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Lesungen am 24. und 26. Oktober in der „Runden Ecke“: Über die Sehnsucht nach dem neuen Leben außerhalb DDR

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    Der Literarische Herbst steht in diesem Jahr ganz im Zeichen der Reformation. Insbesondere werden deshalb Bücher vorgestellt, die auf die Wirkung der Reformation auf Kultur, Kunst und Gesellschaft bis in die Gegenwart aufmerksam machen. Ähnlich wie mit Luther begann aber ebenso mit der Friedlichen Revolution eine neue Zeit. In diesem Sinne beteiligt sich erstmals auch die Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ am 21. Leipziger Literarischen Herbst und stellt zwei Bücher vor, die die Friedliche Revolution von 1989/90 und die Zeit nach der Wiedervereinigung thematisieren, um am authentischen Ort an die SED- Diktatur und die Friedliche Revolution zu erinnern.

    Am Dienstag, den 24. Oktober 2017, um 19.00 Uhr liest der Schriftsteller Ulrich Schacht aus seinem im Frühjahr 2017 erschienenen Roman „Notre Dame“. Das Buch handelt von dem deutschen Journalisten Torben Berg, der ähnlich wie Schacht in den 1970er Jahre Probleme wegen „staatsfeindlicher Hetze“ bekam und deshalb den Fall der Mauer sein Leben lang herbeigesehnt hat. Als es dann endlich soweit war, wird er jedoch von einer zerstörerischen Leidenschaft überwältigt.

    Zwei Tage später, am Donnerstag, den 26. Oktober 2017, um 19:00 Uhr, stellt der renommierte ZDF-Journalist Christhard Läpple sein neues Buch „So viel Anfang war nie“ vor. Darin befasst er sich, wie in seinem 2008 veröffentlichten Buch „Verrat verjährt nicht“, wieder mit der DDR. Er beschreibt ein Dorf in der ehemaligen DDR und ebenso dessen Einwohner, die Verlorenes erhalten wollen, sowie Zugezogene, die Altes neu erfinden, und es beschreibt den Versuch, die Deutschen zu vereinen.

    Beide Lesungen finden im ehemaligen Stasi-Kinosaal statt. Der Eintritt ist frei.

    Die LEIPZIGER ZEITUNG ist da: Seit 20. Oktober überall zu kaufen, wo es gute Zeitungen gibt

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