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Am 4. Juli

Große Eröffnung: Kunstfest Neustadt – „Wer ist diese Stadt?“

Am Samstag, dem 4. Juli um 12 Uhr, eröffnet das Kunstfest Neustadt unter dem Motto "Wer ist diese Stadt?" seine Pforten. Die Eröffnung findet vor der PILOTENKUECHE (Schulze-Delitzsch-Straße 27) statt. Das Kunstfest bietet vom 04. bis 12.07.15 ein interdisziplinäres und partizipatives Programm an.

Zur Eröffnung am Samstag sprechen Henry Hufenreuter (BV Neustädter Markt), Stefan Kausch (Projektleiter/kritischer Kurator Kunstfest Neustadt), Co-Projektleiterin Verena Landau (Institut für Kunstpädagogik), Eva-Maria Schneider (beteiligte Künstlerin) Rita Werner, Kulturamt der Stadt Leipzig.

Aus dem Programm (Samstag und Sonntag)

Samstag 04.07.15

14:00 o Schulze-Delitzsch-Straße  27. Führung durch die Ausstellung „Wer ist diese Stadt?“

13:00-17:00 o Heilig-Kreuz-Kirche, Neustädter Markt. „Nacht der Schlacht, ist…“ Schwatzmaler e. V. und Freunde

Sonntag, 05.07.15

10:00-14:00 o Neustädter Frühstück des Bürgervereins Neustädter Markt

14:00 o Herrmann-Liebmann-Straße 93. Konditorei Höhne – Offener Backworkshop mit Bäckermeister „Höhne“.

14:00-18:00 o Pöge-Haus, Hedwigstraße 20. Pöge-Knick-Pic. Pöge-Haus goes Steet-Art-Verschönerung!

Inhalt/Hintergrund

Das Kunstfest verwandelt Neustadt-Neuschönefeld vom 4. bis 12. Juli in einem gut einwöchigen Kulturraum der ungeahnten Möglichkeiten und der Schaffung neuer Entdeckungsräume. Die künstlerische Vielfalt an Positionen lädt zum Mitmachen und Mitgestalten ein sowie zum Kennenlernen neuer Positionen und Perspektiven. Ob Diskussionen, Stadtrundgänge, Fotographien, Mitmachworkshops, Street-Art, Nacht-Kino usw. – interdisziplinär und offen für alle Neugierige ist das Kunstfest dieses Jahr angelegt.

Vor dem Hintergrund des Leipziger Stadtjubiläums wollen wir mit dem Titel „Wer ist die (Neu)Stadt?“ fragen, ob der Leipziger Osten im Stadtjubiläum eine große Rolle spielt, oder ob Menschen und Perspektiven dieses Stadtteils eher nicht gehört bzw. befragt werden? Deshalb wollen wir gemeinsam mit den Menschen vor Ort  ihre Erinnerung und Fiktionen in einem Stadtteil der permanenten Migration diskutieren. Jenseits der offiziellen Stadtgeschichte werden einerseits Erinnerungen der Bewohner_innen präsentiert.

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Auch das Leipziger Uniklinikum behandelt Coronafälle. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserWissenschaftler sind Leute, die sich nicht kurzfassen können. Aus gutem Grund: Sie müssen ihre Ansätze und Thesen erklären. Und das passt nun einmal selten in knackige „News-Überschriften“. Wir haben an dieser Stelle schon einmal über eine recht detaillierte Kritik des Leipziger Wissenschaftsverlages zu den aktuellen Corona-Zahlen berichtet. Zahlen, die ja bekanntlich von Land zu Land erstaunlich differieren und zu lauter Mutmaßungen Anlass geben.