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„Kommunalpolitik ist kein Witz!“

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    Aus Anlass der Berichterstattung der Leipziger Volkszeitung vom 23. Mai 2016 äußert sich SPD-Stadträtin und Vorsitzende des Arbeitskreises der Christinnen und Christen in der SPD, Nicole Wohlfarth. Stadträtin Ute Elisabeth Gabelmann hat sich öffentlich zu ihrer Konversion zur Kirche des fliegenden Spaghetti-Monsters bekannt und dies in einen direkten Zusammenhang mit der finanziellen Förderung des 100. Deutschen Katholikentags in Leipzig gestellt.

    „Frau Gabelmann vergleicht hier eine Spaßgruppierung mit einer ernsthaften Religion, das kann eigentlich nur als Beleidigung der Gläubigen aller Religionen verstanden werden und zeugt entweder von grober Unkenntnis oder ist als bewusster Angriff zu beurteilen“, äußert sich SPD-Stadträtin und Vorsitzende des Arbeitskreises der Christinnen und Christen in der SPD Leipzig, Nicole Wohlfarth, und bemerkt, dass die Begründung mit vermeintlichem Verantwortungsbewusstsein für die Finanzen der Stadt nichts zu tun hat.

    „Wer sich ernsthaft Sorgen um die Finanzen der Stadt macht, hat dafür an anderer Stelle ausreichend Raum und muss sich nicht auf dem Rücken der bekenntnisgebundenen Bürger und Bürgerinnen Leipzigs in den Vordergrund drängen“ so Wohlfarth weiter. Leipzig und seine Einwohner haben wirklich drängendere Probleme als die Finanzierung des Katholikentags meint die Stadträtin und benennt hier als konkrete Probleme marode Schulbauten und die Kitaplatzversorgung.

    Dass die gesamte Arbeit Frau Gabelmanns als Kommunalpolitikerin als fragwürdig zu betrachten ist und sie scheinbar ein merkwürdiges Verständnis dieses Ehrenamtes hat, zeigt sich laut Wohlfarth immer deutlicher: „Vor wenigen Tagen nominiert sie zunächst einen unqualifizierten Parteikollegen als Beigeordneten für Kultur, der in seinem Wortbeitrag alle Ratsmitglieder verunglimpft und nun beleidigt sie auch noch alle Gläubigen in Leipzig.“

    „Wer keinen Anspruch erkennen lässt, sich ernsthaft mit den Problemen in dieser Stadt zu befassen und diesen Dienst an den Menschen und der Stadt als Klamauk betrachtet, ist hier fehl am Platz“, äußert Wohlfarth abschließend.

    Hintergrund: Der Arbeitskreis der Christinnen und Christen in der SPD Leipzig existiert seit 2012 und ist die Plattform religiös gebundener Sozialdemokraten und Sozialdemokratinnen und arbeitet an religionspolitischen Relevanten Themen. Die Diplomtheologin Nicole Wohlfarth ist seit 2012 Vorsitzende des Arbeitskreises und seit 2014 Mitglied des Stadtrates in Leipzig.

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