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Polizeibericht, 27. September: 82-Jährige beraubt, Pkw entwendet und in Brand gesetzt

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    In der Röntgenstraße riss ein Unbekannter einer 82-Jährigen vor der Haustür kraftvoll die Tasche aus der Hand. Ihr kamen zwei Retter zu Hilfe, die den Dieb verfolgten und von diesem mit Reizgas besprüht wurden. Ein dritter Helfer konnte dann die Handtasche an sich bringen – Die Polizei sucht nach diesen Rettern und weiteren Zeugen +++ Unbekannte Täter brachen in ein Einfamilienhaus ein und entwendeten einen Pkw-Schlüssel zu einem weißen Hyundai i40, mit dem sie von dannen fuhren. In einem Garagenhof in Nähe der Gundermannstraße fanden Polizeibeamten den gestohlenen Pkw – Auch hier werden Zeugen gesucht.

    Ältere Dame beraubt – Retter in der Not von Täter angegriffen

    Ort: Leipzig (Altlindenau), Röntgenstraße, Zeit: 19.09.2019, gegen 15:30 Uhr

    Bereits am Donnerstag, den 19. September 2019 ereignete sich in Altlindenau ein Raubüberfall, den das Opfer (w, 82) aus Angst jedoch erst Tage später bei der Polizei anzeigte. Die ältere Dame war gerade im Begriff, die Hauseingangstür des Mehrfamilienhauses, in dem sie wohnt, aufzuschließen, als ihr ein unbekannter Täter die Handtasche kraftvoll aus der Hand riss und wegrannte. Aufgelöst und mit Schmerzen in der Hand rannte die 82-Jährige dem Räuber nach. Da der Täter jedoch deutlich agiler war, musste sie rasch die Verfolgung abbrechen. Nun kam ihr ein erster Retter zu Hilfe: Ein Mann auf einem Fahrrad folgte dem Täter und stellte ihn sogar. Der Räuber sprühte ihm jedoch Pfefferspray ins Gesicht, sodass der Fahrradfahrer die Verfolgung nicht wieder aufnehmen konnte. Lauthals rief er jedoch um Hilfe und wies auf den Raub hin.

    Den Ruf vernahm ein weiterer Mann, der nun seinerseits dem unbekannten Täter hinterherrannte. Auch dieser Retter konnte den Täter kurzzeitig fassen, doch auch er erhielt nur Pfefferspray in die Augen. Allerdings gelang es ihm, das Reizgas zu fassen und festzuhalten. Plötzlich erschien ein dritter Mann und nahm dem Räuber die Handtasche ab. Der Täter nahm daraufhin die Beine in die Hand und rannte über die Calvisiusstraße in Richtung Georg-Schwarz-Straße davon. Die ältere Dame konnte ihre Handtasche zurückerhalten und behielt nur eine Verletzung am Finger zurück.

    Die Polizei sucht nun mit Hilfe der Beschreibung der 82-Jährigen nicht nur den Täter, sondern auch ihre Retter in der Not. Leider konnte die Frau den Täter – ca. 1,70–1,75 m groß, dunkle Bekleidung, rundlicher, dunkelgrauer Rucksack mit schwarzen Streifen – nur sehr spärlich beschreiben, weshalb die Ermittler dringend nach den drei Helfern sucht.

    Diese wurden durch das Opfer wie folgt beschrieben:

    Helfer 1 – Fahrradfahrer:

    • Deutscher
    • ca. 50 Jahre alt
    • normale Statur
    • ca. 1,70 m groß
    • schwarzer Fahrradhelm mit silbernen Streifen
    • dunkle Bekleidung
    • bekam Pfefferspray ab.

    Helfer 2 – hinterhergerannt:

    • südländische Erscheinung
    • ca. 20–25 Jahre alt
    • 1,70–1,75 m groß
    • kurze, gelockte, dunkelblonde Haare
    • sprach sehr gut Deutsch
    • trug ein helles T-Shirt und Jeanshosen
    • bekam ebenfalls Pfefferspray ab
    • bekam vom Opfer 10 Euro für seine Hilfe angeboten.

