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Polizeibericht, 5. September: Eigentümer gesucht, Raub verhindert, Fußgängerin schwer verletzt

In Delitzsch wurden zwei Personen mit einem gestohlenen Fahrrad erwischt – Wer kann Angaben zum abgebildeten Fahrrad ggf. zu seinem Eigentümer machen? +++ In der Eisenbahnstraße wurde ein 16-Jähriger ins Gesicht geschlagen und der Angreifer entriss ihm den Rucksack. Der Jugendliche schrie um Hilfe woraufhin sich ein Bürger dem Räuber in den Weg stellte +++ Eine 16-jährige Fußgängerin, welche Kopfhörer trug, überquerte die Theodor-Heuss-Straße und schaute dabei nur nach rechts, sodass sie einen herannahenden Pkw von links nicht bemerkte. Es kam zum Zusammenstoß, bei dem 16-Jährige schwer verletzt wurde.

Wem gehört das Fahrrad?

Ort: Delitzsch, Eilenburger Chaussee, Zeit: 25.07.2019, gegen 00:30 Uhr bis gegen 02:30 Uhr

Am Donnerstag, den 25.07.2019, wurden zwei Personen mit drei Fahrrädern durch die Polizei in der Eilenburger Chaussee angetroffen. Einer der beiden, ein 39-Jähriger, ist der Polizei wegen verschiedener Straftaten, darunter mehrere Fahrraddiebstähle, bekannt. Es ist davon auszugehen, dass das abgebildete Fahrrad gestohlen ist. Es wurde durch die Polizei sichergestellt.

Wer kann Angaben zum abgebildeten Fahrrad ggf. zu seinem Eigentümer machen? Hinweisgeber werden gebeten, sich beim Polizeirevier Delitzsch, Hallesche Straße 58 in 04509 Delitzsch, Tel. (034202) 66-100 zu melden.

Raub durch Eingreifen eines Bürgers verhindert

Ort: Leipzig (Neustadt-Neuschönefeld), Eisenbahnstraße, Zeit: 04.09.2019, gegen 19:20 Uhr

Während ein 16-Jähriger an einer Straßenbahnhaltestelle wartete, kam ein unbekannter männlicher Täter hinzu und schlug dem Jugendlichen unvermittelt mit der flachen Hand ins Gesicht. Anschließend griff sich der Täter den Rucksack des jungen Mannes und flüchtete in Richtung Rabet. Der Jugendliche rannte dem Täter darauf hinterher und schrie um Hilfe. Durch die Hilferufe des Jugendlichen alarmiert, stellte sich ein Bürger dem Räuber in den Weg, sodass dieser den Rucksack fallen ließ, seine Flucht jedoch weiter fortsetzte. Der Rucksack konnte dem Jugendlichen zurückgegeben werden. Von dem Schlag blutete der Jugendliche im Gesicht. Die Verletzungen wurden in einem Krankenhaus ärztlich versorgt. Die Polizei ermittelt.

Unaufmerksame Fußgängerin bei Unfall schwer verletzt

Ort: Leipzig (Paunsdorf), Theodor-Heuss-Straße, Zeit: 04.09.2019, gegen 08:30 Uhr

Eine 16-jährige Fußgängerin, welche Kopfhörer trug, überquerte eine Straße, um zu einer gegenüberliegenden Bushaltestelle an der Theodor-Heuss-Straße zu gelangen. Dabei schaute die Jugendliche jedoch nur nach rechts, sodass sie einen herannahenden, von links kommenden, roten VW Golf übersah und aufgrund der Kopfhörer auch nicht hören konnte. Obwohl die 45-jährige Fahrerin des Pkw Golf noch geistesgegenwärtig nach links auswich, kam es zum Zusammenstoß. Dabei schlug die Jugendliche am rechten Kotflügel des Pkw und in der Frontscheibe ein. Sie erlitt schwere Verletzungen und wurde in das Leipziger Universitätsklinikum verbracht. Der Sachschaden am Pkw beläuft sich auf etwa 4.000 Euro. Gegen sie wurde ein Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung in Verbindung mit einem Verkehrsunfall eröffnet.

