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Polizeibericht, 11. Oktober: Kreuzung blockiert, Bagger brannten, Jugendliche ausgeraubt

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    Von einer Gruppe von 20 bis 30 Personen wurde die Kreuzung Karl-Heine-Straße/Zschochersche Straße blockiert, die gegen den Einmarsch der türkischen Armee in Nordsyrien protestierten +++ Auf einer Brückenbaustelle in der Käthe-Kollwitz-Straße wurden zwei Bagger angezündet +++ Vor dem Paunsdorf Center wurden ein 12- und 13-Jähriger von einer Gruppe Jugendlicher bedroht und ausgeraubt +++ In Engelsdorf wurde ein 14-Jähriger geschlagen und getreten und um seine Gürteltasche gebracht – In allen Fällen werden Zeugen gesucht.

    Gefährliche Aktion

    Ort: Leipzig (Lindenau), Karl-Heine-Straße/Zschochersche Straße, Zeit: 10.10.2019, gegen 18:30 Uhr

    Versammlungsfreiheit ist ein hohes Gut und in unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung fest verankert, politische Meinungsfreiheit inbegriffen. Was sich allerdings gestern Abend an der Kreuzung Karl-Heine-Straße/Zschochersche Straße abspielte, war davon weit entfernt und gelinde gesagt „Voll daneben“.

    Der Polizeidirektion Leipzig wurde mitgeteilt, dass ca. 20 bis 30 Personen die Kreuzung blockierten, indem sie Leinen quer über die Fahrbahnen spannten, daran Transparente anbrachten und auf die Kreuzung Mülltonnen zogen, welche ebenfalls mit Transparenten versehen waren. Die Plakate wiesen einen Bezug zum Einmarsch der türkischen Armee in Nordsyrien auf. Durch diese Blockade kam der Verkehr völlig zum Erliegen.

    Ein Pkw-Fahrer fuhr gegen die Seile und wurde an der Weiterfahrt gehindert. Zwei Radfahrer kamen ebenfalls zu Fall. Eine 27-jährige Radfahrerin erlitt leichte Verletzungen, der männliche Radfahrer entfernte sich nach dem Sturz. Nachdem Einsatzkräfte an der Kreuzung angekommen waren, löste sich die Blockade zügig auf. Trotzdem gelang es den Beamten, insgesamt vier tatverdächtige Teilnehmer (37, 31, 23, 22) festzuhalten.

    Das Dezernat Staatsschutz hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Ein Ermittlungsverfahren wegen des Tatvorwurfs des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und der Nötigung wurde eingeleitet.

    Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden. Insbesondere sucht die Polizei den Fahrradfahrer, der gestürzt und danach weggefahren ist, sowie Verkehrsteilnehmer, die aufgrund der Kreuzungsblockade zumindest zeitweise an ihrer Weiterfahrt gehindert wurden.

    Zwei Bagger brannten an Brückenbaustelle

    Ort: Leipzig (Zentrum-West, Käthe-Kollwitz-Straße), Baustelle, Zeit: 11.10.2019, gegen 01:40 Uhr

    Auf einer Brückenbaustelle in der Käthe-Kollwitz-Straße brannten in der Nacht zum Freitag zwei Bagger. Trotz unverzüglich eingeleiteter Löscharbeiten brannten die Arbeitsmaschinen völlig aus. Die Schadenshöhe ist noch nicht bekannt. Durch Zeugen wurden zwei Personen beobachtet, die sich nach der Tatausführung fluchtartig von der Baustelle durch den Park in Richtung Klingerweg entfernt haben sollen. Beide trugen mutmaßlich dunkle Kapuzenpullover und hatten die Kapuzen ins Gesicht gezogen. Einer der Täter soll ca. 180–185 cm groß sein. Die gemeinsame Ermittlungsgruppe des Landeskriminalamtes Sachsen ermittelt wegen des Tatvorwurfs der Brandstiftung.

    Zeugen, die Hinweise zu den Tätern und deren weiterer Fluchtrichtung oder zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

    Jugendliche ausgeraubt

    Ort: Leipzig (Paunsdorf), Paunsdorfer Allee, Zeit: 10.10.2019, gegen 12:05 Uhr

    Gegen Mittag waren zwei Jugendliche in einem Schnellrestaurant des Paunsdorf Centers. Dort fühlten sie sich von anderen Jugendlichen beobachtet. Als sie das Center verließen und zur Bus-Haltestelle am Mitteleingang gingen, folgten ihnen die Unbekannten. Sie kreisten die beiden 12- und 13-Jährigen zunächst ein. Sie sprachen sie an und forderten sie auf, ihr ganzes Geld herauszugeben. Um der Forderung Nachdruck zu verleihen, sagte einer der Angreifer, er hätte ein Messer in der Tasche. Aus Angst übergaben die Jugendlichen Bargeld in mittlerer zweistelliger Höhe. Offenbar waren zu dem Zeitpunkt mehrere Personen an der Haltestelle, von denen aber keiner eingegriffen hatte. Die Angreifer stiegen dann gegen 12:15 Uhr in die Straßenbahn der Linie 7 und fuhren in Richtung Paunsdorf davon.

