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Marion Junge (Linke) zum heutigen Kita-Aktionstag: Fünf Forderungen zum Doppelhaushalt für bessere Anerkennung und Entlastung

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    Unter dem Motto „Licht aus – Bildungsplan an!“ machen Erzieherinnen und Erzieher auf die problematische Personalsituation im Kita-Bereich aufmerksam, auch heute mit einem Aktionstag. Dazu sagt Marion Junge, Sprecherin der Linksfraktion für Kindertageseinrichtungen: Viele vor- und nachbereitende Tätigkeiten erledigen die Erzieher*innen in ihrer Freizeit, weil diese pädagogische Arbeit in Sachsen nicht anerkannt wird.

    Ihre berechtigten Forderungen nach einem besseren Betreuungsschlüssel in Kindertagesstätten und Kinderkrippen richten sie an die sächsischen Abgeordneten von CDU und SPD und erwarten konkrete Verbesserungen mit dem Doppelhaushalt 2017/18. Leider sieht die schwarz-rote Koalition derzeit keinen Handlungsbedarf und hat im Schulausschuss alle unsere Änderungsanträge abgelehnt. Die Fraktion Die Linke steht dennoch weiterhin für die folgenden fünf Forderungen:

    1. Wir wollen die gesetzliche Anerkennung der Vor- und Nachbereitungszeit für alle Erzieher/innen mit zwei Stunden pro Woche umsetzen. Dafür haben wir in unserem Alternativen Haushaltsplan 2017/18 insgesamt 49 Millionen Euro pro Jahr vorgesehen.
    1. Alle stellvertretenden Leiter/innen in den Kitas müssen entsprechend der tariflichen Regelung für den Sozial- und Erziehungsdienst 2015 bezahlt werden. Damit die Kommunen dazu in der Lage sind, muss das Land dafür die nötigen Mittel bereitstellen. Gemeinsam mit den Gewerkschaften GEW und ver.di fordern wir eine landesrechtliche Ausfinanzierung in Höhe von 25 Millionen Euro.
    1. Wir fordern eine Verdoppelung der Investitionsmittel für Sanierung und Modernisierung von Kitas auf 10 Millionen Euro pro Jahr.
    1. Sprachförderung ist eine zentrale Aufgabe des Kindergartens. Die zunehmenden Sprachschwierigkeiten von Kindern und mit geringen Deutschkenntnissen müssen überwunden werden. Wir fordern eine Verdoppelung der Mittel für Sprachförderung auf 1,6 Millionen Euro im Doppelhaushalt.
    1. Die Kitas müssen weiter und flächendeckend zu Eltern-Kind-Zentren ausgebaut werden. Wir fordern  eine Erhöhung um eine Million Euro für die Familienbildung.

    Wir unterstützen die Forderungen der Erzieher*innen und Eltern nach mehr Anerkennung und Entlastung. Unsere Kinder brauchen bessere Rahmenbedingungen in den sächsischen Kitas!

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