Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Polizeibericht 13. Oktober: Freiheitsberaubung zweier Minderjähriger, Schwere Brandstiftung, Zeugenaufruf

Übers Wochenende betraten Unbekannte eine frei zugängliche Baustelle und entwendeten dort einen verschlossen abgestellten gelben Radlader Volvo samt montierter Palettengabel und einer daneben abgestellten Greifschaufel+++Ein Unbekannter forderte unter Vorhalt eines Einhandmessers von einem jungen Mann die Herausgabe von Wertgegenständen+++Bereits vergangenen Mittwoch ereignete sich ein Verkehrsunfall zu dem die Leipziger Verkehrspolizeiinspektion nun Zeugen sucht.

25-Jähriger beraubt

Ort: Leipzig (Zentrum), Augustusplatz, Zeit: 13.10.2020, zwischen 03:30 Uhr und 03:35 Uhr

Ein Mann (25) befand sich gerade auf dem Augustusplatz, als er unvermittelt von einem anderen Mann nach einer Zigarette gefragt wurde. Nachdem er eine Zigarette ausgehändigt hatte, kamen noch drei weitere Männer hinzu. Sie begannen auf einmal die Taschen des 25-Jährigen zu überprüfen, was dieser jedoch zu verhindern versuchte. Im weiteren Verlauf brachten sie den 25-Jährigen zu Boden und forderten von diesem Wertgegenstände. Ihre Forderung untermauerten sie durch Fußtritte.

Daraufhin übergab der Geschädigte einen mittleren zweistelligen Bargeldbetrag. Die vier Männer entfernten sich danach vom Ort. Durch Polizeibeamte konnten die vier Männer (21, 19, 18, alle somalisch und 20, äthiopisch) kurz vor 04:00 Uhr im Bereich der Petersstraße gestellt und einer Identitätsfeststellung unterzogen werden. Es wurden Ermittlungen wegen Raubes aufgenommen.

‚Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder zu den Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu melden.

Verkehrsunfall mit verletzter Person – Zeugenaufruf

Ort: Leipzig (Schönefeld-Abtnaundorf), Stannebeinplatz, Zeit: 07.10.2020, gegen 16:30 Uhr

Bereits vergangenen Mittwoch ereignete sich ein Verkehrsunfall zu dem die Leipziger Verkehrspolizeiinspektion nun Zeugen sucht. Der 27-jährige Fahrer (irakisch) eines PKW VW fuhr auf der Straße Stannebeinplatz in Richtung Gorkistraße. In gleicher Richtung fuhr neben ihm ein Radfahrer (24) auf dem Radweg.

In Höhe des Stannebeinplatzes 1 soll ein bisher unbekannter Elektrorollstuhlfahrer von rechts nach links die Straße überquert haben. Der VW-Fahrer versuchte, den Elektrorollstuhl rechts zu umfahren und stieß dabei mit dem Radfahrer zusammen. Der 24-jährige Radfahrer stürzte dabei und wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Insgesamt entstand Sachschaden in Höhe von 3.000 Euro.

Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können und insbesondere der Elektrorollstuhlfahrer werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizeiinspektion Leipzig Schongauerstraße 13, 04328 Leipzig, Tel. (0341) 255 – 2851, zu melden.

Verdacht der Freiheitsberaubung zweier Minderjähriger

Ort: Leipzig (Lindenau), Zeit: 12.10.2020

Gestern Abend ging kurz nach 20:00 Uhr ein Notruf bei der Polizeidirektion Leipzig ein. Die anrufende Jugendliche (16) teilte mit, am Morgen zusammen mit einem weiteren Mädchen (13) auf dem Weg zur Schule in ein Fahrzeug gezerrt und danach in ein unbekanntes Objekt verbracht und seither eingesperrt zu sein.

Der Sachverhalt wurde als ernstzunehmend eingestuft, was einen umfassenden polizeilichen Einsatz nach sich zog. Im Laufe eingeleiteten Maßnahmen konnte das vermeintliche Objekt im Ortsteil Lindenau lokalisiert werden. Unter Einbeziehung von Spezialeinheiten des LKA gelang es, die beiden Mädchen gegen 23:00 Uhr nach Eindringen in die vorher ausgemachten Räumlichkeiten anzutreffen und zumindest äußerlich wohlauf der weiteren ärztlichen Untersuchung sowie Betreuung zuzuführen. Hinweise auf mögliche Täter liegen bislang nicht vor.

