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Kulturbürgermeisterin hisst die Regenbogenfahne

Am 8. Juli, 16 Uhr, hisst Kulturbürgermeisterin Dr. Skadi Jennicke vor dem Neuen Rathaus die Regenbogenfahne, das Zeichen für Akzeptanz und Offenheit und das Symbol der Bewegung von lesbischen, schwulen, bisexuellen, transidenten, intersexuellen und asexuellen Menschen (LSBTIA*). Anlass ist die beginnende Programmwoche zum Christopher-Street-Day (CSD) in Leipzig. Die Fahne bleibt dann einen Tag vor dem Neuen Rathaus hängen.

„Lesben, Schwule, Transgender und intersexuelle Menschen erfahren immer noch Ungerechtigkeiten und Verletzungen ihrer Persönlichkeitsrechte durch Behörden, Institutionen oder medizinische Einrichtungen“, erklärt die Kulturbürgermeisterin. „Einer Ideologie der Ungleichwertigkeit muss immer wieder deutlich und lautstark widerspro­ chen werden. Wenn wir erleben, wie besorgniserregende Gruppierungen und fundamentalistische Fanatiker gegen alles Fremde hetzen, wird eines deutlich: Der so genannte Minderheitenschutz muss immer ein wichtiges Anliegen sein, egal, ob es um gleichgeschlechtlich Liebende, Asylsuchende, wirtschaftlich Schwächere oder andere Minoritäten geht. Es ist höchst bedenkenswert, wenn sich Menschen durch Gleichberechtigung anderer abgewertet fühlen. Gleichberechtigung bedeutet nicht Gleichmacherei, sondern Respekt vor dem Anderen. Es ist unser aller Aufgabe, das Fremde, Andere als Bereicherung zu entdecken.“

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Foto: L-IZ

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Neben MID90s, Jonah Hills wunderbar nostalgischer Hommage an die 90er-Jahre, zeigen wir gemeinsam mit dem AK Geschichtsversessen einen Dokumentarfilm über die militante Frauengruppe „Rote Zora“. Die Filmvorführung wird von einer Einführung durch den AK Geschichtsversessen begleitet.
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Reinhard Kleist gehört zu den international bekanntesten deutschen Comic-Autoren. Seine graphic novels wurden in viele Sprachen übersetzt, besonders seine gezeichneten Biographien von Johnny Cash, den jüdischen Boxer Herzko Haft oder die Leichtathletin Samia Yusuf Omar, die auf der Flucht nach Europa im Mittelmeer ertrank, erhielten neben großer Aufmerksamkeit auch viele renommierte Preise.
Unternehmen des ostdeutschen Maschinenbaus kritisieren: Das Problem der nicht ausbildbaren Schulabgänger nimmt wieder zu
Gründe für die Nichtbesetzung von Ausbildungsplätzen. Grafik: VDMA Ost

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Für alle LeserVielleicht war es Zufall, dass die ostdeutschen Maschinenbauer am Donnerstag, 15. August, parallel zum „Bildungsmonitor“ der INSM ihre Meldung zum Start des neuen Ausbildungsjahres veröffentlichten. Denn während die INSM beklagte, die Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss sei wieder gestiegen und den Freistaat Sachsen mal wieder als Klassenprimus lobte, stellten die Maschinenbauer etwas anderes fest: Viele Schulabgänger mit Zeugnis sind gar nicht ausbildbar. Ihnen fehlt das wichtigste Rüstzeug.
Kernkraft-Blasen dümpeln durch den sächsischen Landtagswahlkampf
Aus AfD-Sicht könnte da auch ein Kernkraftwerk rumstehen. Foto: Marko Hofmann

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Für alle LeserOft genug hat man in der letzten Zeit das seltsame Gefühl, dass etliche Politiker/-innen ein völlig anders Schulsystem in einem völlig anderen Land besucht haben, in dem es weder Mathematik- noch Physikunterricht gibt, dafür so eine Art Phantastik-Unterricht mit den Schnapsideen der 1950er Jahre. Denn einige leugnen nicht nur hemdsärmelig den Klimawandel, etliche wollen mit aller Macht den Ausbau von Solar- und Windkraftanlagen verhindern und versuchen, den Sachsen Kernkraft als tolle Idee anzudrehen.