Mund abputzen und weitermachen: Nach der ersten Saisonniederlage am vergangenen Wochenende in Bremen wollen die Handballerinnen des HC Leipzig in der 2. Alsco Handball Bundesliga der Frauen in die Erfolgsspur zurückkehren. Dabei haben die Leipzigerinnen, die die Tabelle weiterhin souverän anführen, am Sonntag (22. Februar, Anwurf: 16 Uhr) in der heimischen Sporthalle Brüderstraße den Tabellenzehnten VfL Waiblingen zu Gast.
„Wir sind alle hochmotiviert, gegen Waiblingen den nächsten Sieg zu holen. Die Niederlage gegen Bremen ist auf jeden Fall abgehakt. Die Fehler lagen klar auf der Hand.
Wichtig ist, dass wir im Abschluss wieder erfolgreicher sind. Aber das ist auch eine Frage der mentalen Frische der Mädels mit allen Dingen, die sie gerade auch abseits des Handballs zu tun haben. Da versuchen wir die bestmöglichen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit die Mädels so frisch wie möglich ins Spiel gehen können“, erklärt HCL-Trainer Erik Töpfer. Fraglich ist noch der Einsatz von Lara Tauchmann, die in den vergangenen Tagen mit Schulterproblemen zu kämpfen hatte. Auch die verletzte Marlene Tucholke ist für das Spiel gegen Waiblingen noch keine Option.
Der HC Leipzig und der VfL Waiblingen stehen sich zum elften Mal gegenüber. Von den bislang zehn Duellen konnten die Leipzigerinnen sechs gewinnen (darunter die letzten drei). Vier Mal setzte sich Waiblingen durch.
Waiblingens Spielmacherin Belen Gettwart fehlt verletzt
Der VfL Waiblingen hat sich in der 2. Bundesliga in den vergangenen Jahren wieder zu einer festen Größe entwickelt. In den vergangenen beiden Spielzeiten belegte das Team aus der Nähe von Stuttgart jeweils Platz zehn. Diesmal hofft die Mannschaft von Trainer Michael Stettner in der Endabrechnung auf einen einstelligen Tabellenplatz. Dafür müssen die Tigers allerdings seit November ohne ihre beste Spielerin auskommen. Spielmacherin Belen Gettwart zog sich bei der knappen Niederlage bei den Füchsen Berlin Anfang November einen Kreuzbandriss im rechten Knie zu. Die Beachhandball-Nationalspielerin fällt damit für den Rest der Saison aus.
Dennoch legte das Team nach der WM-Pause einen starken Zwischenspurt mit vier Siegen und einem Unentschieden hin. Erst vor zwei Wochen beim 27:29 in Regensburg verließen die Waiblinger Tigers wieder als Verlierer das Parkett. Beim jüngsten 23:36 beim HC Rödertal war das VfL-Team chancenlos.
Aber wie stark die Mannschaft ist, wurde bereits im Hinspiel Anfang Oktober deutlich, als es die Waiblingerinnen dem HCL ziemlich schwer machten – damals allerdings noch mit Belen Gettwart, die acht Tore erzielte. Erst mit einem starken Schlussspurt sicherten sich die Leipzigerinnen den 29:25-Erfolg. Auch die dänische VfL-Torhüterin Norregard Thomsen, die zu den stärksten Torhüterinnen der Liga gehört, zeigte im Hinspiel mit elf Paraden eine starke Leistung.
Fans, die nicht live in der Sporthalle Brüderstraße dabei sein können, können des HC Leipzig gegen den VfL Waiblingen im Livestream von Sportdeutschland.TV live unter sporteurope.tv/hc-leipzig-frauen/2-hbf-hc-leipzig-vs-vfl-waiblingen-6 verfolgen (Pay per view: 5 Euro).
Weitere Informationen unter www.hc-leipzig.de






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