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SC DHfK-Finswimmer mit starker Medaillenausbeute beim Weltcup in Italien

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    Es war ein sowohl emotional als auch sportlich großer Auftakt der Leipziger Finswimmer ins Weltcup-Jahr 2021. Mit 9 Aktiven reiste der SC DHfK nach einjähriger, Corona-bedingter Wettkampfpause nach Italien. Und dort schwammen die Leipziger, als hätte es diese lange Pause nicht gegeben, allen voran Max Poschart, der erstmals fünf Goldmedaillen bei einem Weltcup gewann. Auch Nachwuchssportlerin Nadja Barthel lieferte bei ihrem Debüt stark ab.

    5 Gold- und 5 Bronzemedaillen, dazu viele Bestzeiten – die Finswimmer des SC DHfK Leipzig haben mit herausragenden Leistungen beim ersten Weltcup in Italien überzeugt. Es war das erste Messen mit der internationalen Konkurrenz nach über einem Jahr Wettkampfpause.

    Für SC DHfK-Finswimmer Max Poschart fühlte es sich fast ein bisschen surreal an: „Lange Zeit wussten wir nicht, ob der Weltcup stattfinden wird und wir hinfahren können. Deshalb konnte man es vor Ort erst gar nicht so richtig glauben, wieder bei einem Wettkampf zu starten.“

    Diese Erkenntnis schien bei den Leipzigern dann aber doch sehr schnell im Kopf angekommen: Gleich am ersten Wettkampftag lieferten die SC DHfK-Athleten trotz strenger Corona-Auflagen, darunter u.a. ein stark verkürztes Einschwimmen, starke Leistungen ab.

    Drei Medaillen, drei Bestzeiten und zehn Top-10-Platzierungen standen am Ende des Tages zu Buche: Max Poschart holte über 50m und 200m seine ersten beiden Goldmedaillen, Justus Mörstedt glänzte über 100m Streckentauchen mit Bronze und einer persönlichen Bestzeit über 200m. Über diese Strecke wussten auch Nadja Barthel, Josefine Fischer und Daveena Gerungan zu überzeugen und schwammen ebenfalls neue Bestzeiten.

    „Wir haben in den vergangenen Monaten zwar ein paar Trainingswettkämpfe durchführen und damit unseren Leistungsstand immer mal wieder testen können. Dennoch war es schwer einzuschätzen, welche Zeiten und Platzierungen am Ende bei rausspringen werden“, sagte Poschart, der neben seinem Leistungssport zusätzlich als Dualer Student und Trainer in der Abteilung Finswimming aktiv ist.

    Dass seine jungen Sportlerinnen so gut abschnitten, freute den Coach besonders und kitzelte auch die letzten Prozente aus ihm heraus: „Wenn man als Trainer seine Sportler performen und glücklich aus der Hallen rennen sieht, dann ist das auch ein kleiner Schub für einen selbst.“ Beflügelt hätten ihn vor allem die zwei Bronzemedaillen (50m, 100m) der erst 16-jährigen Nadja Barthel an Tag 2 ihres Weltcup-Debüts und mehrere persönliche Bestzeiten. Sie erreichte damit gleichzeitig die Norm für die Jugendweltmeisterschaft.

    So flog der 26-jährige Weltrekordhalter über 50m und 100m zu seinen Goldmedaillen No. 3 und 4. Die fünfte Goldene gewann Poschart mit der 4×100-Meter-Staffel gemeinsam mit Duncan Gaida, Sidney Zeuner und Justus Mörstedt und war selbst überrascht über die Medaillenausbeute: „Auch wenn ich durch unsere Trainingswettkämpfe wusste, dass ich gut drauf bin, hätte ich nicht mit fünf Goldmedaillen gerechnet – das habe ich noch nie geschafft und war auch im März noch nie so schnell unterwegs wie jetzt.“

    Abgerundet wurde das starke Teamergebnis mit Bronze durch Justus Mörstedt (100m) und die 4x100m-Frauenstaffel (Aimee Hecke, Josefine Fischer, Davenna Gurangan, Nadja Barthel) sowie weitere Top-10-Platzierungen von Aleyna Franke, Aimee Hecke und Sidney Zeuner.

    Das Trainerteam um Lutz Riemann und David Münch zeigte sich dreifach hoch zufrieden: „Die Leistungen unserer Sportlerinnen und Sportler auf Weltniveau und die acht Medaillen sprechen eine klare Sprache. Ihr Teamwork im Vorfeld des Weltcups und insbesondere vor Ort in Italien unter schwierigsten organisatorischen Pandemiebedingungen war sensationell.

    Zudem blicken wir stolz auf ihre unglaubliche und vorbildliche Geduld über das gesamte schwierige Jahr ohne klares Ziel, ohne Wettkampf, mit immer weniger Motivation trotzdem weiter zu trainieren. Diesen Erfolg und einfach nur die Freude am Wettbewerb mit anderen Nationen haben sich alle mehr als verdient.“

    Der nächste Wettkampf für die Finswimmer, so Corona es zulässt, steht Anfang Juni mit den Deutschen Meisterschaften an, die gleichzeitig die Qualifikation für die WM bilden. Der für April angesetzte Finswimming-Weltcup in Leipzig musste Corona-bedingt leider abgesagt werden.

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