene großgliedrige Halskette
  • – war bekleidet mit schwarzer Hose, einem olivgrünem T-Shirt, schwarzen Turnschuhe.

Person 2 (übernahm die Sachen):

  • – etwa 15 Jahre alt, ca. 1,78 m groß, sehr schmal
  • – am Oberkopf längere lockige schwarze Haare, an den Seiten kurz rasiert
  • – trug knallrotes T-Shirt mit weißem Flecken-Muster.

Der Geschädigte (15), der in Höhe Angerbrücke kurz vor dem 14-Jährigen überfallen worden war, meldete sich ebenfalls bei der Polizei. Dieser hatte sich mit mehreren Freunden am Straßenbahnhof verabredet, um die Kleinmesse zu besuchen. Während er auf diese wartete, bemerkte er schon die Gruppe ausländischer Personen, vorwiegend junge Männer im Alter von 14 bis 20 Jahren aus dem arabischen Raum. Gleich darauf kam es auch schon zum unerwünschten Kontakt mit ihnen, so seine Aussage gegenüber den Beamten später. Einige dieser Unbekannten traten zunächst an einen Freund (16) von ihm heran, der während der Wartephase auf die anderen Freunde auf einer Bank saß.

Er wurde aufgefordert, seine Schuhe auszuziehen, wozu er jedoch nicht bereit war. So wurden ihm diese von den unbekannten Jugendlichen von den Füßen gezogen. Allerdings mischte sich der „Anführer“ ein und sie mussten ihm die Schuhe wieder zurückgeben. Nun traten sie auf den 15-Jährigen zu. Dieser sollte seine Tasche öffnen, was er aber verweigerte. Gleichzeitig griffen einige der Unbekannten an seinen Rucksack auf dem Rücken, öffneten ihn und entnahmen daraus ein Polo-Hemd im Wert von ca. 140 Euro, was der Geschädigte aus Angst hinnahm. Nach der Handlung machten sich alle aus dem Staub.

Zu allen drei Straftaten haben Kripobeamte die Ermittlungen wegen Raub aufgenommen und suchen dazu Zeugen. Wer hat Beobachtungen gemacht, wer kann Hinweise zu den Tatverdächtigen und/oder deren Aufenthaltsorten geben. Zeugen melden sich bitte bei der Leipziger Kripo in der Dimitroffstr. 5, Telefon 0341/96 64 66 66.

Brandstiftung in Paunsdorf

Ort: Leipzig (Paunsdorf), Waldzieststraße, Zeit: 29.07.2019, gegen 21:45 Uhr

Gestern Abend musste die Inhaberin (35) einer Kneipe in Paunsdorf mit Schrecken feststellen, dass im Bereich des Freisitzes mehrere Müllsäcke brannten. Gemeinsam mit einem Angestellten konnte sie das Feuer löschen. Beschädigt wurde zum Glück nur ein einfacher Holztisch. Der Schaden wird auf etwa 100 Euro geschätzt. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Sachbeschädigung durch Feuer aufgenommen.

Zeugen, denen etwas Merkwürdiges in der Waldzieststraße aufgefallen ist, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Tödlicher Badeunfall

Ort: Leipzig (Lausen), Kulkwitzer See, Seestraße, Zeit: 29.07.2019, gegen 17:10 Uhr

Eine Männergruppe von fünf Personen mietete ein Tretboot und fuhr mit diesem über den See. Es handelte sich dabei um einen slowenischen Staatsbürger und vier Staatsbürger aus Bosnien und Herzegowina. Aus bisher nicht bekannten Gründen sprang einer von ihnen vom Tretboot ins Wasser, obwohl bekannt war, dass es sich um einen Nichtschwimmer handelte. Zwei seiner Freunde sprangen sofort hinterher und versuchten, ihn an der Wasseroberfläche zu halten. Das gelang ihnen nur kurz. Die Männer machten durch Hilferufe und Schreie auf sich aufmerksam. Ein zufällig in der Nähe befindlicher Schwimmer eilte zur Hilfe, konnte aber die Person nicht finden.

