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Bürgerkomitee Leipzig

Leipzig gibt Eigentümerzustimmung: Bürgerkomitee Leipzig e. V. kann mit Mitteln des DDR-Vermögens einige Geräte vor der Runden Ecke sanieren

Eine ganze Liste zur Förderung von Sanierungsmaßnahmen hatte dar Bürgerkomitee Leipzig e. V., Träger der Gedenkstätte „Runde Ecke“, bei der Stadt Leipzig eingereicht. Nicht alles wird gewährt, teilt das Dezernat Stadtentwicklung und Bau jetzt mit. Aber einige Maßnahmen sind mit Geldern aus dem Vermögen der Parteien und Massenorganisationen der ehemaligen DDR (PMO) jetzt umsetzbar.

Auch die Stiftung Sächsische Gedenkstätten fordert die Einrichtung eines wissenschaftlichen Beirats für die Runde Ecke

Wie geht es nun weiter mit dem Museum in der Runden Ecke, nachdem der Bürgerkomitee Leipzig e. V. 2020 sogar in den juristischen Clinch mit der Stadt Leipzig gegangen ist, weil die Stadt ihre Zuwendung 2020 um jenen Betrag gekürzt hat, der als Gegenleistung für die Entwicklung eines neuen Museumskonzepts verankert war? Die Landtagsabgeordnete der Grünen Claudia Maicher wollte jetzt einfach mal wissen, wie die Staatsregierung dazu steht.

Wie steht es eigentlich um das geplante Konzept für die Ausstellung in der Runden Ecke?

Am 5. Januar berichteten wir über den Ärger einiger mehr oder weniger bekannter Leipziger/-innen darüber, dass nach 16 Monaten ihre Aufnahmeanträge für den Bürgerkomitee Leipzig e. V. abgelehnt worden waren. Eine Meldung, auf die auch der Bürgerkomitee Leipzig e. V. umgehend reagierte. Auch mit dem Vorwurf, die Antragstellung sei eine konzertierte Aktion gewesen. Was sie auch war.

Dienstag, der 5. Januar 2021: Der harte Lockdown geht weiter – der Streit um das Bürgerkomitee Leipzig auch

2021 hat begonnen und trotz zugelassener Impfstoffe ist bei der Ausweitung von COVID-19 noch längst keine Entspannung in Sicht. Wenig überraschend einigten sich Bund und Länder in ihren Beratungen auf eine Verlängerung des harten Lockdowns für ganz Deutschland bis Ende Januar. Die gravierenden Folgen der Pandemie zeigen sich aktuell unter anderem auch auf dem Arbeitsmarkt. Außerdem: Das Bürgerkomitee Leipzig macht sich selbst in den eigenen Reihen gerade wenig Freunde. Die L-IZ fasst zusammen, was am Dienstag, 5. Januar 2021, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Das Bürgerkomitee will lieber unter sich bleiben

Der Matthäikirchhof wird eines der spannendsten Projekte der Stadtentwicklung in Leipzig in den nächsten Jahren werden. Und da wird sicher auch die Frage stehen, wer da künftig mit welchen Projekten im geplanten „Forum für Freiheit und Bürgerrechte“ vertreten sein wird. Und da ist auch längst noch nicht entschieden, ob der Bürgerkomitee Leipzig e. V. auch künftig dabei sein wird. Jedenfalls macht sich der Verein derzeit nicht wirklich Freunde in der Stadt.

Mitmachen unerwünscht oder: Ihr kommt hier nicht rein!

Am Freitag, 24. April, gab es einen kleinen, durchaus für Aufsehen sorgenden Versuch von vier Leipziger/-innen vor der Runden Ecke, einen Offenen Brief an die Mitglieder des Bürgerkomitee Leipzig e. V. in den Briefkasten zu stecken. Der Bürgerkomitee Leipzig e. V. ist Träger der Gedenkstätte. Aber die vier Briefschreiber/-innen sind nicht irgendwelche Leipziger. Deswegen verblüffte dann der Tonfall, mit dem Prof Dr.-Ing. Jürgen Wenge, Vorstandsvorsitzender des Bürgerkomitee Leipzig e. V., noch am selben Tag versuchte, die Aktion der vier in ein Zwielicht zu rücken.

Herbstkino am Matthäikirchhof vom 3. bis 8. Oktober 2018

Beim „Herbstkino am Matthäikirchhof“ werden vom 3. bis 8. Oktober 2018 jeweils um 19:00 Uhr auf dem Gelände der ehemaligen Leipziger Bezirksverwaltung für Staatssicherheit etwa 90-minütige Filme gezeigt.