Die kriminaltechnische Untersuchung des Objekts dauerte bis in die frühen Morgenstunden an und konnte abgeschlossen werden. Dennoch stehen die strafrechtlichen Ermittlungen des Verdachts der Freiheitsberaubung noch am Anfang und werden fortgeführt. Aus diesem Grund ist mit weiteren Informationen zum Sachverhalt nicht im Laufe des heutigen Tages zu rechnen. Wir bitten um Wahrung der schutzwürdigen Interessen der Minderjährigen und zurückhaltende Berichterstattung.

Urteil vom Verwaltungsgericht zur Videoüberwachung am Connewitzer Kreuz während einer Versammlung

Das Verwaltungsgericht Leipzig hat mit einem am 7. Oktober 2020 zugestellten Urteil, Az.: 1 K 737/19 zur Rechtmäßigkeit der Anfertigung von Bild- und Tonaufnahmen mit stationär festinstallierten Kameras zur Überwachung eines Kriminalitätsschwerpunktes während einer Versammlung im April 2019 am Connewitzer Kreuz befunden.

Im Ergebnis kommt das Gericht dazu, dass die uneingeschränkte Fertigung von Videografie im vorliegenden Fall rechtswidrig war. Allerdings urteilt es zugleich, dass das Betreiben einer Kamera zur Überwachung eines Kriminalitätsschwerpunktes während einer Versammlung nicht per se rechtswidrig ist.

Insoweit stellt das Gericht zunächst fest, dass nicht allein deswegen, dass an einem solchem Ort eine Versammlung abgehalten wird, die grundsätzliche Rechtmäßigkeit der polizeilichen Maßnahme (Videografie) entfällt. Zu prüfen sei durch versammlungsfreundliche Auslegung der Eingriffsnorm, ob der Kollision der Videoüberwachung mit dem Versammlungsrecht durch ein milderes Mittel Rechnung getragen werden kann.

Im konkreten Fall der Überwachung eines Kriminalitätsschwerpunktes ist dies die Prüfung, ob das uneingeschränkte Betreiben der Kamera während der Versammlung und damit auch die Erfassung der Versammlungsteilnehmer vermeidbar ist. Dies ist stets vom Einzelfall abhängig. Im vorliegenden Fall wäre das nach Auffassung des Gerichts möglich gewesen. Denn es bestand hier die Möglichkeit, die Aufnahmen bei grundsätzlichem Weiterbetrieb der Kamera auf einen Bereich außerhalb des Demonstrationsgeschehens zu beschränken.

Das Urteil bezieht sich ausschließlich auf Aufnahmen von Kameras an Kriminalitätsschwerpunkten. Auf andere Rechtsgrundlagen gestützte Aufzeichnungen sind hiervon nicht erfasst.

Letztlich ist es jeweils eine Einzelfallentscheidung, ob und in welchem örtlichen und temporären Umfang die Kamera bei gleichzeitiger Versammlungslage rechtmäßig weiter betrieben werden kann. In weiteren Klageverfahren kann es dementsprechend zu abweichenden Urteilen kommen.

Ob gegen das Urteil Berufung eingelegt wird, wird in Abstimmung mit dem Sächsischen Staatsministerium des Innern im Laufe der Rechtsmittelfrist entschieden werden.

Fund von Betäubungsmitteln

Ort: Elsnig, Zeit: 09.10.2020, gegen 18:20 Uhr

Am Freitagabend kontrollierten Polizeibeamte auf der B 182 einen aus Torgau kommenden und in Richtung Elsnig fahrenden Pkw. Dabei stellte sich heraus, dass der Fahrer (49, deutsch) nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war und während der Fahrt unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Im Fahrzeuginnenraum konnten die Beamten ein Päckchen finden, in dem sich Cannabis befand.

Da aufgrund der aufgefundenen Menge von Betäubungsmitteln der Verdacht des Unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln bestand, ordnete die Staatsanwaltschaft die Durchsuchung der Wohnräume des 49-Jährigen und seiner Beifahrerin (45, deutsch) an. Bei der anschließenden Durchsuchung, bei der auch zwei Rauschgiftspürhunde eingesetzt wurden, konnten weitere Mengen an grünpflanzlichen Betäubungsmitteln sichergestellt werden.

Insgesamt wurde fast ein Kilo Cannabis im Fahrzeug und im Wohnhaus aufgefunden. Im Zuge der Durchsuchungsmaßnahmen wurde zudem eine versteckte Indoorplantage vorgefunden, in der sich eine Vielzahl von Cannabispflanzen und Setzlingen befanden.

