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3 Millionen Euro Jahresüberschuss bei der Lipsia

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    Ein Jahresüberschuss von über 3 Millionen Euro, 4,4 Prozent Leerstand sowie steigende Mitgliederzahlen – Wohnen in einer Genossenschaft ist für immer mehr Leipziger die richtige Wahl. Das belegt der aktuelle Geschäftsbericht, der auf der Vertreterversammlung im Juni öffentlich vorgestellt wurde.

    „Bei uns steht der Mieter im Mittelpunkt. Dafür bieten wir nicht nur sicheren Wohnraum zu günstigen Mieten, sondern investieren ausschließlich in unser Kerngeschäft – den Erhalt und den Neubau von Wohnungen. Diese Strategie macht sich bezahlt. Wir konnten 2015 weiter entschulden, Darlehen tilgen und verfügen immer noch über ausreichend flüssige Mittel für Investitionen. All dies führt dazu, dass wir einen Jahresüberschuss von 3 Millionen Euro haben und unseren Genossenschaftsmitgliedern 4 Prozent Dividende auf Ihre Einlage zahlen können“, fasst Dr. Kristina Fleischer das positive Geschäftsergebnis zusammen.

    Auch die Anzahl der vermieteten Wohnungen zeigen den Aufwärtstrend der WG „Lipsia“ eG: So verringerte sich der durchschnittliche Leerstand von 5,12 Prozent (2014) auf die Rekordquote von 4,4 Prozent (2015). Im Kernbestand (alle vermietbaren Wohnungen, die langfristig im Bestand bleiben) liegt sie sogar nur bei 1,9 Prozent (2014: 2,1 Prozent). Besonders positiv entwickelten sich Gohlis und Grünau. „Gerade unsere neu gebauten und sanierten Wohnungen haben nahezu null Prozent Leerstand. Sowie die Wohnungen zur Vermietung online gestellt werden, sind sie weg“, zeigt sich Vorstand Wilhelm Grewatsch erfreut. Für Grünau war diese Entwicklung in den vergangenen Jahren nicht selbstverständlich. „Wir haben der Politik bewiesen, Grünau hat eine gute Lage, Grünau hat Mehrwert“, ergänzt er.

    Um den Bestand weiter auszubauen und zu modernisieren, investierte die WG „Lipsia“ 2015 rund 12 Millionen Euro in Modernisierung und Instandhaltung ihrer Objekte. Der größte Teil liegt auf dem Anbau von Balkonen, der Fassadengestaltung und dem Einbau von Aufzügen – wie z.B. in der Saalfelder Straße (Lindenau) und Antonienstraße (Kleinzschocher). Da gerade in Grünau wieder zunehmend junge Familien nachfragen ließ die Wohnungsgenossenschaft in der Potschkau- und der Uranusstraße Spielplätze errichten. Für die älteren Mitglieder gab es zum Beispiel An der Lautsche Sitzbänke und an der Richard-Lehmannstraße mobile Rollatorboxen.

    Als Folge der umfangreichen Sanierungen in den Bestand erhöhte die WG „Lipsia“ eG 2015 die Mieten leicht von 4,95 auf 5 Euro – liegt damit aber immer noch unter den stadtweiten Durchschnittsmieten. „Wohnungsgenossenschaften sorgen trotz steigender Betriebs- und Baukosten stadtweit für bezahlbaren Wohnraum. Damit dies auch in der nächsten Generation so bleibt, investieren wir auch in Neubau – wie aktuell in Gohlis. Dort entstehen familienfreundliche Wohnungen, die kurz vor der Fertigstellung sind“, erzählt Vorstand Dr. Kristina Fleischer. Alle Wohnungen waren schon vor Fertigstellung vermietet. Als nächstes Bauprojekt plant die Genossenschaft ein neues Hochhaus in Grünau.

    Die gestiegene Akzeptanz des genossenschaftlichen Wohnmodells spiegelt sich übrigens ebenfalls in der Zahl der Lipsia-Mitglieder. Die vergrößert sich von 8.076 in 2014 auf 8.210 in 2015 und ist damit sogar höher als der reine Wohnungsbestand des Unternehmens.

    Die Wohnungsgenossenschaft „Lipsia“ eG wurde 1954 gegründet und ist eines der bedeutendsten genossenschaftlichen Wohnungsunternehmen Leipzigs. Zu ihr gehören 8.000 Wohnungen im Bestand, davon über 3.000 im Stadtteil Grünau sowie eine hauseigene Spareinrichtung.

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