Beratungstermin für Opfer politischer Verfolgung durch das SED-Regime in der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“

Am Mittwoch, den 12. September 2018, berät wieder ein kompetenter Mitarbeiter des Landesverbandes Sachsen der Opfer des Stalinismus (VOS) Menschen, die Opfer politischer Verfolgung durch das SED-Regime geworden sind. In den Räumen der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ beantwortet dieser von 11:00 bis 14:00 Uhr alle Fragen von Rehabilitierungsmöglichkeiten und Wiedergutmachungsleistungen.

Mit Mut und Hoffnung zur Freiheit: Filmabend zum 57. Jahrestag des Mauerbaus am 13. August

Am Jahrestag des Mauerbaus vom 13. August 1961 präsentiert das Bürgerkomitee Leipzig in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur am kommenden Montag im ehemaligen Stasi-Kinosaal in der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ drei Dokumentationsfilme und einen Stasi-Schulungsfilm, die sich mit dem Bau der Mauer und Fluchtversuchen sowie der Konfrontation zwischen DDR und BRD befassen. Neben den Filmen können sich die Besucher auch einen Teil der echten Mauer vor der „Runden Ecke“ ansehen. Der Eintritt ist frei.

Museum im Stasi-Bunker am 23. und 24. Juni geöffnet: Präsentation der Sonderausstellung „Wir wollen freie Menschen sein!“

Am Samstag und Sonntag, den 23. und 24. Juni 2018, hat das Museum im Stasi-Bunker bei Machern wieder geöffnet. Von 13:00 bis 16:00 Uhr werden öffentliche Führungen angeboten. Anlässlich des Gedenkens an den Volksaufstand in der DDR am 17. Juni 1953 zeigt das Bürgerkomitee Leipzig e. V. die Sonderausstellung „Wir wollen freie Menschen sein!“.

Ausstellung Verfehlte DDR-Umweltpolitik endet Samstag: Leipzig war stärkste belastete Großstadt der DDR

Noch bis einschließlich Samstag, den 23. Juni 2018, ist die Wanderausstellung „Unsere Zukunft hat schon begonnen“ in Leipzig zu sehen. Sie zeigt die verfehlte Umweltpolitik und die massive Zerstörung des Lebensraumes in der DDR. Im Raum Leipzig waren die krassen Widersprüche zwischen Gesetzgebung und Realität besonders deutlich. Hier bildeten sich auch die ersten Umweltgruppen, die dagegen protestierten.

Gedenkveranstaltungen für die Opfer des 17. Juni 1953

Seit 1945 gab es Widerstand gegen die Errichtung einer kommunistischen Diktatur im sowjetisch besetzten Teil Deutschlands, der seinen ersten Höhepunkt vor 65 Jahren fand. Vom 16. bis 21. Juni 1953 kam es in fast 700 Städten und Gemeinden der damaligen DDR zu Demonstrationen und Streiks von insgesamt mehr als einer Million Menschen. In Leipzig begannen die Arbeitsniederlegungen in einzelnen Betrieben – wie in Berlin – bereits am 16. Juni.

„Der Kommunismus in seinem Zeitalter“: Museum im Stasi-Bunker am 28. und 29. April

Am Samstag und Sonntag, den 28. und 29. April 2018, hat das Museum im Stasi-Bunker bei Machern wieder geöffnet. Von 13:00 bis 16:00 Uhr werden öffentliche Führungen angeboten und außerdem ist die Sonderausstellung „Der Kommunismus in seinem Zeitalter“ zu sehen.

SPD-Fraktion beantragt eine komplette OBM-Galerie, Bürgerkomitee möchte Zeigner nicht sehen

Am heutigen Mittwoch, 18. April, wird sie im Stadtrat Thema werden: Die viel diskutierte OBM-Galerie im Neuen Rathaus. Die Linksfraktion hat ja geschafft, dass der OBM bereit ist, Erich Zeigner, den zweiten Nachkriegs-OBM, in die Galerie aufzunehmen. Wogegen sich jetzt Tobias Hollitzer im Namen des Bürgerkomitees Leipzig e.V. verwahrt. Aber vielleicht stimmen die Ratsfraktionen auch lieber dem SPD-Antrag zu. Denn wer eine OBM-Galerie anlegt, kann sich nicht einfach seine Lieblinge rauspicken.

