Verstoß gegen das Tierschutzgesetz – Zeugenaufruf!

Ort: Leipzig (Neulindenau), Margeritenweg, Zeit: 12.04.2026, gegen 19:00 Uhr bis 22:00 Uhr

Bereits im April 2026 kam es im Leipziger Stadtteil Neulindenau zu einem Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. In dessen Folge wurde ein Kater so schwer verletzt, dass er nachfolgend in einer Tierklinik eingeschläfert wurde.

Am Sonntag, dem 12. April 2026, kehrte der Kater gegen 22:00 Uhr mit schweren Verletzungen an den Hinterläufen sowie einem teilweise enthaarten Schwanz nach Hause zurück. Nach ersten Erkenntnissen könnten die Verletzungen auf eine menschliche Einwirkung hindeuten. Darüber hinaus hatte sich am Vortag ein ähnlich gelagerter Vorfall ereignet. Dabei kehrte eine weitere Katze derselben Familie mit schweren Gesichtsverletzungen heim und musste noch am selben Tag operiert werden. Zudem soll es bereits im Vorjahr einen vergleichbaren Vorfall gegeben haben, bei dem eine Katze der Familie tot aufgefunden wurde.

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz aufgenommen. Im Rahmen dessen wird geprüft, ob zwischen den einzelnen Vorfällen ein Zusammenhang besteht. Gegenstand der Ermittlungen ist ebenfalls, wie es zu den Verletzungen der Tiere kam und ob die Einwirkungen auf die Tiere direkt oder indirekt waren. Im Umfeld des Wohnhauses der betroffenen Familie befinden sich mehrere Kleingartenvereine, die ebenfalls als mögliche Tatorte in Betracht kommen.

Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zu den Sachverhalten oder möglichen Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Südwest, Ratzelstraße 222 in 04207 Leipzig, Tel. (0341) 9460-0 zu melden.

Raubdelikt – Zeugenaufruf

Ort: Leipzig (Zentrum), Brühl, Zeit: 29.07.2026, gegen 17:30 Uhr

Bereits am 29. Juli 2026 kam es im Leipziger Zentrum zu einer Raubstraftat. Gegen 17:30 Uhr sprachen zwei Tatverdächtige (20, albanisch | 17) einen 18-Jährigen an den Höfen am Brühl an und fragten ihn nach Tabakwaren. Als der 18-Jährige dies verneinte, wurde er von den Tatverdächtigen körperlich bedrängt, welche ihm anschließend Gegenstände im niedrigen zweistelligen Wert entwendeten. Der 18-Jährige blieb dabei unverletzt.

Zur weiteren Erhellung des Sachverhaltes bittet die Polizei nun, dass sich Zeuginnen und Zeugen die Hinweise zum Sachverhalt geben können, bei der Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 1 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 6666 melden. Insbesondere ein Zeuge, welcher das Tatgeschehen beobachtet hat, wird dringend gebeten, sich bei der Polizei bekannt zu machen.

Vollsperrung einer Anschlussstelle nach Unfall

Ort: Anschlussstelle Parthenaue, A38, Fahrtrichtung Göttingen, Zeit: 05.08.226, gegen 05:15 Uhr

Am Mittwochmorgen kam es an der Anschlussstelle Parthenaue zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Lkw in der Leitplanke stecken blieb. Der 56-jährige Fahrer eines Iveco war auf der Bundesautobahn 14 zunächst in Richtung Magdeburg unterwegs, als er an der Anschlussstelle Parthenaue auf die A38 wechseln wollte. Im Bereich der Auffahrt kam das Gespann zunächst ins Schlingern und kollidierte schließlich mit der Leitplanke.

Der Fahrer blieb unverletzt. Durch den Zusammenstoß verkeilte sich der Lkw und kam quer auf der Fahrbahn zum Stehen, woraufhin die eingesetzte Verkehrspolizei die Unfallstelle vollständig sperrte. Die Sperrung hielt bis 12:30 Uhr an. Es entstand ein Sachschaden von circa 30.000 Euro. Die Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.