    Sie wurden wie folgt beschrieben:

    Jugendlicher (Haupttäter):

    • – ca. 15 Jahre alt, ca. 175 cm groß, schlanke Gestalt
    • – arabisches Äußeres, dunkler Hauttyp, schwarze Haare, Seiten abrasiert, oben lockig, anfängliche Bartstoppeln
    • – Kleidung: graue Fleece-Jacke, Trainingsjacke von Paris Saint-Germain, schwarze Jogginghose (glänzend), schwarze Schuhe

    Jugendlicher (2. Haupttäter):

    • – ca. 17-18 Jahre alt, ca. 185 -190 cm groß, schlanke Gestalt
    • – dunkler Hauttyp, Drei-Tage-Bart
    • – komplett schwarze Kleidung

    Jugendlicher (3. Haupttäter):

    • – ca. 14-15 Jahre alt, ca. 170 cm groß, schlanke Gestalt,
    • – dunkler Hauttyp
    • – Bekleidung: grüne Trainingshose von Blacksquad mit einem hellen Streifen an den Seiten mit Schriftzug Blacksquad, schwarze Schuhe von Nike, mit dreifarbiger (grün, rot, gelb) Lasche
    • – trug eine beigefarbene Umhängetasche von Gucci und weiße Kopfhörer

    Die drei beschriebenen Jugendlichen sprachen deutsch mit Akzent.

    Zeugen, die Hinweise zu den Tätern oder zum Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich bei der Kripo, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666, zu melden.

    Lass die Finger von dem Mädel…

    Ort: Leipzig (Engelsdorf), Riesaer Straße, Zeit: 10.10.2019, gegen 13:00 Uhr

    … war die klare Ansage eines flüchtigen Bekannten an den 14-jährigen Geschädigten. Dieser stand in der Nähe einer Schule. Um das zu untermauern wurde er anschließend noch aus einer Clique des flüchtigen Bekannten heraus von einen unbekannten Täter angegriffen. Der 14-Jährige wurde durch den unbekannten Täter am Hals gepackt und über eine vor Ort befindliche Bank gezogen. Danach wurde er außerdem noch geschlagen und getreten.

    Im Anschluss drohte der Täter mit weiteren Schlägen und forderte den 14-Jährigen auf, ihm seine Gürteltasche zu übergeben. Aus Angst vor weiten Schlägen übergab er die Gürteltasche. Danach entfernte sich der unbekannte Täter mit der Clique.

    Zur Personenbeschreibung des unbekannten Täters konnte er folgende Angaben machen:

    • männlich, ca.170 bis 180 cm groß, scheinbares Alter 16 Jahre
    • Bart/Flaum als Gesichtsbehaarung
    • braunschwarze Jacke mit unbekanntem Schriftzug
    • schwarzes Basecap

    Der 14-Jährige wurde durch das Rettungswesen zur weiteren ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

    Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Südost, Richard-Lehmann-Straße 19 in 04275 Leipzig, Tel. (0341) 3030-100 zu melden.

    Räuber in Waffenverbotszone gestellt

    Ort: Leipzig (Volkmarsdorf), Eisenbahnstraße, Zeit: 10.10.2019, gegen 21:30 Uhr

    Am späten Abend gab es eine Auseinandersetzung zwischen zwei Männern auf der Eisenbahnstraße. Ein 29-Jähriger drohte einem 21-Jährigen mit einem Reizgassprühgerät und forderte die Herausgabe seines Rucksacks. Der Bedrohte zog daraufhin ein Messer. Der Angreifer sprühte ihm darauf Reizgas ins Gesicht. Dadurch erlitt dieser Augenreizungen und Schmerzen. Polizisten, die auf der Eisenbahnstraße Streife liefen, hinderten den Angreifer an der weiteren Tatausführung. Er wurde wegen versuchten schweren Raubes vorläufig festgenommen. Auch gegen den Angegriffenen wird ermittelt. Er hatte eine geringe Menge Betäubungsmittel, vermutlich Crystal, einstecken. Außerdem fand die Auseinandersetzung innerhalb der Waffenverbotszone statt. Gegen beide Kontrahenten wird wegen Verstößen gegen die entsprechenden Bestimmungen ermittelt.

    Einbruch in Fleischerei

    Ort: Leipzig (Stötteritz), Zeit: 09.10.2019, gegen 19:10 Uhr bis 10.10.2019, gegen 05:30 Uhr

    Unbekannte Täter drangen nach Aufhebeln mehrerer Zugangstüren in eine Fleischerei ein und hebelten im Büro eine im Fußboden verankerte Stahlblechkassette auf. Aus dieser wurde ein niedriger dreistelliger Bargeldbetrag entwendet. Der Gesamtsachschaden liegt im unteren vierstelligen Bereich. Ermittlungen wegen einem besonders schweren Fall des Diebstahls wurden aufgenommen.