Die beiden Tatverdächtigen wurden auf Weisung der Staatsanwaltschaft vorläufig festgenommen und ins Zentrale Polizeigewahrsam gebracht. Am darauffolgenden Tag wurden die Beschuldigten dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Leipzig gegen beide Tatverdächtige jeweils Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des Unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge erließ, zugleich aber den Vollzug der Haftbefehle jeweils gegen geeignete Auflagen aussetzte. Die Ermittlungen dauern an.

Schwere Brandstiftung

Ort: Leipzig (Grünau-Mitte), Ludwigsburger Straße, Zeit: 13.10.2020 gegen 01:50 Uhr

Unbekannte entzündeten in der vergangenen Nacht im Hausflur eines Mehrfamilienhauses einen Kinderwagen an. Der Kinderwagen brannte vollständig ab, die Flammen griffen auf eine Hauswand über und beschädigten Deckenlampen sowie einen Brandmelder. Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten den Brand zügig löschen. Personen wurden nicht verletzt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist derzeit noch nicht bekannt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung aufgenommen.

Räuberische Erpressung

Ort: Leipzig (Gohlis-Süd), Georg-Schumann-Straße, Zeit: 12.10.2020, gegen 20:50 Uhr

Ein Unbekannter forderte unter Vorhalt eines Einhandmessers von einem jungen Mann (20) die Herausgabe von Wertgegenständen. Aus Angst übergab dieser sein Mobiltelefon sowie einen niedrigen zweistelligen Bargeldbetrag. Der 20-Jährige wurde nicht verletzt. Die Polizei hat Ermittlungen wegen räuberischer Erpressung eingeleitet.

Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder zu dem unbekannten Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu melden.

Trunkenheit im Verkehr, Fahren ohne Fahrerlaubnis

Ort: Leipzig (Neulindenau), Bäckerstraße, Zeit: 13.10.2020, gegen 02:20 Uhr; 13.10.2020, gegen 00:35 Uhr

Polizeibeamten fiel heute Nacht, gegen 02:20 Uhr, ein durch seine unsichere Fahrweise auf, der offensichtlich mit seinem Fahrzeug auf der Straße unterwegs war. Sie stoppten den Mann und kontrollierten ihn. Dabei bemerkten sie Alkoholgeruch in der Atemluft 57-Jährigen (deutsch). Einen freiwilligen Atemalkoholtest lehnte der Fahrer, der keinen Führerschein vorzeigen konnte, ab.

Beim Prüfen seiner Personalien stellte sich heraus, dass dem Skoda-Fahrer sein Führerschein während einer allgemeinen Verkehrskontrolle knapp zwei Stunden vorher entzogen und eine Anzeige wegen Trunkenheit gefertigt worden war. Nun hat sich der Fahrzeugführer erneut wegen Trunkenheit im Verkehr und zudem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu verantworten.

Frontalcrash

Ort: Rötha, K 7930, Zeit: 12.10.2020, gegen 16:30 Uhr

Die Fahrerin (56, deutsch) eines VW Polo fuhr auf der K 7930 von Rötha in Richtung Kahnsdorf. In einer Kurve kam sie nach links von der Fahrbahn ab und stieß frontal mit einem entgegenkommenden Citroen, dessen Fahrer (44) noch versucht hatte auszuweichen, zusammen. Beide Fahrer blieben unverletzt. Bei der Unfallaufnahme bemerkten die Beamten Alkoholgeruch in der Atemluft der 56-Jährigen. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,44 Promille.

Die Blutentnahme wurde in einem nahe gelegenen Krankenhaus durchgeführt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ungefähr 25.000 Euro. Da Betriebsstoffe ausgelaufen waren, mussten Einsatzkräfte der Feuerwehr zum Reinigen der Fahrbahn ausrücken. Gegen die Autofahrerin wird wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.

Baumaschine gestohlen

Ort: Bad Lausick, Steingrundweg, Zeit: 09.10.2020, gegen 16:00 Uhr bis 12.10.2020, gegen 07:000 Uhr

Übers Wochenende betraten Unbekannte eine frei zugängliche Baustelle und entwendeten dort einen verschlossen abgestellten gelben Radlader Volvo samt montierter Palettengabel und einer daneben abgestellten Greifschaufel. Die Höhe des Stehlschadens wurde mit einer fünfstelligen Summe im unteren Bereich angegeben.

