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Basketball: „Freaks“ zu Gast in Weißenfels

Der Mitteldeutsche Basketball Club empfängt am Freitag, den 8. Februar, Brose Bamberg in der heimischen Stadthalle Weißenfels. Um 20:30 Uhr wird die Partie angeworfen und markiert somit den Start in den 20. Spieltag der easyCredit BBL.

Mussten sich die Mitteldeutschen noch im Hinspiel mit 73:88 bei den Oberfranken geschlagen geben, möchte man nun den Aufwind nach dem Wechsel des Head Coaches für sich ausnutzen. Denn am Freitag steht zum ersten Mal seit langem Silvano Poropat als Wölfe-Cheftrainer an der Seitenauslinie im Wolfsbau. Wie immer wird die Begegnung live auf MagentaSport übertragen.

Auch bei den Bamberger kam es zuletzt zu einer Umstrukturierung. Federico Perego, der zuvor als Assistant-Coach beschäftigt war, löste Ainars Bagatskis in der Rolle als Cheftrainer ab. Derzeit auf dem fünften Platz der Tabelle und mit zwei Siegen im Rücken stellen die Oberfranken die Saale-Städter vor eine schwierige Aufgabe. Deutlich wird das beim Blick auf den Bamberger Kader.

Power Forward Augustine Rubit ist der Offensiv-Motor der Gäste. Mit 15,2 Zählern pro Partie, 63,6 Prozent Trefferquote und 5,7 Rebounds zählt der 29-Jährige zu den zehn besten Scorern der Liga. Doch damit nicht genug, denn auch den fünftbesten Assist-Verteiler haben die Oberfranken mit Tyrese Rice in den eigenen Reihen. Der erfahrene Point Guard verteilt aber nicht nur 6,6 Assists und holt 2 Rebounds, sondern netzt auch pro Spiel 14,7 Punkte ein.

Doch der Kader von Brose-Head Coach Perego ist auch noch mit weiteren Hochkarätern besetzt. Stevan Jelovac mit 11,9, Cliff Alexander mit 8,4 und Elias Harris mit 7,9 durchschnittlich erzielten Punkten werden den Wölfen auf den großen Positionen einiges an Kraft kosten. Auch Shooting Guard Ricky Hickmann hat sich als zuverlässig an beiden Enden des Parketts bewiesen. 12,7 Zähler, 3,1 Rebounds und 2,6 Assists verzeichnet der 33-jährige US-Amerikaner für die Gäste.

Auch wenn es zuletzt bei den Bambergern kriselte, zählen die Oberfranken zu den Top-Teams der easyCredit BBL. Denn nicht nur in Europa dribbeln sie in der Championsleague erfolgreich auf und haben sich vorzeitig für die Playoffs qualifiziert, sondern stehen ebenfalls im Finale des MagentaSport BBL Pokals. Aus insgesamt 25 Partien mit Brose Bamberg, gingen die Wölfe fünf Mal, davon drei Mal im Wolfsbau, siegreich vom Parkett.

„Bamberg ist nun wieder besser drauf in den letzten Partien. Sie spielen jetzt aggressiver. Es ist weiterhin klar, dass sie immer noch eine Top-Mannschaft sind. Für uns gilt es mit hoher Energie in das Spiel zu gehen und dort weiterzumachen, wo wir in Vechta begonnen haben. Wir wollen das Publikum in der Stadthalle mitnehmen und Bamberg unter Kontrolle halten. Durch Varianten und Taktik müssen wir das Spiel der Gäste langsamer machen und gleichermaßen bereit sein, die Chancen, die sich uns bieten, auszunutzen“, erklärt MBC-Head Coach Silvano Poropat vor seiner Rückkehr in die Stadthalle Weißenfels.

Die neue Leipziger Zeitung Nr. 63: Protest, Vertrauen und eine gute Frage

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Robert Kluge Vaaanja. Foto: PR

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Die Parthenaue bei Sehlis. Foto: Baumgärtel

Foto: Baumgärtel

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