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Mitteldeutsche Medienförderung vergibt über 4 Mio. Euro Projektförderung

Der Vergabeausschuss der Mitteldeutschen Medienförderung GmbH (MDM) hat in seiner dritten Sitzung 2015 am 22. Juli Fördermittel in Höhe von 4.084.800 Euro für insgesamt 26 Projekte vergeben. Mit 350.000 Euro fördert die MDM den ersten Olaf-Schubert-Kinofilm "Der Weltverbesserer (Olaf privat)" unter der Regie von Lars Büchel. Der Film über den Komiker im Pullunder, der im Privatleben nicht vor alltäglichen Problemen gefeit ist - wie dem Vaterwerden und dessen Vorstufe, eine passende Frau dafür zu finden - wird produziert von Senator Film Produktion. Das Drehbuch verfassten Olaf Schubert und Stephan Ludwig.

Regisseur und Cannes-Gewinner Bruno Dumont („La vie de Jésus“, „P’tit Quinquin“) bringt mit „Ma Loute“ eine schräg-komische Geschichte auf die Kinoleinwand. Im Mittelpunkt stehen zwei höchst unterschiedliche französische Familien, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts an der Küste des Ärmelkanals eine Sommerfrische der anderen Art erleben. Verschwundene Ausflügler, ein Verwirrspiel zwischen zwei Liebenden und ein abstruses Ermittlerduo sind die Zutaten der deutsch-französische Koproduktion von Pallas Film aus Halle, die mit 280.000 Euro gefördert wird.

In ihrem historischen Drama „Licht“ zeichnet die Filmemacherin Barbara Albert die Innenwelt der blinden Wiener Pianistin Maria „Resi“ Paradis, die im ausgehenden 18. Jahrhundert um Anerkennung und Selbstfindung ringt. Mit der medizinischen Behandlung durch den Wunderarzt Franz Mesmer bietet sich eine Chance, die Resi zu einer Entscheidung zwingt. Looks Filmproduktionen erhält 160.000 Euro Produktionsförderung.

Die beiden mitteldeutschen Nachwuchstalente Florian Fischer und Johannes Krell realisieren mit „Kaltes Tal (AT)“ einen experimentellen Dokumentarfilm: das Thema Kalkabbau zur Ressourcengewinnung wird als Zusammenspiel von Mensch und Maschine inmitten der Natur künstlerisch verdichtet. Die MDM unterstützt das Projekt der Rosenpictures Filmproduktion mit 28.300 Euro.

Gefördert werden weiterhin der Kinder-Animationsfilm „Käpt’n Sharky“ (Regie: Hubert Weiland; 500.000 Euro), die internationalen Koproduktionen „A Cure for Wellness“ (Regie: Gore Verbinski; 400.000 Euro) und „Brimstone“ (Regie: Martin Koolhoven; 200.000 Euro), die vor historischem Hintergrund spielenden Projekte „Das schweigende Klassenzimmer“ (Regie: Lars Kraume; 400.000 Euro) sowie „Es war einmal in Deutschland – David und die Teilacher“ (Regie: Sam Garbarski; 350.000 Euro), der Dokumentarfilm „Meine urkrainische Verwandtschaft“ (Regie: Vitaly Mansky; 31.000 Euro), die Kinder-Animations-Serie „Meine Schmusedecke“ (Regie: Angela Steffen; 75.000 Euro) sowie der Animationsfilm „Leipzig von oben“ (Regie: Schwarwel; 25.000 Euro).

Der Spielfilm „The Face“ (Regie: Markus Imboden; 72.000 Euro) und die Kinderserie „Louis legt los“ (Regie: Ralf Kukula; 68.000 Euro) werden in der Phase der Projektentwicklung gefördert. In der Drehbuchentwicklung unterstützt die MDM „Clauberg und die Frauen von Block 10“ (Autorinnen: Dr. Sylvia Nagel, Sonya Winterberg; 25.000 Euro) und das Nachwuchsprojekt „Happy Birthday, Mara Steinberg!“ (Autor: Martin Menzel; 25.000 Euro).

Verleihförderung geht an „Taxi Teheran“ (Regie: Jafar Panahi; 55.000 Euro), „Unser letzter Sommer“ (Regie: Michael Rogalski; 30.000 Euro) sowie „Alki Alki“ (Regie: Axel Ranisch; 5.000 Euro).

Im Bereich Maßnahmen gewährt die MDM Fördermittel für DOK Leipzig (170.500 Euro), Filmkunstmesse Leipzig (100.000 Euro), SCHLINGEL-Matinee/ Europäische Filmwochen (20.000 Euro) und die SchulKinoWochen Sachsen (15.000 Euro).

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„Fußball ist eben nicht nur, an den Ball treten.“ – FC Phoenix-Präsident Erik Haberecht zwischen Hoffnung und Resignation
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Selbst und ständig und meistens allein. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

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