    Helfer 3 – griff nach der Handtasche:

    • vermutl. Osteuropäer
    • ca. 20–25 Jahre alt
    • 1,70–1,75 m groß
    • sprach sehr gut Deutsch
    • trug eine Jeansjacke.

    Gesucht werden auch weitere Zeugen, welche auf der Merseburger Straße in Höhe des Parkplatzes eines Einkaufsmarktes die Flucht des Täters beobachtet und möglicherweise Aufnahmen der Verfolgung (Fotos oder Videos) mit ihren Handys gemacht haben.

    Wer erkennt die Helfer in der Not? Oder erkennen sich die Retter gar selbst? Zeugen, Hinweisgeber und die Helfer werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

    Pkw entwendet und in Brand gesetzt

    Ort: Leipzig (Sellerhausen-Stünz), Zeit: 26.09.2019, gegen 04:00 Uhr

    Unbekannte Täter brachen in ein Einfamilienhaus ein und entwendeten einen Pkw-Schlüssel. Im Anschluss begaben sich die Täter zu dem dazugehörigen Pkw, einem weißen Hyundai i40, welcher in der Grundstückseinfahrt stand, und fuhren mit diesem davon. Die 42-jährige Ehefrau des gleichaltrigen Fahrzeugeigentümers bekam den Diebstahl gerade noch mit und verständigte die Polizei. Als Polizeibeamte einige Zeit später im Rahmen ihrer Streifentätigkeit einen weißen Hyundai i40 einer Verkehrskontrolle unterziehen wollten, flüchtete dieser. Gegen 23:10 Uhr wurde der Polizei bekannt, dass sich im Bereich der Waldzieststraße ein Verkehrsunfall mit einer

    Unfallflucht ereignet hatte, bei welchem ein weißer Hyundai beteiligt gewesen sein könnte.

    Kurze Zeit später stellten Polizeibeamte den entwendeten weißen Hyundai in einem Garagenhof in Nähe der Gundermannstraße fest. Der Pkw brannte und an ihm waren falsche Kennzeichen angebracht. Nachdem der Brand durch Einsatzkräfte der Feuerwehr gelöscht worden war, wurde das Fahrzeug durch die Polizei sichergestellt. Durch das Feuer entstand am Pkw ein Sachschaden im hohen vierstelligen Bereich. Ermittlungen wurden aufgenommen.

    Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt, den unbekannten Tätern oder zu dem Fahrzeug geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

    (Versehentlicher) Angriff auf zwei Polizeibeamte

    Ort: Leipzig (Neulindenau), Lützner Straße, Zeit: 26.09.2019, gegen 14:00 Uhr

    Aufgrund eines vorausgegangenen Nachbarschaftsstreits zwischen zwei Männern fuhren zwei Polizeibeamte zu einem Mehrfamilienhaus in die Lützner Straße. Vor Ort wollten die Beamten mit einem der Beteiligten (64) reden, um die Sache etwas zu beruhigen. Als die Beamten gerade auf Höhe eines geöffneten Fensters waren, schaute der 64-Jährige heraus und sprühte gleichzeitig mit einem Pfefferspray in die Gesichter der Beamten. Hierdurch erlitten diese kurzzeitig Atemprobleme. Der 64-Jährige kommentierte seine Aktion mit einem kurzen „Oh“. Offensichtlich hatte er die Falschen erwischt, wie er auch später gegenüber den Beamten zugab.

    Das eigentliche Ziel seiner Attacke sollte nämlich sein Nachbar sein. Ohne ein Widerwort übergab er nach Aufforderung das Pfefferspray an die Beamten, die es sogleich sicherstellten. Als die beiden Polizisten den 64-Jährigen zum Funkstreifenwagen begleiteten, klagte dieser plötzlich über gesundheitliche Probleme. Ein angeforderter Rettungswagen brachte ihn anschließend unter polizeilicher Begleitung in ein Krankenhaus. Bei einem dort durchgeführten Atemalkoholtest wurde ein Wert von 1,4 Promille gemessen. Den 64-Jährigen erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie einer gefährlichen Körperverletzung.

