Raub an der Angerbrücke
Ort: Leipzig (Altlindenau), Haltestelle Angerbrücke, Zeit: 17.01.2026, 21:00 Uhr
An der Haltestelle Angerbrücke fand am Samstagabend ein Raubdelikt statt, welches für die Tatverdächtigen ohne Beute und mit einer Anzeige endete. Der Beraubte (14) war mit der Tram unterwegs, als er an der Haltestelle Angerbrücke durch die drei Tatverdächtigen (17,16,16) aus der Bahn gedrängt wurde. Die Gruppierung forderte den 14-Jährigen außerhalb der Straßenbahn anschließend auf, Wertsachen an die zu übergeben. Dabei wurde der Geschädigte körperlich traktiert und leicht verletzt.
Die Tatverdächtigen flüchteten im Anschluss mit der Beute in Richtung einer Kleingartenanlage, wo sie später durch Polizeibeamte des Reviers Leipzig-Südwest festgestellt werden konnten. Die geraubten Gegenstände konnten ebenfalls im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen wiederaufgefunden werden. Die Kriminalpolizei ermittelt nun gegen die drei Tatverdächtigen wegen eines Raubdeliktes.
Raub durch sechs Personen
Ort: Leipzig (Grünau-Mitte), Stuttgarter Allee, Zeit: 18.01.2026, 18:35 Uhr
Ein 23-Jähriger wurde am Sonntagabend von sechs unbekannten Personen zunächst körperlich angegriffen, bevor er mit einem unbekannten Gegenstand verletzt und ihm persönliche Gegenstände entwendet wurden.
Der 23-Jährige war auf der Stuttgarter Allee unterwegs, wo er von den Unbekannten zunächst angesprochen und später angegriffen wurde. Ein durch Zeugen alarmierter Rettungswagen verbrachte den verletzten Mann für weitere Behandlungen in ein Krankenhaus.
Die Täter können wie folgt beschrieben werden:
- alle männlich
- alle schmächtig
- kindliches bis jugendliches Erscheinungsbild
- alle schwarze Haare, eine Person hatte lockiges Haar
- Bekleidung: schwarze Ober- und Unterbekleidung, teilweise Kapuzen und Basecaps
Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zum Sachverhalt oder den unbekannten Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 zu melden.
Landfriedensbruch auf der Eisenbahnstraße
Ort: Leipzig (Volkmarsdorf), Eisenbahnstraße, Zeit: 18.01.2026, gegen 21:10 Uhr
Aus einer nicht angezeigten Versammlung am Sonntagabend, an der circa 40 Personen teilnahmen, kam es zu Sachbeschädigungen und einem Landfriedensbruch auf der Eisenbahnstraße. Die Personengruppe wurde erstmalig auf Höhe der Hedwigstraße durch Polizeikräfte während der Streifenfahrt gesichtet, als diese in stadteinwärtige Richtung lief. Dabei hielten die Personen Fahnen in der Hand und führten ein Banner mit politischen Inhalten mit sich.
Aus der Versammlung heraus warfen die Personen Gegenstände auf ein Gebäude und beschädigten hierbei eine Schaufensterscheibe. Zudem wurden pyrotechnische Gegenstände gezündet. Die Versammlung löste sich auf, als die Polizeikräfte gesichtet wurden und die ehemaligen Teilnehmer flüchteten in verschiedene Richtungen.
Es entstand Sachschaden, verletzt wurde niemand. Das zuständige Fachkommissariat hat die Ermittlungen wegen Landfriedensbruchs übernommen. Ein politischer Hintergrund wird nicht ausgeschlossen.
Unfall mit fünf leicht verletzten Personen
Ort: Zwenkau (Rüssen-Kleinstorkwitz), B2, Zeit: 18.01.2026, gegen 10:30 Uhr
Im Landkreis Leipzig kam es Sonntagfrüh zu einem Verkehrsunfall, mutmaßlich aufgrund schlechter Witterungsverhältnisse. Die 44-jährige Fahrerin (deutsch) fuhr mit ihrem Pkw Skoda Fabia die B2 von Rüssen-Kleinstorkwitz in Richtung Kobschütz. In einer Rechtskurve kam das Auto nach ersten Erkenntnissen aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei glatter Fahrbahn nach links in den Gegenverkehr und kollidierte mit dem entgegenkommenden Pkw Skoda Rapid.
Die Fahrerin sowie beide Insassen (14, weiblich | 41, männlich) wurden aufgrund leichter Verletzungen zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Auch die Fahrerin (51) sowie die 41-jährige Beifahrerin des Skoda Rapid mussten mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus verbracht werden. Beide Fahrzeuge waren aufgrund des Unfalls nicht mehr fahrbereit.
Die Höhe des entstandenen Sachschadens wird auf circa 18.000 Euro geschätzt. Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen wegen einer fahrlässigen Körperverletzung aufgenommen.
Fahrzeugpanne endet mit Blutentnahme
Ort: Beucha, BAB 14, KM 66, in Fahrtrichtung Dresden, Zeit: 19.01.2026, 00:50 Uhr
Eine Fahrzeugpanne auf der A14 endete für einen 42-Jährigen (ukrainisch) auf dem Polizeirevier, nachdem die Beamten über 2,2 Promille in der Atemluft des Mannes maßen. Der Mann war mit seinem Opel Insignia aufgrund eines technischen Defekts auf dem rechten Fahrstreifen liegen geblieben. Eingesetzte Beamte sicherten zunächst die Gefahrenstelle ab und schoben das Fahrzeug auf den Seitenstreifen.
Während der Maßnahmen am Ort stellten die Beamten Alkoholgeruch bei dem Mann fest, woraufhin ein Alkoholvortest durchgeführt wurde. Nachdem das Fahrzeug abgeschleppt wurde, brachten die Polizisten den Mann auf ein Polizeirevier, wo eine Blutentnahme bei diesem durchgeführt wurde. Außerdem wurde die Fahrerlaubnis des Mannes sichergestellt. Die Ermittlungen wegen Trunkenheit im Straßenverkehr wurden aufgenommen.
Leichnam im Gleisbett
Ort: Leipzig (Nordost), Am Gothischen Bad, Zeit: 16.01.2026, 20:00 Uhr bis 17.01.2026 05:00
In der Medieninformation 22|26 informierte die Polizeidirektion Leipzig über eine leblose Person, welche im Bereich der Gleise verstorben war. Mittlerweile ist bekannt, dass es sich um einen 50-Jährigen Mann handelt. Die Polizei hat ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet, um die Umstände des Todes zu klären. Weitere Auskünfte können aufgrund der laufenden Ermittlungen gegenwärtig nicht erteilt werden.






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