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Vorerst weitere Teilsperrung am City-Hochhaus

Von Dezernat Stadtentwicklung und Bau

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    Die Ursachen des vor einer Woche aufgetretenen erneuten Glasbruchs am City-Hochhaus sind heute, 10. März, Thema eines Gesprächs zwischen Eigentümer und Stadt gewesen. An der Runde nahmen auch die von den Eigentümern beauftragten Gutachter, Baufirmen und die Hausverwaltung teil. Die Stadt wurde vom Amt für Bauordnung und Denkmalpflege vertreten.

    Nach den aktuellen Erkenntnissen liegt ein sogenannter Spontanbruch der Scheibe vor. Verursacht wurde er wahrscheinlich durch nachweisbare äußere Einwirkungen sowie durch Nickel-Sulfid-Einschlüsse, die in derartigen Einscheibensicherheitsverglasungen (ESG-H) nicht auszuschließenden sind. Entgegen öffentlichen Darstellungen ist die Scheibe dabei nicht als Ganzes, sondern als Glasbruch herausgefallen.

    Da weder mechanische Beeinträchtigungen noch die benannten Einschlüsse im Glas für die Zukunft ausgeschlossen werden können, stellte der Eigentümer jetzt ein Konzept zur Sanierung der Fassade vor. Dieses beinhaltet die Überarbeitung des statischen Systems und die Ertüchtigung der Scheiben, so dass bei Eintreten eines erneuten Spontanbruches die geborstene Scheibe in der Fassadenkonstruktion „hängen“ bleibt. Ebenso wird alternativ der Einbau von Verbundsicherheitsglas geprüft.

    City-Hochhaus am 10. März. Foto: Ralf Julke
    City-Hochhaus am 10. März. Foto: Ralf Julke

    Zur unmittelbaren Gefahrenabwehr wurde vereinbart, dass der Eigentümer den Bereich um das Uni- Hochhaus in Teilen absperrt. Auch hier werden alternative Maßnahmen geprüft, um die Inanspruchnahme des öffentlichen Gehweges auf das Nötigste zu beschränken.

    Ein weiteres Gespräch zur Abstimmung der baulichen Maßnahmen, der dafür notwendigen Verfahrensschritte und der bis zur Sanierung vorzunehmenden Sicherheitsmaßnahmen ist für Ende nächster Woche geplant.

    „Der Eigentümer des Gebäudes wie die Bauaufsicht der Stadt nehmen ihre Verantwortung umfassend wahr und räumen der Sicherheit oberste Priorität ein“, so Roland Quester, Referent von Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau. Und weiter: „Beide arbeiten ebenso konstruktiv wie zügig an dauerhaft wirksamen Maßnahmen, die weitere derartige Vorfälle ausschließen sollen.“

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