Hausfriedensbruch und Drogen

Ort: Leipzig (Möckern), Glesiener Straße, Zeit: 04.09.2019, gegen 15:05 Uhr

Eine Hinweisgeberin meldete sich bei der Polizei und teilte mit, dass sich in einem alten verlassenen Schulgebäude Jugendliche aufhalten. Unter den Anwesenden sollen auch Erwachsene sein, welche an die Jugendlichen Betäubungsmittel verkaufen würden. Polizeibeamte begaben sich zum Ort und wurden durch Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei unterstützt. Das Objekt wurde umgehend durchsucht. Im Keller wurden zwölf Personen, in einem Raum mit lauter Musik, und alten Sitzmöbeln festgestellt. Die Beamten nahmen einen starken Geruch von betäubungsmittelähnlichen Substanzen wahr.

Unter den anwesenden Personen befand sich auch ein 44-jähriger Mann. Bei der anschließenden Durchsuchung dieses Mannes fiel diesem in Anwesenheit der Beamten eine schwarze Hülle aus der Jackentasche. In dieser Hülle befanden sich diverse Betäubungsmittel. Die anderen Personen (im Alter von 18 bis 29 Jahren) wurden ebenfalls durchsucht. Bei vier dieser Personen konnten Betäubungsmittel aufgefunden werden. Einer hatte noch Dokumente (u. a. Kreditkarten) bei sich, die auf einen anderen Namen liefen. Diese wurden sichergestellt. Ebenso die aufgefundenen Betäubungsmittel.

Gegen alle zwölf Personen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Hausfriedensbruch eingeleitet. Gegen vier Personen ein Ermittlungsverfahren wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln, und gegen den 44-Jährigen wegen des Handelns mit Betäubungsmitteln. Der 44-Jährige wurde zu weiteren polizeilichen Maßnahmen mit in das Revier genommen. Alle anderen wurden vor Ort entlassen.

Hausfriedensbruch und Lärm

Ort: Leipzig (Anger-Crottendorf), Theodor-Neubauer-Straße, Zeit: 05.09.2019, gegen 00:45 Uhr

Der Polizeidirektion Leipzig wurde durch mehrere Hinweisgeber mitgeteilt, dass es zu einem ruhestörenden Lärm in einem Abrisshaus kommen würde. Als die Beamten eintrafen, stellten sie fest, dass in einem Abrissgebäude (ehemals Polygraph), gegenüber der alten Feuerwehr eine Party stattfand. Mitarbeiter des Ordnungsamtes der Stadt Leipzig waren ebenfalls vor Ort. Im 1. Obergeschoss des Gebäudes konnte man Licht und lautstarke Musik wahrnehmen. Die Beamten und Mitarbeiter begaben sich über den Zugang in der Theodor-Neubauer-Straße in das Gebäude und das 1. Obergeschoss.

Hier stellten sie mehrere Personen fest, welche alkoholischen Getränke konsumierten. Auf Nachfrage der Beamten gab keine der Personen an, verantwortlich für die Party zu sein. Das veranlasste die Beamten dazu, den Personen mitzuteilen, dass die Party hiermit ihr Ende gefunden hat und eröffnete den Anwesenden, dass gegen alle ein Ermittlungsverfahren wegen Hausfriedensbruch eingeleitet wird, und eine Ordnungswidrigkeitsanzeige wegen unzulässigen Lärm erfolgte. Alle Personen wurden einer Identitätsfeststellung unterzogen und fahndungsmäßig überprüft. Es handelte sich dabei um fünf Männer im Alter von 24 bis 32 Jahren und 10 Frauen im Alter von 23 bis 50 Jahren.

Vereitelter Motoraddiebstahl

Ort: Leipzig, (Möckern), Georg-Schumann-Straße, Zeit: 05.09.2019, gegen 02:25 Uhr

Ein Hinweisgeber hörte aus seinem geöffneten Fenster innerhalb seiner Wohnung, ein metallisches Knacken auf der Straße. Daraufhin begab er sich auf dem Balkon und hat auf die Straße gesehen. Auf dem Fußweg unter dem Balkon sah er zwei Männer vor dem Motorrad, einer Honda CB 1000RA, seines Mitbewohners zunächst stehen. Diese Männer begannen dann damit, das Motorrad wegzubewegen. Der Hinweisgeber sprach die beiden Männer vom Balkon aus an. Diese waren aber schon um die Ecke der Seelenbinder Straße verschwunden.