    Einbruch in Ladengeschäft

    Ort: Leipzig (Mölkau), Zeit: 26.09.2019, gegen 04:30 Uhr bis gegen 05:00 Uhr

    Unbekannte Täter entfernten ein Fenstergitter eines Ladengeschäfts und brachen ein dahinter befindliches Fenster auf. Anschließend durchsuchten sie den Laden und entwendeten einen Laptop, diverse Tabakwaren, Postpakete sowie ein Service-Tablet der Leipziger Verkehrsbetriebe, welches für Ticketverkäufe vorgesehen ist. Dabei entstanden ein Stehlschaden im mittleren vierstelligen und ein Sachschaden im unteren vierstelligen Bereich. Die Polizei ermittelt wegen einem besonders schweren Fall des Diebstahls.

    Durchs Fenster ins Haus

    Ort: Leipzig (Meusdorf), Zeit: 26.09.2019, zwischen 20:00 Uhr und 22:00 Uhr

    Die Abwesenheit der Bewohner ausnutzend, drang ein Unbekannter durch Aufdrücken eines Fensters ins Eigenheim ein. Er durchsuchte alle Zimmer und stahl Schmuck, eine Uhr, eine Geldbörse sowie den Autoschlüssel zu einem Citroen. Die Geschädigten riefen sogleich die Polizei. Der Stehlschaden wurde mit einer dreistelligen Summe im mittleren Bereich angegeben. Die Höhe des Gesamtschadens ist noch unklar. Kripobeamte ermitteln wegen des besonders schweren Diebstahls.

    Gartenhäuschen abgebrannt

    Ort: Leipzig (Lindenau), Demmeringstraße, Zeit: 27.09.2019, gegen 02:45 Uhr

    Durch einen Hinweisgeber wurde bekannt, dass eine Gartenlaube im Kleingartenverein „Kleiner Palmengarten e. V.“ brennt. Feuerwehr und Polizei waren schnell an Ort und Stelle. Die Kameraden löschten die Flammen, konnten jedoch nicht verhindern, dass die Laube vollständig niederbrannte. Verletzt wurde niemand. Das geschädigte Ehepaar erstattete Anzeige. Unbekannte Täter waren mittels Aufhebeln in die Lauben zweier nebeneinanderliegender Gärten eingedrungen und hatten alles durchsucht. Anschließend hatten sie eine angezündet. Ob und was die Einbrecher gestohlen hatten, ist noch Gegenstand weiterer Überprüfungen. Kripobeamte haben die Ermittlungen zur genauen Brandursache aufgenommen.

    Beim Linksabbiegen Bus nicht beachtet

    Ort: Leipzig (Reudnitz), Dresdner Straße, Zeit: 26.09.2019, gegen 07:30 Uhr

    Die Fahrerin (26) eines Mercedes war auf der Dresdner Straße stadteinwärts unterwegs. In Höhe Grundstück Nr. 73 nutzte sie den linken Fahrstreifen mit der Absicht, nach links zur Zufahrt eines Einkaufscenters abzubiegen. Hierbei beachtete sie allerdings einen auf dem Gleiskörper der LVB parallel zur Fahrbahn fahrenden Bus der Linie 73 (Fahrerin: 57) nicht. Trotz Ausweichens und Gefahrenbremsung der Busfahrerin kam es zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Im Bus stürzte ein Fahrgast (43), welcher sich leicht verletzte und ambulant in einer Klinik behandelt wurde. An Pkw und Bus entstand ein Schaden in Höhe von ungefähr 3.000 Euro. Gegen die Autofahrerin wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

    Zusammenprall

    Ort: BAB 9, Hermsdorfer Kreuz in Richtung Berlin, Zeit: 26.09.2019, gegen 14:30 Uhr

    Der 53-jährige Fahrer eines VW Caddy näherte sich einem Stauende, welches sich infolge eines Verkehrsunfalls im Bereich Dessau gebildet hatte. Er fuhr auf einen langsam fahrenden Nissan (Fahrer: 76) auf und schob diesen gegen den links fahrenden VW Passat (Fahrer: 60). Aufgrund des Zusammenpralls wurde der Passatfahrer schwer verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Die Beifahrerin (72) im Nissan erlitt leichte Verletzungen und wurde ambulant behandelt. Die Höhe des Gesamtschadens beträgt etwa 38.000 Euro. Gegen ihn wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

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