Vor 73 Jahren befreite die US-Armee Leipzig von der NS-Diktatur

Anlässlich des 73. Jahrestages der Befreiung Leipzigs von der nationalsozialistischen Terrorherrschaft durch amerikanische Truppen findet vor der Gedenktafel an der „Runden Ecke“ eine Gedenkfeier mit dem Generalkonsul der USA Timothy Eydelnant aus Leipzig statt. Die Ausstellung „Zwei Mal befreit? Leipzig unter amerikanischer und sowjetischer Besatzung 1945“ informiert an Hand von Dokumenten, Fotos und Objekten über die Entwicklungen der damaligen Zeit.

Die Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ lädt zu 21 Veranstaltungen mit Film und Musik zur Buchmesse 2018

Die Vermittlung der Geschichte von Unterdrückung und Unrecht in der DDR ist der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ ein zentrales Anliegen. Anlässlich des beliebten Leipziger Lesefestes „Leipzig liest“ lädt das Bürgerkomitee Leipzig e.V. deshalb vom 15. bis zum 18. März 2018 zu 21 Lesungen und Buchvorstellungen namhafter Autoren ein, die mit Zeitzeugen- und Podiumsgesprächen, Kurzfilmen und Musik kombiniert sind. Der Eintritt zu allen Lesungen ist frei.

Museum im Stasi-Bunker am 24. und 25. Februar 2018 geöffnet

Am Samstag und Sonntag, den 24.02. und 25.02.2018, jeweils von 13.00 – 16.00 Uhr bietet das Bürgerkomitee Leipzig e.V. ständig Führungen durch das Museum im Stasi-Bunker bei Machern an. An beiden Tagen können Schüler und Schülerinnen mit einem Ferienpass gegen Abgabe des Abschnittes den Bunker kostenlos besichtigen. An diesem Wochenende ist ebenfalls die Sonderausstellung „Der Kommunismus in seinem Zeitalter“ zu sehen.

Beratungstermin für Opfer politischer Verfolgung durch das SED-Regime am 13. Dezember in der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“

Noch bis zum Jahresende 2017 können Betroffene, die zwischen dem 1. September 1939 und dem 1. April 1956 durch eine ausländische Macht zur Zwangsarbeit verpflichtet worden sind, Anträge auf eine Anerkennungsleistung einreichen. Weitere Informationen dazu bietet am Mittwoch, den 13. Dezember 2017, von 11:00 bis 14:00 Uhr wieder ein Mitarbeiter des Landesverbandes Sachsen der Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS) in den Räumen der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“.

100 Jahre Roter Oktober – 100 Jahre Roter Terror: Vortrag und Diskussion am 4. Dezember in der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“

Vor 100 Jahren begann die erste kommunistische Diktatur. In der Sowjetunion setzte Lenin diese von Anfang an mit massivem Terror durch. Allein in den ersten beiden Jahren ermordete die neu gegründete Geheimpolizei „Tscheka“ weit über eine Millionen Menschen. Die DDR-Staatssicherheit sah sich in Ihrem Wirken zum Schutz der SED-Diktatur in deren direkter Tradition und bezeichnete sich selbst als „deutsche Tschekisten“. Anlässlich des 4. Dezembers, an dem 1989 in Leipzig die Bezirksverwaltung für Staatssicherheit friedlich besetzt wurde, thematisiert die Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ den direkten Zusammenhang zwischen kommunistischer Ideologie sowie bewusster Anwendung von Terror und Gewalt.

Neue Stolpersteine erinnern an das Schicksal von jüdischen Mitbürgern aus Leipzig im Nationalsozialismus

Am Mittwoch, den 29. November 2017, verlegt der Kölner Künstler Gunter Demnig in Leipzig 33 neue Stolpersteine zur Erinnerung an Opfer des Nationalsozialismus. Das Projekt Stolpersteine erinnert und vergegenwärtigt das Leid von jüdischen Mitmenschen, Kindern und Erwachsenen mit Behinderungen, Sinti und Roma, Homosexuellen sowie politisch Andersdenkenden und allen anderen von der Ideologie des Nationalsozialismus Verfolgten und Ermordeten. Seit nunmehr über 10 Jahren werden diese Erinnerungsmale in Leipzig verlegt. Am 29. November 2017 folgen weitere 33 Steine, die in der Nähe der einstigen Wohnhäuser der Opfer in den Gehweg eingelassen werden. Die Recherchen zu den Opfern erfolgten u. a. in Schülerprojekten.

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