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70 Jahre Ende des Zweiten Weltkrieges: Dank an die Befreier und Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

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    Am 8. Mai 1945 unterzeichnete das Oberkommando der Wehrmacht die bedingungslose Kapitulation des Deutschen Reiches. An diesem Tag endete der Zweite Weltkrieg in Europa. Zugleich wurden Deutschland und Europa von der Naziherrschaft befreit, die zuvor ungekannte Gräueltaten und Verbrechen, wie den Holocaust, über Millionen von Menschen gebracht hatte.

    Zur Erinnerung an die Opfer der Naziherrschaft und zum Dank an die Alliierten Streitkräfte veranstaltet die Linke Westsachsen an unterschiedlichen Orten im Landkreis Leipzig rund um den „Tag der Befreiung“ verschiedene Gedenkveranstaltungen:

    8. Mai, 15:00 Uhr, Borna, Jüdischer Friedhof, Lobstädter Straße

    9. Mai, 10:00 Uhr, Brandis, Friedhof, Rathausgasse

    10. Mai, 14:00 Uhr Naunhof, Bowlingbar Nr. 18, Bahnhofsstraße 18

    Hierzu erklärt Enrico Stange, Landratskandidat der Partei Die Linke: „Es ist für mich eine Selbstverständlichkeit, an den genannten Gedenkveranstaltungen teilzunehmen, denn sie halten die Erinnerung wach, und sie machen Jahr für Jahr auf die Lehren für die Gegenwart aufmerksam. Aus den unterschiedlichen Veranstaltungsorten im Landkreis Leipzig, die an Orten mit konkretem historischen Bezug stattfinden, lässt sich erkennen, dass die Verbrechen des Nationalsozialismus nicht allein im fernen Berlin oder in Auschwitz stattfanden, sondern direkt vor der Haustür, so das jeder, der es sehen wollte, es auch hätte sehen können. Ein Beispiel hierfür sind u. a. die vier Konzentrationsaußenlager und viele Zwangsarbeiterlager die sich auf dem Gebiet des jetzigen Landkreises befinden. Und doch haben zu viele diese Verbrechen still geduldet oder sich sogar an ihnen beteiligt.

    Wir dürfen nicht zulassen, dass sich in unserer Gesellschaft Hass auf anders aussehende, anders fühlende und anders denkende Menschen breitmacht. Denn Hass kann schnell in Gewalt gegen Menschen umschlagen, wie uns die aktuellen Berichte über geplante oder umgesetzte Brandanschläge auf Asylunterkünfte zeigen.“

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