Umgehend informierte er die Polizei. Gegenüber den Beamten gab er noch an, dass beide Männer kurze Hose und ein T-Shirt trugen und von kräftiger Gestalt waren. Noch während der Anfahrt leiteten die Beamten eine Tatortbereichsfahndung durch. Dabei fanden sie in der Seelenbinderstraße das angegriffene Motorrad. Eine andere Besatzung kontrollierte in unmittelbarer Nähe der Seelenbinder Straße einen Mann und führte eine Identitätsfeststellung durch. Es handelte sich dabei um einen 35-Jährigen. Die Polizei prüft nun eventuelle Zusammenhänge der Person mit dem versuchten Diebstahl des Motorrades.

Dreister Trickdiebstahl – Rucksack gestohlen

Ort: Leipzig (Zentrum), Brühl, Zeit: 04.09.2019, gegen 13:30 Uhr

Eine 38-Jährige und deren 33-jähriger Freund unterhielten sich am Brühl auf einer Parkbank, als sie von einem 36-Jährigen angesprochen wurden. Der Mann erkundigte sich zunächst in aufdringlicher Weise nach dem Weg und setzte sich im Anschluss zu den beiden auf die Bank. Dabei kam er ihnen unangenehm nahe. Während des kurzen Gesprächs mit dem Mann bemerkte die 38-jährige Frau plötzlich, dass ihr Rucksack samt Inhalt, welcher zuvor auf der Bank rechts neben ihr lag, weg war. Die beiden waren Opfer eines Ablenkungsmanövers geworden.

Während der 36-jährige Mann die beiden in ein Gespräch verwickelt hatte, wurde der Rucksack durch einen, bisher unbekannten Täter von der Bank entwendet. Der 36-Jährige wurde durch die Geschädigte und ihren Freund bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Nachdem die Polizei verständigt worden war, erklärten die Beamten dem 36-Jährigen, in Absprache mit der Staatsanwaltschaft, die vorläufige Festnahme. Polizeiliche Ermittlungen zur Identität des zweiten Tatverdächtigen und zum Verbleib des Diebesgutes laufen.

Zu wenig Beinfreiheit

Ort: Leipzig (Reudnitz-Thonberg), Täubchenweg, Zeit: 05.09.2019, gegen 00:10 Uhr

Kurz nach Mitternacht war ein 23-jähriger Obdachloser bei seiner Suche nach einem Nachtlager fündig geworden. Er hatte sich eine Baustelle am Täubchenweg auserkoren. Vor Ort öffnete er ein Zaungitter der Baustelle und begab sich anschließend auf den Fahrersitz eines abgestellten Radladers, mit dem Ziel, dort zu übernachten. Da sich die Fahrerkabine des Radladers jedoch als äußerst unbequem und eng erwies, beschloss der 23-Jährige sich einfach mehr Platz zu verschaffen, indem er kurzerhand die Frontscheibe eintrat. Die durch einen Hinweisgeber verständigte Polizei kam zum Ort. Gegen den Mann wird nun wegen Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung ermittelt.

Brandstiftung

Ort: Leipzig (Kleinzschocher), Schönauer Weg, Zeit: 04.09.2019, gegen 23:30 Uhr

Ein grauer Renault Laguna wurde in der Nähe einer Kleingartenanlage, Opfer eines bisher unbekannten Brandstifters. Das von einem unbekannten Täter gelegte Feuer breitete sich vom vorderen Bereich des Motorblocks über das komplette Fahrzeug aus, so dass der Pkw vollständig ausbrannte. Zur Höhe des Sachschadens ist bisher nichts bekannt. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung.

