Am Donnerstag, 22. Oktober, können sich die Leipziger im Stadtbüro (Katharinenstraße 2) von 10 bis 17 Uhr kostenlos zum Thema "Einbruchschutz" informieren. Eröffnet wird der Beratungstag um 11 Uhr durch Ordnungsamtsleiter Helmut Loris und Bernd Buchwald, Leiter des Referats Kriminalitätsbekämpfung der Polizeidirektion Leipzig. Bis 17 Uhr werden die Präventionsexperten der Leipziger Polizei Informationen über sicherheitsbewusstes Verhalten und den Einbau von Sicherungstechniken geben. Helmut Loris: "Wir möchten die Leipzigerinnen und Leipziger noch besser über den Wohnungseinbruch und seine Folgen informieren, um damit deutlich zu machen, dass Wohnungseinbruch jeden konkret betreffen kann".

Die am 22. Oktober angebotene sicherheitstechnische und kostenlose Beratung der Polizei kann auf Wunsch auch direkt zu Hause erfolgen, um auf örtliche und räumliche Besonderheiten eingehen zu können. Terminvereinbarungen (Stadt und Landkreis Leipzig) sind bei der polizeilichen Beratungsstelle, Tel. (0341) 9604951, möglich. Im Kommunalen Präventionsrat (KPR) wurde zudem eine neue Kampagne entwickelt, die über den Wohnungseinbruch in Leipzig anschaulich informiert. Somit ist über die Beratung am 22. Oktober hinaus in der Woche vom 26. bis 30. Oktober umfangreiches Informationsmaterial im Stadtbüro erhältlich.

Das Beratungsangebot steht im Zusammenhang mit dem jährlichen Tag des Einbruchschutzes am 26. Oktober. Unter dem Motto “Eine Stunde mehr für mehr Sicherheit” findet dieser jährlich am Tag der Zeitumstellung statt, wenn die mitteleuropäische Sommerzeit endet. Die dadurch gewonnene zusätzliche Stunde sollen die Bürger nutzen, sich über Einbruchschutz zu informieren und darüber nachzudenken, die Sicherheitsempfehlungen in ihrem Alltag umzusetzen.

Wie auf Bundes- und auf Landesebene steigt auch in Leipzig die Zahl der Einbrüche in Wohnungen. Die polizeiliche Kriminalstatistik weist für das Jahr 2014 1.413 Wohnungseinbrüche aus. Etliche Einbrüche wären allerdings zu verhindern gewesen, da sie durch unachtsames Verhalten begünstigt wurden, zum Beispiel durch geöffnete Fenster, herumliegende Leitern im Garten oder das Hereinlassen unbekannter Personen in das Haus. Als “Hauptstadt der Gründerzeit” verfügt Leipzig über einen hohen Bestand an Doppelflügeltüren mit sogenannten Kantenriegeln und damit über eine besondere Tatgelegenheit. Ungesicherte Kantenriegel machen es auch weiterhin vielen Einbrechern zu einfach. Diese zweiflügeligen Türen bestehen aus einem Gang- und einem Standflügel. Der Gangflügel bildet dabei die “eigentliche” Eingangstür, während der Standflügel meist geöffnet wird, wenn größere Gegenstände in die Wohnung verbracht werden müssen.

Weitere Infos gibt es auf der neuen Internetseite des Kommunalen Präventionsrates http://www.leipzig.de/praevention sowie auf http://www.polizei.sachsen.de

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