In der Zwischenzeit wurden bereits die Polizei und das Rettungswesen informiert. Umgehend kamen die Kameraden der Feuerwache Südwest, West und die Freiwillige Feuerwehr Grünau zum Einsatzort; ebenso die Wasserschutzpolizei. Außerdem befand sich ein Rettungshubschrauber mit einem Notarzt an Bord auf dem Weg zum See. Die männliche Person konnte später durch Einsatzkräfte des Rettungswesens aus dem See geborgen werden. Unter ständiger Reanimation wurde der Mann in ein Krankenhaus gebracht. Dort verstarb er. Ermittlungen zur Identität laufen noch, da keine Ausweisdokumente vorlagen. Die Staatsanwaltschaft Leipzig hat ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet und die Obduktion angeordnet.

Quartett beraubte sein Opfer

Ort: Leipzig (Lindenau), Rietschelstraße, Zeit: 29.07.20190, gegen 14:45 Uhr

Am Montagnachmittag wollte ein 18-jähriger Chemnitzer einen Freund in Leipzig besuchen. Am Hauptbahnhof stieg er in eine Straßenbahn der Linie 7 und fuhr bis zur Wielandstraße. Dort stieg er aus, lief dann von der Georg-Schwarz-Straße bis zur Hempelstraße und weiter zur Rietschelstraße in ein Wäldchen. Plötzlich wurde der junge Mann (Afghane) von vier Unbekannten umringt, von denen ihn einer mit einem Stock bedrohte. Ein anderer forderte seine Tasche. Doch der 18-Jährige gab sein Eigentum nicht heraus. Nun hielten die beiden anderen ihn fest, brachten ihn zu Boden, schlugen und traten ihr Opfer gegen den Kopf und auf den Bauch und raubten ihm seine Tasche.

Dabei fiel jenem auch sein Handy aus der Hosentasche. Auch dies wechselte sofort den Besitzer. Der Geschädigte bat unter Tränen, ihm sein Mobiltelefon zurückzugeben. Einer gab es ihm dann zurück, ebenso seine zuvor geleerte Geldbörse, in der sich ca. 300 Euro befanden; dann verschwanden die vier. Der nach seinen Angaben geschwächte Mann schlief dann auf dem Boden ein, lief später zum Hauptbahnhof und erstattete Anzeige bei der Bundespolizei.

Die Beamten dort setzten dann die Kriminalpolizei in Kenntnis.

Folgende Personenbeschreibungen liegen vor:

Person 1:

  • – 17 bis 19 Jahre alt, ca. 1,80 m groß, schlank
  • – dunkle Hautfarbe
  • – trug eine rote Jacke und eine weiße Hose
  • – vermutlich Kolumbianer, sprach spanisch

Person 2:

  • – 17 bis 18 Jahre alt, ca. 1,70 m groß, athletisch
  • – Trug kurze Hose, einen weißen Pullover, Adidas-Turnschuhe
  • – hatte kleine Gucci-Tasche (Bauchtasche) dabei
  • – vermutlich Araber

Person 3:

  • – ca. 18 Jahre alt, ca. 1,70 m groß, schlank
  • – etwas längere Haare
  • – trug eine blaue Jeans, einen schwarzen Pullover und Turnschuhe
  • – hatte eine Brusttasche bei sich
  • – vermutlich Araber

Person 4 (mit Stock):

  • – ca. 18 Jahre alt, ca. 1,80 m groß,
  • – längere Haare, an den Seiten kurz
  • – trug eine schwarze Hose, ein weißes T-Shirt, eine schwarze Jacke
  • vermutlich Araber.

Alkoholisiert Parolen gerufen

Ort: Leipzig (Zentrum), Ritterstraße, Zeit: 29.07.2019, gegen 19:10 Uhr

Während seiner Tätigkeit im Polizeirevier Leipzig-Zentrum, Außenstelle Ritterstraße, konnte ein Polizeibeamter im Dienstgebäude bei geöffnetem Fenster eine Personengruppe hörbar wahrnehmen, welche sich in der Passage Ritterstraße befand und dort herumgrölten. Der Beamte konnte deutlich hören, wie eine Person „Sieg Heil“ rief. Zusammen mit den Kollegen des Streifendienstes begab er sich umgehend aus dem Dienstgebäude und konnte drei Personen sehen, welche aus dem Bereich der Passage in Richtung der Ritterstraße liefen. Dort konnten sie durch die Beamten gestellt werden. Eine Identitätsfeststellung erfolgte vor Ort. Lediglich eine Person konnte sich mittels gültigem Ausweisdokument ausweisen.

