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Sachsen schließt Lücke in der Carbonfaser-Wertschöpfungskette

Von SMWA - Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

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    Wer schon einmal ein Rennrad mit Carbon-Rahmen anheben und dessen Gewicht mit dem eines Fahrrads aus Stahl oder Aluminium vergleichen konnte, kann sich gut vorstellen, welche Produktneuheiten und technologischen Fortschritte moderne Carbonfasern auch im Automobilbau ermöglichen. Die „neuen Materialien“ sind nicht nur um ein Vielfaches leichter als herkömmliche Werkstoffe, ihre spezifischen mechanischen Eigenschaften erlauben zudem neue Funktionen. Deshalb gelten neue Materialien als Schlüsseltechnologie für zahlreiche innovative Anwendungen. Zugleich verursachen sie aber noch hohe Kosten.

    Spitzenforscher aus Sachsen sowie namhafte Unternehmen gehen nun mit der Gründung der CarboSax GmbH in Chemnitz gemeinsam einen wichtigen Schritt in Sachsen. Aus diesem Anlass erklärt der Sächsische Wirtschaftsminister Martin Dulig: „Der Freistaat Sachsen bietet mit seinen exzellenten Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet des Leichtbaus sowie mit seiner starken Automobilbranche das ideale Umfeld für den Aufbau einer Pilotanlage zur nachhaltigen Produktion von Carbonfasern. Mit der Gründung von CarboSax schließt Sachsen eine Lücke in der Wertschöpfungskette. Das stärkt den Technologiestandort Sachsen und eröffnet weitere Innovations- und Wettbewerbspotentiale für die sächsische Wirtschaft.“

    Die P-D FibreGlass aus Oschatz ist bei dem Vorhaben ebenso beteiligt wie die Dolan Gruppe aus dem niederbayerischen Kelheim als Hersteller von Precursor-Fasern sowie der unter der Federführung des Forschungszentrums Fahrzeugtechnik der TU Braunschweig und der Volkswagen AG als öffentlich-private Partnerschaft gegründete „Open Hybrid LabFactory e.V.“, Wolfsburg. Gemeinsam mit Spitzenforschern der Fakultät für Maschinenbau und dem Exzellenzcluster MERGE an der TU Chemnitz wollen sie durch neue Verfahren nicht nur die Produktionskosten für Carbonfasern, sondern auch den Energieverbrauch bei deren Herstellung massiv senken. Eine Pilotanlage soll so dazu beitragen, diese Werkstoffe nachhaltiger und für eine noch breitere Anwendung produzieren zu können.

    Forschungs- und Entwicklungsarbeiten im Rahmen der engen Kooperation sollen dazu dienen, die Prozesse zu optimieren und neue Funktionsintegrationen zu verwirklichen. Schon heute sind Carbonfasern aus der Luft- und Raumfahrt, aus der Elektromobilität oder auch beim Bau von Windkraftanlagen aufgrund ihres geringen Gewichts und ihrer hohen Festigkeit nicht mehr wegzudenken.

    Carbonfasern heißen nach dem chemischen Element Kohlenstoff auch kurz „C-Fasern“. „Insoweit“ – so fügt der sächsische Wirtschaftsminister mit einem Augenzwinkern hinzu – „ist Chemnitz – C – der ideale Standort für die nachhaltige Produktion von C-Fasern.“

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