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„City Beautiful“: das indische Chandigarh im Blick

Architektur-Vortragsreihe der HTWK Leipzig stellt die Planstadt von Le Corbusier vor

Der schweizerisch-französische Architekt und Künstler Le Corbusier prägte das Erscheinungsbild von Chandigarh, Indiens größtem postkolonialen Städtebauprojekt: Der rechte Winkel bestimmt den 1951 entworfenen Masterplan, Sichtbeton die formal eigenwilligen Großbauten. Mehr als eine Million Menschen leben heute in der sogenannten „City Beautiful“, deren drei berühmte Regierungsgebäude seit Juli 2016 UNESCO-Weltkulturerbe sind.

In der Positionen-Reihe der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) präsentiert die Berliner Fotografin und Ethnologin Bärbel Högner am kommenden Mittwoch, den 7. Juni, ihre ethnologische Forschung zu „Chandigarh nach Le Corbusier“, bei der auch eine fotografische Recherche als Methode angewandt wurde.

Bärbel Högner blickt auf Chandigarh als „soziale Skulptur“: Wie haben sich die Menschen diese künstliche Stadt angeeignet? Wie gestaltet sich der Alltag in dieser von strengen Bauregeln geleiteten Stadtanlage? Erstmals werden Meinungen und Ideen der Bewohner und Bewohnerinnen über „ihr“ Chandigarh vorgestellt. Dabei zeigt sich, dass der Transfer der Architektur der Moderne vor Ort eine eigene Interpretation erfährt.

Nach einem Studium der visuellen Kommunikation in Offenbach/M. und der Ethnologie in Frankfurt/M. ist Bärbel Högner als Fotografin, Autorin und Lehrbeauftragte freiberuflich tätig. Sie hat der indischen Stadt eine mehrjährige Recherche gewidmet und 2013 an der Goethe-Universität Frankfurt am Main zu dem Thema promoviert. Im Reimer Verlag erschien jüngst ihr gleichnamiges Buch zur Situation in Chandigarh.

Öffentliche Vortragsreihe „Positionen zu Architektur, Kultur, Stadt und Gesellschaft“ der Fakultät Architektur und Sozialwissenschaften Zeit: Mittwoch, 7. Juni 2017, 19 Uhr Ort: Hörsaal Li 415 (neue Architektur-Etage), HTWK Leipzig, Karl-Liebknecht-Str. 145

Fünf Vortragsbesuche werden als Fortbildung von der Architektenkammer Sachsen anerkannt. Eintritt frei.

Mehr: fas.htwk-leipzig.de und architektur.htwk-leipzig.de

Ausblick: Die nächste Veranstaltung in der Positionen-Reihe – und letzte in diesem Semester – findet am 14.6. um 19 Uhr statt. An diesem Tag feiert die HTWK Leipzig das 25-jährige Jubiläum ihres Bestehens mit einem großen Open-air-Fest auf dem Campus in der Gustav-Freytag-Straße. Unter dem Titel “Proudly presented…“ werden aus Anlass dieses Geburtstages in einer Ausstellung im Lipsius-Bau

25 großformatige Architekturfotografien von Gebäuden präsentiert, die von Absolventinnen und -Absolventen der Hochschule realisiert wurden. Drei von ihnen stellen an diesem Abend ihr Werk persönlich vor.

Das Geburtstagsfest selbst beginnt bereits um 11 Uhr und ist offen für alle, der Eintritt ist frei.

Jubiläumsblog mit Geschichten rund um die Hochschule und Informationen zum Fest: www.we-are-htwk.de

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Foto: Marko Hofmann

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Bei größerem und vor allem unübersichtlichem Infektionsgeschehen nutzt der Landkreis Leipzig die Möglichkeit, die häusliche Quarantäne über eine Allgemeinverfügung anzuordnen. Diese richtet an einen definierten Personenkreis. Es werden keine Bescheide für Einzelpersonen erstellt.
„Es ist momentan ein täglicher Kampf“: Wie es den Leichtathleten des SV Lindenau 1848 in der Coronakrise ergeht
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Digitale Pressekonferenz mit IMFARR-Kommunikationschef Matthias Euler-Rolle, IMFARR-Seniorchef Nematollah Farrokhnia und Jürgen Wöss, Geschäftsführer der Leipzig 416 GmbH. Foto: IMFARR

Foto: IMFARR

Für alle LeserKommt das Baugeschehen auf dem Eutritzscher Freiladebahnhof jetzt wirklich ins Rollen? Mit 48 Pro-Stimmen, keiner Gegenstimme und 12 Stimmenthaltungen hat die Ratsversammlung am 24. November den Masterplan zum Projekt „Freiladebahnhof Eutritzscher Straße“ beschlossen. Drei Neufassungen der Vorlage dazu hatte das Dezernat Stadtentwicklung und Bau entwickelt. Am Ende gab es noch einen Änderungsantrag von CDU und SPD.
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Sören Pellmann, seit 2009 Stadtrat in Leipzig und seit 2017 Bundestagsabgeordneter für Die Linke, übt Kritik an der Arbeit des Verfassungsschutzes in Sachsen. © Foto: Sören Pellmann

© Foto: Sören Pellmann

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Ausgabe 85, seit 20. November im HandelIn den vergangenen Jahren war es stets ein Ereignis, wenn der sächsische Verfassungsschutz im Frühling seinen Jahresbericht vorstellte – zumindest für Klimaaktivist/-innen, antifaschistische Gruppen, Unterstützer/-innen von Geflüchteten und ähnliche Akteur/-innen. Denn im Verfassungsschutzbericht konnten sie alle nachlesen, wie gefährlich ihre Arbeit für den Staat sei, während hingegen beispielsweise Pegida, die AfD und andere Teil des rechtsradikalen Spektrums stets weitgehend unter dem Radar der Behörde blieben. Auf sozialen Medien wie Twitter amüsierte man sich gemeinsam über die „lustigsten“ Passagen der jährliche Berichte.