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Eröffnung der lettischen Ausstellung „Der Baltische Weg zur Freiheit“

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    Am 10. Oktober 2015 um 18 Uhr eröffnet das Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V. in der Außenstelle Leipzig des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatsicherheitsdienstes der ehemaligen DDR (BStU) im Dittrichring 24 die Ausstellung "Der Baltische Weg zur Freiheit" mit einer Podiumsdiskussion und einem kleinen Empfang. Die Ausstellung und die Eröffnung entsteht in einer Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft e.V. und wird von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gefördert.

    Die Ausstellung des Museums für Nationalgeschichte Lettlands ist dem 25. Jahrestag der Aktion „Baltischer Weg“ gewidmet. Die deutschsprachige Präsentation beleuchtet in einer breiten historischen Rückschau die Folgen des Hitler-Stalin-Paktes für die Geschichte Osteuropas im 20. Jahrhundert sowie die Zusammenarbeit der baltischen Staaten. Es wird der Weg von der staatlichen Unabhängigkeit über die Zeit der doppelten Okkupation bis hin zur Wiederherstellung der Unabhängigkeit gezeigt. Ein wichtiges Ereignis auf diesem Weg war die 650 km lange Menschenkette im August 1989, die die drei baltischen Hauptstädte verband und das gemeinsame Bestreben nach Unabhängigkeit symbolisierte.

    Ein multiperspektives Podium wird sowohl Fragen der wechselvollen Geschichte des Baltikums diskutieren als auch Einblicke in die gegenwärtige Verfassung der drei baltischen Staaten innerhalb der Europäischen Union geben.

    Dazu wurden eingeladen:

    • Prof. Dr. Karsten Brüggemann (Historiker, Universität Tallin)
    • Dainis Īvāns (Schriftsteller und Zeitzeuge, Riga)
    • Dr. Hans-Friedrich Fischer (Pristerseminar Vilnius und Mitorganisator der Leipziger Friedensgebete in den 1980er Jahren)
    • Moderation: Prof. Dr. Alfons Kenkmann (Historiker, Universität Leipzig)

    Anschließend sind alle Gäste zu einem kleinen Empfang eingeladen.

    Die Ausstellung ist bis zum 31. Januar 2016 zu sehen.

     

     

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