Es handelte sich dabei um einen 24-Jährigen. Die anderen beiden wurden anhand weiterer Prüfungshandlungen als ein 38-Jähriger und ein 33-Jähriger identifiziert. Alle drei sind Leipziger. Der 33-Jährige gab spontan gegenüber den Beamten an, dass er allein die Worte „Sieg Heil“ gerufen hat. Daraufhin wurde die beiden anderen vor Ort entlassen. Der 33-Jährige wurde in das Polizeirevier mitgenommen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,26 Promille. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen eingeleitet.

Wahlplakate heruntergerissen

Ort: Leipzig (Südvorstadt), Fockestraße, Zeit: 30.07.2019, gegen 03:00 Uhr

Dem Führungs- und Lagezentrum der Polizeidirektion Leipzig wurde telefonisch durch einen Hinweisgeber mitgeteilt, dass soeben in der Fockestraße Wahlplakate herunter gerissen wurden. Dabei wurden drei Personen mit Fahrrädern (zwei männliche und eine weibliche Person) beobachtet. Umgehend fuhren die Beamten zum genannten Ort. Personen oder Fahrradfahrer konnten sie nicht feststellen. Insgesamt wurden vier Wahlplakate der „CDU“ von Lichtmasten entfernt und beschädigt.

Einbruch in eine Tiefgarage und Fahrrad entwendet

Ort: Leipzig ( Leutzsch), Grabaustraße, Zeit: 30.07.2019, gegen 05:25 Uhr

Ein 44-jähriger Bewohner eines Mehrfamilienhauses lag im Bett und konnte nicht schlafen. Plötzlich vernahm er deutliche Schleifgeräusche. Daraufhin stand er auf und begab sich zum Fenster. In der Einfahrt der Tiefgarage brannte Licht, welches nur mittels Lichtschalter eingeschaltet werden kann, wenn das Rolltor zur Garageneinfahrt betätigt wird. Jetzt bemerkte er, wie sich eine unbekannte Person aus der Tiefgarageneinfahrt mit einem Rennrad entfernen wollte. Der 44-Jährige erkannte, dass es sich um sein Eigentum handelte. Er rief umgehend die Polizei. Danach begab er sich schnurstracks nach unten.

Als er das Haus verlassen hatte, um den Fahrraddieb zu überraschen, fiel ihm auf, dass noch eine zweite unbekannte Person, die sich gerade auf einem dunklen Fahrrad, ebenfalls ihm gehörend, auf der Straße in Höhe der Hauseingangstür befand und dann in Richtung der Straße Zum Hafenacker unterwegs war. Der 44-Jährige konzentrierte sich auf die Person, die sein Rennrad stehlen wollte und verfolgte diese bis in die Otto-Schmiedt-Straße. Hier verlor er den Mann aus den Augen, der nach rechts in die Bauerngrabenstraße abbog. Der 44-Jährige begab sich zurück zum Haus und fand sein Rennrad auf dem Gehweg wieder. Außerdem fiel ihm noch ein Fahrrad auf, was nicht angeschlossen an einem Zaun lehnte.

Dies teilte er den Beamten mit, die mittlerweile eingetroffen waren und sofort eine Tatortbereichsfahndung nach den beiden Fahrraddieben auslösten. Das zurückgelassene Fahrrad stellten die Beamten sicher. In der Tiefgarage befanden sich zum Zeitpunkt des Diebstahls vier Fahrräder, die alle dem 44-Jährigen gehörten und mittels zwei Schlössern gesichert waren. Außerdem befanden sich noch geparkte Fahrzeuge und andere Fahrräder in der Tiefgarage.

