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L.E. Volleys e.V.: Julius Karoos‘ Kabinengeflüster (7)

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    Mehr Theater als Sport: Die nächste Auswärtsfahrt liegt hinter uns - doch nach dem ernüchternden Heimstart gegen Delitzsch und Gotha konnten wir leider auch nicht an die erfolgreichen Auswärtsauftritte vom Beginn der Saison anknüpfen.

    Dabei hatten wir ehrlich gesagt auch gar nicht mehr damit gerechnet, im Risikogebiet Hammelburg spielen zu können, noch dazu vor Zuschauern. Der Grund: Die bereits in der Vorwoche hohen Fallzahlen in Leipzig, die eigentlich eine Testung aller Spieler zur Voraussetzung für ein Spiel gemacht hatten.

    Das gleiche Szenario also, wie noch eine Woche zuvor in Delitzsch. Resultat dort: Spiel verschoben. In unserem Fall gab es allerdings einen Fehler in der Übermittlung zum RKI, sodass in Leipzig gar kein Risikostatus galt. Auf Nachfrage bei der Liga wurde mitgeteilt, dass lediglich die Zahlen des Robert-Koch-Instituts relevant wären. Naja.

    Als am Spieltag dann die korrekten Daten vorlagen, gingen die Diskussionen weiter – doch sowohl Liga als auch Heimmannschaft erteilten Sondergenehmigungen, um das Spiel zu ermöglichen, in der Corona-Selbsterklärung vor Spielbeginn mussten die entsprechenden Passagen gestrichen werden. Und nochmal: Naja.

    Die Partie selbst war dann auch eine eindeutige Sache – Hammelburg, heiß wie Frittenfett, wollte das vorerst letzte Heimspiel mit Zuschauern voll auskosten, während wir irgendwo zwischen einem freien Wochenende auf der Couch und der Sporthalle in Franken hingen. Zu 18, 19 und zu 20 lauteten die entsprechenden Ergebnisse, nach 85 Minuten ging es für uns wieder nach Hause. Ein gebrauchter Tag.

    Aber zur Wahrheit gehört auch: Mit so einer Situation können und müssen wir besser umgehen, als Spieler und als Team. Diese Saison geht es eben auch darum, wer sich am besten anpasst.

    Wie es jetzt weitergeht, steht derzeit noch nicht fest: Viele der Verantwortlichen sprechen sich klar für eine Fortführung des Spielbetriebs aus, während die Verordnungen in einigen Bundesländern (unter anderem auch Sachsen) eine Nutzung der Sporthallen zu Trainings- und Wettkampfzwecken kaum ermöglichen.

    Ich persönlich finde es kaum zu verantworten, in der Hochphase der Pandemie mit aller Macht eine Teamsportart fortzuführen, wenn sich überall sonst höchstens zwei Hausstände treffen dürfen. Ein kleines Politikum also, und auch wir wissen noch nicht, wie es weitergeht. Aber wir werden euch berichten – Bleibt dran!

    Julius Karoos, Libero

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