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NABU fordert raschen Ausstieg aus der Kohleverstromung

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    Bundesumweltministerin Hendricks hat verkündet, dass die nationalen Klimaschutzziele nur dann erreichbar sind, wenn in den nächsten 20 bis 25 Jahren der Ausstieg aus der Kohleverstromung weitestgehend abgeschlossen wird. Genauso selbstverständlich sollte es sein, den Ausstieg schon jetzt gemeinsam mit den in den jetzigen Abbaugebieten lebenden Menschen zu planen. "Da verwundert es doch sehr, wenn Ministerpräsident Stanislaw Tillich in einer Presseerklärung Anfang Dezember vor "Nadelstichen gegen die Braunkohle" und nationalen Alleingängen warnt", so NABU Landesvorsitzender Bernd Heinitz.

    Der NABU appelliert deshalb an die sächsische Staatsregierung, sich zügig und klar für die Umsetzung des Klimaschutzbeitrags einzusetzen. Bereits zwei Drittel der Deutschen wollen sich eindeutig von der Kohle verabschieden. Zur Glaubwürdigkeit im Einsatz für den Klimaschutz gehören klare Bekenntnisse und sofortiges Handeln, auch in Sachsen.

    Das Team der Fachleute für Energiepolitik der Think Tanks Agora Energiewende , das wissenschaftlich fundierte und politisch umsetzbare Wege im Dialog mit den energiepolitischen Akteuren erarbeitet, damit die Energiewende gelingt, hat zur Kohleverstromung eine aktuelle Studie veröffentlicht. Dem Rat der Agora unter Vorsitz von Prof. Dr. Dr. Klaus Töpfer gehören u.a. namhafte Persönlichkeiten aus Bundes- und Landespolitik, der Energiewirtschaft, Gewerkschaften und aus der Wissenschaft an. Die Studie zeigt ganz klar, dass die Emissionen aus der gesamten Kohleverstromung in Deutschland bereits bis 2030 zwingend um über 60 % und bis 2040 um über 85 % reduziert werden müssen, wenn die nationalen Klimaschutzziele nicht massiv verfehlt werden sollen. „Gerade jetzt zum Zeitpunkt des weltweiten Klimagipfels in Paris erwarten wir von der Politik klare und deutliche Signale für ein zügiges Ausstiegsszenario aus der Kohleverstromung“, so Heinitz abschließend.

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