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Zum Tag des offenen Denkmals öffnen drei authentische Orte der SED-Diktatur

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    Das Bürgerkomitee bemüht sich in Leipzig um den Erhalt von insgesamt drei authentischen Orten der SED-Diktatur. Auf dem Areal der ehemaligen Bezirksverwaltung für Staatssicherheit in Leipzig gibt es neben den Büros der Stasi-Offiziere, in denen die Ausstellung „Stasi-Macht und Banalität“ gezeigt wird, noch wesentlich mehr original erhaltene Räumlichkeiten vom Schutzbunker im zweiten Keller des Neubaus bis zum Stasi-Kinosaal und der Kegelbahn im Saalbau neben der „Runden Ecke“.

    Diese Räume sollten künftig nicht nur einmal im Jahr zum Tag des offenen Denkmals zu besichtigen sein, sondern getreu des diesjährigen Mottos „Gemeinsam Denkmale erhalten“ zusammen mit der Stadt Leipzig als authentischer Teil der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ künftig dauerhaft im Rahmen von Rundgängen der Gedenkstätte für Besucher zugänglich sein.

    Die ehemalige Ausweichführungsstelle des Leipziger Stasi-Chefs ist seit 20 Jahren als Museum im Stasi-Bunker Teil der Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“. Gemeinsam mit dem Kulturraum, der Gemeinde Machern und dem Bund wollen wir im nächsten Jahr das Wohnhaus des Bunkerkommandanten denkmalgerecht sanieren und als Besucherzentrum einrichten. Und auch in der ehemaligen zentralen Hinrichtungsstätte der DDR in Leipzig müssen die beteiligten Ministerien den jahrelangen Streit über Zuständigkeiten endlich beenden und gemeinsam als Staatsregierung zusammen mit dem Bürgerkomitee das seit Jahren vorliegende Konzept umsetzen, damit auch dieser denkmalgeschützte Ort bald regelmäßig besucht werden kann.

    Festprogramm mit Grußworten und Ausstellungseröffnung am 10. September 2016 ab 14:00 Uhr

    Am 10. und 11. September 2016 lädt das Bürgerkomitee zu einem Festprogramm ins Museum im Stasi-Bunker in Machern ein, um das Jubiläum und gleichzeitig den Tag des offenen Denkmals zu feiern. Für Imbiss und Getränke sorgt während des gesamten Festwochenendes die Gaststätte „Lubschützer Teiche“. Das Museum im Stasi-Bunker hat an beiden Tagen von 10:00 – 18:00 Uhr geöffnet und in der gesamten Zeit werden Führungen zu ermäßigten Eintrittspreisen angeboten.

    Am Samstag, den 10. September 2016 werden 14:00 Uhr Doreen Lieder, Bürgermeisterin der Gemeinde Machern, Roland Pohle, Mitglied des Sächsischen Landtages, und Marian Wendt, Mitglied des Deutschen Bundestages, im Rahmen eines kleinen Festaktes Grußworte halten. Der Leiter der Gedenkstätte Tobias Hollitzer blickt im Rahmen einer Fotopräsentation auf die zurückliegenden 26 Jahre der Bunker-Geschichte nach 1989 zurück. 15:00 Uhr gibt Sven Felix Kellerhof, leitender Geschichtsredakteur der Tageszeitung „Die Welt“, eine Einführung in die neu eröffnete Sonderausstellung „Der Kalte Krieg – Ursachen, Geschichte, Folgen“ und geht dabei auch der Frage nach, ob bei der Verwendung des Begriffs „Kalter Krieg“ der Konflikt der beiden Großmächte nicht fälschlich als der zweier moralisch gleichwertiger Militärblöcke wahrgenommen wird. Anschließend sind die Gäste zu einem kleinen Sektempfang eingeladen.

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