Verkehrsunfall mit zwei schwer verletzten Personen

Ort: Rackwitz (Brodenaundorf), B184, Zeit: 05.08.2026, gegen 15:30 Uhr

Am Mittwochnachmittag kam es auf der B184 zwischen Leipzig und Delitzsch zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem zwei Menschen verletzt wurden. Ein 62-Jähriger (deutsch) war mit einem Ford Focus in Richtung Delitzsch unterwegs, als er in einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn kam und dort mit einem entgegenkommenden Peugeot Bipper kollidierte. Der Peugeot (Fahrer 86) wurde durch die Wucht des Aufpralls gegen die Leitplanke gedrückt und überschlug sich im Anschluss.

Eine 23-Jährige, die mit einem VW Up hinter dem Ford Focus in gleiche Richtung fuhr, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf diesen auf. Durch den Unfall wurden sowohl der 62-jährige Ford-Fahrer, als auch der 86-jährige Peugeotfahrer verletzt und in Krankenhäuser gebracht. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden in noch unbekannter Höhe. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs aufgenommen.

Unfall mit Fahrerflucht auf Autobahn

Ort: Bundesautobahn 9 in Fahrtrichtung Berlin, Kilometer 125.0, Zeit: 05.08.2026, gegen 10:35 Uhr

Der Fahrer eines Ford verursachte am Mittwochvormittag durch einen unvermittelten Spurwechsel einen Unfall im nachfolgenden Verkehr und setzte trotz dessen seine Fahrt fort. Die Fahrerin (27) eines Chevrolet Camaro befuhr den linken Fahrstreifen der Bundesautobahn 9, als vor ihr ein Ford S-MAX unvermittelt von der mittleren auf den linken Fahrstreifen wechselte. Um ein Auffahren auf den Ford zu vermeiden, bremste die Frau stark ab und lenkte zum Ausweichen nach links.

Durch das Manöver kollidierte sie zunächst mit der Mittelschutzplanke und wurde anschließend gegen einen auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Sattelzug geschleudert. Der Chevrolet war durch den Unfall nicht mehr fahrbereit, die Fahrerin wurde leicht verletzt. Der Fahrer des Ford entfernte sich indes unerlaubt vom Unfallort. Dank Zeugenaussagen konnte einige Zeit später der Ford von Polizeibeamten der Polizeiinspektion Dessau-Roßlau angehalten und die Insassen (36 und 57) identifiziert werden.

Das Autobahnpolizeirevier ermittelt nun zum genauen Unfallhergang und der Klärung, wer zum Zeitpunkt des Unfalls Fahrzeugführer war, sowie wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort und fahrlässiger Körperverletzung in Verbindung mit einem Verkehrsunfall. Der Verkehr auf der Bundesautobahn 9 wurde während der Unfallaufnahme und Fahrzeugbergung zunächst auf einem Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeführt und die gesamte Fahrbahn gegen 13:30 Uhr wieder freigegeben.

Polizeieinsatz im Leipziger Zentrum

Ort: Leipzig (Zentrum), Nikolaistraße, Zeit: 06.08.2026, gegen 13:45 Uhr

Am heutigen Donnerstag kam es am frühen Nachmittag zu einem Polizeieinsatz in der Nikolaistraße, ausgelöst durch eine männliche Person, welche Gegenstände aus einem Fenster warf. Mit dem Eintreffen der Einsatzkräfte konnte festgestellt werden, dass der 40-jährige Tatverdächtige teilweise das Interieur des Hotelzimmers beschädigt und Teile aus dem Fenster geworfen hatte. Die Einsatzkräfte sicherten den Mann in dem Hotelzimmer.

Dabei leistete er aktiven Widerstand und verletzte zwei Polizeibeamte leicht. Diese können ihren Dienst jedoch weiter verrichten. Anschließend wurde der Mann mit einem Krankenwagen zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Das Polizeirevier Leipzig-Zentrum wurde bei dem Einsatz von Kräften des Fachdienstes Einsatzzüge unterstützt. Die Polizei hat die Ermittlungen unter anderem wegen Sachbeschädigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte aufgenommen.

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