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Am Maschendrahtzaun

Leserbrief zu Nach dem Brandanschlag im Mariannenpark: False Flag, Zufall oder eine weitere Wendung?

Anonym (Name i.d. Red. bekannt): Diese INTER-Causa kriegt mittlerweile tatsächlich etwas von Hexenjagd und ganz konkreter, beinahe "stadtweit gelebter", "Anti-Willkommenskultur". Egal wie unsympathisch man einen solchen Sponsor/Investor findet oder Tiefensee oder Frau Kirmes... es geht hier um (den Bau und) die Zerstörung eines Sozialgebäudes für Kinder und Jugendliche, die im Fall Ostvorstadt nicht nur von der Straße geholt, sondern auch sozialisiert (und ausgebildet) werden.

Von Trainern mit richtigen Lizenzen, was übrigens deutschlandweit gar nicht durchgängig gewährleistet ist. Oder wie INTER-Trainer Heiner Backhaus irgendwo sinngemäß angemerkt hatte „Integration, was soll das heißen… das macht man indem man miteinander redet und oder Fußball spielt.“ Schön ist auf jeden Fall die selbstverliebte, Beifall heischende Frage des ehemaligen Stadionsprechers im verlinkten Video.

Btw., der Fotograf von INTER wurde bei der qua Selbstwahrnehmung und Außendarstellung der ach so weltoffenen BSG Chemie schon 2015 in der Sachsenliga mit Steinen beworfen. Und am Spieltag zuletzt, vor der im Artikel angesprochenen Pressekonferenz, war es tatsächlich nicht lustig, wie sich große Teile des Publikums aggressiv ablehnend gegen die Spieler des sportlichen Gegners verhalten haben. Zur Erinnerung: Es gibt einen Schiedsrichter.

Für Fouls, für Zeitspiel, für angeblich gespielte Verletzungen. Und es gibt eine Tabelle, die Chemie so weit vorn sieht, dass all diese Aufgeregtheit, dieser Hass völlig überflüssig erscheint.

Am Maschendrahtzaun – Nach dem Brandanschlag im Mariannenpark: False Flag, Zufall oder eine weitere Wendung?

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Michaeliskirche. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

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Für alle LeserDie Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung im August 2020 in Berlin können als Alarmsignal für die zweite Infektionswelle gesehen werden. Als die Protestierenden dicht gedrängt ohne Rücksicht auf die Virusverbreitung an den Reichstag klopften, kündigten sie jedoch nicht nur einen Anstieg von Corona-Erkrankungen, sondern auch Frustration und Misstrauen an.