Das Fahrrad, was ihm noch gestohlen wurde, konnte er wie folgt beschreiben:

  • – Marke: Bulls
  • – 2016er oder 2017er Modell
  • – 21- oder 24-Gangschaltung
  • – Shimano-XT Gangschaltung
  • – 56er bis 57er Rahmen
  • – 29er Räder
  • – schwarze Farbe
  • – Schriftzug „Bulls“ in grüner Farbe
  • – Federgabel vorn
  • – überbreiter Lenker
  • – am Lenker befindet sich eine kleine Plastehalterung für Fahrradlampe
  • – 1 Halterung für Trinkflasche an der mittleren Gabelung
  • – 1 Halterung für Abus-Schloss an der mittleren Gabelung
  • – unterhalb Sattel, eine Halterung mit Rücklicht
  • – keine Original Mountainbike Räder, nachgerüstete Trekkingräder
  • – unplattbare Mantel von Schwalbe

Zu den Fahrraddieben lagen folgende Angaben vor:

Person 1:

  • – männlich
  • – 1,65 m – 1,70 m groß
  • – 25 – 35 Jahre alt
  • – kein Bart
  • – kurze, dunkelblonde Haare
  • – europäisches Aussehen
  • – trug ein graues Basecap
  • – schwarzes T-Shirt
  • – kurze Hose aus grün-gräulichem Stoff
  • – trug Turnschuhe
  • – durchtrainierte Statur
  • – trug einen schwarzen Rucksack

Person 2:

  • – männlich
  • – kleiner als 1,80 m
  • – 25 – 35 Jahre
  • – europäisches Aussehen

Der Stehlschaden beläuft sich auf ca. 1.200 Euro, der Sachschaden auf ca. 100 Euro.

Drei junge Männer bestohlen

Ort: Leipzig (Schleußig), Industriestraße, Zeit: 29.07.2019, gegen 23:45 Uhr

Am späten Abend hielten sich drei junge Männer (2 x 18, 19) auf einer Parkbank in der Industriestraße auf. Zu ihnen gesellte sich dann eine Gruppe von acht unbekannten Personen. Diese Männer sprachen das Trio an und fragten nach „Gras“. Die drei sagten, dass sie nichts dergleichen bei sich haben. Dann wurde ihnen vorgeworfen, dass sei bei jemandem Schulden hätten, was die jungen Männer jedoch verneinten. Daraufhin verlangten sie die Ausweise von ihnen. Ein 18-Jähriger übergab sein Portemonnaie, aus diesem stahl einer aus der Gruppe zehn Euro. Danach öffneten sie den Rucksack des gleichaltrigen Freundes, entwendeten daraus das Mobiltelefon sowie die Jahresfahrkarte.

Vom 19-Jährigen nahmen sie dessen Tasche und daraus das Portemonnaie an sich, stahlen daraus einen Zwanzig-Euro-Schein sowie das gesamte Kleingeld. Anschließend machte sich die Gruppe, von denen drei ein Fahrrad und einer einen Motorradhelm bei sich hatten, mit dem Diebesgut in Richtung Schleußiger Weg auf und davon. Die Geschädigten verständigten die Polizei. Bei der Anfahrt auf dem Schleußiger Weg stellten Polizeibeamte in Höhe Pistorisstraße fünf Personen fest, die sich gerade im Durchgang eines Mehrfamilienhauses aufhielten und auf welche die Personenbeschreibungen passten. Das Quintett wurde aufgefordert, sich auszuweisen, was jedoch nur zwei (15, 17) mit ihren Ausweisen konnten.

Die anderen drei wurden aufgefordert, wahrheitsgemäße Angaben zu ihrer Person zu machen. Nach ihren Angaben handelte es sich um einen 15- und zwei 16-Jährige. Zum Motorradhelm befragt, gab der 17-Jährige an, dass dieser ihm gehört. Zudem fanden die Beamten im Hausdurchgang das gestohlene Handy vom 18-Jährigen aus dem Rucksack. Dieses wurde ihm wieder übergeben. Gegen die fünf Leipziger wird nun wegen Diebstahls ermittelt.