Leih-Fahrräder angezündet

Ort: Leipzig (Stötteritz), Pommernstraße, Zeit: 04.09.2019, gegen 19:40 Uhr

Im Stötteritzer Wäldchen brannten am Mittwochabend zwei Fahrräder eines Bike-Sharing Anbieters. Die Feuerwehr musste zum Ort und löschen. Die angebaute Technik nahm erheblichen Schaden. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung durch Brand.

Freizeiteinrichtung heimgesucht

Ort: Leipzig (Zentrum-Südost), Eggebrechtstraße, Zeit: 04.09.2019, gegen 01:15 Uhr bis gegen 11:30 Uhr

In der Eggebrechtstraße suchten Unbekannte in den Mittwochmorgenstunden eine Freizeiteinrichtung heim. Sie drangen in das Wirtschaftsgebäude ein und entwendeten die Wechselgeldkassetten mit Bargeld in vierstelliger Höhe.

Wo ist der Hund?

Ort: Leipzig (Großzschocher), Schönauer Straße, Zeit: 04.09.2019, gegen 22:30 Uhr

Am späten Mittwochabend war eine Gartenpächterin mit ihrem Hund, einem weißen Schäferhund, im Garten. Gegen 22:30 Uhr hielt sich die 63-Jährige in der Gartenlaube auf. Der Hund saß vor der Laube. Als sie den Hund hereinholen wollte, war der nicht mehr da. Das Gartentor war leicht geöffnet. Sie suchte die Gartenanlage und die Umgebung ab, fand den Hund aber nicht. Sie erinnerte sich noch daran, draußen Stimmen gehört zu haben. Seltsam war, dass der Schäferhund nicht gebellt hatte. Sie vermutete, dass ihn jemand unberechtigt mitgenommen hatte und erstattete Anzeige.

Auffahrunfall mit Verletzten

Ort: Leipzig (Zentrum-West), Käthe-Kollwitz-Straße/Ferdinand-Lasalle-Straße, Zeit: 04.09.2019, gegen 17:10 Uhr

Eine 39-jährige Fahrerin eines blauen VW Golf fuhr auf der Käthe-Kollwitz-Straße in stadtauswärtiger Richtung. An der Einmündung Käthe-Kollwitz-Straße/Ferdinand-Lasalle-Straße fuhr sie auf einen, im Einmündungsbereich verkehrsbedingt stehenden, roten VW Polo eines 32-Jährigen auf und schob diesen dann auf einen, davor ebenfalls stehenden, schwarzen VW Golf eines 24-Jährigen. Bei dem Zusammenstoß wurden die 39-Jährige und ihr 3-jähriger Sohn, welcher mit im Fahrzeug saß, leicht verletzt. Sie wurden in ein Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des VW Polo wurde ebenfalls leicht verletzt. Der Fahrer des schwarzen Golfs blieb unverletzt. Der Gesamtsachschaden beläuft sich auf ca. 11.000 Euro. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung in Verbindung mit einem Verkehrsunfall.

Spontane Wendung mit Folgen

Ort: Leipzig (Gohlis-Süd), Georg-Schumann-Straße/ Bothestraße, Zeit: 04.09.2019, gegen 16:15 Uhr

Der Fahrer eines Ford Focus entschloss sich am Mittwochnachmittag auf der Georg-Schumann-Straße zu einer schnellen spontanen Wendung über alle Fahrspuren. Dabei beachtete er einen nachfolgenden Ford Fiesta nicht. Es kam zum Zusammenstoß. Dabei wurde der Fiesta nach rechts, gegen einen parkenden VW Golf geschleudert. Durch den Aufprall hatten sich an beiden Fahrzeugen Teile gelöst. Durch solche umher fliegenden Teile wurde ein weiterer parkender Opel Astra beschädigt. Ohne anzuhalten setzte der Fahrer den Wendevorgang fort und fuhr erst in Richtung Innenstadt, dann in die Bothestraße davon. Die Insassen des Fiesta, die 32-jährige Fahrerin, eine Fünfjährige und ein acht Monate alter Säugling (m) wurden leicht verletzt. Sie mussten alle im Krankenhaus ambulant behandelt werden. Die Polizei ermittelt wegen Unfallflucht und fahrlässiger Körperverletzung.

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