Außerdem stahlen die unbekannten Täter noch etwa 15 Kupferfallrohre in einer Länge von ungefähr drei Metern und einem Durchmesser von 100 mm von mehreren Häusern und hinterließen beim Abmontieren Sachschaden an den Fassaden. Der Stehlschaden hierzu konnte noch nicht beziffert werden. Der Verantwortliche der Baustelle hatte den Diebstahl festgestellt und sofort die Polizei in Kenntnis gesetzt. Polizeibeamte haben die Ermittlungen wegen des besonders schweren Diebstahls aufgenommen.

Transporter erfasste Fahrradfahrer

Ort: Delitzsch (Laue), B 183a, Zeit: 12.10.2020, gegen 17:15 Uhr

Der Fahrer (55, deutsch) eines Transporters Ford Transit war auf der B 183a unterwegs. Beim Überholen eines Fahrradfahrers (27, libysch) touchierte er jenen mit dem rechten Außenspiegel. Dadurch stürzte der Mann, verletzte sich und musste mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. An Transporter und Rad entstand Sachschaden in Höhe von etwa 700 Euro.

Polizeibeamte stellten beim Überprüfen des Fahrrades fest, dass dies seit Ende September 2019 zur Fahndung stand. Das Crossbike war einem 28-Jährigen von der Brüderstraße in Leipzig entwendet worden. Gegen den 55-Jährigen wird wegen fahrlässiger Körperverletzung und gegen den 27-Jährigen wegen Diebstahls ermittelt.

Caddy-Fahrer von der Fahrbahn abgekommen

Zeit: 12.10.2020, gegen 04:35 Uhr, Ort: Doberschütz (Rote Jahne), K 7402 (außerorts)

Der Fahrer (33) eines VW Caddy, der die K7402 Richtung Eilenburg fuhr, verlor aus bislang unbekannten Gründen die Kontrolle über sein Auto. Er kam in der Folge von der Fahrbahn ab und durchfuhr den Straßengraben. Dabei überschlug sich das Auto und blieb anschließend auf dem Feld liegen.

Der 33-Jährige erlitt Verletzungen die eine medizinische Versorgung in einer Eilenburger Klinik notwendig machten. Zudem waren auslaufende Betriebsstoffe durch die Feuerwehr zu binden und der nicht mehr fahrbereite Caddy abzuschleppen.

Diebstahl aus Büro

Ort: Leipzig (Zentrum), Große Fleischergasse, Zeit: 12.10.2020, gegen 05:55 Uhr

Zwei unbekannte Täter durchtrennten zunächst ein Gitter vor einem Fenster der Fahrradwerkstatt, schlugen dann die Scheibe ein, öffneten das Fenster und stiegen mit Hilfe einer Baustelleneinrichtung ein. Sie begaben sich danach wahrscheinlich zielstrebig zu einem Büro, brachen einen Aktenschrank auf und stahlen daraus eine Geldkassette mit einer niedrigen vierstelligen Summe Bargeld sowie ein Wertgelass mit diversen Schlüsseln und Unterlagen.

Die Höhe des Sachschadens wurde auf etwa 500 Euro geschätzt. Ein Mitarbeiter erstattete Anzeige. Beamte der Kriminalpolizei ermitteln wegen des besonders schweren Diebstahls.

Zwei Tatverdächtige nach Kellereinbruch gestellt – 25-Jähriger in Haft

Ort: Delitzsch, Leipziger Straße, Zeit: 15.09.2020, gegen 04:30 Uhr

In den frühen Morgenstunden vernahm ein Hausbewohner verdächtige Geräusche aus einem Keller und er rief die Polizei. Beamte konnten wenig später zwei Tatverdächtige, die in einen Keller eingebrochen waren und daraus diverse Werkzeuge im Wert von etwa 200 Euro gestohlen hatten, vorläufig festnehmen. Bei ihnen handelte es sich um 25- und einen 33-Jährigen (beide deutsch).

Während der Jüngere ein Tierabwehrspray griffbereit bei sich hatte, führte dessen acht Jahre älterer Komplize neben einem Tierabwehrspray noch einen Elektroschocker mit sich. Der 25-Jährige wurde aufgrund zweier vorliegender Haftbefehle inhaftiert.

Seitdem konnte im vergangenen Zeitraum ein deutlicher Rückgang der Einbrüche in Keller, Gartenlauben und Garagen im Zuständigkeitsbereich des Polizeirevieres Delitzsch festgestellt werden. In aufwendiger Recherche- und Auswertungsarbeiten werden nun ähnlich geartete Sachverhalte auf die Möglichkeit einer beweissicheren Zuordnung geprüft.

„Vergessene“ Häuser in Leipzig: Impressionen des Verfalls + Bildergalerie, Updates & Übersichtskarte

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