Zur Ankündigung eines Besuchs von Ministerpräsident Tillich am 20. Februar in Schleife erklärt das Mitglied des Sächsischen Landtages, Kathrin Kagelmann, auch Vorsitzende der Kreistagsfraktion Die Linke im Kreistag Görlitz: Der plötzliche Besuchstermin von Ministerpräsident Tillich am 20. Februar in Schleife zum Thema Tagebauerweiterung Nochten 2 hinter verschlossenen Türen scheint ein weiteres Ergebnis der dreitägigen Erörterung zum Braunkohleplanverfahren kurz vor Weihnachten zu sein.
Das dort vorgestellte Gutachten des Deutschen Instituts für
Wirtschaftsforschung (DIW) [1] hat konkret belegt, dass das
Kraftwerk Boxberg mit den jetzt genehmigten Tagebauen Nochten und
Reichwalde bis 2040/45 laufen kann und Nochten 2 nicht notwendig
ist.
So unter Erklärungsdruck, wird eilig ein Kurzgutachten zur weiteren
energiepolitischen Notwendigkeit der geplanten Auskohlung
angesichts steigender Mengen Strom aus erneuerbaren Energiequellen
in Auftrag gegeben, das Gegenstand einer Klausurtagung des
Regionalen Planungsverbandes Oberlausitz-Niederschlesien Anfang
April werden soll. Es wäre zu wünschen, dass die Bürgermeister der
von Umsiedlung betroffenen Orte nun den Mut fassen und ihre Absage
an die Umsiedlung ohne Wenn und Aber bekräftigen.
Tagebaugegner aus und um Schleife werden Ministerpräsident Tillich am 20. Februar gebührend empfangen.
[1] online unter:
www.diw.de/de/diw_01.c.412066.de/themen_nachrichten/bedeutung_der_braunkohle_sinkt_neue_kraftwerke_und_tagebaue_sind_ueberfluessig.html
https://wm2k3.sachsen.de/exchweb/bin/redir.asp?URL=http://www.diw.de/de/diw_01.c.412066.de/themen_nachrichten/bedeutung_der_braunkohle_sinkt_neue_kraftwerke_und_tagebaue_sind_ueberfluessig.html

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