Innenminister Markus Ulbig hat heute in Meißen einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 402.000 Euro an die Ev.-Luth. Kirchgemeinde St. Afra übergeben. Das Geld kommt aus dem Sonderprogramm Denkmalpflege des Freistaates Sachsen und ist für Maßnahmen der statischen Sicherung, der Instandsetzung des Turmes und des Daches sowie der Innenraumsanierung der Frauenkirche Meißen bestimmt.

Innenminister Markus Ulbig: “Sachsen ist Denkmalland. Damit das auch so bleibt, müssen wir unsere Denkmale akribisch pflegen. Ich bin mir sicher, dass die Frauenkirche in Meißen nach der Sanierung wieder in neuem Glanz erstrahlen wird.”

Die Gesamtkosten des Vorhabens belaufen sich auf insgesamt etwas mehr als 1 Million Euro. Zusätzlich zu den Mitteln aus dem Sonderprogramm Denkmalpflege des Freistaates Sachsen wird die Sanierung zu gleichen Teilen auch mit Geld aus dem Denkmalschutz-Sonderprogrammes IV des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert.

Dom zu Meißen

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Bereits am 30. Juli 2013 hatte Meißen einen Zuwendungsbescheid in Höhe von mehr als 95.000 Euro erhalten. Das Geld stammt ebenfalls aus dem Sonderprogramm Denkmalpflege des Freistaates Sachsen und wurde durch weitere 95.000 Euro aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm IV des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien ergänzt. Die Mittel sind für die Turmsanierung sowie Restaurierung der Südwestturmkapelle des Doms zu Meißen vorgesehen.

Städtebauförderung

Die Stadt Meißen wird bzw. wurde in den drei Programmen “Städtebauliche Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen”, “Städtebaulicher Denkmalschutz” und “Stadtumbau Ost” gefördert. In diesen drei Programmen hat die Stadt Meißen seit 1991 bis einschließlich Programmjahr 2012 insgesamt 50.268.048 Euro (Bundes- und Landesmittel) bewilligt bekommen. Darunter fiel unter anderem die Sanierung des Domplatzes und des Pestalozzi-Gymnasiums.

Im Programmjahr 2013 bekommt Meißen für die Modellstadt “Historische Altstadt” 468.000 Euro aus dem Programm Städtebaulicher Denkmalschutz. Weitere Fördermittel aus dem Programm Stadtumbau Ost werden in diesem Programmjahr für Projekte “rechts der Elbe” (474.000 Euro) und “links der Elbe” (40.000 Euro) eingesetzt.

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