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Ende Gelände kritisiert Zustimmung zum Vattenfall-Deal

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    Das Aktionsbündnis Ende Gelände kritisiert die Zustimmung der schwedischen Regierung zum Verkauf von Vattenfalls Braunkohlesparte an den tschechischen Investor EPH. Mit dieser Entscheidung setzt sich die rot-grüne Regierung über weltweite Proteste von Klimabewegung und namhaften Wissenschaftler*innen hinweg.

    Als Teil seiner Nachhaltigkeitsstrategie will der schwedische Staatskonzern Investitionen aus der fossilen Industrie abziehen und sich künftig auf erneuerbare Energien fokussieren. Doch der neue  Eigentümer EPH plant, das klimaschädliche Braunkohlegeschäft noch Jahrzehnte lang fortzuführen.

    „Die schwedische Regierung hatte es in der Hand, in der Lausitz den raschen und sozial gerechten Rückbau des Kohlereviers zu ermöglichen und damit rund eine Milliarde Tonnen CO2 zu vermeiden. Sie hat die Chance verpatzt“, kommentiert Hannah Eichberger.

    „‚Deinvestieren‘ darf nicht heißen, dass ein anderer Konzern das schmutzige Geschäft übernimmt“, kommentiert Dorothee Häußermann von Ende Gelände. „Deinvestieren muss heißen: die Kohle im Boden lassen.“

    Bei der Aktion „Ende Gelände“ hatten im Mai rund 4000 Menschen aus ganz Europa das Kraftwerk Schwarze Pumpe in der Lausitz blockiert. Die Proteste gegen die Fortführung der Lausitzer Braunkohletagebaue hatten sich seitdem in mehreren europäischen Hauptstädten fortgesetzt, vor allem in Stockholm, wo Aktivist*innen zuletzt das Büro des Ministerpräsidenten bestiegen. Auch Umweltverbände und Prominente wie Naomi Klein und Hans Joachim Schellnhuber warnten vor dem Verkauf. (Übersicht über Proteste, siehe Anhang)

    „Unsere Proteste haben eine heftige Debatte um den Vattenfall-Verkauf auf internationaler Ebene befeuert“, äußert sich Hannah Eichberger. „Miese Geschäfte wie diese gehen nicht mehr sang- und klanglos über die Bühne.“

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