Scheiben eingeschlagen

Ort: Leipzig (Eutritzsch), Delitzscher Straße, Zeit: 27.07.2019, gegen 09:00 Uhr bis 29.07.2019, gegen 10:00 Uhr

Ein Anwohner verständigte gestern Vormittag die Polizei über drei zerstörte Scheiben eines Restaurants. Beamte stellten dann fest, dass der unbekannte Täter von außen noch eine übelriechende Substanz in die Räumlichkeiten, die nicht betreten wurden, versprüht hatte. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 800 Euro. Der Inhaber wurde vom Vorfall in Kenntnis gesetzt. Kripobeamte ermitteln wegen Sachbeschädigung.

Rettungsdienst angepöbelt und geschlagen

Ort: Leipzig (Leutzsch), Bischofstraße, Zeit: 29.07.2019, gegen 15:40 Uhr

Medizinische Notfälle ereignen sich jederzeit und überall. Dabei ist es den Notfällen auch egal, welche Beschaffenheit die Straßen haben, in denen sich die Menschen befinden, die Hilfe brauchen. So kommt es in Städten mitunter vor, dass Rettungssanitäter in kleine, schmale Straßen gerufen werden, in denen die Parksituation eng bemessen ist. So geschah es auch gestern im Leipziger Stadtteil Leutzsch, als ein Notarzt in die Bischofstraße gerufen wurde. Die Sanitäter hatten keine Zeit, nach einem Parkplatz zu suchen und stellten ihren Wagen neben den bereits parkenden Fahrzeugen ab. Dieser Umstand verärgerte einen Pkw-Fahrer (68) derart, dass er mit einem Rettungssanitäter (43) in einen Streit geriet.

Der Fahrer des schwarzen Opel Insignia geriet so sehr in Rage, dass er dem 43-Jährigen ins Gesicht schlug. Daraufhin trat er aufs Gas und hielt direkt auf einen zweiten Rettungsassistenten (38) zu, der soeben dabei war, den Rettungswagen zu beladen. Im letzten Moment drehte er sich um, erkannte die Gefahr und konnte nur mit einem hastigen Sprung zur Seite einer Kollision ausweichen. Hiernach verschwand der Opel-Fahrer. Die Sanitäter hatten sich jedoch sein Kennzeichen notiert und umgehend die Polizei informiert. Die wiederum traf den eigenwilligen und aggressiven 68-Jährigen zu Hause an und verbrachte insgesamt zwei Stunden mit der Sachverhaltsaufnahme vor Ort, was nicht zuletzt dem uneinsichtigen Verhalten des Mannes zuzusprechen war. Letzten Endes wird nun wegen des Verdachts der Nötigung im Straßenverkehr, der Körperverletzung und dem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte gegen ihn ermittelt.

Fußgängerin schwer verletzt

Ort: Leipzig (Lindenau), Endersstraße/Merseburger Straße, Zeit: 29.07.2019, gegen 16:30 Uhr

Eine Fußgängerin (75) überquerte gestern Nachmittag in Höhe des Grundstücks Nr. 7 die Endersstraße. Dabei beachtete die Frau wahrscheinlich den fließenden Verkehr nicht. Sie wurde von einem Ford Focus erfasst, dessen Fahrer (53) stadtauswärts fuhr. Die 75-Jährige musste aufgrund ihrer schweren Verletzungen stationär in einer Klinik aufgenommen und intensiv-medizinisch behandelt werden. Am Auto entstand ein Schaden in Höhe von ca. 1.000 Euro. (Hö)

Fahrradfahrerin erfasst

Ort: Leipzig (Zentrum), Johannisplatz/Nürnberger Straße, Zeit: 29.07.2019, gegen 18:00 Uhr

Der Fahrer (75) eines Ford Focus war auf dem Grimmaischen Steinweg stadtauswärts unterwegs mit der Absicht, auf der Prager Straße weiterzufahren. Auf der Kreuzung kam es zum Zusammenstoß mit einer Fahrradfahrerin (32), die, von der Nürnberger Straße kommend, die Prager Straße in Richtung Johannisplatz bei „Grün“ überquerte. Die Frau stürzte, verletzte sich leicht und wurde in einer Klinik ambulant behandelt. An beiden Fahrzeugen entstand Schaden in Höhe von etwa 510 Euro. Gegen den Autofahrer wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

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Foto vom Fundamentbereich des Völkerschlachtdenkmals , "Foto: SGM"

"Foto: SGM"

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