    Einbruch in Vereinsgaststätte

    Ort: Leipzig (Leutzsch), Zeit: 10.10.2019, gegen 03:30 Uhr bis 10.10.2019, gegen 11:00 Uhr

    Unbekannte Täter drangen durch Aufhebeln eines Küchenfensters in eine Vereinsgaststätte ein, durchsuchten die Räumlichkeiten, hebelten einen Spielautomaten auf und entwendeten das darin befindliche Bargeld in bisher unbekannter Höhe. Des Weiteren stahlen die Diebe Spirituosen im Wert eines unteren dreistelligen Betrags sowie eine Tasche mit Dartzubehör. Die Höhe des entstandenen Sachschadens kann bisher nicht beziffert werden. Die Polizei ermittelt.

    Kind durch Verkehrsunfall schwer verletzt

    Ort: Leipzig (Böhlitz-Ehrenberg), Leipziger Straße/Ludwig-Jahn-Straße, Zeit: 10.10. 2019, gegen 17:50 Uhr

    Ein 8-jähriges Kind (w) überquerte zu Fuß die Straße und stieß mitten auf der Fahrbahn mit einem VW Polo der 53-jährigen Fahrerin zusammen. Das Kind wurde dabei schwer verletzt, umgehend durch das eintreffende Rettungswesen in ein Krankenhaus gebracht und stationär aufgenommen. Nach den ersten Ermittlungen und Befragungen der Polizei vor Ort, gab es Hinweise darauf, dass das Kind ohne zu schauen auf die Straße vor den Polo gelaufen ist.

    Pkw-Fahrerin missachtet Vorfahrt

    Ort: Leipzig (Großzschocher), Rippachtalstraße, Zeit: 10.10.2019, gegen 12:40 Uhr

    Eine 36-jährige Fahrerin eines Skoda Citigo befuhr die Rippachtalstraße in westliche Richtung, mit der Absicht nach links in die Albrechtshainer Straße abzubiegen. Dabei beachtete sie vermutlich einen im Gegenverkehr befindlichen 53-jährigen Fahrer eines Kleintransporters VW T5 nicht. In der Folge kam es zu einer Kollision der beiden Fahrzeuge, bei welcher die 36-Jährige und ihre 28-jährige Beifahrerin schwer verletzt wurden und der 53-jährige Fahrer des Transporters leicht verletzt wurde. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden von ca. 11.500 Euro. Die Polizei ermittelt wegen einer fahrlässigen Körperverletzung in Verbindung mit einem Verkehrsunfall.

    Fahrradfahrer beim Aussteigen übersehen

    Ort: Leipzig (Zentrum-Nord), Uferstraße/Nordstraße, Zeit: 10.10.2019, gegen 17:05 Uhr

    Ein 41-jähriger Fahrer eines VW Sharan befuhr die Uferstraße in östlicher Richtung und musste vor der Kreuzung zur Nordstraße verkehrsbedingt anhalten. Hier öffnete ein 34-jähriger Fahrzeuginsasse die hintere rechte Fahrzeugtür, um den VW Sharan zu verlassen. Ein nachfolgender 67-jähriger Fahrradfahrer stieß gegen die geöffnete Fahrzeugtür und stürzte. Dabei zog er sich schwere Verletzungen zu und wurde mit einem Rettungswagen zur stationären Aufnahme in ein Krankenhaus gefahren. Der Gesamtsachschaden beträgt etwa 300 Euro. Ermittlungen wegen einer fahrlässigen Körperverletzung in Verbindung mit einem Verkehrsunfall wurden eingeleitet.

    Auffahrunfall mit verletzten Personen

    Ort: Leipzig (Liebertwolkwitz), S 242, Zeit: 10.10.2019, gegen 09:25 Uhr

    Eine 53-jährige Fahrerin eines Toyotas fuhr die S 38 aus Richtung Leipzig kommend in Richtung Großpösna. In Richtung BAB 38 staute sich der Verkehr aufgrund der dortigen Verkehrsampel. Aus bisher unbekannter Ursache fuhr der Toyota auf den vor ihm verkehrsbedingt langsam fahrenden Kleintransporter auf. Die Wucht des Aufpralls war so groß, dass die 53-Jährige in ihrem Auto eingeklemmt wurde. Polizei und Rettungswagen waren schnell vor Ort. Die 53-Jährige wurde unverzüglich in ein Krankenhaus gebracht und stationär aufgenommen. Im Kleintransporter saßen zwei männliche Personen (49 und 46), die beide leicht verletzt wurden. Bei den vor Ort geführten Ermittlungen wurde bekannt, dass der 49-jährige Fahrer des Kleintransporters nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Gegen die 53-jährige Toyota-Fahrerin ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung in Verbindung mit einem Verkehrsunfall.

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